Archiv der Kategorie: DVD

Das Ausgeliefertsein an die Unkultur

Hervorragend: Rhythm Is It!

Eine hervorragende Dokumentation: Rhythm Is It!

Henry Wilt, der unschlagbar sympathische Antiheld aus Tom Sharpe's aberwitziger „Wilt“-Romanreihe empfindet seine Unterrichtstätigkeit an der fiktiven Berufsschule von Fenlan als ein Ausgeliefertsein an die Unkultur, weil seine Schüler sämtlich von Manieren und Kultur befreite Hempel sind.

Grundsätzlich würde ich mich sehr dafür stark machen, dass wir es am Gymnasium ja überwiegend mit einem anderen, in der Summe angenehmeren Klientel zu tun haben. Doch hin und wieder machen sich ein paar Schüler daran, mir auf ihre eigene Art klarzumachen, wie sehr ich mich doch irren kann…

Gestern habe ich mit einer meiner fünften Klassen im Rahmen meiner Strawinsky-Sequenz die überaus bekannte Skandal-Ballettmusik „Le sacre du printemps“ besprochen und Teile daraus (natürlich in stark vereinfachter Form) musiziert. Dabei kamen wir irgendwann auch auf den Film „Rhythm Is It“ zu sprechen, diesen wirklich ansprechenden Dokumentarfilm über eine intensive Erarbeitungsphase eines Balletts zu der live gespielten Musik Strawinskys. Die Besonderheit: Getanzt wird das Ballett nicht von einer kleinen Gruppe echter (oder werdender) Ballett-Tänzer und -Tänzerinnen. Bei „Rhythm Is It“ wurden 250 Schüler von diversen Hauptschulen in Berlin zusammengerufen – und das Ergebnis zeigt, dass dies keineswegs die verlorene Schicht/Generation sein muss, für die viele sie halten.

Durch einen Zufall bekam ich heute eine Vertretungsstunde in genau dieser Klasse von gestern zugeteilt. Das stand gestern auch schon auf dem Vertretungsplan, also konnte ich mir den Luxus erlauben, diese zusätzliche Stunde vertiefend zu nutzen, denn ich packte heute früh noch die „Rhythm Is It“-DVD ein. In diesen Genuss kommen die Parallel-Klassen nicht, eigentlich ging ich davon aus, dass die Klasse diesen kleinen Exkurs zu schätzen wisse.

Ich zeigte den Schülern aber nicht die 100-minütige Dokumentation. Nein, ich beschränkte mich auf die Aufführung, die auf einer separaten DVD in dem Deluxe-Schuber enthalten ist. Die Klasse blieb sogar weitgehend ruhig beim Ansehen (was leider schon keine Selbstverständlichkeit ist, denn heutige Schüler haben meiner Wahrnehmung nach das permanente Bedürfnis, alles und jeden zu jedem Zeitpunkt zu kommentieren – auch wenn es niemanden interessiert oder nur ganz periphär mit der Sache zu tun hat), doch am Ende kam ein Schüler zu mir und sagte allen Ernstes:

Also ich wäre ja auch einer von denen gewesen, die die (gemeint war die Tänzerin, die am Ende der Handlung „geopfert“ wird, um die Götter zu besänftigen, damit sie einen frühen und milden Frühling schicken) getötet hätten, der Film war ja so scheiße.

Ich habe mir einfach jeglichen Kommentar verbissen, an Henry Wilt und sein Ausgeliefertsein an die Unkultur gedacht und ihn aus dem Klassenzimmer geschickt. So ein vorbildlicher Gymnasiast voller Weltoffenheit und kulturellem Interesse!

 

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Solera für Solera

Frisch geliefert – Solera 1847

Frisch geliefert: Solera 1847

Nein, ich befinde mich nicht im Wahlkampf und betreibe mitnichten Eigenwerbung im großen Stil gemäß einiger Gestalten des aktuellen US-amerikanischen Zeitgeschehens. Bei mir sind zwei Dinge eingetreten, die mir den Einstieg in die Ferien – ohnehin eine angenehme Sache – noch deutlich versüßen werden:

  1. Gestern kam meine große Box mit allen „Dr. House“-Staffeln. Da ist vor allem die frühen Staffeln mehr oder weniger gar nicht kenne, ist das eine schöne Alternative zu den von mir und meiner Frau sehr geschätzten „Eureka“-Folgen, die sonst unsere Abende begleiten.
  2. Heute lieferte DHL einen ganzen Karton mit sechs Flaschen des einzigartigen Oloroso, der diesem Blog seinen Namen (eventuell sogar gegen seinen Willen – gefragt habe ich ihn nicht) leiht: Solera 1847 von González-Byass. Die erste Flasche ist bereits im Kühlschrank. Wenn ich heute Abend mit unserer Jüngsten vom Kinderturnen zurück bin und endgültig in eine etwas entspanntere Verfassung hineingleite, wird entkorkt und das erste Glas genossen. Das letzte liegt fast zwei Jahre zurück – eigentlich ein untragbarer Zustand!

