Archiv der Kategorie: Hall of Fame

2.000 Kilometer

Etwas mehr als 2.000 Kilometer bin ich bislang in diesem Kalenderjahr gelaufen

In diesem Kalenderjahr bin ich bislang etwas mehr als 2.000 Kilometer gelaufen.

Gerade habe ich meinen 131. Lauf in diesem Jahr beendet und damit die „magische“ Marke von 2.000 Kilometern in diesem Kalenderjahr überschritten. Doch statt hier noch mehr rumzuposen (was mir natürlich unendlich fern läge…), möchte ich das Augenmerk auf die eher am Rande versteckten Details lenken.

131 Läufe bedeuten, dass natürlich auch 131 T-Shirts vollgeschwitzt wurden, ebenso 131 Unterhosen, 262 Socken, 2 abwechselnde kurze Laufhosen und immer wieder die Salzhose – und die mussten im Anschluss alle zuerst getrocknet und dann wieder gewaschen werden, denn ganz so viele unterschiedliche Kleidungsstücke besitze ich gar nicht.

Außerdem habe ich die 202 Stunden und 22 Minuten mit Hörmaterial füllen müssen, also benötigte ich einen quasi nie versiegenden Strom von Musik (einen herzlichen Dank in dieser Angelegenheit an Apple Music) und Hörbüchern (hallo, iTunes). Was wären alle diese Läufe ohne die Begleitung der Agents Cotton und Decker, ohne Stephen Kings Patenschaft und die hämmernden Gitarren von DIO und Bruce Dickinson gewesen? Genau: Nicht halb so schön!

Daher: Auf zu den nächsten 2.000 Kilometern! Aber spätestens bei 3.000 protze ich wieder hier herum. 😉

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Meine persönliche Sport-Statistik für 2015

Beim Laufen mit der wundervollen Frau

Beim Laufen mit meiner wundervollen Frau

Abgesehen von der einen oder anderen Aktivität, die ich nicht gesondert in einer App erfasst habe, war das Jahr 2015 doch ein recht emsiges Sport-Jahr. Noch vor fünf Jahren sah das bei mir ganz anders aus, nun aber ist das mir zur zweiten Natur geworden.

Seit Oktober soll ich mich nicht mehr so ins Seilspringen stürzen, um ganz sicher zu gehen, habe ich es ganz aufgegeben. Dennoch kam ich im restlichen Jahr auf 340 Stunden, 57 Minuten und 48 Sekunden.

Das viele Seilspringen hatte meine läuferischen Ambitionen lange Zeit völlig unterdrückt, durch meine Frau, die sich ein ehrgeiziges Ziel (1.500 km/Jahr) gesetzt hatte, kam ich auf den Geschmack. Ab Juni begleitete ich sie zuerst bei ein paar Läufen, dabei wuchs in mir die Lust, selbst mehr zu laufen. Dummerweise ist das während der Schulzeit mit der Uhrzeit (4:50-6:20 h) nicht so einfach, denn da ist es selbst im Sommer noch ziemlich dunkel. Also legte ich mir Ende September im Vorgriff auf meinen 40. Geburtstag (Oktober) ein Laufband zu. Und alles in allem lief ich 2015 151 Stunden, 41 Minuten und 42 Sekunden.

Für das neue Jahr habe ich mir absichtlich keine definitive Kilometerzahl vorgenommen, da man nie so ganz wissen kann, wie sich die Gesundheit entwickelt. Die aktuellen 90 Minuten jeden Morgen hinterlassen schon deutliche Spuren an den Füßen, zum Glück (bislang) nicht an den Knien (da hat sich der Chi-Running-Kurs vor drei Jahren offensichtlich gelohnt) oder Schienbeinen bzw. sonstigen Gelenken etc.

Die Regelmäßigkeit ist mir wichtiger als das Kilometer-Ergebnis, denn das Training ermöglicht es mir, meiner Lust auf Süßigkeiten relativ hemmungslos zu frönen. Und ohne geht's einfach nicht.

