Archiv der Kategorie: Beruf

Hörbücher galore

In der letzten Zeit habe ich sehr viele Hörbücher gehört, eigentlich wollte ich jeweils eine Rezension schreiben, doch das ist für mich immer etwas anstrengend, denn die richtige Balance zu finden zwischen „Dem Leser/Hörer in spe Lust auf ein (Hör-)Buch machen“ und „Ultimative Ansammlung von Spoilern“ ist eine zeitaufwändige Geschichte. Und bis zum Ferienbeginn wird sich daran auch nicht wirklich etwas ändern. Daher habe ich mich für einen Zwischenweg entschieden: Ich liste die in letzter Zeit gehörten Hörbücher auf und äußere mich jeweils kurz dazu, wo sie ungefähr einzusortieren sind bzw. ob und wie sehr sie mir gefallen haben. Also: Auf geht’s!

Cotton Reloaded, Serienspecial: „Der Tod eines guten Mannes“

Die neueste Episode von „Cotton Reloaded“ bringt Licht in die Vorgeschichte von Joe Brandenburg – spannend und sehr gut gemacht, von vorne bis hinten ein Genuss!

Die neueste Episode von „Cotton Reloaded“ bringt Licht in die Vorgeschichte von Joe Brandenburg – spannend und sehr gut gemacht, von vorne bis hinten ein Genuss!

Bis zum Herbst, wenn die Serie „Cotton Reloaded“ einen thematisch neu ausgerichteten Relaunch erleben soll, gibt es alle zwei Monate ein sog. „Serienspecial“, also Folgen, die als Vor- oder Nebenhandlung nun einmal nicht in der normalen Chronologie zu verorten sind. Das erzeugt mehr Tiefe für die bereits etablierten Figuren und beleuchtet hier und da auf interessante Weise die Hintergründe.

Dieses Hörbuch stellt keine Ausnahme dar, die Qualität ist gewohnt hoch und die Produktion makellos. Für alle Fans der Serie eine lohnende Investition!

Vince Ebert: „Zukunft Is The Future – Die Live-Show“

Ein kurzweiliges Comedy-Programm, das für meinen Geschmack leider zu viele bereits bekannte Elemente verwendet.

Ein kurzweiliges Comedy-Programm, das für meinen Geschmack leider zu viele bereits bekannte Elemente verwendet.

Ich mag Vince Ebert als wissenschaftlich angehauchten Comedian. Mittlerweile habe ich vier oder fünf seiner Hörbücher, meistens Live-Shows oder Lesungen seiner Bücher. Ein paar davon habe ich schon sehr oft gehört. Und vielleicht war genau dies mein Problem mit dem für mich noch neuen Hörbuch „Zukunft Is The Future – Die Live-Show“, denn gefühlte 90 Prozent der Witze/Pointen waren mir bereits aus den anderen Programmen vertraut. Die vereinzelten Male, an denen mich ein Element überraschen konnte, waren spärlich gesät.

Für jemanden, der die anderen Hörbücher/Programme von Vince Ebert noch nicht dermaßen gut kennt, ist es sicherlich ein höchst befriedigendes Erlebnis, diesem gut 70-minütigen Live-Programm zu folgen. Ich empfand es als rausgeworfenes Geld und hätte die Zeit lieber für interessantere Hörkost verwendet.

Harper Lee: „Gehe hin, stelle einen Wächter“

Auf den ersten Blick unscheinbar und nicht „in der gleichen Liga“ wie „Wer die Nachtigall stört“, am Schluss dann aber ebenso tiefgreifend und geradezu umwerfend ehrlich.

Auf den ersten Blick unscheinbar und nicht „in der gleichen Liga“ wie „Wer die Nachtigall stört“, am Schluss dann aber ebenso tiefgreifend und geradezu umwerfend ehrlich.