Sollte mir das Glas besonders gut munden (und ich bin absolut zuversichtlich, dass es dieses Kriterium in gewohnt bravouröser Art erfüllen wird), kann es durchaus passieren, dass ihm noch ein oder zwei weitere folgen. Mal sehen, ob ich dann morgen darüber bloggen muss, dass mein Schädel ein paar Nummern zu groß und schwer ist… Prost!

Irgendwann lade ich mal den höchst geschätzten Zeilenende und die einzigartige Es Marinsche kocht auf einen schönen Tag in die Casa „Solera 1847 und Multicolorina dilettiert“ ein, dann bekommen sie auch von diesem Nektar der Götter zu trinken. Und dann kochen und backen (und schlemmen) wir gemeinsam, bis die Stadtwerke anrufen und sich beschweren, dass ihnen bald der Strom ausgeht…

Laufstatistik 2016
– 75 Läufe
– Kilometer gesamt: 1.132,94
– Laufzeit: 111 Stunden 27 Minuten

 

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52 Wochen – Teil 4 („Junkie“)

Heute wollte ich mal den Anspruch meiner Beiträge zum Zeilenende-Foto-Challenge „52 Wochen“ anheben und neben einem Foto von mir auch ein paar Details über mich zum Besten geben, die manch einer sich eventuell schon aus den unzähligen Blog-Einträgen zusammengereimt hat: Ich sehe zwar nie Live-TV (Ausnahme: Live-Berichterstattungen an Wahltagen, das finde ich meist recht spannend), mag aber TV-Serien. In gewisser Weise bin ich also ein Serien-Junkie.

52 Wochen – Teil 4 – Junkie

52 Wochen – Teil 4 – Junkie

Sicher nicht alle, denn da gibt es so unglaublich viel Blödsinn, dass es einem schier das Hirn seitlich aus dem Schädel drücken möchte, aber im Science Fiction-Bereich bin ich z.B. ganz gut zuhause (vor allem Star Trek in allen Varianten und Babylon 5, auch wenn diese Serie meiner Meinung nach deutlich schwächer ausfällt).

Wenn da nicht der begrenzende Faktor der abendlichen Müdigkeit wäre, könnte ich an so manchen Tagen eine ganze Staffel von einer Serie am Stück durchgucken. Effektiv habe ich das noch nie gemacht, denn spätestens nach zwei Folgen selbst einer spannenden Serie wie „Eureka“ (vom guten Zeilenende empfohlen, aktuell mein Favorit) fallen mir einfach die Augen zu. Ich kann nichts dagegen machen.

Im restlichen Bild sind noch ein paar andere meiner Favoriten untergebracht:

  • Monk – es gibt keinen sympathischeren Spinner als Adrian Monk, wer es nicht glaubt, soll sich mal die erste Staffel am Stück durchgucken…
  • Ein Colt für alle Fälle – für einen Trip auf der guten alten Straße der Nostalgie, denn diese Serie habe ich in meiner Kindheit jahrelang um 17:50 h im öffentlich-rechtlichen TV genossen.
  • The Cosby Show – mit dieser Serie bin ich groß geworden. Auch wenn Bill Cosby aktuell in einem etwas zweifelhaften Licht zu betrachten ist, halte ich diese Serie für eine der besten Familienserien aller Zeiten.
  • Columbo – meine neueste Errungenschaft, die gerade gestern geliefert wurde. Ich habe noch nicht einmal einen Blick in die Umverpackung werfen können (für das Foto musste ich erst noch die Folien außen abmachen). Man muss dazu nicht mehr sagen als: „Eine Frage hätte ich da noch…“
  • The Big Bang Theory – lange habe ich mich dagegen gesträubt, dann aber die ersten sechs Staffeln in einem zweimonatigen Rutsch verschlungen. Aktuell arbeiten wir uns durch die siebte Staffel. Und mehr ist ja ganz offensichtlich auf dem Weg. Juhu!
  • Monty Python's Flying Circus – eigentlich habe ich die schon viel zu lange nicht mehr angesehen. Viele davon sind so unglaublich gut, es wird wirklich Zeit!
  • Boston Legal – eine Serie, die mir durch ihre schonungslose Überzeichnung aufgefallen ist. Und durch William Shatner, der sich ganz offensichtlich selbst spielt. Ich darf nur nicht zu viele Folgen am Stück sehen, sonst werde ich zum Alkoholiker, denn bei jeder Folge habe ich angefangen, mir auch einen Scotch zu genehmigen…

Eine Serie, die ich sehr schätze, fehlt leider, denn die DVDs wurden noch nicht geliefert: „Dr. House“. Zynismus und Genialität in engster Verbindung machen diese Serie zu einem absoluten Genuss.

