Song des Tages (111) – 2016-12-31

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Zum Ausklang des Jahres habe ich einen Song erkoren, der einfach über jeden Zweifel erhaben ist. Und trotz aller schlimmen Nachrichten in diesem Jahr können die meisten Menschen in meinem direkten Umfeld sich über ihre aktuelle Situation überhaupt nicht beschweren. Daher überlasse ich dem einzigartigen Louis „Satchmo“ Armstrong das letzte Wort, wenn er „What A Wonderful World“ singt:

Was für ein atemberaubend schöner Allzeit-Klassiker. Mehr muss man dazu auch gar nicht sagen.

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Song des Tages (100) – 2016-12-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Gregory Porter gehört zu den Sängern, die den Zuhörer allein mit dem wohligen Klang ihrer Stimme derart einfangen können, dass sie die aktuellen Sportergebnisse singen könnten — man würde dennoch an ihren Lippen kleben…

Auf den Geschmack bin ich durch das Album „Liquid Spirit“ gekommen, dessen absolutes Highlight die Soul-Ballade „Hey Laura“ darstellt, weswegen ich sie zum heutigen Song des Tages erkoren habe:

Die Stimme massiert die Gehörgänge so wunderbar, man könnte den Song gleich zehnmal hintereinander hören, so ein Genuss ist es…

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Song des Tages (79) – 2016-11-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In den Achtzigern war Cindy Lauper eine der absoluten Pop-Größen, seither ist es um die Sängerin erstaunlich still geworden. Gelegentlich huschen ein oder zwei ihrer alten großen Hits über den Radio-Äther, darüber hinaus konnte ich sie in den letzten Jahren, eigentlich Jahrzehnten, nicht wahrnehmen.

Einer meiner Lieblingssongs von ihr ist sehr ruhig und entspannt, daher ist der heutige Song des Tages kein geringerer als „Time After Time“ von Cindy Lauper:

Anscheinend hat der Song nicht nur mir gefallen, auch der alte Großmeister des Jazz, Miles Davis, hat den Song in einer eigenen, kaum vom Original abweichenden Version aufgenommen:

Sehr schön – alle beide Versionen…

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Song des Tages (72) – 2016-11-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute wird’s ein wenig sentimental. Es mag am windigen Wetter der letzten Tage/Wochen liegen, irgendwie wünscht man sich da – zumindest für den einen oder anderen Moment – einen schwülen Sommertag herbei, an dem das Leben langsam und zähflüssig dahinkriecht. Und kein Song kann dieses Gefühl besser vermitteln als die Version von „Summertime“, die Ella Fitzgerald und Louis Armstrong auf dem Porgy & Bess-Album aufgenommen haben.

Das gesamte Album ist von derart hoher Qualität, man kann es nicht oft genug anhören. Die CD hatte ich mal, dann habe ich sie verliehen – und anscheinend teilte der Entleiher meine hohe Meinung von der Qualität, deshalb habe ich sie seit Jahren nicht mehr… Aber der iTunes Store hat vor einigen Jahren Abhilfe für dieses Problem geschaffen.

Am schönsten an dieser Fassung von „Summertime“ ist eine von Satchmos liebenswertesten Marotten: Er „grunzte“ immer schon los, bevor er eigentlich singen musste. Hört euch mal die Stelle ab 2:30 an. Noch bevor er mit seiner Strophe einsetzt, vernimmt man ganz deutlich dieses tief aus dem Hals kommende, beinahe schon monströse Räuspern. Es klingt vielleicht abfällig, aber genau deswegen liebe ich Louis Armstrong als Sänger – niemand sonst hätte so etwas auf die Platte gelassen, er schon.

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Lesenswert

Vor ein paar Tagen berichtete ich von unserem Konzert mit Axel Schlosser (hier), mittlerweile sind diverse Zeitungskritiken erschienen. Die meisten stehen hinter einer Paywall, daher verlinke ich die gar nicht erst. Ein durchaus lesenswerter Artikel ist aber hier zu finden.

