Song des Tages (388) – 2018-05-29

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Bruce Dickinson gehört zu meinen Lieblings-Sängern, ob er bei Iron Maiden singt oder auf Solo-Pfaden unterwegs ist. Auf einem seiner Solo-Alben fand ich das musikalische Prachtstück, das zum heutigen Song des Tages erwählt wurde: „Man of Sorrows“

Nach dem ruhigen Einstieg mausert sich das Stück zu einer wahren Rock-Hymne. Das kann man sich ruhig auch ganz oft anhören.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Advertisements

Der „Haus-Akku“

Wie ich bereits berichtete, wurde an unserem Haus im vergangenen Oktober eine Photovoltaik-Anlage eingerichtet. Die lief in den vergangenen Monaten angesichts des blendenden Wetters so gut, dass wir (beinahe) täglich eine Menge Strom-Überschuss hatten. Der wird ins Stromnetz eingespeist, wofür wir eine Vergütung in Höhe von ungefähr 12 Cent/kWh erhalten. Da wir nachts und an verhangenen Tagen ohne ausreichende Sonneneinstrahlung den Strom aber für 27 Cent/kWh einkaufen müssen, lag klar auf der Hand, dass das zwar besser als vorher, aber letztlich immer noch eine unbefriedigende Konstellation war.

Unsere Photovoltaik-Anlage erzeugte an etlichen Tagen über 20, zum Teil über 22 kWh feinsten Solarstrom, unser täglicher Bedarf liegt aber im Schnitt nur bei etwa neun bis zehn kWh, in der Regel eher weniger als mehr. Nun gut, den gut 100-prozentigen Überschuss wollte ich mir unter den oben geschilderten Bedingungen nicht mehr länger entgehen lassen, also erkundigte ich mich bei der Firma Graule Solar, die damals auch unsere PV-Anlage installiert hatte (hier), nach einer Speicherlösung, rechnete ein wenig herum und kam zu dem Schluss, dass sich das für unser Haus lohnen wird.

Der Auftrag wurde erteilt, die benötigten Teile bestellt, heute war der Einbau. Seit gut einer Stunde lädt der „Haus-Akku“, um dann über Nacht und am frühen Morgen die Grundlast sowie alle weiteren Energie-„Forderungen“ – hoffentlich gänzlich ohne Energiezukäufe – decken zu können.

Das ist der eigentliche Energiespeicher – bei einem Gesamtgewicht von gut 150 kg kann man den nicht „mal einfach so“ hochheben und wegtragen...
Das ist der eigentliche Energiespeicher – bei einem Gesamtgewicht von gut 150 kg kann man den nicht „mal einfach so“ hochheben und wegtragen…
Abgesehen von den Solarmodulen auf dem Dach und den Kabelsträngen von dort bis in den Keller ist das bereits der Großteil der Anlage, nur der sog. Home Manager ist noch im Sicherungskasten verbaut.
Abgesehen von den Solarmodulen auf dem Dach und den Kabelsträngen von dort bis in den Keller ist das bereits der Großteil der Anlage, nur der sog. Home Manager ist noch im Sicherungskasten verbaut.

Zwischendurch muss ich ja immer wieder mal spicken, wie es mit der Ladung vorangeht, und angesichts der aktuell sehr intensiven Sonneneinstrahlung scheint das auch sehr gut zu klappen:

Da es gerade erst kurz nach 16:00 h ist, dürfte der Energiespeicher heute Abend randvoll sein.
Da es gerade erst kurz nach 16:00 h ist, dürfte der Energiespeicher heute Abend randvoll sein.

Tja, nun beginnt die spannende Zeit, in der sich Stück für Stück herausstellen wird, ob sich die Investition gelohnt hat. Auf jeden Fall ist es praktisch, sich nicht mehr zwingend Gedanken darüber machen zu müssen, ob noch genug Solarstrom für eine Wäsche, einmal Kochen, die Mikrowelle, den Wasserkocher, den Föhn, den Backofen oder die Spülmaschine (das sind erfahrungsgemäß die großen Energiefresser in unserem Haushalt) vorhanden sein werden. Der Akku puffert das ab. Wie gut das funktioniert, kann ich jetzt noch nicht sagen.