Soweit für heute, gönnt euch einen schönen Sonntag Abend – wir müssen noch zwei Schultage durchstehen, dann geht's verdient in die Ferien. Ab da müsst ihr mit mehr Einträgen an dieser Stelle rechnen…

P.S.: Die Vorbereitungen für das heutige Foto waren aufwändig, zwei vorbereitende Leer-Schüsse hänge ich an, da kann man die DVDs noch ein wenig besser erkennen.

DVD-Installation auf meinem Schreibtisch

DVD-Installation auf meinem Schreibtisch

Und Licht aus!

Die gleichen DVDs, nun aber: Licht aus!

Kamera: iPhone 5S, keine Filter. Vielen Dank an Multicolorina dilettiert für die Hilfe beim Fotografieren!

 

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Zeilenende – der Verführer…

Gestern bestellt - heute geliefert...

Gestern bestellt - heute (endlich) geliefert: Eureka (die komplette Serie)

Als hätten wir es nicht alle schon lange geahnt: der gute Zeilenende ist ein wahrer Verführungskünstler. Mich hat er in Versuchung gebracht, ich habe ihr haltlos nachgegeben. Die Rede ist von „Eureka“, der TV-Serie, über deren Binge-Watching-Erfahrungen Zeilenende in diesem Artikel schreibt.

Die Beschreibung dieser einen Serie hat mir getaugt, also habe ich mir spontan am Donnerstag früh (gegen 6:00 h) bei Amazon die gesamte Serie bestellt, heute Nachmittag wurde sie geliefert – und natürlich habe ich meine Frau dazu gezwungen, sich mit mir heute Abend noch die erste Folge anzusehen. Und mir gefällt die Serie schon nach der ersten Folge richtig gut.

Nun muss ich mich doch tatsächlich bis morgen gedulden, um endlich die nächste Folge sehen zu können (heute bleiben meine Augen nicht mehr lange genug offen). Und wer ist schuld daran? Ruft es laut mit mir: ZEILENENDE!

Spaß beiseite: Der Tipp war wirklich superb, denn schon in diesem Pilotfilm sind die wichtigsten Elemente für eine gute Serie sowie einiges an Entwicklungspotenzial so angelegt, dass man sich gut vorstellen kann, was alles für abstruse neue Entwicklungen stattfinden könnten. Hervorragend!

 

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Musik aus der „Schwarzwaldklinik“

Star Trek Enterprise VS. Schwarzwaldklinik

Star Trek Enterprise vs. Schwarzwaldklinik

Meine Frau und ich sind Trekkies. Ohne Kostüme und derlei Zeugs, aber wir kenne seit vielen Jahren alle Star Trek-Folgen aller Serien (letztes Jahr habe ich alles auf einmal in einer Sammler-Edition bei Amazon gekauft) sowie alle zwölf Kinofilme.

Der jüngsten Serie — „Star Trek Enterprise“ — stand ich in den ersten Folgen noch recht ablehnend gegenüber, da die Charaktere im Vergleich zu den etablierten Serien noch gar zu steif und ungelenk wirkten. Mittlerweile mag ich auch diese Serie und bedaure sehr, dass nur vier Staffeln gedreht wurden.

Es gibt aber eine Sache, die mich an dieser Serie wirklich schon immer gestört hat — und es vermutlich auf ewig tun wird: Die grauselige Musik. Typisch für die alten Serien waren die symphonisch geprägten Themen, meine Favoriten hierbei waren und sind die Themen von „Deep Space Nine“ und „Voyager“. Der Titelsong von „Enterprise“ bricht mit der Tradition, ist aber gerade noch ein wenig erträglich. Wenn dann aber eine Folge zu Ende ist, kommt der Abspann. Und die Musik ist derart dämlich kitschig, dass meine Frau und ich nur noch das Wort „Schwarzwaldklinik“ dafür einsetzen.

Zum Vergleich: Abspann-Musik von Enterprise und das Thema der „Schwarzwaldklinik“. Na, was sagt ihr? Klingt doch ziemlich ähnlich — oder sieht das jemand anders?

Quellen: Bild „Enterprise“, Bild „Schwarzwaldklinik“

 

 

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Liebster Blog-Award – Episode 3-6

Der Liebster Blog-Award ist eine Art Blog-Kettenbrief, der die nominierten Blogger auf nette Weise nötigt, etwas mehr über sich zu verbreiten. Außerdem sollen sie diesen Kettenbrief voller Fragen an eine ganze Reihe weiterer Blogger weiterschicken, die dann wiederum ihre Nominierung annehmen, das Spiel potenzieren und so weiter.

Ich wurde mittlerweile sechs Mal nominiert. Gefreut habe ich mich jedes einzelne Mal — und ich möchte allen danken, die mich nominiert haben. Aber: Vor allem die letzten vier Nominierungen lagen mir etwas schwer im Magen, denn die Nominierungen trudelten gerade ein, als ich keine Zeit zum Schreiben hatte. Manche sind nun schon mehrere Wochen alt – ich schäme mich schon fast, nach so langer Zeit darauf zu antworten. Aber früher ging es einfach nicht.

Das bringt mich gleich zu einem wichtigen Punkt: Ich finde den Liebster Blog Award eine schöne Sache, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Und aktuell wird es mir etwas zu viel. Sollte mich noch einmal jemand nominieren, werde ich vermutlich nicht mehr darauf eingehen. Das ist keine Missachtung der mir zuteil werdenden Ehre, aber ich kann mir nicht immer so viel Zeit „aus den Rippen schneiden“, dass ich die Fragen angemessen beantworten kann. Nehmt es mir bitte nicht übel, aber lieber schreibe ich weiter meine Art von Einträgen, die meisten meiner „Anhänger“ werden mir ja deshalb folgen. Und auch diese Einträge benötigen Zeit und Muse.

So, jetzt aber ran!

Die Fragen von „Buchherz – Der Bücherblog“

Was ist deine Motivation beim Bloggen?

Mentale Hygiene, denn so kann ich die vielen Gedanken, die mir manchmal mehrere Tage lang im Kopf herumgeistern, einfach in eine Form bringen. Danach sind sie dann hoffentlich aus meinem Kopf verschwunden – oder besser strukturiert und entwickeln sich weiter. Beides gut.

Was war für dich der ausschlaggebende Moment, um mit dem Bloggen anzufangen?

Ich brauchte ein Ventil, um hier und da die wirren Gedanken in meinem Kopf einfach mal zu (virtuellem) Papier zu bringen, danach ist der Kopf wieder frei.

Worauf bist du am meisten stolz bei deinem Blog?

Dass es anscheinend immer noch Leute gibt, die Interesse daran haben, die Kommentare schreiben, die Einträge favorisieren – das freut mich irre!

Schätz mal: Wie viele Bücher besitzt du? (E-Books zählen mit)

Unmöglich zu schätzen, aber ich habe sicherlich schon ca. 2.000 Bücher gelesen.

Schläfst du lieber bei geöffnetem oder geschlossenem Fenster?

Im Winter eher zu (sonst erfriere ich), im Frühjahr, Sommer und Herbst prinzipiell immer offen.

Wie startest du morgens deinen Tag?

  • 4:50 h klingelt mein iPhone
  • 4:51 h Toilette, Timeline nachlesen
  • 4:55 h Seilspringen
  • 6:25 h Fertig, eine Minute abdampfen
  • 6:26 h Ab in die Dusche
  • 7:00 h Frühstück, hurtig, hurtig
  • 7:20 h Fahrrad, ab zur Schule!

Du hast genau eine Frage, die du irgendjemandem auf der Welt stellen kannst und diese Person muss dir ehrlich antworten. Wem würdest du diese Frage stellen?

Wenn du vom heutigen Standpunkt aus zurückblickst, welche Einsichten hättest du gerne schon vor zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren (abhängig vom Alter der gefragen Person) erlangt?

Von welchem Song kriegst du nie genug und kannst ihn dir immer wieder anhören?

Schwierige Frage, denn gerade als Musiker, mehr noch als Musiklehrer, kenne ich wirklich viel Musik. Und ich schätze auch sehr viel davon. Aktuell könnte ich dauernd „Augenbling“ von Seeed hören, das hat einen endcoolen Groove.

Welches Buch liest du gerade und wie lautet der 5. Satz auf S. 163?

Aktuell lese ich „Schwarz“ (das ist der erste Band der Dark Tower-Reihe) von Stephen King. Der Satz lautet:

„Links ragte ein verchromtes Rohr heraus, das über einem Abfluss im Boden endete.“

 

Leider etwas nichtssagend, aber hier wird eine Pumpe in einer Zwischenstation in einer sich schier endlos ausbreitenden Wüste beschrieben – somit erlangt sie ein gewisses Maß an Interesse…

Was möchtest du in deinem Leben noch unbedingt erreichen?

Entspannter werden. Ich kann manchmal sehr verbissen sein – mehr als mir und anderen in meiner Umgebung gut tut.

Fragen von „Zeilenendes Sammelsurium“

Vollkorn oder normales Mehl?

Die richtige Mischung macht’s. Bei Brot nehme ich lieber Vollkorn-Varianten, bei Lauge mag ich es lieber mit normalem Mehl.

Optimist oder Pessimist?

Eindeutig Optimist.

Star Trek oder Star Wars?

Keine Frage: Star Trek. Hab alle Filme und alle Serien auf DVD (oder in iTunes). Meine Frau liest sogar noch Bücher, die die Serien weiterführen.

Reden oder schweigen?

Ich kann schweigen. Glaube ich. Aber meistens fällt es mir nicht schwer, etwas von mir zu geben. Ich mag Gesellschaft, wenn es nicht zu groß wird. Smalltalk dagegen ist nicht meine Primärqualifikation.

Lesen oder fernsehen?

Beides, aber halt mit unterschiedlicher Zielsetzung. Wenn ich lese, rege ich meine Fantasie an, denn in meinem Kopf entsteht die gedruckte Geschichte neu. Beim Fernsehen lasse ich mich eher ablenken, indem ich mich von der Informationsflut fortspülen lasse. Beides ist gut, aber gleichzeitig geht es nicht.

