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Versatile Blog-Award – April 2017

Der Versatile Blogger Award – dieses Mal zu Gast bei Solera 1847.

Der Versatile Blogger Award – dieses Mal zu Gast bei Solera 1847.

Bereits vor einigen Tagen (oder sind es schon Wochen?) hat mich Pialalama in ihrem eigenen Eintrag für den Versatile Blogger-Award nominiert. Die letzten Tage waren jedoch derart vollgestopft mit Arbeit, dass ich mit Mühe einige länger vorbereitete Blog-Beiträge abschließen und veröffentlichen und meine Song des Tages-Sparte leidlich am Laufen halten konnte. Kurz und gut: Es wird Zeit für Ferien! (Und es sind nur noch drei Tage bis dahin…)

Der Versatile Blog-Award

Der VBA besteht aus einem zum Glück recht simplen Kodex, der sich auf die drei sofort folgenden drei Punkten reduzieren lässt:

  1. Danke der Person, die dich nominiert hat!
  2. Verrate uns sieben noch unbekannte Dinge über Dich.
  3. Wähle Blogger aus, um sie für den VBA zu nominieren.

Zu den drei Punkten:

Die erste Verpflichtung ist kein Problem, denn ich freue mich, dass Pialalama meinem Blog folgt, offensichtlich einige Artikel gelesen, besternt und kommentiert hat – das macht das Bloggen als Tätigkeit faszinierend und lohnend. Vielen Dank schon allein dafür! Dann hat sie mich auch noch nominiert, was mich weiterhin in ihrer Schuld stehen lässt, doch mit meinen heutigen Antworten hoffe ich, diese tilgen zu können. Dennoch: Auch für die Nominierung vielen Dank!

Die zweite Aufgabe, nämlich sieben „noch unbekannte“ Dinge über mich zu erzählen, ist vergleichsweise schwierig, denn ich blogge nun schon seit mehr als fünf Jahren, da kamen schon ein paar Einträge zusammen. Laut der WordPress-App sind es vor diesem 846 Artikel gewesen. Ich bin selbst beeindruckt. Doch genau da liegt auch das Problem, denn ich weiß nicht, ob ich bei jedem der sieben Punkte etwas erwische, was ich wirklich noch nicht preisgegeben habe. Aber ich bemühe mich, versprochen!

Mit letztem Punkt tue ich mir schwer, da ich niemanden zu etwas zwingen möchte (und das Nominieren ist zwar kein echter Zwang, doch baut er eine gewisse Erwartungshaltung und damit etwas Druck auf – das möchte ich vermeiden), überlasse ich es jedem Leser dieses Blogs, sich angesprochen zu fühlen und für sich selbst sieben unbekannte Dinge zu präsentieren.

Die sieben (hoffentlich noch) unbekannten Fakten über mich

  1. Obwohl ich ein Musiker und Musiklehrer bin, der fast täglich mit Klassen singt und musiziert, fühle ich mich gerade beim Singen vor anderen immer noch leicht gehemmt. Woran genau das liegt, weiß ich nicht, denn nach fast 15 Jahren in meinem Beruf sollte diese Scheu eigentlich gründlich ausgeräumt worden sein – ist sie aber nicht.
  2. Ich schreibe für 99 Prozent aller Schulstunden immer noch einen recht detaillierten Stundenentwurf. Es gibt Kollegen, die das nach dem Referendariat sofort ablegen und nie wieder aufgreifen. Ich schätze es aber als gedankliche Stütze, damit mein Unterricht strukturiert bleibt. Und ich kann ja jederzeit von meinem Entwurf abweichen – das komplette Freischwimmen liegt mir nicht.
  3. Ich finde Eckart von Hirschhausen überhaupt nicht lustig. Vor Jahren bekam ich zum Geburtstag eines seiner Bücher geschenkt – zum Glück habe ich nicht selbst Geld dafür ausgegeben. Aber alles, was ich bis heute von ihm gehört oder gelesen habe, war allenfalls schaler Rentner-Humor. Nichts gegen Rentner, aber wenn alle Witze vorhersehbar, pedantisch, das Abtasten von Spitzfindigkeiten oder schlicht lahm sind, dann kann mich das als gefühlt jungem Menschen (von 41,5 Jahren) nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Viel besser ist Vince Ebert, denn er schafft den Spagat zwischen einer Belehrung und dem gerade richtigen Maß an Komödie, sodass man sich dabei auf intelligente Weise unterhalten lässt. Zwischen den beiden liegen Welten (auch wenn sie oft gemeinsam vermarktet werden, was mir nicht ganz einleuchten will).
  4. Als Kind hatte ich mal alle Finger der rechten Hand in einer Autotür, als diese mit ordentlich Schwung zugeworfen wurde. Seitdem habe ich gehörigen Respekt vor diesen Dingern (also den Türen, meine Finger müssen nur intakt bleiben, Respekt benötigen sie von mir als ihrem Benutzer eigentlich keinen).
  5. Alle Schlangen, vor allem Klapperschlangen, üben auf mich eine unglaubliche Faszination aus. Doch in freier Wildbahn würde ich beim bloßen Anblick auch nur eines verendeten Exemplars vermutlich einen üblen Panik-Anfall bekommen.
  6. Beim Schließen von Freundschaften bin ich sehr zögerlich, da ich trotz aller Blechbläserhaftigkeit eigentlich ein eher zurückhaltender Mensch bin. Smalltalk liegt mir auch nicht, was mich auf Parties und in Probenpausen immer dazu verleitet, mit den gleichen, mir bereits bekannten (oder angetrauten) Personen zu sprechen. Doch habe ich eine Freundschaft dann mal geschlossen, hält sie meist über Jahrzehnte (bzw. für immer, aber ich kann nur für die letzten 41,5 Jahre sprechen).
  7. Eigentlich träume ich ja auf eine naive Weise davon, eines Tages von irgendwoher viel Geld zu bekommen, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Doch weiß ich bis heute keine Antwort auf die Frage, ob ich dann meinen Beruf tatsächlich aufgeben könnte. Denn eigentlich mache ich den sehr gerne (auch wenn es immer wieder etwas gibt, worüber ich mich ärgere, was mich nervt, mir zusetzt etc.). Mein früherer Chef hat mir mehrfach eine Fortbildung in Richtung Schulleitung angeboten, die ich entschieden abgelehnt habe, da ich mich im Unterrichtsraum lebendig und an der „richtigen Stelle“ fühle. Beim Ausfüllen von Tabellen, dem ständigen Herumorganisieren am Schulalltag, vor allem aber am permanenten Repräsentieren etc. habe ich wenig Vergnügen, noch dazu bin ich nicht der konfrontative Typ, der man in der Eigenschaft als oberste disziplinarische Instanz innerhalb einer Schule vermutlich sein muss. Sollte jemand zufälligerweise ein paar Millionen übrig haben, biete ich mich an, das Experiment durchzuführen…

Huch, das ging ja doch relativ schnell. Ich bin ganz erleichtert, dass mir sieben Sachen eingefallen sind, von denen die meisten meiner Gefolgschaft hier bei WordPress tatsächlich noch unbekannt sein müssten.

