Laufen im Oktober 2017

Mit dem heutigen Tag endet der Monat Oktober in diesem Kalenderjahr. Wie schon in den vorherigen Monaten bin ich an jedem Tag in diesem Monat gelaufen, der kürzeste Lauf ging über 16,06 km, der längste über 21,35 – insgesamt kam ich auf 533,48 Kilometer.

Mehr als die Hälfte der Läufe habe ich (selbst für mich ganz erstaunlich) auf dem Laufband durchgeführt, das ich eigentlich seit dem Frühjahr gemieden hatte. Die Gründe dafür sind einerseits die Bequemlichkeit, denn im Keller ist es wärmer als draußen, außerdem regnet (und stürmt!) es dort nicht – und ich konnte mir beim Laufen auch den einen oder anderen Film ansehen, andererseits die Tatsache, dass ich mich unter der Woche etwas wacher fühlte, wenn ich vor der Schule schon meine gut 100 Minuten Laufen in einem hell erleuchteten Raum (statt mit einer Stirnlampe in einer ansonsten stockdunklen Umgebung) absolviert habe.

Die letzten Tage jedoch bin ich wieder vermehrt draußen gerannt, auch wenn meine Finger nach jedem Lauf so durchgefroren waren, dass ich Mühe hatte, die Haustür aufzuschließen… Vermutlich werde ich dies trotzdem auch während der restlichen Herbstferien so durchhalten (es sei denn, das Wetter wird gar zu garstig).

Meine Übersicht über das Laufen im bisherigen Kalenderjahr – mein Gesamtziel von 5.400 Kilometern rückt spürbar näher.
Meine Übersicht über das Laufen im bisherigen Kalenderjahr – mein Gesamtziel von 5.400 Kilometern rückt spürbar näher.

Nachdem ich bei aktuellem Pensum etwas mehr als 100 Kilometer in der Woche schaffe, sollte mein Jahresziel von 5.400 Kilometern mittlerweile absolut im Bereich des Möglichen liegen. Aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, daher warte ich es einfach ab.

Nachtrag (1.11.2017): Im obigen Screenshot ist ein Fehler, denn ich bin im September zwar nicht gekrochen, ganz so schnell laufe ich aber doch nicht. Da fehlten einfach ein paar Daten bezüglich der Laufdauer, die ich gerade nachgetragen habe. Korrekt sieht die Übersicht nun folgendermaßen aus:

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So ist der September viel realistischer…

Song des Tages (372) – 2017-10-24

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Mit „Don‘t Worry, Be Happy“ wurde Bobby McFerrin vor gefühlt „ewigen Zeiten“ einem breiten Publikum bekannt. Parallel dazu und stets seither hat er sich aber im Jazz- und Klassik-Bereich und darüber hinaus durch seine pädagogische Arbeit einen fantastischen Ruf erarbeitet.

1997 erschien sein Album „Circle Songs“, das ausschließlich vokale Stücke beinhaltet, die jedoch komplett ohne sinngebenden Text auskommen. Wer das liest, wird sich sicher wundern, was denn dann in den Stücken gesungen wird. Nun, das klärt sich gleich, denn der heutige Song des Tages ist der „Circle Song No. 6“, hier kann man ihn sich anhören:

Was den Song für mich so faszinierend macht, ist die unglaublich dichte Atmosphäre. Verstehen muss man kein Wort, doch kommt an, was ankommen muss.

Zum Schluss noch ein kleines Bonbon, das die Genialität seiner musikpädagogischen Arbeit beweist (alt, aber immer wieder gut):

So viel zum Thema „Erwartungen in der Musik“…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Song des Tages (371) – 2017-10-23

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Rush waren in diesem Blog schon häufig vertreten, heute ist es ein weiteres mal soweit. Das jüngste Album der Band, „Clockwork Angels“, ist ein meisterhaft von vorne bis hinten durchdachtes Konzeptalbum, ich habe mir vor ein paar Monaten die Romanfassung der Geschichte in Hörbuchform angehört (hier).