Vom richtigen Zeitpunkt

Gestern hatten wir unser Konzert mit Axel Schlosser im Peutinger Gymnasium Ellwangen. Und es war – ohne mich über Gebühr loben zu wollen – grandios. Am Ende bekamen wir sogar stehende Ovulationen, nein, Moment, Ovationen! (Dank an Urban Priol für diesen schönen Jokus). Auf die Zeitungskritik bin ich schon gespannt und werde sie dann in diesem Blog entsprechend verlinken (oder genüsslich daraus zitieren).

Eine Stelle im Konzert gab’s, da spielte ich ein hohes As. Der Ton war fantastisch: perfekt getroffen, genau im Zentrum (mein Trompeten-Professor hat mir damals immer eine virtuelle Zielscheibe gezeigt, deren Zentrum jeder Ton zu treffen habe – dieser war exakt so). Er war genau im richtigen Ausmaß gestützt, er intonierte superb. Und kam genau eine Viertel zu früh. Mitten in eine Generalpause der Band hinein. Tja, nun darf ich wohl die nächsten Wochen einige Witze über das „zu früh Kommen“ über mich ergehen lassen. Verdient hab ich’s ja…

Mehr gibt’s, sobald ich der Zeitungsberichte habhaft geworden bin…

Probenmarathon

Die Vorbereitungen für das Konzert morgen sind nunmehr abgeschlossen. In den letzten Wochen fand jeden Donnerstag eine zweieinhalbstündige Probe statt, heute haben wir noch einmal sechs Stunden draufgepackt. Doch alles in allem sieht es gut aus, besser noch: Es hört sich gut an. Und das ist in diesem Fall kein Eigenlob (oder nur ein ganz kleines), denn ich bin ja als dritter Trompeter nur ein kleines Rädchen in der großen Maschine der Big Band.

So sehr ich mich auf das Konzert morgen freue, ganz undankbar bin ich nicht, wenn in den kommenden Wochen der übliche 14-Tages-Rhythmus wieder Einzug hält. Als Frühaufsteher bin ich nun einmal nach 21 Uhr nicht mehr allzu leistungsfähig. Da sind die Proben bis 22:00 h (mit anschließend mindestens 30 Minuten Heimweg) nicht nur der pure Genuss. Vor allem der Schultag danach leidet immer ein wenig. Da ich aktuell ein paar Stunden extra unterrichte (eine Kollegin ist erkrankt, ihre Klassen wurden auf uns übrige Fachkollegen verteilt), ist der Freitag dann immer ein echtes Argument für ein Wochenende auf dem Sofa…

Zurück zur Probe: Vorhin habe ich unabsichtlich für etwas Erheiterung bei meinen Big Band-Kollegen gesorgt: Die Rhythmusgruppe hatte ihren Soundcheck. Dabei muss der Schlagzeuger jeden einzelnen Teil seines Drum Sets, der per Mikrofon abgenommen wird, eine Weile einzeln betätigen, damit der Mann am Mixer die notwendigen Einstellungen vornehmen kann. So ganz leise ist das nicht. Dann kamen auch noch E-Piano, E-Gitarre und Kontrabass/E-Bass dran. In dieser Zeit mussten alle übrigen Akteure zwangsläufig pausieren. Der Raum war kühl, also holte ich mir meine Jacke, packte mich gut darin ein und setzte mich in eine Reihe des Publikumsraums. Erst las ich ein paar Minuten, merkte aber, dass mich eine gewisse postprandiale Müdigkeit packte. Also döste ich einfach ein, nur um ein paar Minuten später von kaum verhohlenem Gekicher meiner Kollegen wieder geweckt zu werden… Tja. Das war sicher nur der Neid.

Schönen Abend allerseits!

P.S.: Wenn ich so schön davon berichte, sechs Stunden Probe gehabt zu haben, darf ich natürlich nicht unterschlagen, dass meine Frau in der ganzen Zeit alle Kinder allein an der Backe hatte. Das sollte ich möglichst bald mal wieder gut machen. Ich bin in dieser Hinsicht immer etwas zu introvertiert, doch ich gelobe Besserung.

Hörtipp: „Professor Satchafunkilus and the Musterion of Rock“ von Joe Satriani

Hammer-Album vom Altmeister der E-Gitarre
Hammer-Album vom Altmeister der E-Gitarre

Joe Satriani gehört zu den gottgleichen E-Gitarristen, die bereits während meiner Adoleszenz bekannt waren und Maßstäbe für alle anderen E-Gitarristen setzten. Manch einer ließ sich von seinem exorbitant beeindruckenden Können einschüchtern und letztendlich vom eigenen Eifer abschrecken, andere (z.B. mich) inspirierten sie zu langen Übeabenden und -nächten (teilweise auch spürbar zu Lasten der schulischen Leistungen). In meiner Band (jaaaa, die eine, die sich nach jedem Auftritt umbenennen musste, damit noch Leute in die spärlichen Konzerte kamen) spielten wir sogar ein oder zwei seiner Stücke (ich bin mir zumindest bei „Big Bad Moon“ vom Album „Flying In A Blue Dream“ sicher).

Aber ich schweife ab, denn heute geht es nicht um Kindheitsreminiszenzen! Vor ein paar Tagen begann ich einfach mit einer Suche in Apple Music, gab nacheinander ein paar Namen von mir geläufigen und von mir geschätzten Gitarristen ein, dann ließ ich mich von der Neugier treiben, hörte kurz in die Alben hinein, um dann einige auf meinem iPad zu sichern, andere links liegen zu lassen etc. Sehr hilfreich war auch die Funktion „Das könnte dir auch gefallen…“, denn über diese Schiene entdeckte ich das Album, dessentwegen ich diesen Blog-Eintrag schreibe.

Joe Satriani startete als purer Rock-Gitarrist, nahm im Lauf der Jahre auch einige funkige, balladeske, aber auch härtere Stücke auf, fast immer instrumental, gelegentlich wagte er sich auch selbst als Sänger aus Mikrofon (was nicht einmal schlecht war). Später wich er in den Bereich des Jazz aus, in den letzten Jahren kehrte er – sehr zu meiner Freude – wieder zu seinen Wurzeln im Rock zurück, allerdings schön angereichert mit Elementen aus allen Bereichen, in denen er sich dazwischen herumgetrieben hat.

Mit dem Eintritt ins Musikstudium hörte ich wenig bis gar keine meiner alten Gitarren-Idole, da ich auf die klassische Schiene fixiert war, die ja nun einmal eher meinem Studienfach als Diplommusiker, also dem Musiker im Symphonie-Orchester, entgegenkam. Vor ein paar Jahren jedoch erwachte die Lust an der gitarrenlastigen Musik aufs Neue, überwiegend durch die Band Rush, und selbstverständlich kam auch Joe Satriani wieder ins Spiel.

Das Album „Professor Satchafunkilus and the Musterion of Rock“ ist perfekt gemischt, wenn man das mit guten Kopfhörern oder Boxen (Muarharhar…) hört, fegt es einen glatt von den Füßen. Stückempfehlungen gebe ich gar nicht erst ab, denn sie sind so facettenreich, dass man fast überall etwas entdecken kann, was toll ist (aber das erste Stück ist schon einmal sensationell).

David Bowie: „Blackstar“

Vor ein paar Wochen machte der unerwartete Tod David Bowies in den Medien die Runde. Nur ein paar Tage vorher hatte er sein neues Album „Blackstar“ herausgebracht. Bei Apple Music habe ich gleich damals hineingehört – und nach ein paar Minuten beschlossen, dass es nicht unbedingt die Musik ist, die mich anspricht. Obwohl ich als Musiklehrer sehr bewandert in dieser Thematik bin, konnte ich mit David Bowie nie viel anfangen. Ich hatte Interesse, war nie völlig abgeneigt, aber auch nie so richtig begeistert.