So, nun bin ich mit (geradezu unglaublich) gutem Beispiel vorangegangen, nun sollten mir etliche folgen und sich berufen fühlen, ebenfalls dem Versatile Blogger-Award zu frönen. Und los geht’s!

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O2 und die verschwundenen 200 MB

Ich bin seit etwa drei Jahren Kunde bei O2, war es auch früher schon zeitweise – und ich bin zufrieden. Weitgehend. Über die Netzabdeckung kann ich mich nicht beschweren, denn in Aalen habe ich fast überall LTE-Empfang, ansonsten meist ein stabiles 3G-Netz. Nur in meinem Musikraum in der Schule hänge ich oft ganz ohne Netz, ansonsten maximal mit Edge herum, was aber eher an den vielen Betonwänden um mich herum liegt als am Provider, denn ich sehe auch keine anderen Netze (und anderen Kollegen geht es dort genauso).

Mein Vertrag

Mit einem Smartphone ist ein Vertrag mehr oder weniger unumgänglich: Die vielen Dienste, die im Hintergrund auf den mobilen Datentransfer angewiesen sind, legen das nahe.

Mein Vertrag: o2 Blue Basic

Mein Vertrag: o2 Blue Basic

Da ich ein klassischer Wenigtelefonierer und SMS-Verweigerer bin, der weder die 50 Freiminuten noch die 200 Frei-SMS im Monat jemals ernsthaft aufbraucht, bin ich fast ausschließlich am Datenvolumen und dessen Geschwindigkeit interessiert. Die im Vertrag enthaltenen 200 MB reichen bei mir höchstens für zwei Wochen, denn in der Schule gibt es für uns Lehrer kein W-LAN, daher muss ich immer wieder mal kurz das iPhone mit dem iPad koppeln, um schnell eine wichtige Email zu verschicken oder eine daheim nicht geladene Datei noch auf das Gerät zu bekommen. Und ZACK! – schon ist das Mobildatenvolumen aufgebraucht.

Pimp my Vertrag

Schlau wie ich bin – oder zu sein glaubte – habe ich ein Surf-Upgrade-Pack dazu gebucht, das mir monatlich 500 MB mit LTE-Geschwindigkeit für gerade einmal 4,99 € offeriert. Somit bekomme ich ungefähr das, was ich benötige (mehr mobiles Datenvolumen), zahle dafür aber fünf Euro weniger als beim nächst größeren Vertrag (19,99 €/Monat).

So sehen die Details des Upgrades aus – eigentlich klar, vor allem unter der Überschrift „Upgrade“

So sehen die Details des Upgrades aus – eigentlich klar, vor allem unter der Überschrift „Upgrade“

Klingt nach einem guten Deal, oder? Ist es weitgehend auch, außer der Tatsache, dass meine 200 MB mit 7,1 Mbit, die im Vertrag enthalten sind, durch das Aufbuchen irgendwie verschwinden.

Mogelpackung?

Ich will ja nicht extrem spitzfindig sein, doch wenn die 200 MB im Vertrag enthalten sind und ich 4,99 € draufzahle, um 500 MB zusätzlich zu erhalten, dann erwarte ich eigentlich, dass nach Aufbrauchen der 500 MB mit LTE-Geschwindigkeit noch die (ohnehin bezahlten) 200 MB mit 7,1 Mbit kommen.

Statt bei 700 MB ist schon bei 500 MB die „Alarmstufe Rot“ erreicht...

Statt bei 700 MB ist schon bei 500 MB die „Alarmstufe Rot“ erreicht…

Doch das passiert nicht: Sobald die 500 MB erreicht sind, wird die Geschwindigkeit gnadenlos auf die 32 Kbit/s gedrosselt, mit denen man bekanntlich nicht mehr viel anfangen kann. Dafür erhalte ich mindestens zwei, manchmal mehr Nachrichten von O2, dass ich mir für nur X,XX € noch einen Datensnack (welch perfides Wort!) genehmigen könne. Der Preis ist dabei meist alles andere als attraktiv, weswegen ich dieses Angebot Monat für Monat ausschlage.

Meinung?

Nun interessiert mich ja eher, ob es noch anderen so geht? Ist das überhaupt ein legales Vorgehen? Die Informationen zu den Paketen sind leider immer vage genug formuliert, dass vermutlich beide Varianten möglich wären, andererseits ist genau durch die Vagheit auch ein gewisser Hebel möglich. Aus diesem Grund werde ich auch mal bei O2 nachfragen, denn ein wenig seltsam kommt es mir doch vor.

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Neues Laufequipment: Polar H7 Herzfrequenz-Sensor

Seit mehreren Wochen im Einsatz: Polar H7 Herzfrequenz-Sensoren-Set

Seit mehreren Wochen im Einsatz: Polar H7 Herzfrequenz-Sensoren-Set

Ich berichtete ja bereits ausführlich über meinen Wechsel zum Polar Loop-Fitness-Tracker, mit dem ich nach wie vor sehr zufrieden bin. Nach ein paar Wochen der Nutzung überkam mich die Lust, ein zusätzliches Accessoire zum Einsatz zu bringen, das sowohl mit dem Loop-Armband direkt als auch mit einer speziellen iPhone-App – Polar Beat – verwendet werden kann: den Polar H7 Herzfrequenz-Sensor.

Bei Amazon gab es den in der passenden Farbe für 51 €, es war also keine gigantische Investition. Nach drei oder vier Anläufen, bei denen ich mir immer wieder neu überlegte, dass ich das Teil ja eigentlich gar nicht wirklich bräuchte, bestellte ich ihn dann doch einfach, wartete die drei Tage ab, passte ihn an meinen Brustkorb an – und legte los.

Das komplette Set: Sensor-Brustgurt und Bluetooth-Sender

Das komplette Set: Sensor-Brustgurt und Bluetooth-Sender

Die Ergebnisse waren für mich überraschend:

  • Mein Ruhepuls liegt im Bereich von 48-55 Schlägen pro Minute (so niedrig hätte ich ihn nicht eingeschätzt).
  • Beim Laufen erreiche ich Pulszahlen um die 140-160 Schläge pro Minute, bei steilen Anstiegspassagen geht er auch mal über die 170 (über 180 kam ich in keinem bisherigen Lauf). Das ist mehr als ich erwartet hatte, denn die Läufe fühlen sich in dieser Hinsicht immer recht entspannt an – zumindest entspannter als der Herzschlag meiner Einschätzung nach vermuten ließe.
  • In einem „normalen“ Lauf (also nicht in riesiger Hitze oder Eiseskälte, nicht gegen einen Orkan und auch nicht mit kilometerlangen Anstiegen) komme ich so gut wie nie unter 135, touchiere die 170 aber auch nur in Ausnahmesituationen. Das spricht dafür, dass ich relativ wenig Fett beim Training verbrenne (die Polar Beat-App nennt mir sogar explizit einen Prozentwert, der heute früh beispielsweise bei genau 10% lag, doch es handelt sich vermutlich eher um eine grobe Schätzung), dazu müsste ich meine Herzfrequenz vermutlich noch deutlich absenken.
Mein Laufstil scheint nicht sonderlich zur Fettverbrennung geeignet zu sein – eventuell sollte ich die Temposchraube noch etwas zurückdrehen... Oder aber einfach weiter mit Spaß rennen und die paar Fettzellen Fettzellen sein lassen!

