Wortspende

Endlich hatte ich mal wieder die Muse und — vor allem — Zeit, mich einer Wortspende anzuschließen. Noch dazu waren die Begriffe derart passend, dass mir die zehn Sätze quasi sofort ins Hirn sprangen.

Endlich hatte ich mal wieder die Muse und — vor allem — Zeit, mich einer Wortspende anzuschließen. Noch dazu waren die Begriffe derart passend, dass mir die zehn Sätze quasi sofort ins Hirn sprangen.

Gleich nach dem Aufstehen habe ich heute die aktuelle Wortspende von Christiane entdeckt (hier), die mich noch dazu spontan animierte, selbst die virtuelle Tastatur meines iPads zu bearbeiten — das Ergebnis könnt ihr unten lesen.

Die drei Begriffe für heute lauten:

  • Stativ
  • Kindheitstraum
  • nachspüren

Und hier folgt nun meine in zehn Sätzen erzählte Geschichte zu den drei Reizwörtern:

An diesem Morgen stand Rudi ganz früh auf — genau genommen war es noch nicht einmal Morgen, denn draußen herrschte noch tiefe Dunkelheit. Mit routinierten Handgriffen packte er sein Stativ und die Kameratasche, alles am Vorabend akribisch vorbereitet, seine Thermoskanne, das iPhone und verließ das Haus. Drei Uhr und 28 Minuten, huch, die Zeit drängte, immerhin wollte Rudi sich heute einen Kindheitstraum erfüllen. Mit entschlossenem Schritt bewegte er sich auf den steil ansteigenden Hang zu und begann den anstrengenden Aufstieg. Schon als Kind hatte er die Idee gehabt, seinen Heimatort während des Sonnenaufgangs in vielen Bildern zu fotografieren, die er später am Computer zu einer Zeitraffer-Aufnahme verarbeiten würde. So könnten alle, die sich diesen Film ansahen, ebenfalls den Zauber, den er jedes Mal dabei empfand, am eigenen Leib erfahren, seinem Kindheitstraum nachspüren…

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5 Gedanken zu „Wortspende

  1. Christiane sagt:

    Ach, das ist eine schöne Vorstellung, das könnte ich mir auch ausgedacht habe – neee, stimmt nicht, ich würde den Sonnenuntergang fotografieren, ich bin KEIN Frühaufsteher.
    Schön, dass du die Etüden gefunden hast, ich hoffe, du kommst nach der Sommerpause öfter vorbei, Männer sind leider bisschen unterrepräsentiert …
    Herzliche Grüße
    Christiane

  2. Zeilenende sagt:

    Na, das klingt ja vielversprechend. Und das erinnert mich glatt daran, dass ich mein Stativ auch mal wieder einsammeln sollte. g

  3. Anna-Lena sagt:

    Ganz wunderbar umgesetzt – herzlichen Dank und liebe Grüße
    Anna-Lena

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