 

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Heute (SoC-Experiment)

Heute

Heute — ein eventuell einmaliges Experiment

Gleich vorweg: Jetzt wird's komisch. Ich experimentiere mit ein bisschen gezügeltem „Stream of Consciousness“ (gezügelt, weil ich Anzüglichkeiten und Obszönitäten auslasse). Wem's zu doof wird, der soll lieber etwas vernünftiges lesen.

Umstellung auf den Schulrhythmus und die Folgen

Heute ist Samstag, seit letztem Montag stelle ich meinen Tagesrhythmus wieder auf „Schule“ um, also klingelt mein Wecker um 4:55 h (die letzte Viertelstunde muss dann nächste Woche noch weichen, sonst werde ich nicht rechtzeitig fertig). Dann stürme ich in den Keller, schnappe mein erstes Springseil (ich wechsle alle 30 Minuten das Seil, um sie langsamer abzunutzen, in dem Jahr habe ich schon fünf Seile „geschafft“), werfe ein Hörbuch (heute und morgen noch „Cotton Reloaded 35: Der Geist“) an, starte die Stoppuhr und hüpfe los. 95 Minuten später wird die Stoppuhr-App beendet, ich bewege mich grazil wie ein Elefant zur Dusche. Vorher noch das Rasieren. Schwierig, da mein Bartwuchs jeglichem Bemühen, ihn einzudämmen, erbitterten Widerstand leistet. Meine Frau hat das mal mit einer Folge bei den Simpsons verglichen, in der sich der Alte (Homer?) rasiert, einen Augenblick aber wieder alles aussieht wie vorher — genauso verhält es sich bei mir. Jede Woche gibt es eine neue (und sehr scharfe) Rasierklinge der Firma Wilkinson, doch der Effekt bleibt sich meist gleich. Nun könnte ich die ja auch länger nutzen, wenn sie schon nicht so viel besser rasiert. Mit dem Alter der Klinge kommt dann aber tatsächlich eine gewisse Stumpfheit, die mich zum Applizieren eines höheren Drucks nötigt — und damit steigt dann leider die Verletzungsgefahr exponentiell an. Egal, nach dem Rasieren und dem Duschen werfe ich mich auf die Waage, die vielen Süßigkeiten nach dem Italienurlaub haben mich auf 65,1 kg aufgeblasen. Furchtbar! Dann frische Klamotten, runter ins Erdgeschoss, 400 ml Pepsi Cola Light einfüllen. Aaaaahhhhh, Genuss! Nach ein paar Minuten ist das Wärmegefühl aus Sport und Dusche verflogen, es wird mir kühl. Also hole ich die Decke und packe mich ein. Dann schreibe ich den Blogeintrag über „Breaking Bad“. Kaum bin ich fertig, überkommt mich eine heftige Müdigkeit. Mag der arbeitsreichen Woche geschuldet sein. Ich höre Musik, das neue Album von Iron Maiden, gar nicht schlecht — wenn man auf diese Musik steht. Immer kann ich sie nicht hören, heute klingt sie gut. Nur das Cover des Albums würde mich ja eher abschrecken. Aber die Musik ist erstaunlich vielseitig, und das Album ist ziemlich lang… Bevor ich mich wehren kann, schlafe ich ein. Dumm gelaufen. Als ich erwache, springen drei Kinder um mich herum. Und machen Geräusche dabei. Erheblich viele. Mittlerweile habe ich etwas mehr als eine Stunde auf dem Sofa verbracht. Fühlt sich immer noch gut an. Nun greife ich zum iPhone, lese Zeilenendes neueste Ergüsse (hehe, doch eine andeutungsweise eingestreute Obszönität), kommentiere sie ausführlich, sende den Kommentar ab. In dem Moment löscht der seinen Artikel wieder — äh, wie bitte? Klingt skurril, stimmt aber. Die Musik läuft übrigens immer noch, auch wenn meine Liste der ungelesenen Artikel in der WP-App noch lang ist. Ich arbeite mich zäh durch die letzten Tage. Aha, neue Geschichten im Seppolog. Spannend! Gleich mal schlaue Kommentare schreiben, um von meiner grenzenlosen Mondänität (oder so) Zeugnis abzulegen. Dann merke ich, dass mir immer noch kalt ist, kein Wunder, bin aufgestanden. Gleich wieder hinsetzen, Decke um mich herumziehen. Mittlerweile sind fast zwei Stunden auf dem Sofa verbracht worden. Ungelogen: Es fühlt sich immer noch gut an. Samstag halt. Letzter Samstag vor Wiedereintritt in den Alltag. Schnell noch einmal 400 ml Pepsi Cola Light geholt, dann beginnt dieser Artikel. Also gleich noch einmal von vorne.