Wenn du eine Pflanze wärest, welche wärest du?

Die Vanilleeispflanze.

Was ist dein Leib- und Magengericht?

Dampfnudeln mit Vanillesoße (süß), Pizza (herzhaft), Paprika-Salat (sauer). Und dann jede Menge Süßigkeiten und Knabberkram.

Welches Buch/Welcher Film/… hatte den stärksten Einfluss auf dein Leben?

Uh, das ist außerordentlich schwer. Da ich Lehrer wurde, kann ich leider dem Klischee nicht ganz entkommen, dass „Der Club der toten Dichter“ irgendwann einmal einen gewissen Einfluss auf mich hatte. Aber das ist schon sehr lange her.

Tatsächlich hat Star Trek mein Leben vermutlich mehr geformt als alles andere. Niemand sieht mir das an, aber ich habe viele der darin propagierten Werte verinnerlicht – und das ist sicherlich nicht schlecht. Widerstand ist ohnehin zwecklos.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Gibt es eines davor? Stopp! Der war schlecht (es handelt sich um ein Zitat aus „A Prayer for the Dying“).

Ganz ehrlich: Ich fürchte mich vor dem Gedanken, es gäbe ein Leben nach dem Tod, da unsere Gedankenwelt immens von unserer Körperlichkeit bestimmt wird. Zumindest meine (vielleicht bin ich da irgendwie in der Pubertät stehen geblieben). Ich kann mir partout nicht vorstellen, wie sich eine nicht-körperliche Existenz darstellen soll. Daher fällt mir keine für mich selbst gültige Antwort ein. Vielleicht in ein oder zwei Jahrzehnten.

Was kannst du besonders gut?

Ich habe ein gewisses Händchen in musikalischen Angelegenheiten, möchte mich da aber nicht über den Klee loben.

Ansonsten bin ich unschlagbar im Vernichten großer (wenn nicht größter) Mengen von Haribo Saftbären, Schokoerdnüssen, Eiscreme, gerösteten und gesalzenen Erdnüssen, Chips – und vieler anderer Dickmacher. Würde ich nicht morgens immer konsequent gegensteuern, liefe meine Körperfülle völlig aus dem Ruder.

Gibt es ein Leben in Glückseligkeit?

Ja, aber nicht in der Form, wie es die Werbung verspricht. Denn die Glückseligkeit kommt vor allem in Form von Zufriedenheit daher. Wenn man ständig neue Wünsche entwickelt, die sich oft auf vergleichsweise belanglose Dinge beziehen (in meinem Fall sind dies oft Apple-Produkte), dann nagen diese Wünsche unterbewusst ständig an einem herum. Das ist sicher keine Glückseligkeit.

Wenn ich mich aber umsehe und mein bisheriges Leben Revue passieren lasse (intakte Familie, Kindergarten, Schulbildung, musikalische Ausbildung, mehrere Studiengänge parallel durchgeführt und alle erfolgreich abgeschlossen, Referendariat, Aufbau einer eigenen Familie, Beruf und „Karriere“), muss ich mir attestieren, dass es kaum noch dringende Wünsche geben kann. Daher bin ich mir sicher, dass ich mit etwas mehr innerer Ruhe (bin halt so ein gedanklich zappeliger Typ) und der damit einhergehenden Zufriedenheit sicher ein hohes Maß an Glückseligkeit in mein Leben bringen kann. Schon jetzt fühlt sich vieles davon erstaunlich gut an.

Fragen von „jungesleben“

Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?

In Apples iLife-Suite gab es ein Programm namens iWeb, mit dem man eine eigene Homepage gestalten und publizieren konnte. Das musste ich natürlich ausprobieren. Irgendwann ging es dann mit dem eigenen Blog los. Es war eher Spielerei – und mein erster Blog war auch ein ziemlicher Haufen Mist. Einmal brachte er mir auch kräftig Ärger ein. Dann machte ich ihn für ein Jahr dicht, startete danach ganz neu und anders – nun bin ich seit 2012 am Stück dabei und entwickle allmählich einen eigenen Stil.

Würdest du lieber nicht sprechen oder nicht hören können? & Warum?

Lieber nicht sprechen. Als Musiker ist die bloße Vorstellung einer Ertaubung kaum an Schrecklichkeit zu übertreffen. Wer sich schon einmal Beethovens „Heiligenstädter Testament“ durchgelesen hat, kann das eventuell besser nachvollziehen.

Hast du schon einmal die Sehnsucht gehabt, dein ganzes Leben umzukrempeln?

Permanent, vor allem als ich damals „Simplify your life“ gelesen habe. Und dann gab es noch ein- bis zweihundert Anlässe. Der Punkt ist nur: So oft kann man das Leben nicht umkrempeln. Wenn man das einmal im Jahrzehnt schafft, ist man schon sehr weit. Aber man muss es tun, sonst rostet man in alten Routinen ein.

Was hindert dich daran, grenzenlos glücklich zu sein?

Verantwortung für andere, vor allem für meine Kinder. Ich will ihnen eine gute Zukunft ermöglichen, also habe ich einen Beruf ergriffen, der mir gefällt, der aber – wie vermutlich jeder andere auch – mit ein paar Pferdefüßen daherkommt (siehe dazu die Blogeinträge zum Korrigieren). Schon oft habe ich mir gedacht: „Wie schön wäre doch ein reiner Bürojob, bei dem man morgens um acht erscheint und um spätestens fünf Uhr am Nachmittag wieder gehen kann – und nichts von dem Job mit nach Hause nimmt.“

Als Lehrer habe ich immer wieder angenehme Freiphasen (Ferien), die allerdings in mindestens der Hälfte der Fälle durchaus von Arbeit durchzogen sind, der Rest wird allen Ernstes zum Erholen gebraucht. Denn rein auf der körperlichen und geistigen Belastungsebene gibt es mehrfach im Jahr absolute Durststrecken, nach denen man eine Pause dringend braucht.

Das sind alles Elemente, die dem „grenzenlosen“ Glücksgefühl im Wege stehen. Aber ich mache meinen Job gern (und hoffentlich nicht allzu schlecht), ich liebe meine Frau und meine Kinder, habe viel erreicht. Ich bin zufrieden und glücklich.

Was ist der schönste Augenblick für dich in diesem Jahr gewesen?

Es gab etliche schöne Momente, zwischen ihnen kann ich unmöglich eine sinnvolle Wahl treffen:

  • Einmal waren meine Frau und ich in der Sauna – an dem Tag hatten wir bei drei Saunagängen die Sauna ganz für uns, wodurch wir uns einfach unterhalten konnten. Das geht mit einer vollen Sauna sonst nicht.
  • Zusätzlich gab es ein paar fantastische Momente der Zweisamkeit mit meiner Frau, als die Kinder endlich eingeschlafen oder im Hort waren – in denen einfach mal Stille im Haus einkehrte. Das war wirklich erholsam. Wenn dann noch die Stimmung passt, kann nicht mehr viel schiefgehen.
  • Der schönste Moment der letzten Wochen aber war das gemeinsame Laufen mit meiner Frau. Wir haben in den letzten Wochen zwei oder drei Läufe (jeweils 12-13 km) absolviert. Noch vor ein paar Jahren hat so etwas nie geklappt, weil immer einer dem anderen zu schnell, zu langsam, zu bestimmend etc. war – jetzt konnten wir es beide genießen.

Wie abhängig bist du von den Medien, deinem Smartphone & der Technologie?

Die Frage ist zu allgemein gestellt. Ich benutze diese Dinge den ganzen Tag, aber ich bin mir nicht sicher, was mit „abhängig“ gemeint ist. Sicher würden viele bequeme und bequem erscheinende Routinen im Alltag umgeworfen werden, weil sie auf dem Einsatz dieser Dinge basieren, ich käme aber trotzdem klar.

Freiwillig verzichten möchte ich deswegen aber noch lange nicht auf mein iPad, iPhone etc. Aber ich kann auch ohne.

Angenommen du bist Single. Gibst du jeder interessierten Person die gleiche Chance dich kennenzulernen?

Bin ich schon seit mehr als 16 Jahren nicht mehr, es fällt mir außerordentlich schwer, das auch nur angedacht zu beurteilen.

Wie gehst du damit um, wenn du traurig oder niedergeschlagen bist?

Kommt zum Glück nicht allzu häufig vor, ich darf mich da wohl glücklich schätzen. Wenn, dann helfen Musik, Sport und Zurückgezogenheit – diese Phase geht vorbei, meist schneller, wenn ich mich auf ein neues Ziel konzentrieren kann.

Was fehlt deiner Meinung nach den Menschen in deiner Umgebung? Welchen Rat würdest du Ihnen geben?

Ich bin kein Missionar. Wenn mich jemand konkret um Hilfe bittet, gewähre ich diese gerne in dem Umfang, der mir möglich ist. Aber ich trete nicht aktiv auf jemanden zu, der eventuell ein Problem hat, nur um mich aufzudrängen.

Welchen Traum wirst du dir in den nächsten 12 Monaten erfüllen?

Hoffentlich noch mehr Langstreckenläufe mit meiner wundervollen Frau.

Was ist für dich das Attraktivste, das eine Person ausmachen kann?

Eigenständigkeit und Entschlossenheit. Wer weiß, was er/sie will, wird dieses Ziel konsequent verfolgen – genau diese Zielstrebigkeit lässt fast jeden Menschen attraktiv machen (solange das Ziel nicht meinen diametral entgegen läuft).

Fragen von „Seppolog“

Was hast Du unmittelbar getan, bevor Du Dich gerade vor Deinen Blog gesetzt hast?

Korrigiert. Und prokrastiniert.

Welche drei Strategien bringen uns den Weltfrieden?