In ein paar Monaten werde ich mich mit einem kleinen Erfahrungsbericht zu diesem Thema wieder melden, dann weiß ich sicher mehr – und das aus allererster Hand.

Song des Tages (387) – 2018-05-23

Ein Jahr lang habe ich jeden Tag einen Song als den „Song des Tages“ empfohlen, nun bin ich schon in der zweiten Runde und habe das Intervall etwas gelockert: Statt „jeden Tag“ gibt es nun „hin und wieder“ einen Song des Tages an dieser Stelle.

Die künstlich ausgedehnte und am Ende einfach zu brutale Peter Jackson-Fassung des Hobbit, die mir im ersten Teil noch gut gefallen hatte, im zweiten etwas überzogen vorkam, um im dritten Teil dann völlig aus dem geschmacklichen Ruder zu laufen, hat zumindest ein Gutes mit sich gebracht: den heutigen Song des Tages. Da mir vor allem der letzte Teil eigentlich gar nicht mehr wirklich gefallen hatte, war auch die Filmmusik weitgehend an mir vorbeigegangen. Vor ein paar Monaten war jedoch unser Großer auf dem Trip und wollte unbedingt alle drei Teile sehen. Also durfte er, was uns aber natürlich mit einschloss. Und da entdeckte ich dieses musikalische Juwel.

Der heutige Song des Tages wird von Billy Boyd, dem Schauspieler des „Pippin“ in der Herr der Ringe-Trilogie (sowie natürlich der Hobbit-Trilogie) gesungen: „The Last Goodbye“

Der Song ist voller schottischer Melancholie, ich kann mir gut vorstellen, wie dieser Song in den Highlands gesungen wird (auch wenn er im Freien sicher nicht diese klangliche Brillanz aufweist).

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Gehört: „Der Mann, der zu träumen wagte“ von Graeme Simsion

Vor beträchtlicher Zeit hatte ich das enorme Vergnügen, mir zuerst den Roman und anschließend das Hörbuch von „Das Rosie-Projekt“ des australischen Autors Graeme Simsion zu Gemüte zu führen (hier), später folgte noch die Fortsetzung „Der Rosie-Effekt“, mit dem ich nicht ganz so glücklich war – vor allem, weil die Schilderungen der Ehe-Probleme so überaus realistisch waren, dass es mir beim Hören geradewegs „an die Nieren“ ging… (hier). Vor kurzem entdeckte ich bei Apple Music in der Hörbuch-Sparte ein neues Hörbuch von Graeme Simsion mit dem Titel „Der Mann, der zu träumen wagte“ (Link).

Mental immer noch in einer über 20 Jahre alten Erinnerung an eine damals abgebrochene Beziehung gefangen stolpert Adam kopfüber in ein erneutes Aufflammen der Liebe zu der „Frau von damals“.
Mental immer noch in einer über 20 Jahre alten Erinnerung an eine damals abgebrochene Beziehung gefangen stolpert Adam kopfüber in ein erneutes Aufflammen der Liebe zu der „Frau von damals“.

Überlegen musste ich nicht lange, geladen war‘s gleich (der Schwabe in mir jubilierte, weil das im Abo-Preis inbegriffen war). Gestern habe ich es zu Ende gehört – und das mit großem Genuss!

Handlung

Ich fasse kurz zusammen, in welche Richtung sich die Geschichte bewegt, verschweige aber die wichtigsten Entwicklungen, die nach der Vorstellung der Personen und ihrer jeweiligen Vorgeschichte einsetzen.

Adam ist ein Datenbank-Architekt, der in seiner Freizeit in einer Bar in Melbourne Klavier spielt. Dort lernt er eines Tages Angelina kennen, die noch verheiratet, aber von ihrem Ehemann gefrustet und mit ihrem Leben im Allgemeinen unzufrieden. Gemeinsam musizieren sie, kommen sich näher – und nach einigen Wochen beginnt eine intensive Beziehung. Adams Arbeitsvertrag zwingt ihn jedoch nach wenigen Monaten, Australien zu verlassen. Angelina kann als Schauspielerin in einer Sitcom nicht weg. Sie verlieren sich aus den Augen.
Adam heiratet einige Zeit später, doch im Verlauf von gut 20 Ehejahren leben er und seine Frau Claire sich allmählich auseinander. Gerade an dem Punkt, als Adam und seine Frau gleichzeitig in einer beruflichen Umbruchsphase stecken, sie beide schon in getrennten Schlafzimmern nächtigen und kaum mehr als eine punktuelle Zweckgemeinschaft darstellen, meldet sich seine alte Flamme Angelina urplötzlich per Email, was Adam auf eine wahre emotionale Achterbahnfahrt schickt…

Mehr gebe ich hier nicht preis, denn sonst ist die angenehme Spannung dahin. Und wenn man schon weiß, wie die Geschichte endet, verlieren viele Handlungselemente ihren Reiz.