Sorry, zuviel Koffein, da kommt so etwas schon einmal vor.

 

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Don Camillo und Peppone

Don Camillo und Peppone

Das unzertrennliche Duo: Don Camillo und Peppone

Auf dem Weg in den Italien-Urlaub kamen wir durch die Po-Ebene (ja, meine Kinder fanden das auch lustig). Das regte meine Erinnerung an die wundervollen Don Camillo-Filme an, spontan beschloss ich, daheim möglichst bald mal wieder eine oder mehrere dieser Juwelen meiner Filmsammlung anzusehen.

Gedacht, getan. Unsere Kinder kannten noch keinen einzigen dieser Filme, also sahen sie ganz gebannt zu, wie „Hochwürden Don Camillo“ und sein Kontrahent Peppone in ihrer ewig charmanten Hass-Liebe ein Abenteuer nach dem anderen überstehen.

Lieblingsstelle

Meine absolute Lieblingsstelle in allen Don Camillo-Filmen findet sich in „Genosse Don Camillo“: Peppone und seine kommunistische Partei haben sich mit einer Sache gegen Don Camillos Willen durchgesetzt, woraufhin er sich protestierend in den Hungerstreik begibt.

Das zieht sich eine Weile hin, bis sein Gesundheitszustand tatsächlich etwas bedrohlich wird. Peppone sucht ihn privat auf und bittet ihn, nein: fleht ihn an, wieder Nahrung zu sich zu nehmen. Don Camillo lehnt in gekränktem Stolz ab. Kaum ist Peppone abgezogen, hält Don Camillo eine seiner entzückenden Zwiesprachen mit Gott, an deren Ende er von „oben“ aufgefordert wird, doch bitte wieder zu essen.

Dieser Aufforderung kommt er nur zu gerne nach. In seinem Kühlschrank befinden sich Vorräte für eine ganze Woche, die er in etwas weniger als drei Stunden „vernichtet“. Danach schläft er — völlig groggy von diesem mehr als nur opulenten Mahl — in einen tiefen Schlaf.

Und kaum schläft er so tief und selig, dringen Peppone und einige seiner Parteifreunde in die Wohnung ein und nehmen eine kleine Zwangsfütterung am vermeintlich fast verhungerten Don Camillo vor. Die nächsten Tage geht es ihm nicht ganz so gut, allerdings nicht aus den Gründen, die die meisten seiner Mitbürger vermuten…

Eine mit so gutem Timing, so viel stillem Humor, mit Charme und Bodenständigkeit inszenierte Passage, die ich mir immer wieder ansehen könnte!

Kleine Umfrage

Nachdem ich gerade die Hosen heruntergelassen (bzw. die „Soutane gelupft“) habe, kam mir in den Sinn, meine werte Leserschaft auch mit ins Boot zu holen:

  • Welcher Don Camillo-Film — falls ihr sie ebenfalls kennt — gefällt euch am besten?
  • Gibt es darin auch Lieblingsszenen?

