Archiv der Kategorie: Beats

Song des Tages (117) – 2017-01-06

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Es gibt Songs, die entweder superbe Boxen oder sensationell gute Kopfhörer benötigen – dann aber, ja dann hauen sie derart rein, dass einem das Gehirn mit Genuss aus dem Schädel gepresst wird. Einer dieser Songs ist der heutige Song des Tages, es handelt sich um „Radioactive“ von den Imagine Dragons:

Dieser Moment, wenn der eigentliche Grundbeat das erste Mal mit voller Wucht zuschlägt, wirft mich mit einem wonnigen Gefühl von Energie um. Herrlich!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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52 Wochen – Teil 34 („…wie so’n Hipster!“)

So ein bisschen Sonne im Rücken, schon zeigt sich meine Schokoladenseite. Da ich mit fast 41 erst wie 26, na ja, es könnten auch 27 sein, aussehe, muss ich kaum Filter einsetzen, um mich aufzuhübschen. Falten? Fehlanzeige!

Zusätzlich genieße ich gerade das äußerst faszinierende Hörbuch „Der Marsianer“. Um aber meiner wunderhübschen Frau nicht alles schon vorab zu verraten und vom Gedudel der Kinder im Hintergrund nicht gestört zu werden, habe ich die Beats-Kopfhörer aufgesetzt. Wie so’n Hipster!

Mit den Beats-Kopfhörern wirke ich noch viel jugendlicher, da bin ich kaum noch zu erkennen...

Mit den Beats-Kopfhörern wirke ich noch viel jugendlicher, da bin ich kaum noch zu erkennen…

Immerhin ist das Foto brandaktuell, zwischen Aufnahme und Veröffentlichung liegen nur etwa zehn Minuten.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 33 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Hörtipp: „Professor Satchafunkilus and the Musterion of Rock“ von Joe Satriani

Hammer-Album vom Altmeister der E-Gitarre

Hammer-Album vom Altmeister der E-Gitarre

Joe Satriani gehört zu den gottgleichen E-Gitarristen, die bereits während meiner Adoleszenz bekannt waren und Maßstäbe für alle anderen E-Gitarristen setzten. Manch einer ließ sich von seinem exorbitant beeindruckenden Können einschüchtern und letztendlich vom eigenen Eifer abschrecken, andere (z.B. mich) inspirierten sie zu langen Übeabenden und -nächten (teilweise auch spürbar zu Lasten der schulischen Leistungen). In meiner Band (jaaaa, die eine, die sich nach jedem Auftritt umbenennen musste, damit noch Leute in die spärlichen Konzerte kamen) spielten wir sogar ein oder zwei seiner Stücke (ich bin mir zumindest bei „Big Bad Moon“ vom Album „Flying In A Blue Dream“ sicher).

Aber ich schweife ab, denn heute geht es nicht um Kindheitsreminiszenzen! Vor ein paar Tagen begann ich einfach mit einer Suche in Apple Music, gab nacheinander ein paar Namen von mir geläufigen und von mir geschätzten Gitarristen ein, dann ließ ich mich von der Neugier treiben, hörte kurz in die Alben hinein, um dann einige auf meinem iPad zu sichern, andere links liegen zu lassen etc. Sehr hilfreich war auch die Funktion „Das könnte dir auch gefallen…“, denn über diese Schiene entdeckte ich das Album, dessentwegen ich diesen Blog-Eintrag schreibe.

Joe Satriani startete als purer Rock-Gitarrist, nahm im Lauf der Jahre auch einige funkige, balladeske, aber auch härtere Stücke auf, fast immer instrumental, gelegentlich wagte er sich auch selbst als Sänger aus Mikrofon (was nicht einmal schlecht war). Später wich er in den Bereich des Jazz aus, in den letzten Jahren kehrte er – sehr zu meiner Freude – wieder zu seinen Wurzeln im Rock zurück, allerdings schön angereichert mit Elementen aus allen Bereichen, in denen er sich dazwischen herumgetrieben hat.

Mit dem Eintritt ins Musikstudium hörte ich wenig bis gar keine meiner alten Gitarren-Idole, da ich auf die klassische Schiene fixiert war, die ja nun einmal eher meinem Studienfach als Diplommusiker, also dem Musiker im Symphonie-Orchester, entgegenkam. Vor ein paar Jahren jedoch erwachte die Lust an der gitarrenlastigen Musik aufs Neue, überwiegend durch die Band Rush, und selbstverständlich kam auch Joe Satriani wieder ins Spiel.