Mein Laufstil scheint nicht sonderlich zur Fettverbrennung geeignet zu sein – eventuell sollte ich die Temposchraube noch etwas zurückdrehen… Oder aber einfach weiter mit Spaß rennen und die paar Fettzellen Fettzellen sein lassen!

Nun bin ich kein echter Experte für diese physiologischen Angelegenheiten, mein Wissen stammt noch aus der Schulzeit, die leider ja doch schon mehr als 20 Jahre zurückliegt. Aber ich habe ja ein paar nette Sportkollegen in der Schule, also werde ich die mal ein wenig ausquetschen, denn derlei Stoffwechsel-Grundwissen und die daraus resultierende Trainingslehre gehören heute zum gängigen Stoff im Fach Sport in der Oberstufe. Ich bin schon gespannt, welche Tipps die mir geben können – und wie sich diese in mein Training integrieren lassen. Sobald ich ein paar neue (und fundierte) Erkenntnisse gewonnen und diese ausprobiert habe, kann und werde ich hier wieder berichten.

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Brexit zum Frühstück

Während meiner Yoga-Runde führte am gestrigen frühen Morgen mein iPhone eine Art Breakdance auf: Permanent gingen aktuelle Push-Mitteilungen zum Brexit über meine Tagesschau– und heute-Apps ein und versetzten den Vibrationsalarm in einen wahren Taumel. Das hier ist kein politischer Blog, ich will das auch nicht lange ausdehnen, mir kam nur beim Duschen ein Gedanke, dessen Ausformulierung ich tatsächlich für erstrebenswert erachte.

Der Brexit war aus meiner Sicht eher zu erwarten als der Verbleib in der EU, denn die Briten sind ein stolzes Volk, deren ältere Bevölkerungsschichten sich nach dem alten Glanz des Empire zurücksehnen. In gewisser Weise habe ich mir den Brexit sogar fast herbeigewünscht – nicht wirklich, aber als Gedankenspiel, denn er ermöglicht – nun sogar in der Realität – ein einzigartiges Experiment: Ich habe in Gedanken für mich mal durchgespielt, was die Langzeitfolgen des Brexit sein könnten. Aus meiner Sicht bleiben ja nur drei grundlegende Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung:

  1. Es geht den Briten besser als vorher, die Wirtschaft blüht auf, die Politik stabilisiert sich. Das wäre das Signal schlechthin für weitere Länder, in denen die EU-Unzufriedenheit hoch ist, sich zu verabschieden. (Glaubt man einigen Twitterern, so bereitet Horst Seehofer bereits ein eigenes Volksreferendum vor, um Bayern über den Verbleib in/den Austritt aus der EU abstimmen zu lassen…)
  2. Es geht den Briten schlechter als vorher, die Wirtschaft schrumpft schmerzhaft, die Politik destabilisiert sich (und/oder rutscht deutlich nach rechts), soziale Probleme (und in deren Folge ein tumber Nationalismus) verschärfen sich. Eine gewisse Häme gegenüber Großbritannien würde sich EU-weit ausbreiten, die Vorteile einer großen Gemeinschaft würden deutlicher denn je hervortreten und den Zusammenhalt der verbliebenen Länder effektiv stärken. Da die Schotten angeblich ein erneutes Referendum zur Loslösung von England vorbereiten, spekulieren sie offensichtlich auf diesen Ausgang und werden dann als eigenständiges Land selbstverständlich gleich nach der (ebenfalls zu erwartenden) Unabhängigkeit (das wäre ja ein ganz entzückender Wortwitz, denn der Brexit wurde von dessen Befürwortern gestern ja als „Independence Day“ gefeiert) eigene Aufnahmegespräche mit der EU beginnen.
  3. Es passiert fast nichts – nach einer kurzen Anpassungsphase, in der es sicherlich turbulent wird, danach läuft für 85-95 Prozent der Menschen alles in gewohnten Bahnen weiter. Das ist wiederum die spannendste Alternative, denn die Reaktionen der anderen EU-Länder hängen dann von der medialen Interpretation dieser unspektakulären Entwicklung ab. Ich erwähne hier nur ganz beiläufig den Namen einer Zeitung mit vier Großbuchstaben, zu der es in allen europäischen Ländern mindestens ein entsprechendes Pendant gibt – und deren simple, aber häufig (fast schon unablässig) wiederholte, Parolen schon häufig zur Meinungsbildung ganzer gesellschaftlicher Schichten beigetragen haben.

Was daraus wird, hängt nun von der weiteren Entwicklung der kommenden zwei bis fünf Jahre (als Mindestzeitrahmen) ab. Wirklich valide Vergleiche benötigen sicher noch etwas länger, da alle kurzfristigeren Entwicklungen auch anderen ganz üblichen Schwankungen unterliegen könnten.

Schön finde ich persönlich, dass nach der anfänglichen Entsetzenswelle im Internet nun auch einige sehr besonnene Kommentare die möglichen positiven Auswirkungen des Brexit auf das restliche Europa, das — wie ich oben bereits geschlussfolgert habe — ja durchaus auch gestärkt werden könnte, erscheinen, z.B. bei heute.de. Was aus der Angelegenheit wird, dürfte uns allen in den kommenden Jahren wieder und wieder unter die Nase gerieben werden – egal, was in der Substanz dabei herauskommt. Insofern dürfen wir uns als Nicht-Akteure in diesem Spiel ab sofort zurücklehnen und entspannt die Show genießen.

Ein paar aus meiner Timeline ausgewählte Twitter-Kommentare zum Brexit gibt’s noch als kleines Schmankerl:

Das ist sicher zu erwarten, wenn das Experiment misslingt und die Briten schlechter dastehen als vorher

Das ist sicher zu erwarten, wenn das Experiment misslingt und die Briten schlechter dastehen als vorher

Verfrühter Jubel?

Verfrühter Jubel?

Schöner Vergleich — und nicht falsch (ich spreche aus Erfahrung, zumindest was Linux angeht...)

Schöner Vergleich — und nicht falsch (ich spreche aus Erfahrung, zumindest was Linux angeht…)

Schönes Wortspiel!

Schönes Wortspiel!

Dass es so viel ausmacht, war mir vorher nicht bewusst gewesen...

Dass es so viel ausmacht, war mir vorher nicht bewusst gewesen…

Der oben schon erwähnte Seehofer-Bayxit...

Der oben schon erwähnte Seehofer-Bayxit…

Der Brexit aus kulinarischer Sicht

Der Brexit aus kulinarischer Sicht

Ein Grundproblem aller Basisdemokratie...

Ein Grundproblem aller Basisdemokratie…

Nach der Wahl informieren, was könnte schon schiefgehen?

Nach der Wahl informieren, was könnte schon schiefgehen?