Vor ein paar Wochen berichtete ich vom großen Genuss, den ich aus dem Anhören von Harper Lees Klassiker „Wer die Nachtigall stört“ zog (hier). Dieses Buch wurde nicht umsonst einer der ganz großen Klassiker des 20. Jahrhunderts. Vielen, die sich dann für die Autorin interessieren, wird es ergangen sein wie mir: Völlige Verblüffung, dass sie bis kurz vor ihrem Tod nur diesen einen Roman veröffentlichte. Ein Jahr, bevor sie unerwartet im Schlaf verstarb, erschien diese „Fortsetzung“, die angeblich ein eigentlich früherer Entwurf des erfolgreichen Erstlingswerks darstellt.

Kennt man „Wer die Nachtigall stört“, fühlt man sich sofort wieder zuhause, wenngleich in einem Zuhause, das man verlassen und für etliche Jahre nicht mehr besucht hat, nur um festzustellen, dass sich unter der ewig unveränderlichen Oberfläche doch einiges ganz unerwartet entwickelt hat. Insofern ist der Roman gleichzeitig nostalgisch als auch entzaubernd – die Kraft liegt darin, dass der Leser aus erster Hand die letzten Wehen einer Adoleszenz miterlebt, die im Austausch für das Erwachsenwerden sterben muss. Nicht ganz einfache Kost, aber lohnende. Und noch dazu in Hörbuchform ganz exzellent!

Giulia Enders: „Darm mit Charme“

Zu Beginn deutlich spannender als am Schluss, dennoch interessant und durchaus besser geschrieben als dem Titelbild nach zu schlussfolgern wäre...

Zu Beginn deutlich spannender als am Schluss, dennoch interessant und durchaus besser geschrieben als dem Titelbild nach zu schlussfolgern wäre…

Das Gesundheitsthema lässt mich einfach nicht los, noch dazu mag ich es, zumindest hin und wieder Fakten in einem nüchternen Tonfall präsentiert zu bekommen. Deshalb gefiel mir auch „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann viel besser als „Kopfsache schlank“ von Dr. Marion Reddy und Dr. Iris Zachenhofer – aber wie so oft ist das nur meine persönliche Meinung (aber in meinem Blog gibt’s halt auch meine Meinung zu lesen). „Darm mit Charme“ beginnt sehr vielversprechend, in diesem sachlichen und angenehm nüchternen Tonfall, um dann in der zweiten Hälfte etwas weniger spannend zu werden. Abgesehen davon war es dennoch ein lohnendes Hörbuch, das ich sicher noch einmal, ach nein, bestimmt noch mehrere Male, hören werde!

Neil Gaiman: „American Gods“

Actionreiche Mystery in poetischer Sprache und rappelvoll mit Anspielungen auf alte Sagen und Mythen – was für ein Einstieg in das Werk eines mir bis dato unbekannten Autors!

Actionreiche Mystery in poetischer Sprache und rappelvoll mit Anspielungen auf alte Sagen und Mythen – was für ein Einstieg in das Werk eines mir bis dato unbekannten Autors!

Eigentlich war dieses Hörbuch eine reine Zufallsentdeckung, weil ich beim Stöbern im iTunes Store nach etwas im Bereich meiner Interessen suchte, das zugleich nicht zu teuer wäre. Den Namen Neil Gaiman hatte ich schon recht häufig gelesen, doch eben noch kein einziges Werk von ihm. Also lag es nahe, einfach mal ein einzelnes Hörbuch auf Verdacht zu kaufen. Und ich habe es nicht bereut.

Die Geschichte ist eine Art Transposition der antiken Sagenwelt mitten hinein in die USA der Jetztzeit. Götter und Menschen interagieren miteinander, intrigieren gegeneinander, stecken ihre Bereiche ab, verteidigen diese Grenzlinien und kämpfen mit harten Bandagen um den eigenen Vorteil. Das alles wird in einer hochpoetischen Sprache voller Bilder und doch nur selten mit einem einzigen Wort zu viel präsentiert (und in diesem Fall von Stefan Kaminski hervorragend gelesen). Der aus meiner Sicht bestmögliche Einstieg in die Welt von Neil Gaiman!

