Archiv für den Monat August 2017

Song des Tages (339) – 2017-08-17

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ich bin ein Mann, was mir einige charakteristische Verhaltensweisen auf natürliche Weise mitgibt oder mir durch mein soziales Umfeld mehr oder weniger aufzwingt. Dass „Männer“ etwas ganz Besonderes sind, hat auch Herbert Grönemeyer schon vor etlichen Jahren bemerkt und in Form eines sehr erfolgreichen Songs der Öffentlichkeit kundgetan – und heute ist es der Song des Tages:

Wie so oft: Herbie ist und bleibt eine umstrittene Figur, doch ich mag seine abgehackte, fast schon deklamatorische Art zu singen. Als Typ kenne ich ihn zu wenig und beschäftige mich auch nicht weiter mit ihm, um mich da zu positionieren, als Musiker respektiere ich ihn, denn er ist seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich in einem heiß umkämpften Markt – und das kommt nicht von allein.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Knapp daneben…

Pünktlich zum Hochzeitstag am 16.8. wollte ich beim Laufen heute auf 16,08 km kommen. Beim Laufen selbst wird mir aber nur die erste Dezimalstelle der bereits absolvierten Entfernung angezeigt, daher musste ich schätzen…

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt...

Aaaahhhh! 20 Meter vor dem Ziel gestoppt…

Bäh! Genau 20 Meter vor Erreichen des gesetzten Ziels beendete ich den Lauf. Heieiei, manchmal will auch nichts gelingen! 😉

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Song des Tages (338) – 2017-08-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute ist er also da, der 15. Hochzeitstag – das ging ziemlich flink! Meine Frau und ich hatten damals immer ein Lied, das wir besonders gern hörten, es wurde bei der großen Hochzeitsfeier auch als letztes Lied des Abends gespielt, bevor wir uns zurückzogen: „It Is You (I Have Loved)“ von Dana Glover. Leider gibt es bei YouTube keine Original-Version von dieser Sängerin (und glaubt mir, ich habe gesucht, immer und immer wieder), daher muss ich für das Video auf eine Alternative zurückgreifen:

In meiner Playlist ist natürlich das Original in seiner vollendet kitschigen Pracht enthalten. Ganz offensichtlich ist der Song seit damals bei Hochzeiten voll angesagt, immerhin fand ich einige Karaoke-Versionen, zum Teil auch deutlich verlangsamt, um noch schnulziger zu wirken. Dann gibt’s Cover-Bands, die ihre jeweiligen Fassungen ins Netz stellen, es gibt Collagen aus Film-Clips (sicher alle völlig legal und von Dreamworks abgesegnet, hüstel…) und so weiter und so fort. Nur das eine, das einzig wahre Original, das gibt’s nicht. Schade!

Darüber sollte hier der eigentliche Anlass nicht vergessen werden: Seit 15 Jahren sind wir verheiratet, davon waren die meisten Jahre gute Jahre (ich weiß, 2011 war keines davon). Unsere Kinder sind mittlerweile alle in der Schule, der Druck, ständig hinter ihnen her zu sein, lässt weiter nach – Stück für Stück erobern wir uns unsere elterlichen Freiräume zurück. Da können noch weitere 15, 20, 25 oder deutlich mehr Jahre folgen.

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Song des Tages (337) – 2017-08-15

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Morgen ist unser 15. Hochzeitstag. Im Gegensatz zu meiner Frau, die noch viel schöner aussieht als je zuvor, altere ich kontinuierlich vor mich hin. Was mich jung hält, ist die Nähe zu meiner Frau, das tägliche Laufen und die tägliche Ration Cola Light.

Wie schon in einem separaten Blog-Eintrag berichtet (hier), entspannen wir uns abends gerne bei einer guten Portion Nostalgie-TV, im Moment vor allem die Fernsehserie „MacGyver“ aus den 1980er Jahren. Trotz einer eigentlich völlig inakzeptablen Vokuhila-Frisur des Hauptdarstellers Richard Dean Anderson (anscheinend war das tatsächlich mal in Mode, uärgs…) muss man der Serie zugute Halten, dass darin das feste Vertrauen auf die Fähigkeit des Menschen, sich seiner Umgebung und den Umständen anzupassen, in jeder Folge neu zum Ausdruck kommt. Das taugt mir persönlich viel mehr als die heute gar zu oft propagierte (und einstudierte bzw. angelernte) Hilflosigkeit (Stichwort: „Ich check‘ das nicht…“ – als Lehrer habe ich den Spruch schon so oft und leider auch oft unter völlig absurden Bedingungen gehört, er hängt mir kilometerweit zum Hals raus). Dieser (zugegebenermaßen etwas naive) Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist ein derart positiver Faktor in dieser alten TV-Serie, dass ich jede einzelne Folge des Abends genieße.