Das Album „Professor Satchafunkilus and the Musterion of Rock“ ist perfekt gemischt, wenn man das mit guten Kopfhörern oder Boxen (Muarharhar…) hört, fegt es einen glatt von den Füßen. Stückempfehlungen gebe ich gar nicht erst ab, denn sie sind so facettenreich, dass man fast überall etwas entdecken kann, was toll ist (aber das erste Stück ist schon einmal sensationell).

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Sommerprojekt 2016 – Tag 3 (Zwischenstand)

Der Analog-Kärcher

Gestern war ein ziemlich verregneter Tag, die ganze Erde, an der ich hätte herumwerkeln müssen, war so ekelhaft „batzig“ (soll heißen: klebrig), dass ich – selbst wenn ich es, wie Zeilenende via Twitter vorschlug, als Training angesehen hätte – schlicht keinen Bock hatte.

Nach einem Vormittag des Herumhängens und Bloggens (was ja auch sehr schön ist, immerhin sind somit schon drei neue Beiträge vorbereitet, die euch in den kommenden Tagen ereilen werden) und einem leckeren Mittagessen entdeckte ich doch tatsächlich ein Tätigkeitsfeld, bei dem ich mir die Füße nicht ganz so dreckig machen musste: Ich wurde zum Analog-Kärcher.

Nun kann sich vermutlich nicht jeder vorstellen, was ich damit meine, denn ein „Kärcher“ ist ohnehin ein ziemlich analoges Gerät. Wenn man damit jemandem ins Gesicht spritzt, wird der nicht nur virtuell nass. Der mit dem Hochdruck des Spritzwassers einhergehende Schmerz dürfte auch jede virtuelle Skala eines Menschen locker sprengen…

Vor ein oder zwei Jahren haben unsere Nachbarn damit recht effizient den Boden vor ihrem Haus gesäubert. Da ich so etwas vorher noch nie „live“ im Einsatz gesehen hatte, war ich ganz begeistert. Doch als mittlerweile fest im Schwabenland verwurzelter Franke scheute ich das eigene Geld für einen Kärcher, selbst für ein Leihgerät. Stattdessen verließ ich mich in guter alter (maskuliner) Tradition auf meine schier unermessliche Muskelkraft. Das dauerte zwar ziemlich, das Ergebnis ist aber absolut sehenswert:

So sauber waren die WPC-Dielen seit mindestens zweieinhalb Jahren nicht mehr...

So sauber waren die WPC-Dielen seit mindestens zweieinhalb Jahren nicht mehr…

Im Sommer 2013 hatte ich die Terrasse/Veranda neu angelegt. Seither durften die Witterungsbedingungen und die Natur (vor allem die heißgeliebten Pappeln auf dem Nachbargrundstück hinter unserem Haus) ihre Spuren darauf hinterlassen. Nach einem Regenguss war es in letzter Zeit doch etwas rutschig… Nun aber kann jeder wieder unbedenklich auf der Terrasse wandeln, auch der Farbton ist wieder näher am Original.

Zwischenstand heute

Heute habe ich dank des guten Wetters schon wieder ein paar Stunden in das eigentliche Gartenbau-Projekt investieren können. Und das Ergebnis sieht gar nicht so schlecht aus (für einen Musiklehrer):

Der aktuelle Stand: Wären da nicht so viele Steine und Wurzeln im Weg, hätte ich es schon bis in die Ecke hochgezogen.

Der aktuelle Stand: Wären da nicht so viele Steine und Wurzeln im Weg, hätte ich es schon bis in die Ecke hochgezogen.

Noch ist es nicht perfekt, doch eine gewisse Richtung ist nun zu erkennen: In der Nähe des Zauns setze ich nach der Beseitigung unendlicher Wurzelstränge (wieder von meinen heißgeliebten Pappeln) die Pflanzringe zur Stabilisierung ein. Es kann sich nur noch um Tage handeln, doch bei gutem Wetter, einer Reihe „Paul Panzer“-Alben auf meinem iPhone, den Beats-Kopfhörern auf den Ohren – was soll mich da abhalten?

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