Neil Gaiman: „Der Ozean am Ende der Straße“

Science Fiction, Mystery und eine auf kindliche Weise unverdorbene Schwärmerei in einer fantastischen Geschichte vereint: Einer der Hörbuch-Höhepunkte der letzten Wochen!

Science Fiction, Mystery und eine auf kindliche Weise unverdorbene Schwärmerei in einer fantastischen Geschichte vereint: Einer der Hörbuch-Höhepunkte der letzten Wochen!

Nachdem ich mit „American Gods“ auf den Geschmack gekommen war, fiel mir – ebenfalls recht kostengünstig – ein weiteres Buch von Neil Gaiman in Hörbuch-Form in die Hände: „Der Ozean am Ende der Straße“. In dieser Geschichte vereinen sich Elemente aus Science Fiction und Mystery, verweben sie zu einem gelungenen Netz aus Handlungsfäden, die sich allmählich entfalten und den Hörer in eine ganz andere Realität entführen. Erst nach dem Kauf des Hörbuchs bemerkte ich, dass es sich um eine gekürzte Version handelte – wäre mir das vorher aufgefallen, hätte ich es vielleicht gar nicht gekauft (die ungekürzte Version kostet über 20€). So aber kam ich in den Genuss einer leicht gekürzten, aber dennoch fantastischen Geschichte. Wunderbar!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Der „verpennte“ Meilenstein

Die letzten Wochen im Schuljahr sind auf unangenehme Weise die stressigsten, denn bei Schülern und Lehrern ist „die Luft raus“. Oft schafft man es, den Stoff ganz gut abzuschließen – und dann kommt noch genau eine Doppelstunde, bei der man so gar nicht weiß, wie sie nun noch sinnvoll zu füllen ist… Außerdem finden permanent irgendwelche Sonderaktionen statt, die den Alltag unübersichtlicher machen, ganz zu schweigen von Exkursionen, die einem Teile von Klassen entziehen, sodass man mit einer vorbildlichen Unterrichtsvorbereitung am Ende vor acht statt 28 Schülern steht (das Stichwort „Motivationskiller“ wandert durch meinen Hinterkopf…) – und so weiter und so fort. Mir geht es heute nicht darum, über diese letzten Schulwochen zu maulen, denn dieses Spiel wiederholt sich ohnehin jedes Jahr, Detailveränderungen inklusive. Nein, dieser Einstieg hat vielmehr etwas damit zu tun, dass der dezent aus den Fugen geratene Alltag mich meinen dritten großen läuferischen Meilenstein in diesem Kalenderjahr hat „verpennen“ lassen.

Üblicherweise wird nach dem Laufen geduscht, während des Frühstücks trage ich dann Entfernung und Dauer in die Tabelle ein, um den Überblick zu behalten. Was ich aber in dieser und der letzten Woche nur sehr sporadisch tat. Und dann kam es eben auch dazu, dass mir plötzlich klar wurde, dass ich den Meilenstein schon ein oder zwei Tage vorher passiert hatte, ohne mir dessen überhaupt bewusst gewesen zu sein:

Dass ich die 3.000 Kilometer in diesem Jahr schon geknackt hatte, habe ich erst gemerkt, als ich schon einige Kilometer drüber war. Auch kein Drama...

Dass ich die 3.000 Kilometer in diesem Jahr schon geknackt hatte, habe ich erst gemerkt, als ich schon einige Kilometer drüber war. Auch kein Drama…

Gut, zwei Läufe drüber ist kein Drama, aber es zeigt mir, wie sehr das Ausfransen des Schuljahres meine normalen Abläufe durcheinander bringt. Ganz offensichtlich taugt mir das nicht. Manchmal werde ich geradezu zum Revoluzzer:

Da seht ihr mal, zu welch perfiden Dingen ich fähig bin, wenn ich mich „gegen das System“ stelle!

Da seht ihr mal, zu welch perfiden Dingen ich fähig bin, wenn ich mich „gegen das System“ stelle!

Draußen regnet es gerade Hunde und Katzen. Wenn das nicht bald besser wird, gehe ich heute ganz dreist mal wieder auf’s Laufband. Sonst muss ich die Schuhe erst wieder tagelang trocknen lassen. Bäh!