Musik

Eine der ganz großen Stärken aller Don Camillo-Filme ist die Musik. Das Thema könnte ich auf Nachfrage sofort summen/pfeifen/singen (aber nicht tanzen, bin ja nicht in der Waldorf-Schule…). Vermutlich geht es auch vielen anderen Fans so.

Vorhin habe ich mal nachgesehen: Bei Apple Music gibt es die Musik zu allen Filmen in einem Sammelalbum zum Anhören. Und nun ratet mal, was gerade im Hintergrund läuft?

Link zum Bild

 

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Ratgeber gibt es viele…

Literatur zum Thema

Meine private Bibliothek zu diesem Themenkomplex

Wenn man sich in Buchläden, bei Amazon oder iBooks umguckt, scheint es eine nie versiegende Anzahl von Ratgebern zu allen möglichen Themen zu geben. Auch das weite Themenfeld der Musik, insbesondere das Üben, werden dabei nicht ausgespart. Ich persönlich habe keine besonders große Affinität zu dieser Art von Ratgebern, denn Papier ist geduldig, schreiben kann man viel, wenn der Tag lang ist – und vor allem: ob das, was sich in gedruckter Form gut liest, dann auch in der Praxis umsetzen lässt, ist wiederum eine ganz andere Geschichte.

Inventur im eigenen Bücherregal

Dennoch wollte ich mal kurz Inventur machen: In meinem Bücherschrank im Arbeitszimmer fand ich immerhin vierzehn Bücher mit einem direkten Bezug zum Üben (gemeint ist: Üben, Proben und/oder Auftreten ist das hauptsächliche Thema des jeweiligen Buchs) und nochmals vier, die das Thema zumindest deutlich anschneiden (z.B. ein Buch über die „Psychologie des Instrumentalunterrichts“). Das ist dann doch eine ganze Menge zu einem vermeintlich einfachen Thema.

Ich beschränke mich bei den folgenden Ausführungen erst einmal auf die vierzehn erstgenannten Bücher, denn diese sind ja direkt auf das Üben bezogen. Diese vierzehn Bücher könnten kaum unterschiedlicher sein: Das kürzeste Exemplar ist die komprimierte Kurzfassung einer Studie (Umfang: 33 Seiten im Din A5-Format), das längste ist ein gebundenes Buch in englischer Sprache (Umfang: 271 Seiten).

Erfahrungen mit den Büchern

Ich habe in alle Bücher zumindest hineingelesen. Manche waren faszinierend geschrieben, die konnte man sowohl anwenden als auch leicht lesen, andere waren geradezu krampfhafte Ansammlungen chaotisch zusammengewürfelter Tipps und Ratschläge, die sich gegenseitig widersprachen (z.B. wenn auf der linken Buchseite steht: „Immer im Originaltempo üben, damit man sich dieses möglichst intensiv einprägt!“ und die rechte Seite dagegen hält: „Unbedingt langsamer üben, um immer die volle Kontrolle über jeden Teil der Bewegungsausführung zu behalten!“ – wie soll man das nun anwenden?), andere waren in ihrer Herangehensweise schlicht zum Kaputtlachen (für Kenner: „Effortless Mastery“ von Kenny Werner, schon der Titel ist ein Widerspruch allererster Güte, fast so gut wie „Die McDonalds-Diät“) oder aber auf ästhetischer Ebene sehr ansprechend (so hatte man schon allein aufgrund der Aufmachung des Buchs Lust, es immer wieder in die Hand zu nehmen).

Persönliches Fazit

Interessant ist, dass bei allem, was da geschrieben steht, eine innere Überzeugung in mir gereift ist, die bislang keiner der Autoren widerlegen oder „ausstechen“ konnte: Wenn es was werden soll, muss man sich hinsetzen und so lange daran arbeiten/üben, bis es klappt. Nichts anderes hilft.