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Lehrer, Kinder, Ferien – und Zeilenende

Zeilenende

Gestern hat mir der einmalige Zeilenende auf Twitter einen Tweet mit einem fragenden Kommentar weitergeleitet:

Da muss man schon genau hinsehen...

Bitte genau hinsehen!

Da ich am Donnerstag meine zweiwöchige Big Band-Probe in Ellwangen hatte, die sich bis kurz nach 22 h hinzog, woran sich immer noch etwa 30 Minuten Heimfahrt anschließen, war ich in der konkreten Situation nicht in der richtigen Stimmung, mich von der Muse küssen zu lassen und gleich zu antworten. Außerdem ist das Thema gar nicht so unspannend – also kündigte ich ihm nur an, es in einem eigenen Blog-Eintrag zu verarbeiten. Nun denn…

Ferienarten

Lehrer unterscheiden Ferien, denn auch wenn die Dauer der „unterrichtsfreien Zeiten“ meist nicht extrem voneinander abweicht, wäre es vermessen zu glauben, dass alle Ferien sich gleichen würden. Doch zuerst einmal muss ich klarstellen, welche Ferien ich überhaupt habe, das unterscheidet sich ja von Bundesland zu Bundesland. Hier in Baden-Württemberg sieht es ungefähr folgendermaßen aus:

  • Herbstferien: eine Woche, die sich am Ende des Oktobers bis in die ersten Novembertage erstreckt. Diese Ferien sind unglaublich wichtig als erste Aufarbeitungsphase nach ungefähr zwei Monaten Schule. Gerade am Schuljahresanfang müssen alle Listen, Sitzpläne etc. erstellt und gepflegt werden, bis zu den Herbstferien setzt sich dann auch einiges, man hat jede Klasse einigermaßen kennen gelernt, die ersten Eindrücke sind gefestigt – jetzt kann und muss die weitere Planung angepasst werden.
  • Weihachtsferien: üblicherweise zwei Wochen, die kurz vor dem Heilig Abend beginnen und dann nach den ersten Januar-Tagen enden. Als Musiklehrer bin ich meist bis zum letzten Moment in der Schule voll im Einsatz, da im Dezember ein großes Adventskonzert und am letzten Schultag ein von Musik umrahmter Gottesdienst stattfinden. Beides erfordert Vororganisation, Proben und umfangreiche Transport-, Auf- und Abbautätigkeiten, vom eigentlichen Musizieren ganz zu schweigen. Parallel sind bis dahin in den meisten Klassen (in meinem Fall meist 14 bis 17 im Schuljahr) die ersten Klassenarbeiten/Klausuren geschrieben (und hoffentlich auch schon korrigiert, damit man nichts mit in die Ferien nehmen muss). Zum Beginn der Weihnachtsferien bin ich üblicherweise derart erschlagen, dass ich erst einmal zwei Tage brauche, um auf „normal Null“ zurück zu kommen. In den ersten Berufsjahren wurde ich beim Nachlassen der Anspannung erst einmal krank, das hat sich glücklicherweise in den letzten Jahren gelegt, denn mittlerweile achte ich etwas mehr auf mich.
  • Faschings- oder Winterferien: eine Woche, die sich vor allem aus gesetzlichen Feiertagen (Rosenmontag, Faschingsdienstag) und verschiebbaren Ferientagen zusammensetzt. Da zum Ende des ersten Halbjahres die Halbjahresinformationen fällig sind, die mit Notenkonferenzen und entsprechendem zusätzlichen Arbeitsaufwand einhergehen, ist auch diese Woche dringend nötig, um einfach wieder aufzuarbeiten und den Erholungsmangel etwas auszugleichen. Februar ist auch die Zeit, in der meist ein oder mehrere eigene Kinder eine Erkältung anschleppen.
  • Osterferien: üblicherweise zwei Wochen, eine vor Ostern, eine danach. Die Tage werden länger, die Frühjahrsmüdigkeit ist spürbar. Meist geht direkt nach den Osterferien das schriftliche Abitur los, also ist vorher ein kleiner Endspurt angesagt. Doch alles in allem sind dies meist Ferien, die zur Erholung ganz gut sind. Außerdem kann man nun wieder im Garten aktiv werden. Osterferien sind gute Ferien. (Einschränkungen folgen…)
  • Pfingstferien: üblicherweise zwei Wochen Ende Mai/Anfang Juni vor dem großen Schlusslauf. Wenn man es ungeschickt anstellt, liegen zu Beginn der Ferien ein paar große Korrekturstapel auf dem Schreibtisch, damit man in den letzten Schulwochen nicht noch zu viel Korrekturarbeit erledigen muss. Aber diese Ferien nutzen wir gern, um mal für ein paar Tage wegzufahren, ansonsten bereite ich wie üblich ein paar Tage Unterricht vor.
  • Sommerferien: Die große sechs- bis siebenwöchige Unterbrechung, die meist von Ende Juli bis zur ersten Septemberwoche reicht. Im Gegensatz zu allen anderen Ferien, in denen ich immer sehr darauf bedacht bin, schon die ersten paar Tage „danach“ gut vorzubereiten, halte ich mir die Sommerferien (schul)planerisch komplett frei. Welche Klassen ich genau bekomme, erfahre ich ohnehin erst ein paar Tage vor Beginn des Schuljahres, wozu also schon Wochen vorher die sommerliche Trägheit stören?

Soviel zur gefühlten Einteilung der Ferien aus meiner Sicht. Es gibt sicher Kollegen, die ein gänzlich anderes Prozedere pflegen. Sicher teilen aber auch etliche meine Vorgehensweise. Das Vorbereiten der ersten Tage, am besten der ganzen ersten Woche, ist ein logisches Vorgehen, das sich in der Praxis bewährt hat. Denn der Umstieg von „ich kann jeden Morgen auch erst um 6:30 h aufstehen“ auf „der Wecker klingelt um 4:35 h“ ist doch etwas anstrengend…

Kinder und Ferien – und Eltern…

Unsere Kinder sind in den Ferien üblicherweise herrlich entspannt. Unser Großer (10) könnte aus seiner Perspektive heraus auch den ganzen Tag in seinem Zimmer sitzen, Bücher lesen, LEGO bauen und Musik hören – der würde freiwillig keine Sekunde aus dem Zimmer herauskommen. Die Mädels dagegen sind wesentlich neugieriger und agiler, die motzen meist schon nach 10 Minuten Ferien, dass sie sich langweilen. Wenn man Glück hat, finden sie sehr schnell eine Beschäftigung für die folgenden Stunden, wenn man dies nicht hat, kommen sie alle paar Minuten wieder, um zu fragen, was sie denn nun tun könnten. Das kann anstrengend sein, meist finden sie aber sehr zügig eine Ihnen genehme Beschäftigung.

Unsere zwei Großen sind unter der Schulwoche an mehreren Tagen im Hort, weil wir Erwachsenen an fast allen Tagen Nachmittagsunterricht haben. Da auch noch vorbereitet werden muss, bleiben die Kinder dann bis etwa 16:00 h im Hort. Mit etwas Glück haben sie danach die Hausaufgaben fertig und können nach dem obligatorischen Instrumentalüben ihren eigenen Wünschen nachgehen. Die jüngste war bislang im Kindergarten, aus dem sie mit den anderen gemeinsam (gleiches Gebäude) gegen 16:00 h abgeholt wurde. Ab September geht auch sie in die Schule, dann werden sich die Hortzeiten angleichen (es sei denn, der neue gymnasiale Stundenplan bei unserem Großen macht dem einen Strich durch die Rechnung).