Der heutige Song des Tages ist der unvergleichliche „MacGyver Theme Song“, der nun einmal jede Episode umrahmt:

Für eine Vorwarnung mag es unterhalb des verlinkten Videos bereits ein wenig zu spät sein, aber wieder einmal handelt es sich um einen üblen Ohrwurm. Vor allem bei mir hat er sich so festgesetzt, weil ich — gemeinsam mit meiner Frau — mittlerweile mehr als zwei Staffeln fast am Stück angesehen habe: Allabendlich zwei oder drei Episoden. Sogar unsere Kinder pfeifen das Thema schon…

Ich bin schon soweit, dass ich mir fest vorgenommen habe, das Thema vor Beginn des neuen Schuljahres gleich einmal für meine Big Band zu arrangieren, das könnte echt ein fetziger Moment im Adventskonzert werden. (Und dann hätten gleich mehrere hundert Konzertbesucher einen Ohrwurm – stellt euch an dieser Stelle das typische Hollywood-Bösewicht-Grinsen vor…)

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Song des Tages (336) – 2017-08-14

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ui, schon wieder Montag – zum Glück in den Ferien, sodass mich das heute ausnahmsweise mal nicht sonderlich tangieren muss. Für all jene, die heute dennoch zur Arbeit gehen und dort ordentlich ranklotzen müssen, habe ich einen ganz entspannten Song herausgesucht, der auch schon so oft im Radio gespielt wurde, dass man ihn ganz bequem mitsingen, -pfeifen oder -summen kann, ganz nach Belieben. Der heutige Song des Tages stammt von einer Gruppe mit dem witzigen Namen Gypsy & The Cat und heißt „Jona Vark“:

Vor etwa einem Jahr hatte ich den Song in einer privaten Favoriten-Playlist. Dort lief er dann – ob durch Zufall (die Playlist wurde meist im Shuffle-Modus abgespielt) oder durch einen findigen Algorithmus, der mir einen schlimmen Ohrwurm verpassen wollte, sei dahingestellt – so oft, dass ich den Song wieder aus der Liste löschte. Nun war ich ein ganzes Jahr abstinent, also kann ich den Song wieder mit Genuss anhören.

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Renn’s noch einmal, Solera!

Und noch einmal — dieses Mal wusste ich, wo es lang geht, entsprechend schneller war ich.

Und noch einmal — dieses Mal wusste ich, wo es lang geht, entsprechend schneller war ich.

Tja, was soll ich sagen? Heute war das Wetter sehr angenehm, also konnte ich das Tempo (mir während des Laufs völlig unbewusst) noch ein wenig anziehen. Ansonsten muss ich fast auf den Meter genau den gleichen Weg absolviert haben, zumindest der Anzeige zufolge (etwas erstaunlich, da ich mich heute nicht verirrt habe…).

Fazit des Laufs: Morgen weniger, sonst fallen mir die Schienbeine ab… und „Glas“ (von Stephen King) ist gegen Ende hin höllisch spannend — dank meiner AirPods war dieser Lauf wesentlich erhebender als der gestrige!

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Song des Tages (335) – 2017-08-13

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die Band, die den heutigen Song des Tages liefert, wird häufig – meiner Meinung nach völlig inkorrekt – als eine Punk-Band angesehen, obwohl sie eigentlich eine ziemlich poppige Rock-Band ist. Gerade der riesige Erfolg einiger Stücke (mit entsprechend heftigem Radio-Aufkommen) widerspricht völlig dem Punk-Image, das sie sich hinsichtlich der Outfits zumindest in früheren Jahren gaben.

Das eine oder andere Stück ist ein wirklicher Ohrwurm, so auch der heutige Hit. Hier sind Green Day mit „Wake Me Up When September Ends“:

Der Original-Video-Clip wäre bei YouTube zwar verfügbar gewesen (hier), doch wurde das Video von einer Songspielzeit von unter fünf auf über sieben Minuten „aufgeblasen“. Dazu war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung.

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Einmal im Kreis, bitte!

Wir sind gerade bei einem Familientreffen am Steinhuder Meer, einem recht großen See in der Nähe von Hannover. Bei einer Vorab-Recherche via Wikipedia konnte ich in Erfahrung bringen, dass der See einen Umfang von ca. 22 Kilometer hat. Damit stand fest: Ich renne morgens einmal um den See!