Fazit

Graeme Simsion hat einen kurzen und sehr unterhaltsamen Roman abgeliefert, der vor allem für Menschen jenseits der 30 attraktiv sein wird, da er einige eigene Lebenserfahrung voraussetzt, um die Motive der Hauptpersonen vollends würdigen und somit die eine oder andere Entscheidung gutheißen zu können. Der Schreibstil ist sehr flüssig, oft witzig-humorvoll, gelegentlich deftig erotisch, manchmal beißend sarkastisch, in diesem Fall zusätzlich angereichert mit unzähligen Musik-Titeln (oder Anspielungen darauf), die der Protagonist am Klavier spielt und singt – ein Element, das mir den Hörgenuss noch deutlich erhöht hat. Normalerweise mache ich einen großen Bogen um Bücher, die sich primär um „Beziehungskisten“ drehen, „Der Mann, der zu träumen wagte“ war jedoch eine äußerst positive Überraschung, das Hörbuch muss ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anhören.

Der erste Halbmarathon 2018

Hui, es gibt mal wieder News von der Sportfront. Gestern bin ich – völlig ungeplant – meinen ersten Halbmarathon im Jahr 2018 gelaufen. Irgendwie ergab er sich einfach so…

Stress- und Fresstag…

Der 11. Mai war ein wirklich anstrengender Tag: Zur Schule mit einem Pedelec, dessen Elektronik streikte (also ohne jegliche Antriebsunterstützung, dafür mit dem zusätzlichen Gewicht, das ein Pedelec nun einmal mit sich bringt), auf dem Rücken der gut gefüllte Rucksack mit Material für den Unterricht sowie Big Band-Noten (ein dickes Pack) sowie ein Gig-Bag mit Trompete und Dämpfern. Dann fünf Stunden Unterricht, eine Stunde Umbau der Aula, dann Proben-Nachmittag bis kurz nach 16:00 h, ab zum Fahrrad-Laden, um den Austausch der Elektronik anzuleiern… Bis ich daheim war, war es fast 17:00 h. In Windeseile erledigte ich noch die ausstehenden Sport-Aktivitäten, um meinen inneren Monk zu befriedigen (die Liste muss abgehakt werden), danach fiel ich in ein von Müdigkeit überschattetes Fress-Koma. An diesem Abend kamen sicherlich noch gut 2.500 Kalorien zusammen – zusätzlich zu allem anderen, das ich an diesem Tag schon verzehrt hatte…

…und Kompensation

Samstag (12.5.) früh: 5:45 h aus dem Bett, erst einmal die Twitter-Timeline nachgelesen (der vorige Abend war da nicht mehr sehr ergiebig gewesen), dann rein in meine Laufklamotten und los. Da ich in leicht grüblerischer Stimmung war, verzichtete ich darauf, mein aktuelles Hörbuch fortzusetzen – ich hätte mich ohnehin nicht darauf konzentrieren können. Statt dessen nutzte ich die Song des Tages-Playlist (für Apple Music-Abonnenten hier zu finden), die bei zufälliger Wiedergabe eine perfekte Abwechslung genau der Songs/Stücke brachte, die mir ohnehin gefallen.

Dann lief ich los, völlig ohne Plan. Als ich gerade in der nächsten Ortschaft angekommen war, reifte die Idee, am Ende meiner normalen Strecke (also an dem Punkt, an dem ich normalerweise wieder umdrehe) einfach noch einen extra Schlenker anzuhängen. Kaum war ich dort, fühlte ich mich einer weiteren Runde gewachsen, also hängte ich auch noch ein wenig mehr dran. Ab dem Punkt war klar: Wenn schon, denn schon – Halbmarathon!