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (314) – 2017-07-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Es ist Sonntag, der Tag in der Woche, der im Normalfall immer in diesem Zwiespalt zwischen „noch ganz entspannt“ und „latent unter Druck, weil morgen wieder Schule ist“. Morgen ist jedoch Projekttag, der letzte von dreien, für den ich nichts mehr separat vorbereiten muss. Also bin ich ausnahmsweise mal ziemlich gelassen. Und das fühlt sich so schön leicht an, geradezu federleicht.

Zu diesem Gefühl gibt es den passenden Song, den vermutlich jeder schon einmal gehört hat, denn er geistert seit fast 20 Jahren immer wieder über den Äther. Gut ist er auch noch, also passt er perfekt in diese illustre Runde: „Easy“ von Faith No More:

Der Video-Clip taugt mir zwar nicht, dafür aber die Musik um so mehr. Das Aussehen des Gitarristen (der wie ein Althippie wirkt) ist mir seit Mitte der 1990er Jahre nicht mehr aus dem Kopf gegangen, als ich die Rezension einer Platte durchlas und dabei das Bandfoto betrachtete. Hach, die nahenden Ferien machen mich geradezu nostalgisch.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (312) – 2017-07-21

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der gestrige Tag gehört eigentlich ersatzlos aus dem Kalender gestrichen, denn er war fast komplett fremdbestimmt, unglaublich anstrengend und viel zu lang (19 Stunden auf den Beinen). Da können sich schon mal Aggressionen aufstauen. Welch Glück, dass ich ein so friedfertiger Typ bin, denn so muss ich nur ein bisschen passende Musik hören, um mich danach wieder gut zu fühlen. Mein heutiger Song des Tages, bestens geeignet zum Abreagieren, ist „Hangar 18“ von Megadeth:

Ich glaube, der Song ist auch so ziemlich das härteste an Musik, was sich in meiner Musiksammlung befindet. Mehr „Geknüppel“ brauche ich nicht – und der Song hat zumindest ein Hammer-Gitarren-Solo (das allein ihn schon hörenswert macht), Hut ab!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (311) – 2017-07-20

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit sprechen mich Schüler darauf an, dass sei meine Blog-Einträge gelesen hätten, manchmal äußern sie sogar Musikvorschläge für den Song des Tages. Üblicherweise folge ich den Vorschlägen nicht, denn es geht ja darum, dass ich in dieser Rubrik nur Songs vorstelle, die mir gefallen. Oft aber wird auch ein Titel in Verbindung mit einem Bandnamen genannt, der mir im ersten Moment nichts sagt, obwohl ich den Song kenne. Das passiert sogar sehr häufig, denn beim Radiohören bekomme ich nicht immer mit, wie die Songs heißen. So ähnlich war es mit dem heutigen, auf den mich vor ein paar Tagen ein Schüler ansprach. Der Titel sagte mir gar nichts, der Song sehr wohl. Und ich mag ihn, also habe ich ihn – der Vorschlag kam nicht von besagtem Schüler – zum heutigen Song des Tages erkoren. Es handelt sich um „I Don’t Dance“ von Sunrise Avenue:

Der Song hat Power, gerade das richtige für die letzten Tage im Schuljahr, denn da fühlt man als Lehrer üblicherweise „den Akku leer werden“. In den ersten Berufsjahren bin ich fast immer ein oder zwei Tage nach Ferienbeginn erst einmal krank geworden, weil mein Körper die plötzlich eintretende Ruhe als Einladung angesehen hat, mal schnell das große Reinigungsprogramm anzuwerfen, das der Stress die Wochen vorher zurückgedrängt hatte. Mittlerweile ist es nicht mehr so schlimm, erschöpft bin ich trotzdem. Daher jetzt gleich noch eine Dosis „I Don’t Dance“!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (309) – 2017-07-18

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Der Tag gestern wurde genau so anstrengend, wie ich ihn erwartet hatte. Von 7:25 h, als ich das Haus verließ, bis 18:00 h, als ich wieder daheim ankam, gab es fast nur Arbeiten am Stück. Heute wird es noch einmal sehr ähnlich, unterschiedlich ist, dass ich mehr selber leisten muss – das könnte alles ein wenig interessanter machen.