Der heutige Song des Tages ist ein ruhigeres Stück, vielleicht am ehesten mit diesem Neologismus „Power-Ballade“ getroffen. Dennoch können Rush ihre progressiven Wurzeln nicht ganz abschütteln, sodass es in stilistischer Hinsicht recht variantenreich daherkommt, nie auch nur für einen Moment bereits „ausgelutscht“ klingt. Hier nun also Rush mit dem wundervollen „Halo Effect“:

Üblicherweise habe ich meine Songs des Tages immer in aller Frühe publiziert (5:55 h ist die übliche Einstellung). Doch die Proben vorgestern und das Konzert mit allem Drum und Dran gestern haben mir die Zeit geraubt, den Beitrag entsprechend vorzubereiten (eigentlich war er sogar schon für Donnerstag geplant…). Egal, immerhin ist er jetzt da, und auch wenn das Video eine Live-Version ist (da stimmt der Sound oft nicht so ganz), der Song ist und bleibt mehr als nur hörenswert!

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Zum Geburtstag ein Erfolgserlebnis

Mit dem gestrigen Lauf habe ich meine Gesamtleistung des Jahres 2016 übertroffen.
Mit dem gestrigen Lauf habe ich meine Gesamtleistung des Jahres 2016 übertroffen.

Gestern habe ich das Douglas Adams-Alter erreicht, natürlich bin ich morgens wieder gelaufen, doch erst heute früh habe ich meine Laufstatistik wieder aktualisiert. Dabei fiel mir auf, dass ich tatsächlich gestern schon meine komplette Vorjahresleistung übertroffen habe (zum Vergleich: hier). Und es kommen noch mehr als zwei Monate…

Es mag ein wenig verrückt klingen, doch wenn ich es in diesem Jahr auf 5.400 Kilometer bringe, habe ich in den beiden Jahren 2016 und 2017 zusammen 10.000 Kilometer geschafft. Das wäre doch ein hübscher Meilenstein!

Song des Tages (370) – 2017-10-14

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Kaum ein aktueller Regisseur ist so umstritten wie Quentin Tarantino, der von seinen Fans für seine Genialität verehrt wird, wohingegen ihn diejenigen, die seinen Filmen nichts abgewinnen können, für „überbewertet“ halten (kein Wunder angesichts des unglaublichen Hypes um einige seiner Filme). Ich kenne nicht alle seiner Filme, doch mag ich schon einige davon – und letztens habe ich mal wieder den ersten Teil von Kill Bill angesehen. Dabei bemerkte ich ein musikalisches Juwel, das ich hier und heute als Song des Tages präsentiere: „Bang Bang (My Baby Shot Me Down)“ von der einmaligen Nancy Sinatra:

Für all jene, die Quentin Tarantino-Filme nicht mögen, sei hier gleich zur Beruhigung gesagt: Der Song existierte lange vor dem Film, er wurde nur als passend empfunden und dafür ausgesucht. Und es lohnt sich wirklich, sich auch den Video-Clip anzusehen, denn ganz am Ende gibt es eine Überraschung…

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Song des Tages (369) – 2017-10-11

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Wie ich vor ein paar Tagen berichtete, habe ich kürzlich den Film „Oblivion“ gesehen. Insgesamt ist der Film schon ein herrliches Science Fiction-Spektakel, doch im Abspann wird man als Zuschauer noch ein bisschen mehr verwöhnt, denn da erklingt ein sehr gelungener Song, den ich gleich einmal zum heutigen Song des Tages erkoren habe. Es handelt sich um den Titelsong „Oblivion“ von M83 feat. Susanne Sundfør – und passt gut auf, der wird euch gefallen:

Susanne Sundfør ist eine recht junge Sängerin, von der ich vor dem Ansehen des Films noch nie Notiz genommen hatte. Nun aber muss ich sagen, dass ein gewisses Interesse an ihrem Schaffen erwacht ist. Vielleicht finde ich ja etwas, das zu einem weiteren Song des Tages führt…

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Song des Tages (368) – 2017-10-10

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Yngwie Malmsteen ist und bleibt ein Phänomen: Einerseits ein sensationell guter Gitarrist, der seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten auf der Bühne steht und dort mehr Hornhaut von den Fingerkuppen bei seinen High-Speed-Attacken auf die sechs Saiten seiner E-Gitarre eingebüßt hat als anderen Leuten in einem ganzen überhaupt in der gesamten Handfläche gewachsen ist. Dem steht auf der anderen Seite ein unglaublich von sich selbst eingenommener Egomane gegenüber, der es einfach nicht lassen kann, in jedem einzelnen seiner Stücke gnadenlos seine fingertechnischen Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Und „unter Beweis zu stellen“ ist eigentlich eine viel zu zurückhaltende Art, die Sache auszudrücken, denn er führt sich auf der Bühne auf wie ein Donald Trump der Musik.