Wenn der Hort eine Ferienbetreuung anbietet, nehmen wir meist ein paar Tage davon dankend an, um unsere anstehenden Arbeiten erledigen zu können, ohne ein allzu schlechtes Gewissen zu haben. Meist gehen wir in den Wintermonaten an einem der Vormittage auch einfach mal in die Sauna, so bleiben wir etwas gesünder – auch nicht schlecht.

Bietet der Hort keine Ferienbetreuung an (die Stadt gibt den Betreuungseinrichtungen die Anzahl der freien Tage genau vor), wird es manchmal etwas „tricky“, denn wenn wir arbeiten müssen, bleibt oft nichts anderes übrig, als die Kinder ein paar Stunden sich selbst zu überlassen. Den Kindern taugt das sehr, doch es zieht meist energische Aufräumarbeiten im Haus nach sich…

Fazit

Den Kindern gefallen Ferien immer, die könnten dem Bild durchweg zustimmen. Als Lehrer kann ich nicht bestätigen, dass ich in den Ferien nur Alkohol trinke, meine Fingernägel lackiere, Geld scheffle (bekommen die normalen Arbeitnehmer während der Urlaubszeit ihren Lohn nicht weitergezahlt?), Party mache (bin eh nicht der Party-Typ, da stehe ich nur dumm herum und lese in der WordPress-App, was Zeilenende und meine anderen virtuellen Freunde so wundervoll schreiben). Ich erhole mich gezielt, arbeite nach und vor – und schreibe unzählige Blog-Einträge, die dann keiner lesen möchte. Zum Glück habe ich mit Zeilenende einen bezahlten (*hüstel*: Gottes Lohn) Dauerleser, der mir auf jeden Artikel ein Like geben muss, sonst komm ich rüber und geb ihm auf die Mütze… 😉

Spaß beiseite: In unserer Funktion als Eltern mögen wir die Ferien nicht ganz so hundertprozentig, da sie meist weniger Struktur und somit mehr Arbeit mit sich bringen. Gleichzeitig lernt man es so, die geregelten Wochen der Schulzeit noch mehr zu schätzen… Was für uns Eltern an den Ferien einmalig schön ist: Die Möglichkeit, sich jedem Kind mit mehr Zeit widmen zu können. Da kann dann eine Bastelarbeit in Ruhe zu Ende gebracht und gewürdigt werden, für die man in der Schulzeit oftmals nur den Gedanken (Verzeihung bitte!) „Wo sollen wir das Teil denn noch hinstellen?“ übrig hätte. Laut ausgesprochen wird der Gedanke nie, aber vor allem in den Ferien haben wir die nötige Ruhe (und den Mangel an Terminen, die uns herumschleichen), um das Ergebnis mit den Kindern gemeinsam zu genießen.

Insofern, lieber Zeilenende, kann ich der Elternzeile im aktuellen Zustand nicht zustimmen. Ein weinendes Gesicht vorne und hinten, aber viele lachende und gemütlich auf dem Sofa kuschelnde Emojis in der Mitte wären passender. Trotzdem: Vielen Dank für den Impuls! Schönen Samstag noch, vielleicht komme ich heute neben der Korrektur der Oberstufenklausur auch noch zum Schreiben eines weiteren Eintrags.

Die Osterferien beginnen dieses Jahr erst am Mittwoch (nächste Woche), da die Weihnachtsferien um ein paar Tage verlängert waren. Insofern verzögert sich der Ansturm meiner neuen Einträge etwas. Aber das ist ja eher erholsam als schlimm… 😉

 

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Tastatur-Albtraum

Mein Apple Smart Cover

Hier das iPad mit gekoppeltem Smart Cover

Seit einigen Wochen besitze ich ein iPad Pro, das ich als Gerät sehr schätze. Neben dem iPhone ist es mein permanenter Begleiter, vor allem in der Schule, denn auf dem iPad befinden sich immer meine gesamte Unterrichtsvorbereitung sowie Sitzpläne, Notenlisten etc. Da ich seit dem ersten iPad (2010) dabei bin, ist in den letzten Jahren alles auf die Arbeit mit diesem Gerät zurechtgelegt worden – und es funktioniert gut.

Beim Kauf des neuen iPads habe ich gleich die von Apple dafür produzierte Tastatur, das sog. Smart Cover, mitbestellt. Ganz offensichtlich hatte ich das Kleingedruckte übersehen, denn die Tastatur wird nur mit amerikanischem Tastatur-Layout angeboten. Die Tasten an sich liefern schon die gewohnte deutsche Tastaturbelegung, der Aufdruck entspricht aber der US-Version. So was von blödsinnig! Vor ein paar Jahren noch war Apple ein Vorreiter in Sachen vorbildlicher Internationalisierung der Sprachversionen im Betriebssystem und auch bei der Hardware. Das war offensichtlich einmal, nun ist es ein Witz mit Anlauf. (Vor allem beim Preis von 179 € – und da ist iPad nicht inklusive.)

Schade an der Sache ist vor allem, dass die Tastatur vom Tastengefühl und der Reaktion wirklich einmalig gut ist, doch bei allen möglichen Sonderzeichen fange ich immer wieder das Suchen und Ausprobieren an – selbst nach einigen Wochen der Dauernutzung (und ich konnte ja schon vor mehr als 20 Jahren schnell tippen). Das ärgert mich (umso mehr, als ich manche Zeichen erst beim dritten oder vierten Anlauf erwische).

Noch dazu hat Apple auf diverse sehr hilfreiche Sondertasten verzichtet, die mir zur Vollendung meiner Bequemlichkeit einfach fehlen: Lautstärke rauf/runter, Helligkeit des Displays rauf/runter, ein paar Tasten wurden komplett eingespart, sodass ich das deutsche Anführungszeichen (also unten: ) nicht bekomme. Ich behelfe mir mit zwei einzelnen unten angesetzten Akzenten (also ‚‚), aber es ist nicht wirklich zu vergleichen.

Mal die Konkurrenz testen

Langer Rede kurzer Sinn: Vor ein paar Tagen hatte ich mal wieder gehörig die Schnauze voll und las ein paar Testberichte. Darin wurde von vielen Benutzern die Logi Create-Tastatur/Hülle-Kombination von Logitech gelobt. Noch dazu hat sie Tasten, die man bei der Arbeit im Dunkeln von hinten beleuchten lassen kann (sehr schick), dann ist das Tastaturlayout ganz „normal“ für mich, es gibt alle gewünschten Sondertasten (sogar noch ein oder zwei mehr, die ich gar nicht bräuchte). Purster Luxus. Oder so ähnlich.

Kurzer Gast in meinem Haus: Logi Create

Nur ein kurzzeitiger Gast in meinem Haus: Logi Create

Als ich gestern nach der Arbeit daheim ankam, war sie gerade geliefert worden. Mit großer Vorfreude packte ich sie aus und setzte das iPad ein – optisch auf jeden Fall sehr schick. Natürlich testete ich als erstes die Sondertasten: Juhu, genau wie gewünscht (und zum Teil noch viel besser)!

Doch dann begann ich zu tippen. Das war zu Beginn eigentümlich, aber so etwas kann sich über ein paar Minuten bessern. Also tippte ich weiter und weiter und weiter. Nach ungefähr zehn Minuten landete das Teil wieder in der Verpackung. Heute habe ich es zurückgeschickt.

Wenn ich drei Sätze hintereinander tippe und mindestens ein Drittel, zum Teil die Hälfte der Buchstaben in beinahe jedem Wort fehlt, weil die Tastatur einfach nicht schnell genug reagiert, kann ich das auf keinen Fall akzeptieren. Und hier war es so. Ich habe es mehrfach getestet, iPad raus aus der Hülle, nochmal die Apple-Tastatur („Smart Cover“) ran, Test einwandfrei. Zurück zum Logi Create – Katastrophe. Keine Chance auf ein längeres Gastspiel. Und dabei hätte ich sie so gerne benutzt. Allein meiner schönen Anführungszeichen und der Sondertasten wegen. Aber es hat nicht sollen sein. Sehr ärgerlich!

Ausblick

In den kommenden Wochen werde ich mich weiter umhören und diverse andere Produkte in Augenschein nehmen, aber mein Vertrauen ist etwas gebrochen, denn Logitech galt mir immer als einer der besten Tastaturen-Hersteller. Wenn dieses halbgare Teil allen Ernstes der Gipfel der Tastaturen-Schöpfung für das iPad Pro sein soll, dann bleibe ich weiter beim Smart Cover. Schluchz!

 

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Eine Frage des Autohauses

Im Oktober 2010 kauften meine Frau und ich für unsere fünfköpfige Familie ein neues Auto, einen FIAT Dobló. Unseren eigentlich sehr guten Skoda Octavia gaben wir damals in Zahlung, denn die drei Kindersitze passten bei diesem Modell nicht nebeneinander auf die Rückbank. Insgesamt erschien uns der preisliche Deal, den wir bei der Inzahlungnahme abgesprochen hatten, nicht ungünstig.

Verhandlungen

Weder ich noch meine Frau sind besonders gut im Verhandeln (da fehlen uns wohl die Schwaben-Gene). Statt also verzweifelt (und ungeschickt) zu versuchen, den Preis zu drücken, kam es uns darauf ein, einen kompletten Satz Winterräder kostenfrei zum Auto zu erhalten, denn sonst hätten wir beim Kauf im Oktober ziemlich bald nach dem Erwerb des Autos gleich noch einmal ein paar Hunderter hinblättern müssen, um neue Winterräder zu erstehen. Das wollten wir vermeiden. Wir schafften es auch, diese Vereinbarung festzuklopfen. Doch dann kam alles anders. Und wie…

Lieferengpässe en masse

Zwei Punkte auf der bestellten Liste ließen dann aber geraume Zeit auf sich warten:

  • Das Gepäckraumtrennnetz, das laut Katalog hätte erhältlich sein müssen, war von uns beim Kauf mit allem anderen bezahlt worden, konnte dann aber etwa ein Jahr lang nicht geliefert werden. Wir haben es auch heute noch nicht. Nur wollten wir irgendwann einfach eine Möglichkeit haben, den Gepäckraum effektiv vom Fahrgastraum abzutrennen, denn bei Unfällen mit einem voll beladenen Auto kann das unter Umständen sehr hilfreich sein. Also bauten sie uns statt des immer noch nicht erhältlichen Gepäckraumtrennnetzes das Hundegitter ein. Besser als nichts, aber irgendwie kam uns die Sache schon recht seltsam vor. Und auf jeden Fall ist es ein Armutszeugnis für eine so traditionsreiche Automarke wie FIAT.
  • Auch die Felgen für die Winterräder waren alles andere als schnell zu haben. FIAT hatte vom Vorgängermodell zu unserem Dobló die Befestigung der Räder am Auto von einer Version mit vier Schrauben auf eine mit fünf Schrauben umgestellt. Und die Felgen dafür waren ganz offensichtlich Mangelware. Nach etlichen Telefonaten und Email-Anfragen beim Händler zogen diese uns Anfang Dezember 2010 einfach die Winterreifen auf die Sommerfelgen auf – bereits dies wäre eigentlich schon gar nicht zulässig gewesen, wie wir drei Jahre später erfuhren, aber immerhin…
  • Die „angeblich korrekten“ Felgen erhielten wir dann pünktlich zum folgenden Winter (November 2011), also ebenfalls mit etwas mehr als einem Jahr Verspätung.

Händler, Händler, Händler

Insgesamt war es mit diesem Händler in Schorndorf ohnehin ein sehr zähes Verhandeln um lauter Selbstverständlichkeiten. Die stets versprochenen Rückrufe erfolgten zu 99 Prozent nicht, ganz oft würde man von einem Angestellten zum nächsten weitervertröstet. Kurzum: Mangelhaft im Service.

Als wir noch in Schwäbisch Gmünd wohnten, testeten wir daher noch einen weiteren Händler für die alltäglichen Service-Arbeiten. Doch die waren derart unfreundlich und wenig entgegenkommend bei der Terminvergabe, dass einem auch die Lust verging, sich dorthin zu begeben.

Nach unserem Umzug vor etwa drei Jahren fanden wir ein neues Autohaus in der Nähe der Aalener Innenstadt: Das FIAT-Autohaus Haussmann. Nach unseren Vorerfahrungen waren wir überaus skeptisch, doch – endlich – wurden wir einmal eines Besseren belehrt, denn dort ist der Service nicht nur gut, er ist exzellent. Allein im vergangenen Kalenderjahr mussten wir an zwei oder drei Tagen ganz spontan in die Werkstatt, weil die Software eine Fehlermeldung ausgespuckt hatte oder sonst kleinere Wehwehchen am Auto aufgetreten waren. Auch ohne Terminvereinbarung wurden wir stets schnell und überaus zuvorkommend bedient.

Rückrufe und Kostenvoranschläge, die ganz unkompliziert per Email geschickt werden, sind eine Selbstverständlichkeit, ein paar nette Worte zur Begrüßung, automatisches Mitdenken und freundliche Erinnerungen an (fast) verpasste Termine (TÜV…) gehören zum Standard.

Auch Service daheim klappt sehr gut: Einmal wollten wir zu einer Verabredung mit Freunden losfahren, als wir einen Platten am Vorderreifen bemerkten. Ein Telefonat genügte: Innerhalb von 20 Minuten kam (kurz vor Feierabend!) ein Mitarbeiter aus der Werkstatt mit dem passenden Ersatzrad vorbei und wechselte schnell das gesamte Rad aus. Die ganze Aktion wurde dann über den Schutzbrief abgewickelt – für uns völlig unkompliziert.

Hach, ich komme glatt ins Schwärmen!

Risiko pur

Was es mit den oben erwähnten angeblich korrekten Felgen für unsere Winterreifen auf sich hatte, erfuhren wir gerade vor ein paar Tagen. Und es waren absolut keine schönen Nachrichten: Meine Frau war beim nächtlichen Fahren an einem Bordstein hängen geblieben. Um auf Nummer Sicher zu gehen, brachte ich am Donnerstag das Auto in die Werkstatt. Nach vier Wintern stand ohnehin ein Tausch der Reifen an. Also gab ich den Auftrag, die Reifen zu kontrollieren und bis zu einem gewissen Grenzbetrag einfach zwei oder vier auszutauschen. Dann zischte ich zu Fuß rüber in die Schule (das ist nur ungefähr ein halber Kilometer).

Als ich später aus der Schule kam, um das Auto abzuholen, war es nicht zu sehen. Ich ging zur Rezeption und fragte, ob das Auto gerade auf Kontrollfahrt sei. Die Antwort überraschte mich dann doch, denn mir wurde verweigert, mit dem Auto wieder zu fahren, da weder die Felgen noch die Reifen für dieses Auto überhaupt zugelassen seien. Hmmmm. Nun hatten wir ja schon vier Winter mit diesen Rädern hinter uns. Aber faktisch heißt es: Der Händler aus Schorndorf hatte uns einfach unpassende Felgen verkauft, um uns mit den ständigen Nachfragen, wann denn nun endlich passende Felgen geliefert würden los zu sein. Faktisch hat er unsere Sicherheit im Straßenverkehr vorsätzlich gefährdet. Ein starkes Stück.

Wäre es ein Privatmann gewesen, von dem ich die Felgen kaufte, hätte ich nichts gesagt, denn dann wäre es auch meine Schuld gewesen, nicht genau hingeguckt zu haben. Anders verhält es sich bei einem Händler, noch dazu demjenigen, von dem ich den Neuwagen, zu dem diese Räder gehören, gekauft habe. Der hat alle benötigten Informationen und muss darüber hinaus Tag für Tag mit diesen Dingen umgehen. Welch eine unglaubliche Schlamperei! Es ärgert mich, dass ich keinerlei Quittung über den Erhalt der Winterräder mehr habe, denn damit hätte ich diesem Händler aus Schorndorf jetzt wirklich die Hölle heiß gemacht.

Händler des Vertrauens

Zurück zum Donnerstag: Nachdem geklärt war, dass ich mit dem Auto so nicht mehr fahren könnte, legte man mir gleich eine vorbereitete Auflistung vor, was denn die passenden Ersatzfelgen mit Reifen und Einspuren etc. kosten würden. Ich bestellte nach kurzer Überlegung und bekam innerhalb von zwei Minuten auch noch einen Mietwagen (der dann nicht einmal etwas kostete) gestellt, denn mein Sohn musste innerhalb der nächsten halben Stunde schon zum Zahnarzt.

Eigentlich hieß es, dass vor Dienstag keine Aussicht auf Lieferung bestünde, da durch den Wintereinbruch gerade viele Leute auf den Gedanken kämen, „umzurüsten“. Puh! Aber gestern, also nur einen Tag nach der Bestellung, kam gegen 14:00 h der Anruf, dass das Auto fertig sei und abgeholt werden könne.

Ich könnte an dieser Stelle aus dem Loben unseres hiesigen Händlers gar nicht mehr herauskommen. Der einzige Nachteil an der Geschichte ist für uns, dass natürlich die Felgen, Reifen, Radkappen und das Einspuren zusammen doch über 900 € gekostet haben, das kann ich aber schwerlich unserem Händler anlasten. Dennoch: einen Großteil dieser Kosten hätten wir uns locker sparen können, wenn das erste Autohaus nicht so unglaublich geschlampt hätte. Saftladen!

 

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Lektorenschwund und die Folgen

In den letzten Jahren wurde es immer deutlicher, momentan bestehen absolut keine Zweifel mehr: Viele Buchverlage verzichten auf Lektoren. Woran merkt man das? Ganz einfach: Beim Lesen der jeweils veröffentlichten Bücher taumelt man von einem Tipp- zum nächsten Satzbau- oder Sinnfehler.

Früher beschäftigten alle Verlage eine ganze Reihe von Lektoren, die sich darauf konzentrierten, Grammatik und Verständlichkeit des Textes zu wahren. Gut, bei dem einen oder anderen furchtbar trockenen Fachbuch ist das mit der Verständlichkeit eher nicht gelungen, dafür fand man derbe Rechtschreib- und Grammatikfehler (damals noch den Unterschied zwischen „daß“ und „das“, heute natürlich „dass“ und „das“) wirklich äußerst selten.

Aber diese Lektoren kosteten natürlich immer ihr Geld, vermutlich auch nicht allzu wenig, denn es mussten ja gut ausgebildete Menschen mit einem Gespür für die Sprache und — je nach Einsatzgebiet — einem breiten Fachwissen in dem geforderten Gebiet sein. Da heute meist der niedrigste Preis gewinnt, verzichten immer mehr Verlage auf Lektoren, andere Autoren veröffentlichen gleich im Eigenverlag — nicht immer zur Freude der Leser.

Gerade seit Einzug der eBooks scheint sich der Druck auf die Verlage deutlich erhöht zu haben, noch sparsamer zu sein, denn in den letzten fünf Jahren ist der Qualitätsstandard hinsichtlich Orthographie und Grammatik bei vielen solcher digital veröffentlichter Bücher auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Für den Leser ist das manchmal geradezu schmerzlich.

Bei iBooks habe ich mir vor ein paar Wochen einen Episoden-Guide für „The Big Bang Theory“ in zwei Bänden gekauft. Die enthaltenen Informationen sind völlig in Ordnung, aber die Orthographie treibt mir nicht selten fast schon Tränen in die Augen. Der Autor unterscheidet nicht immer korrekt zwischen „dass“ und „das“, hin und wieder werden Redewendungen falsch eingesetzt, sodass der eigentliche Sinn völlig verdreht wird. Natürlich stirbt man daran nicht, andererseits ist es schon eine spürbare Minderung des Genusses.

Schlimm waren auch einige Kinderbücher, die ich meinen größeren beiden Kindern in ihren ersten Jahren zum Einschlafen vorgelesen habe. Da gab es schon Stellen, bei denen durch das technisch ungeschickte Einfügen eines Bildes der Textfluss völlig zerrissen wurde. Manchmal wurden Satzteile gelöscht, sodass ein Satz auf halber Strecke endete. Dann wiederum gab es Stellen, bei denen mehrere Satzteile gleich zwei oder drei Mal hintereinander vorkamen. Sicher lag das an der Unkenntnis im Umgang mit der noch recht jungen eBook-Technik. Dennoch ist es für einen Verlag peinlich, dass ganz offensichtlich niemand die Endfassung des Buchs noch einmal durchgesehen hat. Die meisten dieser Fehler konnte man unmöglich übersehen.

Sehr vorbildlich ist die erst vor ein paar Tagen neu herausgekommene Luxus-Edition der „Harry Potter“-Bücher. Mit großem Genuss kann ich hier von einem exzellenten Lektorat Zeugnis ablegen. Mir ist noch nicht ein einziger Rechtschreibfehler aufgefallen, zusätzlich wurden mit viel Geschmack zusätzliche Anmerkungen in den Text eingebaut, aber so unaufdringlich, dass man sie bei Interesse mit einer Fingerberührung abrufen bzw. wieder verschwinden lassen kann. Hier waren Menschen mit Können und Geschmack am Werk, das spürt man als Leser deutlich.

Nun bin ich mir nicht sicher, wen das überhaupt interessiert, aber ich würde für ein Buch gerne einen Euro mehr zahlen, wenn ich wüsste, dass es einem ordentlichen Lektorat unterzogen wurde. Der erste Band der Harry Potter-Reihe hat ja nun schon einige Jährchen auf dem Buckel, dennoch kostet diese von mir gerade so hoch gelobte Edition rund zehn Euro pro Band. Aber die zahle ich gerne, wenn ich dafür diese Qualität an Lektorat und diese spürbare Liebe zum Detail bekomme. Denn so ein Buch öffne ich auch in ein paar Jahren sicher immer wieder gerne.

 

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Aktion: „Gemeinsam lesen“ – 10. November 2015

Genialer Pausenfüller: „1001 Songs you must hear before you die“

Genialer Pausenfüller: „1001 Songs you must hear before you die“

Gestern und vorgestern habe ich jeweils einen neuen Beitrag zur Aktion „Gemeinsam lesen“ veröffentlicht. Mein paralleles Lesen in mehreren Büchern erlaubt mir, gleich noch einen anzuhängen. Das heutige Buch ist so ein klassischer Lückenfüller, der immer für die ganz kurzen Pausen taugt, denn jedes einzelne Kapitel ist in wenigen Minuten ausgelesen.

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

„1001 Song you must hear before you die“, das Buch ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit eines großen Teams, herausgegeben wurde es von Robert Dimery. Von den 8542 (iPhone-Größe) Seiten habe ich bislang 194 geschafft. Zum Glück ist es keine zusammenhängende Geschichte. Jedes Kapitel ist ca. 5-8 (iPhone-)Seiten lang, das liest sich in Windeseile…

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Socialist by birth and nature, New York lyricist Yip Harburg was deeply affected by the mass unemployment and endless breadlines that became all too familiar in the United States after the Wall Street Crash in 1929. (S. 195)

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Als Musiker bin ich ohnehin immer interessiert daran, mehr über mein eigenes Fachgebiet zu erfahren. Noch dazu ist dies ein Buch, das sich mit den aktuellen Streaming-Diensten (in meinem Fall Apple Music) so richtig lohnt, denn nun kann ich das Kapitel über einen Song durchlesen und ihn mir gleich danach anhören, ohne ihn mir extra kaufen zu müssen.

Den einen oder anderen Song habe ich schon meiner Favoriten-Liste hinzugefügt. Gerade in der Ära vor 1950 verbarg sich so manches mir noch völlig unbekannte Schmuckstück, auf das ich durch dieses Buch hingestoßen wurde.

 

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Bruce Dickinson: „Hell on Wheels“

Bruce Dickinson: »Hell on Wheels«

Bruce Dickinson: „Hell on Wheels“ (aka AC/DC: „Back in Black“)

Nachdem ich in den letzten Wochen nur wenig gepostet habe, wird es Zeit, etwas daran zu ändern. Hier nun ein musikalischer Beitrag:

Die 1990er

In den 1990er Jahren war ich neben meiner trompeterischen Tätigkeiten auch eifrig als E-Gitarrist in einigen Bands aktiv, entsprechend prägte das meinen Musikgeschmack — ich hatte sogar lange Haare (eindeutig ein heute nicht mehr herzustellender Zustand, denn dafür sind es mittlerweile viel zu wenige). Die ganz harten Heavy Metal-Sachen mochte ich damals nicht, daran hat sich bis heute nicht viel, eigentlich gar nichts, geändert. Iron Maiden und Megadeth waren mit großem Abstand die härtesten Bands, die ich hörte.

Im Jahr 1990 veröffentlichte Bruce Dickinson, der damalige wie heutige Sänger von Iron Maiden, sein erstes Solo-Album, weil — so seine eigene Angabe — er „die Möglichkeit dazu hatte“. Da er zusätzlich immer weniger zufrieden damit war, von allen nur als „der Sänger von Iron Maiden“ angesehen zu werden, schuf er sich mit seiner Solo-Karriere ein kreatives Ventil. Zu diesem Zeitpunkt war ein Ausstieg bei seiner Stammband nicht geplant. Dummerweise stieg er, beflügelt vom Erfolg seiner Solo-Karriere, dann doch nach drei Jahren bei Iron Maiden aus — so war das sicher nicht im Sinn des Erfinders. Glücklicherweise kehrte er auch wieder zurück, denn ohne ihn war die Band nicht halb so gut.

Tatooed Millionaire

Zurück zum eigentlichen Thema: Das Album mit dem Titel „Tatooed Millionaire“ erhielt nach seinem Erscheinen in der Fachpresse durchweg fantastische Kritiken, also legte ich mir damals noch die Vinyl-Version zu (ja, so lange ist das her — außerdem kostete sie weniger als die CD, als Teenager hatte ich einfach kein Geld…). Und tatsächlich: es handelte sich um eine Sammlung hervorragender Songs: bodenständig und doch verspielt, lyrisch und doch energetisch, frech und doch ernst – viele solcher Gegensatzpaare könnte man anführen. Wichtig ist nur, dass es mir gefiel.

Seit Jahren besitze ich keinen Plattenspieler mehr. Dank Apple Music habe ich aber in den letzten Wochen das Album auf mein iPad geladen und immer wieder etwas darin herumgehört. Gleich der Opener „Son of a Gun“ ist ein mitreißendes und energiegeladenes Stück, den Vogel schießt meiner Meinung nach aber „Hell on Wheels“ ab.

Hell on Wheels

Der Titel deutet es ja schon ein wenig an: hierbei handelt es sich um eine Verneigung vor, wenn nicht gar eine Huldigung an die Band AC/DC. Was andernfalls nur als schamloser Rip-Off gelten dürfte, wird hier mit einem ansteckenden Feuer zelebriert — noch dazu vom Lead-Sänger einer der bekanntesten Metal-Bands aller Zeiten, einem Urgestein der „New Wave of British Heavy Metal“ —, man kann gar nicht anders, als mit den Füßen mitzuwippen, den Kopf im Takt leicht in Schwingung zu versetzen und an der einen oder anderen Stelle gleich einmal mitzusummen.

Experiment und Fazit

Wer sich auf ein lustiges kleines Experiment einlassen möchte, hört sich bitte zuerst „Back in Black“ von AC/DC an und wechselt dann möglichst nahtlos zu „Hell on Wheels“.

Die Ähnlichkeit ist verblüffend! Und gerade in dieser Offenheit als ehrliche Hommage von einem Musiker an eine Band zu deuten. Sehr gelungen! Das Stück ist schon in meiner Favoriten-Playlist gelandet.

 

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