Zu diesem Arbeitspensum benötige ich einen weiteren Powersong, Lust habe ich auf „Rolling In The Deep“ von Adele, denn der fetzt so richtig gut:

Ob die sich den Glas-Effekt wohl vom ersten „Jurassic Park“-Film geborgt haben, um die Menge an Gläsern entsprechend zu inszenieren…?

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Song des Tages (308) – 2017-07-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen man gerne für ein paar Stunden aus der eigenen Haut fahren und jemand anderer sein möchte: Notenkonvente, Stunden über Stunden. Das soll nicht heißen, dass sie nicht nötig wären. Ganz im Gegenteil, denn im Gegensatz zu manchen Kollegen halte ich unser Notensystem für weitgehend in Ordnung, Ausnahmen bestätigen eher die Regel als die Mängel des Systems. Aber, um wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen, die Notenkonvente sind anstrengend, vor allem über mehrere Stunden hinweg.

Da brauche ich dringend einen absoluten Knaller-Ohrwurm, um die Monotonie der gefühlt endlosen Sitzungen zu überbrücken. Und ich bin mir sicher, einen passenden Song des Tages ausgewählt zu haben: „It’s Still Rock & Roll To Me“ von Billy Joel:

Ich schätze den vorwärts treibenden Puls, die herausfordernde Art, mit der Billy Joel das Mikrofon traktiert, die unter der Oberfläche immer wieder neu hochköchelnde Spannung der Musik. Zweimal zum Frühstück gehört und der Ohrwurm sitzt sicher für den restlichen Tag. So wird’s gemacht!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Der Endspurt

Der Schreiber hätte wohl lieber noch ein paar Tage mehr in der scHool verbracht...

Der Schreiber hätte wohl lieber noch ein paar Tage mehr in der scHool verbracht…

In den letzten Wochen, insbesondere den letzten paar Tagen, konnte ich mich vor Arbeit kaum retten, daher kam ich nicht zum Lesen eurer vielen interessanten Artikel hier bei WordPress. Heute habe ich ein paar nachgelesen und endlich auch kommentiert, doch die kommenden zwei Wochen wird es noch stressig bleiben. Dann geht das Schuljahr zu Ende und der Sommer naht. Dieses Jahr steht kein riesiges Projekt an, daher könnte es allen Ernstes mal richtig entspannend werden… Und dann komme ich endlich auch wieder dazu, in aller Ruhe die schönen und interessanten Sachen zu lesen, die ihr euch mühevoll durch den Kopf habt gehen lassen. Versprochen.

Getaggt mit , , , , , , ,

Song des Tages (288) – 2017-06-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Hui, gestern war der Song des Tages schon wirklich schwere Kost. Daher möchte ich heute unbedingt mit einem echten „Gute Laune“-Stück dagegen halten. Ein Song springt mich aus meiner Musiksammlung da förmlich an: „Heart Skips A Beat“ von Olly Murs:

Bereits seit Jahren singe ich den Song auch gerne in der Schule, dazu hole ich mir immer die E-Gitarre aus meiner Garage (ja, ich habe in meinem Musikraum eine eigene Garage…), stöpsle sie in den Verstärker, stelle einen „Funky-Sound“ ein – und ab geht’s. Bei ein oder zwei Klassen habe ich es mit dem Song etwas übertrieben, denn mit denen kann ich den Song einfach nicht mehr singen, ohne dass er nicht zumindest einem großen Teil der Anwesenden aus dem Hals heraushängt, die übrigen Klassen lieben die gute Laune, die der Song geradezu zwangsläufig verströmt. Kann man auch gleich noch einmal machen…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , ,

Gehört: „Alien Wars“ Teile 2-5

Eine sehr gelungene und überaus spannende Fortsetzung der „Alien Wars“-Reihe von Marko Kloos!