Eine wundervolle Runde bei exzellentem Wetter – himmlisch!
Eine wundervolle Runde bei exzellentem Wetter – himmlisch!

Da mir der vorige Tag noch etwas in den Knochen steckte, ging ich von einem ziemlich furchtbaren Tempo aus, doch das stimmte gar nicht, da mein „Pace“ bei 5:19/km lag:

Die Überraschung des Tages: Ein recht gutes Tempo für den Morgen nach einem „heftigen“ Tag...
Die Überraschung des Tages: Ein recht gutes Tempo für den Morgen nach einem „heftigen“ Tag…

Die 351 Höhenmeter sind nur Steigungsmeter, abwärts wird nicht gezählt. Und diese Strecke bietet einige Steigungen, manche kurz und heftig (die gehen ja immer ganz gut), andere lang und fies (sie wirken aus der Entfernung immer so harmlos, sind aber genau das Gegenteil). Doch rein landschaftlich ist es zu dieser Jahreszeit ein absolutes Vergnügen da entlang zu laufen, weil sich die Natur momentan so exzessiv entfaltet.

Hmmm, alles in allem ein schöner Lauf, aber heute gab es wieder das Standard-Programm, schließlich muss da noch einiges für die kommende Woche vorbereitet und leckeres Essen zubereitet werden…

Noch zwei meiner üblichen Morgenläufe, dann habe ich die (ersten) 2.000 Kilometer in diesem Jahr voll:

Bald sind die ersten 2.000 Kilometer in diesem Jahr voll, mein Jahresziel ist aber weiterhin undefiniert, auf keinen Fall wird es wieder auf die 6.000 vom letzten Jahr hinaus laufen...
Bald sind die ersten 2.000 Kilometer in diesem Jahr voll, mein Jahresziel ist aber weiterhin undefiniert, auf keinen Fall wird es wieder auf die 6.000 vom letzten Jahr hinaus laufen…

Gelesen: „Tommyknockers – Das Monstrum“ von Stephen King

Geschafft! Vor ein paar Tagen habe ich die letzten Seiten von „Tommyknockers – Das Monstrum“ gelesen, einem der etwas längeren Romane von Stephen King, der ja nun nicht gerade für die Kürze seiner Werke bekannt ist.

Lang, aber spannend: „Tommyknockers – Das Monstrum“ von Stephen King.
Lang, aber spannend: „Tommyknockers – Das Monstrum“ von Stephen King.

Doch die Länge hat ja auch ihre Vorteile, wofür ich den Autor sehr schätze, denn so kann er verschiedene Handlungsstränge in Ruhe und mit vollem Detailreichtum aufbauen und dann gegen Ende genüsslich miteinander verknüpfen, was zu einer ordentlichen Verdichtung der Handlung führt.

Worum geht’s?

Die Handlung ist unglaublich komplex, weil so viele Personen im Verlauf des Romans auftreten, dass ich das hier in aller Kürze nicht darlegen kann (und will). Letztlich kann man die wichtigsten Grundzüge der Handlung folgendermaßen zusammenfassen:

  • Eine Autorin findet im Wald hinter ihrem Grundstück in der fiktiven Stadt Haven ein nur mit einer kleinen Ecke aus dem Erdboden ragendes Raumschiff, das sie in seinen Bann zieht und sie dazu bringt, alle möglichen technischen Erfindungen zu tätigen, die sie weitgehend dazu nutzt, das Raumschiff auszugraben. Im Verlauf der Handlung durchläuft sie eine körperliche wie geistige Metamorphose, die ihre Menschlichkeit immer weiter zurückdrängt und ihr immer mehr Ähnlichkeit mit den Aliens, die im Raumschiff waren, aufzwingt. Dazu zählen auch telepathische Fähigkeiten.
  • Ihr bester Freund, ein gescheiterter Poet und heftiger Alkoholiker, der aufgrund eines früheren Unfalls eine Metallplatte im Kopf hat, ist gegenüber der vom Raumschiff ausgehenden Strahlung und auch der telepathischen Versuche, seine Gedanken zu lesen, weitgehend unempfindlich. Er hilft der Autorin bei der Ausgrabung, bemerkt aber – im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung – voller Bestürzung die Verwandlung, die seine Freundin sowie nach und nach alle Bewohner des Ortes durchlaufen.
  • Zum Ende hin spitzt sich die Handlung dahingehend zu, dass die Bevölkerung des Ortes nahezu vollständig in der Metamorphose steckt bzw. diese schon abgeschlossen hat, nur der gescheiterte Poet stellt sich gegen sie, was zu einem gigantischen Showdown führt, denn sein einziger Vorteil ist die Tatsache, dass niemand im Ort seine Gedanken lesen kann…

Weglegen? – Unmöglich!

