Autsch, nein: Doppelautsch!

Heute war die vorbereitende Konferenz in der Schule, die sog. GLK (Gesamt-Lehrer-Konferenz), gleich gefolgt von einer Fachschaftssitzung, alles wie zu Beginn jedes Schuljahrs. Als ich mich dann gegen 14:30 h auf mein Rad schwang, war ich ganz zufrieden mit dem Verlauf und zischte los. Auf halber Strecke passierte es dann: Eine Biene war der Meinung, sich unter dem Rand meines Helms einklemmen zu müssen. Ich fühlte sie landen, sich einklemmen – und dann kam das erste Autsch!

Also: Vollbremsung, Sprung vom Pedelec, Helm öffnen und das Tier von mir wegwedeln. Nur: Eine Biene bleibt ja mit dem Stachel hängen. Also begann ich, mit dem Helmrand auf meine Schläfe einzudreschen, um das Vieh zu zerquetschen. Das klappte dann auf den dritten oder vierten Anlauf auch.

Ohne Spiegel oder andere Hilfsmittel setzte ich die Fahrt erst einmal fort, es waren nur noch vier oder fünf Minuten nach Hause. Dort angekommen gab es erst einmal einen Blick in den Spiegel, dann die Entfernung des Stachels, dann – endlich – ein Kühlpack.

Autsch! Das tat weh! Aber das war ja nur der erste Streich...
Autsch! Das tat weh! Aber das war ja nur der erste Streich…

Und dann kam Fenistil, und ein paar Minuten später noch einmal. Und nochmals ein paar Minuten später noch eine Ladung. Das funktionierte erstaunlich gut, denn schon bald (weniger als 20 Minuten) war die Schwellung fast vollständig abgeklungen.

So, mittlerweile – ein paar Stunden später – ist vom Bienenstich so gut wie gar nichts mehr zu erkennen. Dafür habe ich zwei Beulen am Haaransatz, wo ich mich mit dem Helm getroffen habe…

Tja, wer zielen kann, ist eindeutig im Vorteil...
Tja, wer zielen kann, ist eindeutig im Vorteil…

Tja, neben dem Stich gleich noch die Beulen – das ist wahre schwäbische Sparsamkeit: Drei zum Preis von einem…

P.S.: Als ich da auf dem Fahrradweg neben der Ziegelstraße stand und auf meine Birne eindrosch, hielt doch gleich eine Autofahrerin an und fragte mich ganz besorgt, was los sei. Das war wirklich sehr nett, auch wenn ich gar keine Hilfe benötigte.

P.P.S.: Dieses Erlebnis war auch gleich der Test, ob ich auf Insektenstiche allergisch reagiere. Zum Glück war dies nicht der Fall!

9 Gedanken zu “Autsch, nein: Doppelautsch!

  1. Es Marinsche kocht 8. September 2017 / 20:06

    Komische Sachen machst Du 😱 ist aber auch wirklich dumm gelaufen….resp. geflogen das Vieh….und kann ganz schön gefährlich werden wenn noch mehr Verkehrsteilnehmer um einen rumwuseln….Glück im Unglück!

    • solera1847 8. September 2017 / 20:08

      Zum Glück war das auf dem ziemlich breiten und von der Straße getrennten Fahrradweg… Und geplant war das sicher nicht. 🤒🤕

    • solera1847 9. September 2017 / 06:17

      Ich hatte Glück, dass es keine Wespe war, denn die hätte gleich mehrfach zugestochen… 🐝

      • Arabella 9. September 2017 / 07:13

        Glück im Unglück, ist doch was;-)

  2. Mein Name sei MAMA 9. September 2017 / 07:28

    Auweia! Biene unterm Helm =Panik, das ist klar und sicher sehr schmerzhaft. Nur die Sache mit dem sich selbst auf den Kopf Schlagen hat schon was von Slapstick 😉
    Gute Besserung! 🙂

    • solera1847 9. September 2017 / 07:34

      Danke, tut schon gar nicht mehr weh… 👍🏻🤕

  3. Robert 9. September 2017 / 08:19

    Erst die Wespe, dann haut er sich auch noch selbst eine mit dem Helm! Kann man dich nicht alleine lassen? 🙂

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