  1. Mehr Sex.
  2. Noch mehr Sex.
  3. Und mehr Geschichten über Sex. Was dann zwangsläufig wieder zu Punkt 1 führt. Ein onanistischer Kreislauf der Freude.

Warum bloggst Du?

Mein Kopf hat nur begrenzten Speicher. Würde ich all die wirren Gedanken da drin lassen, gäbe es irgendwann einen finalen „information overload“. So kann ich die Sachen in eine rudimentäre Form gießen. Entweder sie sind damit zufrieden und aus meinem Kopf verschwunden, oder aber sie entwickeln sich weiter, dann bleiben sie noch ein wenig, sind aber erträglicher.

Wo warst Du, als Du zuletzt in Deinem Wohnzimmer warst?

So ganz klar ist mir die Frage nicht, denn ich war da in meinem Wohnzimmer. Das steht in Aalen. Im Stadtteil Grauleshof (geile Wohngegend). Aber meistens verbringe ich dort (=im Wohnzimmer) die Zeit auf der Couch oder beim Aufhängen von Wäsche. Gestern Abend lag ich auf der Couch, um eine Star Trek-Folge (Voyager) zu sehen.

Findest Du nicht auch, der “Liebster Award” sollte mit einem hohen Preisgeld verbunden werden?

Eindeutig. Dann wäre ich nämlich jetzt schon ein immens reicher Typ. Du sicher auch.

Angenommen, das Preisgeld läge bei fünf Millionen Euro: Du würdest doch nicht etwas spenden, oder?!

Doch, aber nur meinem eigenen „Witwen und Waisen“-Fond. (Muarharhar)

Nachdem Du mir zwanzig Prozent des Preisgeldes abgegeben hast: Wie wirst Du mich los, wenn ich Dich Tag und Nacht um weitere Prozente anbettele?

Ich nominiere dich einfach erneut, dann kann ich mir das Geld zurückpumpen. Spätestens da suchst du das Weite.

Gibt es Deiner Meinung nach einen Sinn des Lebens? Wenn ja, verrate uns nicht, welchen!

Es gibt einen, würde ich den verraten, wäre mein Sex-Appeal auf einen Schlag dahin. Mache ich also nicht.

Muss es eigentlichen einen geben?

Geheimnis. Frag Edward Snowden. Der hat meine Dateien sicher alle gelesen.

Wirklich?

Ne, bin viel zu uninteressant. Wer von der NSA oder einem anderen Dienst liest schon den Krempel, den ich verzapfe? (Sollte jemand aus dem Lager der Geheimdienste antworten wollen, gerne auch per Email oder iMessage, die Daten habt ihr ja sicher…)

Hast Du früher viel bei Schlecker eingekauft?

Extrem selten. Ich habe das Ambiente gehasst. Außerdem hat das Sortiment nicht zu meinen Wünschen gepasst.

Fazit

Noch einmal in Kurzform: Vielen Dank für die Nominierungen, ich bin dankbar, dass mein Bloggen auf soviel Wertschätzung (oder Verzweiflung) trifft. Es gibt so viele tolle Blogs, die ich selbst nicht kenne, sucht bitte selbst. Einen kleinen Tipp kann ich da geben: Lest die Kommentare zu den Einträgen. Oft findet ihr ein oder zwei Leute, die euren Geschmack treffen, die auch selbst sehr aktiv sind. Wenn euch das gefällt, folgt denen – was soll schon schief gehen?

 

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Fernbedienungskomfort

Meine beiden Fernbedienungen

Seit 2007 sind wir stolze Besitzer eines Apple TVs, zuerst der ersten, dann der zweiten Generation. Vor einem Jahr kauften wir uns einen Toshiba Blu-Ray-Player, nachdem der vorige DVD-Player den Geist aufgegeben hatte. So sehr ich es bedaure, aber ich vermisse den Komfort des Apple TVs, an den ich mich nun schon seit einigen Jahren gewöhnt habe, schmerzlich auf dem Toshiba-Gerät.

Am schlimmsten ist für mich die Fernbedienung. Ein Wust aus unterschiedlichen Tasten, die man nur kontrolliert bedienen kann, wenn man ganz genau hinsieht. Tja, das schmälert den Genuss eines Films schon merklich, wenn man für das Finden der korrekten Tasten jedes Mal zuerst das Licht einschalten oder — wie ich es mache — mit dem iPhone oder iPad auf die Tasten leuchten muss.

Das Foto zeigt die beiden Fernbedienungen nebeneinander. Der Unterschied könnte kaum klarer zu Tage treten: Apple (rechts) hat die Kunst perfektioniert, alle unnötigen Tasten einfach abzuschaffen. Zur Bedienung des Apple TVs genügen diese wenigen Knöpfe völlig. Wer es noch komfortabler (und visuell ansprechender) haben möchte, kann sich auch die Remote-App auf iPhone oder iPad laden und dann noch einfacher alles auf dem Apple TV steuern.