In der Jugendherberge angekommen, erfuhr ich vom Herbergsleiter, dass der Rundweg dann doch eher 30 Kilometer betrug, denn er führe noch um ein Moorgebiet herum. Okay. Schluck Dann halt die 30 Kilometer. Also: Wecker etwas zeitiger gestellt, rein in die Laufklamotten, dann los!

Das erste Ziel war klar: Die ganze Runde schaffen, sonst wäre es peinlich. Das zweite Ziel hing mit dem Frühstück zusammen: Bis neun Uhr gibt es das in der Jugendherberge, also war das Ziel klar: In drei Stunden fertig werden (5:30-8:30 h, genug Zeit für’s Essen).

Kurz und gut: Es hat geklappt, ich kam an, mit zwei Stunden und 57 Minuten war ich sogar recht flink. Aber:

  • Es hat fast durchgehend geregnet, wodurch es recht kühl wurde,
  • außerdem führte ein langes Stück am Ende durch ein Moorstück, was optisch einfach nicht besonders spannend war. Zwei oder drei Kilometer ist das nett, danach wird es eher öde.
  • An einer Stelle habe ich durch Regen und Vegetation einen Wegweiser übersehen, was zu gut einem Kilometer Umweg führte. Nicht schlimm, aber ein bisschen ärgerlich.
  • Ohne Hörbuch (Stephen King: „Glas“) wäre das kein Vergnügen gewesen.
Einmal um das Steinhuder Meer — wie so'n Verrückter...

Einmal um das Steinhuder Meer — wie so’n Verrückter…

Ich habe zwar auch ein paar schöne Fotos unterwegs gemacht, aber mein Mobil-Guthaben soll noch ein paar Tage reichen, daher verzichte ich jetzt erst einmal darauf, sie hier einzubinden. Wenn ich wieder im heimischen W-LAN bin, gibt’s einen separaten Eintrag.

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Song des Tages (334) – 2017-08-12

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Gitarristen gibt es wie Sand am Meer. Auch gute Gitarristen. Sensationell gute nicht ganz so häufig, aber immer noch in rauen Mengen. Gute Gitarristen, die auch noch gute Songs schreiben und passabel singen können, stellen den wohl kleinsten Teil dar.

Genau so einer war jahrelang der Kopf einer Band namens Giant. Und Dann Huff, so heißt der singende Gitarrist, überzeugt wirklich auf ganzer Linie, denn im heutigen Song des Tages demonstriert er zu Beginn gnadenlos, was er als Gitarrist „auf dem Kasten“ hat, dann singt er – und zu allem Überfluss kommt man dann aus dem Grooven einfach nicht mehr heraus. Daher viel Vergnügen bei Giant und ihrem Opener zum Album „Last of the Runaways“ (es müsste sogar das Debüt-Album gewesen sein) mit dem Titel „I’m A Believer“:

Der Clip zeigt eine Version, die zwar im Studio aufgenommen wurde, dennoch nicht ganz deckungsgleich mit der fertig aufgenommenen Version ist. Für Fans also ein zusätzliches Bonbon.

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Song des Tages (333) – 2017-08-11

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Hinsichtlich der perfekten Coolness auf der Bühne kann vermutlich niemand Frank Sinatra das Wasser reichen. Er hatte eine gleichzeitig energetische wie auch galant-lässige Art an sich, die eben auch perfekt zu seinen Interpretationen der vielen, vielen amerikanischen Klassiker passte, die er im Lauf seines langen Lebens darbot. Einer der Songs, der mir schon immer gut gefallen hat, ist „Night and Day“. Ich musste bei YouTube einige Aufnahmen durchsuchen, um genau jene zu finden, die ich meinte, denn allein von Ol‘ Blue Eyes sind etliche ganz unterschiedlich arrangierte Aufnahmen im Umlauf. Die heutige ist die eine, die mir besonders gefällt, vielleicht liegt es an dem sensationell deutlich zu hörenden Trompeten-Kiekser (gleich in dem lauten Akkord der Band nach dem ersten Gesangseinsatz):

Faszinierend ist die Mühelosigkeit, mit der Frankie sich durch diesen Song hangelt, obwohl manche melodischen Floskeln, wenn man sie dann in Notenform vor sich liegen hat, alles andere als banal sind. Genau hier lag seine große Kunst: Schwierige Sachen so perfekt zu beherrschen, dass sie mit der gebotenen Lässigkeit rüberkamen. Wie groß die Unterschiede zu vielen anderen Sängern dann sind (bzw. waren, er ist ja nun doch leider schon einige Jahre tot), merkt man erst, wenn man sich die unterschiedlichen Interpretationen im Vergleich anhört.

Heute aber gibt es erst einmal den uneingeschränkten Genuss von Frank Sinatras gelungenster Fassung von „Night and Day“.

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