Bereits seit Jahren verfolge ich seine Karriere nicht mehr, denn das Muster hatte sich damals so fest eingefahren, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geändert hat: Die Begleitmusiker sind nichts weiter als Staffage, sie liefern einen Klangteppich, über dem dann ein Gitarrensolo nach dem anderen abgezogen werden kann. Wer nicht spurt, wird rausgeworfen.

Mit dem heutigen Song des Tages kehre ich aber ganz zu Yngwie Malmsteens Wurzeln zurück, genauer gesagt zum ersten Stück seines ersten Solo-Albums: „Black Star“.

Hört man sich den Song in der Album-Version an (Empfehlung für alle Streaming Abo-Kunden), überrascht – zumindest aus der Perspektive seiner späteren Veröffentlichungen – die ungeheure Zurückhaltung, die dabei zum Ausdruck kommt. Natürlich packt er an der einen oder anderen Stelle seine wieselflinken Finger aus und lässt sie tanzen. Dafür ist das Stück ansonsten immer wieder wundervoll ruhig und melodisch.

Die Live-Version (und es ist die beste von drei oder vier, die ich bei YouTube fand) ist leider eine, bei der der gute Mann wieder einmal allen im Raum zeigen musste, dass er sich nicht an ein Geschwindigkeits-Limit zu halten bereit ist. Zum Glück blitzt zwischendurch noch der ruhige Charakter des Originals durch. Sonst könnte man den alten Aufschneider schier nicht ertragen.

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Song des Tages (367) – 2017-09-23

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Bis gestern Abend war mir nicht bekannt gewesen, dass die Scorpions ein Album namens „Face The Heat“ herausgebracht hatten – 1993 war das schon. Bereits beim ersten Anhören merkte ich, wie sehr mir der Opener des Albums gefiel, sofort wanderte er in meine Liste von Power-Songs, die ich beim Sport gebrauchen kann. Auch in diese illustre Runde wird er mit dem heutigen Tag aufgenommen: „Alien Nation“ von den Scorpions ist der heutige Song des Tages:

Selbst nach 24 Jahren strahlt der Song ordentlich Kraft aus, genau was ich beim Sporteln zu früher Stunde gebrauchen kann. Gönnt euch ein wundervolles Wochenende!

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Song des Tages (366) – 2017-09-21

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Nach dem gestrigen Wiedereinstieg habe ich gleich noch einmal Lust bekommen – und natürlich auch einen passenden Song gefunden, den man nicht oft genug hören kann. Zwar ist das 1987 erschienene Album „The Joshua Tree“ von U2 ohnehin schon ein Klassiker, doch stehen viele der wirklich gelungenen Stücke sehr im Schatten von „With Or Without You“ und „I Still Haven‘t Found What I‘m Looking For“ – unverdientermaßen, wie ich meine.

Gleich der Opener des Albums ist ein vollkommen umwerfendes Stück, auch wenn ich es beim ersten Anhören noch als ziemlich furchtbar empfunden habe (als Jugendlicher kann man sich ja mal vertun), mittlerweile liebe ich es wirklich. Kaum ein anderer Song hat die Verlorenheit eines Individuums in den Weiten Nordamerikas jemals besser klanglich eingefangen (na ja, abgesehen von dem einen oder anderen Bruce Springsteen-Song). Hier nun also der Song des Tages: „Where The Streets Have No Name“ von U2:

Das Video hat einen geradezu dokumentarischen Charakter, wer nur die Musik hören will, sollte gleich zu 2:10 springen, ab da geht es so richtig los.

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Solera (mal wieder) im Stephen King-Fieber

Damit ging's wieder los...
Damit ging’s wieder los…

In den letzten Wochen (eigentlich sind es schon mehrere Monate) habe ich mehrere Romane und Kurzgeschichten (auch Sammlungen von Kurzgeschichten) von Stephen King gelesen und gehört. Zum Teil handelte es sich dabei um mir bereits bekannte Hörbücher, die ich in den letzten Jahren schon gelesen, dann gehört und zum Teil sogar in diesem Blog rezensiert hatte. Wieso hörte ich die Geschichten also noch einmal, wenn es doch so vielen neuen (Lese-/Hör-) Stoff auf der Welt zu entdecken gibt?