Eigentlich müsste man an dieser Stelle folgerichtig erwarten, dass sich eine weitere Beschäftigung mit „Blackstar“ für mich damit auch schon erledigt hatte. Doch dem war nicht so. Die Klangfarbe am Anfang des ersten Songs (und Titelgeber des Albums) hatte mich irgendwie eingefangen und verfolgte mich. Über Tage und Wochen hinweg. Irgendwann in der letzten Woche brachte ich unsere Jüngste am Abend ins Bett. Während sie allmählich in den Schlaf sank, hörte ich mir den ganzen (fast zehn Minuten langen) Song noch einmal an und las mir dabei die Lyrics durch.

Offizieller Video-Clip auf Vevo

Und dabei machte es „Klick“ in meinem Kopf. Es ist ganz offensichtlich eine Musik, die man nur genießen kann, wenn man sich in der richtigen Stimmung dafür befindet. Dann aber fegt sie einen geradezu weg. Mich zumindest. Was gefällt mir an dem Song nun? Ich habe mich selbst gefragt und die folgenden Punkte gefunden:

  • Vor allem das Intro: Diese sanft wallende Akkordfolge war es, die mich einfing – und bis heute nicht mehr hergegeben hat. Musikalische Verführung vom Feinsten.
  • Das Schlagzeug: Kaum ist die einleitende Akkordbegleitung vorbei, setzt das Drumset mit einem etwas eigenartigen Sound ein, fast möchte man meinen, es handele sich um ein synthetisches (also am Computer programmiertes) Drumset. Noch dazu spielt es einen etwas abstrusen Rhythmus, der nicht in die gängigen Rock-/Pop-Schemata passt. Zu Beginn störte mich das wahnsinnig, denn ich kann dilettantisches Schlagzeugspiel nicht ausstehen (der Grund dafür liegt daran, dass ich vor mehr als zwei Jahrzehnten einen Auftritt mit meiner damaligen Band und einer anderen hatte, deren Schlagzeuger bestenfalls ein unzusammenhängendes Geklopfe abgeliefert hat – auf jeden Fall war es auf grausame Weise ungeeignet, den damals gespielten Songs irgendeine Art von Struktur zu verleihen). Nur hätte sich David Bowie nie einen Dilettanten an die „Schießbude“ gesetzt. Also gab ich dem ungewohnten Pattern ebenfalls eine neue Chance – und wurde durch ein neues Hörerlebnis belohnt… Hier muss man eher wie beim Jazz herangehen – und schon wieder fühlt sich der Song etwas heimischer an.
  • Die häufigen Stilwechsel: Klar, zehn Minuten Popmusik ohne stilistischen Wandel wären vollkommener Geschmacks-Suizid (Entschuldigung). In „Blackstar“ wird der Hörer für seine Geduld mit faszinierend schönen Abschnitten belohnt (z.B. ab 4:35), die vor allem im Kontrast mit anders klingenden Abschnitten hervortreten. Die Kombination macht hier den Reiz aus.
  • Die abwechslungsreichen Klangfarben und Effekte: Selten habe ich eine so geschmackvolle Mischung aus synthetischen, elektrisch verstärkten bzw. elektronisch veränderten und akustischen Instrumenten gehört – alles ergänzt sich zu einer höchst interessanten Mischung. Wie weit die Liebe zum Detail geht, kann man in dem Teil ab 4:35 hören, denn mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier z.T. jedes einzelne Wort eine eigene Nachhall-Dauer verpasst bekommen hat. Die Wirkung entfaltet sich auf jeden Fall bei genauem Hinhören.

So, genug geschwärmt. Jetzt solltet ihr die Musik anstellen, die Augen schließen (mir gefällt der Video-Clip nicht sonderlich) und den Song mindestens zweimal gleich hintereinander hören. Hier und da werden euch beim zweiten Durchgang die kleinen musikalischen Juwelen anstrahlen – und jedes weitere Mal legt weitere Schätze offen.