Anders die Philosophie beim Toshiba-Gerät und seiner Fernbedienung (links): Hier muss jede Funktion über eine eigene Taste erreichbar sein. Ich verstehe den Ansatz, kann ihn aber angesichts der Konsequenzen für mich schlicht und einfach nicht gutheißen. Es ist einfach nur unbegreiflich, warum zum Einen alle Tasten so eng beieinander liegen und, zum Anderen, warum wirklich alles direkt erreichbar sein muss. 95 bis 99 Prozent der Aktionen, die ich auf dem Gerät ausführte, ließen sich mit einer der Apple Remote ähnlichen Fernbedienung auch realisieren.

Was mache ich denn üblicherweise mit der Fernbedienung für den DVD-/BluRay-Player?

  • Schublade auf/zu
  • Auswahl der Sprache
  • Auswahl der Untertitel
  • Rauf, runter, links, rechts und Auswahl
  • Play/Pause
  • Menü

Diese paar Tasten hätten ja dann selbst bei einer Fernbedienung mit geringer Größe ausreichend Platz, um schön groß zu sein — zusätzlich wäre es ja auch noch möglich, ihre Form oder Kontur so zu individualisieren, dass man sie auch ohne Hinsehen erkennen könnte.

Alle weiteren Funktionen könnten in einem intelligent gestalteten Menü viel besser untergebracht werden. Wurden sie leider nicht. Möglicherweise auch nur aus dem Grund, damit die Technik-Freaks eine Fernbedienung erhalten, die sich nur bedienen lässt, wenn man vorher die Bedienungsanleitung gelesen hat (das musste ich bislang bei keinem einzigen Apple-Gerät, auch wenn sie immer dabei liegt) — und wenn das Licht an ist…

 

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DVD-Menüs

Ganz ehrlich: Ich würde am liebsten die Filme aus den meisten meiner DVDs rippen, nur um in Zukunft nie wieder diese lästige Vorschau-Werbung nicht mehr sehen zu müssen, die nach ein paar Jahren wirklich niemanden mehr interessiert, welche man aber nie überspringen kann, weil die Menü-Taste deaktiviert wird. Und dann erst die aufwändig animierten Menüs, die einen erst einmal zwei Minuten bespaßen sollen. Zugegeben, beim allerersten Mal ist das in einzelnen Fällen noch nett. Die meiste Zeit jedoch nervt es einfach nur.

Noch einmal (zum Mitschreiben für die Gestalter solcher DVD-Menüs): Wenn ich eine DVD einlege, um mir einen Film anzusehen, will ich eben diesen Film sehen. Das Menü ist mir spätestens beim zweiten Mal völlig schnurz. Meinetwegen dürfte der Film auch direkt starten. Ohne Umweg über das Menü, denn das kann ich über die entsprechende Taste auf der Fernbedienung immer noch erreichen.

Und eines habe ich noch ganz vergessen: Die ständigen Hinweise, dass man Filme nicht kopieren darf. Herrje! Da habe ich den Film gekauft, meist für viel mehr Geld, als er es eigentlich wert wäre, und trotzdem muss ich mir über Jahre und Jahrzehnte bei jedem Angucken des Films die Belehrung reinziehen, dass man Filme nicht kopieren und illegal weiterverbreiten darf. Allein schon die Tatsache, dass auch hier das Menü gesperrt ist, stellt für mich einen echten Grund dar, den Hauptfilm herauszukopieren und mir dann vom Computer aus anzusehen.

Wenn meine iTunes-Mediathek nicht schon aus allen Nähten platzte, hätte ich das schon lange gemacht. Basta!

Falls jemand zufälligerweise die gleichen DVDs hat wie ich:

  • Ein Positivbeispiel für eine gute (weil kurze) Menüführung ist „Evolution“, denn da gelangt man ohne große Verschnörkelungen und – vor allem – ohne zusätzliche Kino-/Programmvorschau zum Menü, bei dem auch „Film starten“ schon ausgewählt ist. Innerhalb von ca. 30 Sekunden läuft der Film. Gut so.
  • Ein Negativbeispiel für eine inakzeptable Menüführung ist „Rio“. Erst einmal wird man – ohne die Möglichkeit, dies zu überspringen – durch diverse Programmhinweise gezwungen (immerhin darf man gnädigerweise schnell vorspulen), dann aber kommen drei volle Standbilder zum illegalen Kopieren und Weiterverbreiten von Filmen über das Internet ohne Möglichkeit des Weiterspringens, die das filmsüchtige Publikum (meistens drei eher ungeduldige Kinder) nochmals 30-45 Sekunden auf die Geduldsprobe stellen. Bis der Film endlich läuft habe ich jedes einzelne Mal die Macher der DVD verflucht. Es dauert (gefühlt) eine Ewigkeit, bis man endlich zum eigentlichen Film gelangt.

Ich lasse die Kommentarfunktion offen. Wer Positiv- oder Negativbeispiele ergänzen möchte, darf dies gerne tun.

Happy Halloween!

 

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