On Writing

Die Antwort ist einfach, und ich habe sie mit dem Bild oben auch schon verraten: An erster Stelle stand das teils autobiographische, teils anleitende Werk „On Writing. A Memoir of the Craft.“ In diesem höchst interessanten und auch noch vom Autor selbst gelesenen Abriss über seine eigene Biographie (vor allem im Bezug auf die ihn hinsichtlich der Schriftstellerei prägenden Ereignisse) und diverse schreibstellerische Fertigkeiten touchiert er natürlich immer wieder eigene Werke, beschreibt die Umstände ihrer Entstehung, weist auf Besonderheiten hin, erläutert die Probleme, die er beim Schreiben mit dem jeweiligen Werk hatte, und was ihn da wieder herausgebracht hat. All das war so faszinierend, so unprätentiös und gleichzeitig anregend, dass ich mir die Werke gleich wieder anhören musste, zumindest so ich ihre Hörbücher schon besaß. Und dann hörte ich mir „On Writing“ gleich noch einmal an – aktuell bin ich tatsächlich im dritten Durchgang, den ich beispielsweise zum Kochen laufen lasse.

Gedruckt vs. Hörbuch

Huch! Ein „analoges“ Buch in meinem Haushalt... (Spaß beiseite, da gibt's noch ein paar Schränke voll...)
Huch! Ein „analoges“ Buch in meinem Haushalt… (Spaß beiseite, da gibt’s noch ein paar Schränke voll…)

Das Buch hatte ich in der deutschen Übersetzung schon vor fast zehn Jahren einmal gelesen. Es hatte mir auch schon gefallen, doch in der Hörbuch-Fassung, die vom „Meister“ selbst gelesen wurde, wirkt alles stringenter und authentischer. Gerade weil alle Betonungen „genau so“ gewollt sind, weil der Tonfall „genau dem“ entspricht, was der Autor beim Tippen im Sinn hatte. Fantastisch! Jedem, der auch nur ein mäßiges Englisch beherrscht, sei dieses Hörbuch im Original ans Herz gelegt. Es ist gerade heraus, offen und ehrlich, man (besser: ich) möchte einfach lauschen und merkt überhaupt nicht, wie die Zeit vergeht, während eine überaus faszinierende Geschichte um einen herum ausgebreitet wird.

Welche SK-Romane bzw. -Geschichten habe ich mir also angehört?

Da kam schon so einiges zusammen, was sich aber beim Laufen gut unterbringen ließ (außerdem entspannt mich das, wenn ich bereits vertraute Geschichten beim Laufen höre, dann muss ich mich nicht auf jedes einzelne Wort konzentrieren):

  • „Todesmarsch“ (insgesamt schon das dritte Mal)
  • „Carrie“ (das Erstlingswerk, mit dem er seinen Durchbruch schaffte)
  • „Der Fluch“ („Thinner“, davon gibt es auch eine recht gut Verfilmung)
  • „Rita Hayworth and the Shawshank Redemption“ (kennt man im Deutschen als „Die Verurteilten“, gleich zweimal auf Englisch, früher schon fünf oder sechs Mal in der deutschen Fassung gehört)
  • „Glas“ (der vierte Teil der „Dunkler Turm“-Reihe)
  • „Dreamcatcher“ (deutsch: „Duddits“ – die Verfilmung ist gut, aber man versteht sie nur, wenn man das Buch kennt, sonst ist es ein gänzlich überzogener Horror-Science Fiction-Müll)
  • „Basar der bösen Träume“ (die ersten paar Kurzgeschichten hatte ich schon mehrfach gehört, aber dieses Mal habe ich ganz bereitwillig bis zum Schluss alles in mich aufgesogen)

Parallel dazu lese ich mich gerade durch die Kurzgeschichten-Sammlung „Skeleton Crew“ (auf Deutsch, aber der Titel der deutschen Fassung lautet „Blut“, was irgendwie so gar nicht passt…), in der gleich zu Beginn „Der Nebel“ steht (wurde verfilmt). Danach kommen „Cujo“ und „Tommyknockers“ dran. Danach muss ich wieder in die „Dunkle Turm“-Welt eintauchen, sonst gehen mir die Anknüpfungspunkte am Ende noch verloren. Hach, der Mann hat einfach zu viele gute Bücher geschrieben!

Fazit

Ich habe nicht die Absicht, Schriftsteller zu werden. Aber der kreative Prozess, den ich im musikalischen Bereich ja immer wieder einsetze, fasziniert mich unglaublich. Und wenn etwas meine Aufmerksamkeit so fesselt, dann packt mich diese Sache meist mit Haut und Haaren. So ist es hier ganz offensichtlich passiert. Und es fühlt sich gut an, nicht nur als schönes Gegengewicht zum Arbeitsalltag.