Klingt nach Pädagogik pur, gell? Jetzt aber mal Spaß beiseite: Hat schon mal jemand von einem erfolgreichen Musiker gehört, der besonders viele Bücher über das Üben gelesen hat? Eher nicht so. Wohl aber haben etliche Leute schon von Musikern gehört und gelesen, die Tag für Tag etliche Stunden Übezeit abgerissen haben. Und das ist nun einmal das Rezept zum Erfolg: Harte Arbeit.

Anekdoten-Zeit

Eine kleine Anekdote aus meinem eigenen Leben: Ungefähr in der zehnten Klasse war bei mir der Entschluss gereift, die Musik zum Zentrum meines beruflichen Lebens zu machen. Ab da übte ich Tag für Tag mindestens drei Stunden, während der Kollegstufe, damals also Klasse 12 und 13, kam ich auf ca. vier bis fünf Stunden. Im Studium stieg das auf z.T. über sieben Stunden an. Jeden Tag. Und komischerweise hatte ich während des ganzen Studiums keinen Bedarf für derlei Ratgeber über das Üben. Wenn etwas nicht ging, blieb ich einfach so lange stur dabei, bis es ging.

Einmal im Unterricht nahm mein Professor ein herumliegendes Übetagebuch (auch eine Sache, die ich nie führen musste, um meine Ziele zu erreichen) eines Kommilitonen zur Hand, blätterte interessiert und durchaus belustigt darin. Plötzlich legte er es weg und sagte nur: „Der übt zu wenig.“ Der Kollege, um den es ging, war absolut kein schlechter Trompeter, aber er litt gerade zu der Zeit an ein paar Ansatzproblemen. Üben und Spielen waren für ihn dadurch etwas mühsamer als für die meisten anderen – eine frustrierende Situation. Aber der einzig sinnvolle Weg aus dieser Krise war nun einmal, viel zu üben und zu spielen. Nur so konnte sich der Körper auf die veränderten Bedingungen einstellen und sie so verinnerlichen, dass sie auch „live“, unter Druck und ohne zusätzlichen gedanklichen Aufwand abrufbar wurden. Und dafür übte er damals zu wenig.

Streichholzmethode

Sollte einer meiner vielen Leser auch ein Musiker sein, kann ich eine Übemethode vorschlagen, die wirklich garantiert funktioniert (vorausgesetzt, man schaltet auch das Hirn ein):

  • Man nehme eine Packung Streichhölzer und leere sie auf den Tisch aus, die leere Packung stelle man sich hin.
  • Dann wird geübt, zuerst nur in dem Tempo, in dem die Stelle, um die es geht, auf jeden Fall funktioniert.
  • Für jeden erfolgreichen Durchgang wandert ein Streichholz in die leere Schachtel hinein. Bei jedem fehlerhaften Durchgang fliegt eines (verschärft: zwei oder drei, für die ganz Harten: alle) wieder raus.

Ich garantiere: Wenn die Packung voll ist, läuft die Stelle. Und damit es nicht heißt: „Ja, auf dem (virtuellen) Papier klingt das ja immer toll, wie schaut es mit der Praxis aus?“ Ich habe diese Methode für mich selbst schon oft angewandt, auch einige Schüler mussten schon da durch — es fühlt sich im jeweiligen Moment katastrophal an, aber so wird die frisch angelegte Spur im Gehirn gleich so durchlässig gemacht, dass es dann wirklich gut sitzt.

Klingt ein bisschen nach „Holzhammer“, ist es sicher auch – dafür klappt’s damit auch wirklich.

 

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Selbstbeweihräucherung — Juni/Juli 2015

Statistik Juni/Juli 2015

Meine Sport-Statistik für Juni/Juli 2015

Anfang Juli war so viel los, dass ich gar nicht dazu kam, meinen Sport im Juni zusammenzufassen. Na ja, dann kam der Rest vom Juli — und der sah nicht besser aus. Aber nun, im Wonnemonat (für Lehrer) August, habe ich etwas mehr Zeit und kann mich meiner längst überfälligen Selbstbeweihräucherung widmen.

Juni 2015

Angestachelt durch die konstanten Höchstleistungen meiner Frau, das gute Wetter und ein gewisses Maß an Abscheu vor dem zwar angenehm kühlen, dafür aber äußerst tristen Kellerraum, in dem mein Seilspringen üblicherweise stattfindet, nahm ich im Juni das Laufen wieder auf. Davor war mein letzter ernst zu nehmender Lauf im August 2014 gewesen.

Entsprechend gespannt begab ich mich mit meiner in dieser Hinsicht durchtrainierten Frau (sie hat gerade vor ein paar Tagen die 1.000 Kilometer-Marke in diesem Jahr geknackt) auf einen Lauf. Sie zog mich mit sich bzw. legte ihr gewohntes Tempo vor, ich folgte brav. Und es war schön. Nach diesem ersten 12-Kilometer-Lauf steigerten wir die Länge, bis schließlich mehrere Halbmarathons dabei herauskamen.

Langer Rede kurzer Sinn: Im Juni sinkt die Stundenzahl beim Seilspringen (siehe Screenshot oben), dafür steigt sie beim Laufen sprunghaft an. Zusammen kommt man wiederum auf eine gewohnte Zahl ganz grob um die 45 Stunden/Monat.

Juli 2015

Im Juli war höllisch was los. Wie ich in einem der anderen Beiträge vor ein paar Tagen schon darlegte, sorgten Schuljubiläum und Schuljahresende (sowohl in der Arbeit als auch bei den eigenen Kindern) für teils chaotische Verhältnisse. Dadurch kam ich nur ganz wenig zum Laufen, denn dazu benötige ich ein gewisses Maß an Helligkeit, schließlich will ich mit intakten Gehwerkzeugen in den Arbeitstag starten. Also habe ich im Juli wieder verstärkt Seilspringen betrieben — Zack! Schon steigt der Stundenwert wieder an —, selbstverständlich zu Lasten beim gleichen Wert in der Kategorie „Laufen“. Kein Drama, im August wird sich das wohl ausgewogener darstellen.

Schönen Abend noch!

 

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Selbstbeweihräucherung — Teil 1

Meine persönliche Hall of Fame

Meine persönliche »Hall of Fame«

Wenn man die sportlichen Aktivitäten des Morgens mal hinter sich gebracht hat, stellt sich meist ein außerordentlich befriedigendes Gefühl ein. Während man noch dabei ist, schwankt das sehr stark in enormer Abhängigkeit von der Tageszeit und -form, der insgesamt vorhandenen persönlichen Fitness und — zumindest in meinem Fall — der Qualität des Hörbuchs.

Um mich mal ein bisschen selbst zu beweihräuchern, habe ich gerade bei Nike+ nachgesehen, wie viele Stunden ich in den vergangenen Monaten jeweils beim Seilspringen verbracht habe. Teils war selbst ich erstaunt.

  • Juli 2014: 18 Stunden, 47 Minuten, 20 Sekunden
  • August 2014: 25 Stunden 16 Minuten 38 Sekunden
  • September 2014: 21 Stunden 31 Minuten 14 Sekunden
  • Oktober 2014: 31 Stunden 53 Minuten 19 Sekunden
  • November 2014: 30 Stunden 17 Minuten 37 Sekunden
  • Dezember 2014: 36 Stunden 14 Minuten 44 Sekunden
  • Januar 2015: 34 Stunden 56 Minuten 57 Sekunden
  • Februar 2015: 29 Stunden 33 Minuten 30 Sekunden
  • März 2015: 38 Stunden 33 Minuten 55 Sekunden

Ich war jetzt noch zu faul, das zusammenzurechnen, aber es ist doch etwas mehr, als ich erwartet hätte (wobei ich zugeben muss, dass ich mir nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht habe, auf wie viele Stunden im Monat ich per simpler Addition kommen müsste, wenn ich jeden Tag ja nun mindestens eine springe…).

 

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