 

Meilensteine

In den letzten Tagen war das morgendliche Laufen etwas anstrengend, denn das letzte Wochenende hing mir noch ganz schön nach. Zusätzlich steht in der Schule gerade sehr viel Arbeit an, denn am kommenden Samstag findet der Grundschul-Informationstag statt, an dem ein paar hundert interessierte Viertklässler mit ihren Eltern, Geschwister und zum Teil noch weiteren Angehörigen in die Schule strömen, um sich anzusehen, ob das etwas für sie wäre. Als Musiklehrer ist man da natürlich an vorderster Front dabei: Ich umrahme seit meinem ersten Jahr an der Schule immer die Hauptinformationsveranstaltung – dieses Jahr mit Blechbläserensemble und dem vierstündigen Musikkurs der Oberstufe. Und da gibt es haufenweise Kleinkram zu erledigen, was ja nun nichts Neues ist, die Zeit muss aber aufgebracht werden.

Am vergangenen Sonntag hatte ich zusätzlich einen spannenden, aber auch recht anstrengenden EJO-Probentag in Ellwangen. Im Herbst steht ein Konzert mit Axel Schlosser (von der HR-Big Band) an, das ich jedem interessierten Jazz-Hörer aus der Region nur ans Herz legen kann. Wenn der Termin näher rückt, werde ich an dieser Stelle erneut davon berichten.

Ich beim Probentag
Hier sieht man mich beim Probentag (Foto von Thomas Frindt)

Der Probentag war vor allem deswegen anstrengend für mich, weil mir die kurze Nacht nach dem Kabarett-Abend mit Urban Priol noch etwas nachhing. Da wir etliche neue Stücke ausprobierten oder an bereits geprobtem Material intensiv arbeiteten, war die Konzentration über Stunden hinweg vonnöten. Uff! Aber ich schlug mich nicht schlecht genug, um den Leiter dazu zu bewegen, einen Ersatz für mich zu suchen…

Zurück zum Laufen und der Überschrift: Heute habe ich einen kleinen Meilenstein geknackt und die 700 Kilometer in diesem Jahr überschritten. Wenn ich in dem Maße weiterlaufe, sollte im März auf jeden Fall die 1.000 Kilometer-Marke fallen. Aber ich warte geduldig ab und laufe nach meiner Verfassung, wenn mal wieder ein schlapper Tag kommt, dürfen es auch weniger als 15 Kilometer am Morgen sein. Heute früh allerdings habe ich zum Laufen das aktuellste Cotton Reloaded-Hörbuch (Nr. 41) gehört (also: bis zur Hälfte): Himmlisch spannend und vollgepackt mit den lang ersehnten Dialogen zwischen Decker und Cotton. Da fliegen die Füße von ganz allein die paar Kilometerchen entlang…

Demnächst muss ich noch einen ausführlichen Bericht über meine Erfahrungen mit dem Shine 2-Fitness-Tracker verfassen und hier einstellen. Eines kann ich schon sagen: Er schummelt ein bisschen zu meinen Gunsten. Angeblich habe ich mich heute nämlich schon sehr weit fortbewegt…

Heute in Shine
Mein Tag im Shine-Interface

Ich habe auch schon eine konkrete Vorstellung, wie es zu diesem Irrtum bzw. dieser Übertreibung kommt: Die Schrittzählung dürfte ungefähr passen, denn beim FuelBand hatte ich an Tagen wie heute (Mittwoch ist ein langer Schultag mit vielen Wegen durch das Schulhaus) ganz ähnliche Werte. Vermutlich ist das Shine 2-Umrechnungssystem von Schritten auf zurückgelegte Distanz einfach großzügiger. Wenn ich meinen morgendlichen Lauf mit 15,5 Kilometern abgeschlossen habe, wird mir nicht selten ein Wert jenseits der 18, gelegentlich sogar der 20 Kilometer angezeigt. Der Distanz schenke ich also keinen Glauben, der Schrittzählung schon.

Jetzt wird es Zeit, den Feierabend einzuläuten, mein müder Kopf schreit nach einer Folge – Zeilenende sei's gedankt! – Eureka. Bis morgen!

Laufstatistik 2016:

  • 48 Läufe
  • Kilometer gesamt: 705,37
  • Laufzeit: 68 Stunden 43 Minuten