Wie immer war es nach der langen Klimax, die Stephen King aufgebaut hat, ein absolutes Problem, auch nur kleinere Pausen beim Lesen einzulegen, denn der Roman ist auf den letzten 100-150 Seiten durchweg äußerst spannend. Irgendwann kapitulierte ich einfach und las den Schluss komplett in einem großen Rutsch durch, was mir am betreffenden Tag einen Berg Arbeit für den späteren Abend hinterließ, den ich aber bereitwillig auf mich nahm, denn die Spannung hätte ich schier nicht ertragen.

Mein Fazit zu „Tommyknockers – Das Monstrum“ ist demnach, dass es ein Roman ist, der sicherlich etliche Science Fiction-Fans begeistern kann, die aber gewillt sein müssen, eine erhebliche Seitenzahl auf sich zu nehmen, denn kurz fasst sich Stephen King nun einmal nie. Wer damit klarkommt, hat sicher etliche genussvolle Stunden vor sich.

Hörbuch

Wie so oft gönne ich mir nach Abschluss des Lesens noch einen Durchgang des Romans in Hörbuchfassung. Bei „Tommyknockers“ gab es im iTunes Store nur eine englische Fassung, also wird es hier sicher noch einige interessante Entdeckungen hinsichtlich der verwendeten Formulierungen geben. Mit etwas Glück erweitert die andere Sprachfassung meine Vorstellungen der Personen und der Orte im Roman noch ein bisschen – ich kann’s kaum erwarten. Allerdings muss ich mit dem Hörbuch noch warten, denn aktuell läuft bei mir „Der Talisman“ von Peter Straub und Stephen King. Bis das mit seinen etwas mehr als 31 Stunden durch ist, brauche ich mindestens noch eine Woche.

Verfilmung

Es gibt eine Verfilmung, die fast drei Stunden dauert. Leider ist sie bei iTunes nicht erhältlich, also musste ich auf die gebrauchten Angebote bei Amazon zurückgreifen. Doch der Film liegt nun hier, irgendwann in den kommenden Wochen muss ich ihn mir ansehen.

Fast drei Stunden – das schaffe ich unter Garantie nicht auf einen Rutsch...
Fast drei Stunden – das schaffe ich unter Garantie nicht auf einen Rutsch…

Aller Erwartung nach wird der Film nicht annähernd den Standard des Buches erreichen, wie sollte er auch? In meiner Vorstellung ist der Ort im Verlauf der mehreren hundert Seiten beim Lesen recht konkret ausgestaltet worden – der Film wird unter Garantie weit entfernt davon sein. Trotzdem ist es sicher spannend, den Vergleich anzustellen – ich lasse mich gerne positiv überraschen…

Und nun?

Direkt nach Abschluss des Romans wollte und konnte ich nicht in ein neues Buch einsteigen, dafür musste ich mir einen Tag Zeit lassen. Außerdem wollte ich nicht sofort wieder einen weiteren King-Roman lesen, deshalb landete ich schließlich bei den schon lange in der Warteschlange aufmerksamkeitsheischend auf und ab hüpfenden „Redshirts“ von John Scalzi.

Für Star Trek-Fans ein fantastischer Roman, denn er nimmt alle Klischees in Perfektion auf die Schippe – herrlich!
Für Star Trek-Fans ein fantastischer Roman, denn er nimmt alle Klischees in Perfektion auf die Schippe – herrlich!

Bereits die ersten zehn bis fünfzehn Seiten überzeugten mich davon, dass es die richtige Wahl war. Mehr erzähle ich erst, wenn ich durch bin, auf jeden Fall vereint der Roman schon jetzt (ich bin aktuell ungefähr zu 20-30 Prozent durch) alle Elemente, die zu erwarten waren: Humor, Action, Nerdtum und Star Trek – könnte gar nicht besser sein!