Eine sehr gelungene und überaus spannende Fortsetzung der „Alien Wars“-Reihe von Marko Kloos!

Die letzten Wochen war wirklich viel los, daher kam ich weder zum Schreiben noch richtig zum Lesen, was ich sehr bedauere, aber die Prioritäten zwingen sich mir förmlich auf. Noch viereinhalb Wochen, dann sind Sommerferien, ab da wird es wieder etwas entspannter. Vielleicht sogar schon früher.

Gerade in den Stress-Zeiten ist der morgendliche Lauf die entspannteste Zeit des Tages neben dem Nachtschlaf, vor allem weil letzterer immer etwas zu kurz kommt (das weiß ich mittlerweile ganz genau, denn ich verfolge aufmerksam die Auswertung der AutoSleep-App). Beim Laufen höre ich fast immer ein Hörbuch, nur ganz selten gibt’s Musik, die höre ich dafür am Rest des Tages mehr als Hörbücher. Also schaffe ich in der Schulzeit jeden Morgen 90-110 Minuten einer Geschichte. Entsprechend flitzen die Geschichten nur so vorbei, umso mehr, wenn sie so spannend sind wie diese Reihe.

Hier hatte ich bereits über den ersten Teil berichtet, den ich schon mehrfach durchgehört habe, weil er spannend und kurzweilig zugleich ist. Auch den zweiten Teil „pflügte“ ich nur so durch, um dann ein bisschen zu erschrecken, denn die weiteren zwei Teile, die es in der deutschen Übersetzung im iTunes Store gibt, sind mir aktuell noch zu teuer. Für etwa zehn Stunden Hörbuch möchte ich (gerade bei meinem Durchsatz an Hörbüchern) keine 20 € hinlegen. Zum Glück zeigt der iTunes Store bei der Suche nach dem Autor-Namen auch die englischen Fassungen an…

Und das war dann auch meine Rettung: Die Teile 3-5 kosten jeweils nur 7,99 €, also die Hälfte vom ersten Teil in der deutschen Fassung (15,99 €). Also: Gekauft, geladen, gehört. Und alle drei Teile waren fantastisch.

Der dritte Teil...

Der dritte Teil…

...und der vierte Teil...

…und der vierte Teil…

...und der fünfte Teil. Jeder einzelne Teil ist fürchterlich spannend und gut vorgelesen.

…und der fünfte Teil. Jeder einzelne Teil ist fürchterlich spannend und gut vorgelesen.

Die Geschichte ist insgesamt ganz klar im Bereich der Military Science Fiction angesiedelt, es geht also um (in diesem Fall menschliche) Soldaten, die die Erde oder von Menschen kolonisierte Planeten vor einer aggressiven außerirdischen Macht (hier den „Lankies“) verteidigen müssen.

Wo der erste Teil noch etwas patriotisch rüberkam (für Amerikaner überhaupt nicht ungewöhnlich), distanziert sich der Autor ab Beginn des zweiten Teils immer deutlicher vom blinden militärischen Gehorsam, lässt den Protagonisten und einige seiner Freunde/Kameraden sogar wiederholt aufgrund einer Gewissensentscheidung gegen direkte Befehle ihrer Vorgesetzten eine Meuterei anzetteln. Mit jedem weiteren Kapitel vertiefen sich die Charaktere, treffen teils unerwartete Entscheidungen, werden menschlicher und somit nachvollziehbarer – sie wachsen einem schlicht ans Herz.

Den fünften Teil habe ich vor ein paar Tagen mit Genuss zu Ende gehört. Doch ganz am Ende geschah es: Entgegen meiner Erwartung war es noch nicht der Abschluss der Reihe, denn ein sechster Teil ist gerade in der Endphase der Entstehung, wie ich noch am selben Tag der Homepage des Autors entnehmen konnte. Das bedeutet, dass mich wieder einmal ein Autor mit einer unfertigen Roman-Reihe auf die Folterbank spannt. Zum Glück scheint es in diesem Fall deutlich schneller zu gehen als bei Patrick Rothfuss

Getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , , ,