Archiv der Kategorie: Humor

Song des Tages (283) – 2017-06-22

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit entdeckt man ja Musik auf völlig ungeahnte Weise, in diesem Fall war es ein Apple Music-Werbespot mit Taylor Swift, die ich zwar vom Namen her kannte, aus ihrem Repertoire aber kein einziges Stück hätte nennen können. Dennoch hat mir der Song so gut gefallen, dass er damals gleich in meine Favoriten-Playlist gewandert ist (da landet alles, was mir gefällt, aber gerade nicht genau einkategorisiert werden kann). Und in diesem Fall war es halt ein Song von Johnny Eat World mit dem Titel „The Middle“:

Der oben erwähnte Werbe-Clip ist durchaus auch sehenswert (natürlich kein Vergleich zum Original-song, aber lustig):

Schönen Donnerstag!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (282) – 2017-06-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor zwei oder drei Jahren erzählte mir ein sehr geschätzter Kollege, er ginge mit seiner Frau zu einem Konzert von Max Raabe, der sich tatsächlich einmal in unser kleines Nest Aalen verirrte. Ein halbes Jahr später wurde auf 3Sat oder Arte eine leicht gekürzte Version des offiziellen Konzert-Mitschnitts dieser Tour (allerdings von einem Auftritt in Berlin) ausgestrahlt, den ich aufnahm. Und das Konzert war beeindruckend gut! Die Musiker spielen in einer sehr ausgewogenen Weise geradezu perfekt zusammen, der süffisante, immer leicht gestelzte Gesang liefert dazu schalkhafte Texte, die durch die staubtrockene Darbietung nur noch besser wirken können – ein wahres Fest für Liebhaber. Einen Song aus diesem Programm habe ich später auch mit meinem Musik-Leistungskurs einstudiert (mit Choreographie und allem Drum und Dran) und bei unserem Tag der offenen Tür 2016 den an unserer Schule interessierten Kindern und ihren Eltern präsentiert – das war ein Spaß!

Genau dieser Song ist der heutige Song des Tages, es handelt sich um das grandiose „Ich bin nur gut, wenn keiner guckt“, viel Spaß damit!

Das Video ist ein Ausschnitt aus diesem offiziellen Mitschnitt, den ich mir damals auch aufgenommen hatte. Eigentlich könnte ich mir das den ganzen Tag lang immer wieder ansehen…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (281) – 2017-06-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Jetzt mal ehrlich: Jeder Teenager, der anfängt E-Gitarre zu spielen, träumt davon, im Rampenlicht zu stehen und ein umwerfendes Gitarren-Solo nach dem anderen durch die aufgeheizte Menge zu schicken. Als ich in der siebten Klasse meine erste E-Gitarre bekam, erging es mir nicht anders. Tag für Tag (und Nacht für Nacht) übte ich wie besessen, oft fünf oder sechs Stunden am Stück. Die Schulleistungen ließen nach, mir egal. Die Welt sah kaum mehr etwas von mir, mir egal. Aber innen drin, tief in mir, war da immer diese Vorstellung, wie ich glorios ein Solo nach dem anderen „ablockte“, um mir im Angesicht der (schier unzähligen) Fans meine „Sporen“ zu verdienen…

Ein ähnlicher Gedanke mag den Ausnahme-Gitarristen Steve Vai bewegt haben, den Song und das dazu gehörige Musikvideo von „The Audience Is Listening“ aufzunehmen, auf jeden Fall ist beides ein Genuss – und der heutige Song des Tages:

Einfach nur der Hammer! Jedes einzelne Mal muss ich verschmitzt lächeln, dass da jemand meine eigenen Teenager-(Wahn)-Vorstellungen so schön eingefangen hat. Kennt ihr das auch?

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (277) – 2017-06-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. 2001 kam „Shrek“ in die Kinos, ich sah den Film und war begeistert. Ein klassischer Antiheld, der sich auf eine Mission begibt, die seine ganze Welt auf den Kopf stellt, das Ganze noch garniert mit viel (derbem) Humor und markigen Sprüchen sowie guter Musik — einfach spitzenmäßig! Aus dem Soundtrack, den ich mir damals sofort kaufte, stach ein Song besonders hervor, der heute zum Song des Tages gekürt wurde: „I’m A Believer“ von Smash Mouth:

Eigentlich ist der Song ja von den Monkees, doch die Smash Mouth-Version hat deutlich mehr Pepp. Auch der dazu produzierte Video-Clip ist sehr gelungen und mit einem ähnlichen Humor wie der Film „Shrek“ ausgestattet.

Getoppt wird der Clip aber noch von der Version, die tatsächlich im Film erklingt: Der Anfang entstammt der Smash Mouth-Fassung, doch dann übernimmt Eddie Murphy, der im Film dem Esel seine Stimme leiht, das Mikrofon — und das ist dann der wahre Hammer!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (275) – 2017-06-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit wechseln Schauspieler ins Metier der Musik und umgekehrt. In etlichen Fällen wirkt das ein eher plumper Versuch, einfach eine weitere Geldquelle zu erschließen, in anderen Fällen darf man als Zuschauer/Hörer ganz überrascht die ungeahnte Qualität genießen. Im Fall von Bruce Willis war es eine solche positive Überraschung, denn in der Action-Komödie „Hudson Hawk“ beweist er ein vorher nicht zu erahnendes Talent als Sänger. Einen der zwei im Soundtrack enthaltenen Songs habe ich als heutigen Song des Tages ausgewählt, es handelt sich um „Swingin‘ On A Star“:

Der Video-Clip ist direkt aus dem Film genommen, natürlich hört man hier aufgrund der Einbettung in die Handlung nicht nur Bruce Willis singen, in der Apple Music-Playlist ist aber die komplett von ihm eingesungene Fassung zu hören.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (273) – 2017-06-12

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. 1999 habe ich ungefähr vier Wochen lang als Sommerjob bei Audi in Ingolstadt gearbeitet, wo ich mit einer Nietenpistole die rechte Außenseite vom TT an den Stellen verdichtete, wo eine Maschine nur sehr schwer hingekommen wäre. Wohnen konnte ich bei meinen Schwiegereltern, die nur ca. 20 Kilometer entfernt leben. Auf dem Weg zur Arbeit (und natürlich auch auf dem Rückweg) hörte ich mir in der gesamten Zeit nur zwei oder drei CDs an (mehr hatte ich nicht im Auto, einen iPod gab es damals noch gar nicht). Eine der CDs war die superbe Filmmusik zu der fantastischen Science Fiction-Action-Komödie „Das fünfte Element“ mit Bruce Willis und Mila Jovovich. Die Musik stammt von Eric Serra, und der Titelsong ist so gut, dass er auch ohne Kenntnis des Films sensationell gut wirkt: „Little Light of Love“

Noch während ich diese Zeilen schreibe, merke ich, dass ich den Film viel zu lange nicht mehr gesehen habe. Jetzt wird’s aber dringend wieder Zeit!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (272) – 2017-06-11

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Beim Heraussuchen des passenden Songs für heute habe ich meines Wissens zum ersten Mal überhaupt auf den Text geachtet. Nun, hätte ich es in diesem Fall doch lieber gelassen, denn wirklich interessant kann man das nicht nennen… Aber: Der Song groovt, vor fast 20 Jahren war das einmal ein respektabler Hit, und das völlig zu Recht, denn der Song groovt wie die Sau. Wen interessiert da schon der Text? Eigentlich muss man sich ja ohnehin nur ein Wort merken: „Blue“, so heißt der Song von Eiffel 65, zusätzlich fällt das Wort im Verlauf des Stücks so häufig, dass man das Verständnis auch darauf reduzieren kann:

Der Video-Clip ist recht unterhaltsam, am schönsten sind die eingeblendeten Lyrics, die das Verständnis massiv erleichtern (vor allem im Refrain). Ein bisschen erstaunt bin ich ja, dass niemand auf die Idee gekommen ist, ein Rip-Off-Stück zu basteln, das dann mit einer anderen Farbe (wie wäre es mit „Green“ oder „Red“?) arbeitet…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (266) – 2017-06-05

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Huch, der heutige Song des Tages passt ja eigentlich eher zur Karwoche oder zu Ostern im weitesten Sinn des Wortes – na gut, dann sind wir halt schon ein kirchliches Fest weiter. Macht auch nichts. Dafür ist der Song eingängig und macht erstaunlich gute Laune: Eric Idle/Monty Python „Always Look On The Bright Side Of Life“

Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe (da war ich ungefähr acht oder neun Jahre alt), fand ich den Schluss furchtbar. Mittlerweile kann ich ihn absolut genießen. Liegt aber sicher am Alter…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Gesehen: „Storm Hunters“

Was für ein Schrott!

Was für ein Schrott!

Heute kann ich’s kurz machen, denn dieser Film ist und bleibt einfach Mist. Also in einem Satz: Finger weg von diesem Film!

Etwas ausführlicher: „Storm Hunters“ stellt hinsichtlich des darin vorzufindenden Qualitätsmangels einen neuen Rekord auf. Unter dieser Adresse (dort unter der Sparte „Movie Reviews“) findet man schon eine wirklich gute Auflistung von Filmen, deren Begründungen für die eine oder andere in der Handlung ergriffene Aktion aus Sicht der Physik auf äußerst wackeligen Beinen stehen.

Doch abgesehen von einer in dieser Hinsicht nicht als „realistisch“ zu bezeichnenden Darstellung vieler Sachverhalte entbehrt der Film auch noch einer so zu nennenden Handlung. Es gibt eine Reihe von Personen, die halt während des Films durch die Gegend fahren und Tornados jagen – aber wo ein gelungener Katastrophenfilm wie „Twister“ (mit dem leider viel zu früh verstorbenen Bill Paxton) noch eine humorvolle und anrührende Rahmenhandlung aufbaut, die dann die massiv computergestützten Actionszenen trägt, wird in „Storm Hunters“ darauf vorsorglich ganz verzichtet.

Daher das oben schon genannte Fazit: Nicht anschauen. Das sind völlig verschwendete anderthalb Stunden (und noch nicht einmal die werden voll).

Getaggt mit , , , , , , ,

Gesehen: „Bruchreif“

Eine herrlich entspannte Komödie, die sich gänzlich der leichten Unterhaltung verschrieben hat — und darin absolut brilliert.

Eine herrlich entspannte Komödie, die sich gänzlich der leichten Unterhaltung verschrieben hat — und darin absolut brilliert.

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit meiner Frau zur abendlichen Entspannung eine mit hervorragenden Schauspielern besetzte und – für uns in diesem Fall sehr angenehm – wunderbar „leichte“ Komödie zu sehen: „Bruchreif“. In den Hauptrollen brillieren hierbei Christopher Walken, der sonst ja eher als Erzschurke auftritt, hier aber gerade durch seine ruhige Art für die meisten Lacher sorgt, Morgan Freeman und William H. Macy.

Handlung

Der kurze Infotext zum Film bei iTunes bringt die wichtigsten Elemente der Handlung schon gut auf den Punkt:

Drei brave Museumswärter, ein Schicksalsschlag – Trennung! Der neue Chef des Museums hat ihre über alles geliebten Kunstwerke nach Dänemark verkauft, um Platz für wüste Avantgarde-Kunst zu schaffen. Ihr halbes Leben haben Charles, Roger und George vor und mit ihren Lieblingswerken verbracht, ihr Verlust wäre wie eine Amputation. Doch bevor es so weit kommt, tüfteln die Brüder im Geiste einen genialen Coup aus. Sie werden ihre drei Favoriten vor den Dänen retten und einfach stehlen.

Sehr leicht ist zu erkennen, dass der Fokus stark auf der Situationskomik liegen muss – und das dann auch tatsächlich tut. Was aber meiner gestrigen Empfindung nach sehr angenehm ist, denn als Zuschauer begreift man ziemlich bald, dass es in diesem Film nicht darum gehen wird, ob die drei völlig verplanten und für diesen Job alles andere als geeigneten Herren es am Ende schaffen, ihr jeweiliges Lieblings-Kunstwerk zu „retten“. Der Fokus richtet sich darauf, wie sie es bewerkstelligen und natürlich was dabei alles schiefgeht.

Fazit

Ich mag es sehr, wenn Filme „einfach so“ funktionieren, ohne dass man jede Sekunde mit vollster Aufmerksamkeit zusehen muss. Noch dazu ist „Bruchreif“ nicht kompliziert, dennoch funktioniert die Mischung aus Situationskomik und gewohnt professionell dargebotenen Schauspiels von drei bewährten Altmeistern ihres Fachs ganz wunderbar. Dieser Film sorgt ganz unaufdringlich für gute Laune und wird sicher noch etliche Male über unseren Fernseh-Bildschirm laufen dürfen.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,