Gesehen: „Bruchreif“

Eine herrlich entspannte Komödie, die sich gänzlich der leichten Unterhaltung verschrieben hat — und darin absolut brilliert.
Eine herrlich entspannte Komödie, die sich gänzlich der leichten Unterhaltung verschrieben hat — und darin absolut brilliert.

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit meiner Frau zur abendlichen Entspannung eine mit hervorragenden Schauspielern besetzte und – für uns in diesem Fall sehr angenehm – wunderbar „leichte“ Komödie zu sehen: „Bruchreif“. In den Hauptrollen brillieren hierbei Christopher Walken, der sonst ja eher als Erzschurke auftritt, hier aber gerade durch seine ruhige Art für die meisten Lacher sorgt, Morgan Freeman und William H. Macy.

Handlung

Der kurze Infotext zum Film bei iTunes bringt die wichtigsten Elemente der Handlung schon gut auf den Punkt:

Drei brave Museumswärter, ein Schicksalsschlag – Trennung! Der neue Chef des Museums hat ihre über alles geliebten Kunstwerke nach Dänemark verkauft, um Platz für wüste Avantgarde-Kunst zu schaffen. Ihr halbes Leben haben Charles, Roger und George vor und mit ihren Lieblingswerken verbracht, ihr Verlust wäre wie eine Amputation. Doch bevor es so weit kommt, tüfteln die Brüder im Geiste einen genialen Coup aus. Sie werden ihre drei Favoriten vor den Dänen retten und einfach stehlen.

Sehr leicht ist zu erkennen, dass der Fokus stark auf der Situationskomik liegen muss – und das dann auch tatsächlich tut. Was aber meiner gestrigen Empfindung nach sehr angenehm ist, denn als Zuschauer begreift man ziemlich bald, dass es in diesem Film nicht darum gehen wird, ob die drei völlig verplanten und für diesen Job alles andere als geeigneten Herren es am Ende schaffen, ihr jeweiliges Lieblings-Kunstwerk zu „retten“. Der Fokus richtet sich darauf, wie sie es bewerkstelligen und natürlich was dabei alles schiefgeht.

Fazit

Ich mag es sehr, wenn Filme „einfach so“ funktionieren, ohne dass man jede Sekunde mit vollster Aufmerksamkeit zusehen muss. Noch dazu ist „Bruchreif“ nicht kompliziert, dennoch funktioniert die Mischung aus Situationskomik und gewohnt professionell dargebotenen Schauspiels von drei bewährten Altmeistern ihres Fachs ganz wunderbar. Dieser Film sorgt ganz unaufdringlich für gute Laune und wird sicher noch etliche Male über unseren Fernseh-Bildschirm laufen dürfen.

2 Gedanken zu “Gesehen: „Bruchreif“

  1. Robert 4. Juni 2017 / 09:44

    Hört sich gut an. Morgan Freeman ist einer meiner Lieblingsschauspieler. Bei dem ist immer entweder Spannung oder gute Unterhaltung vorprogrammiert. Werde ich mir bei Gelegenheit mal ansehen. Habe den Film gerade in meiner Watchlist von Amazon hinzu gefügt.

    • solera1847 4. Juni 2017 / 09:47

      Ja, spätestens seit »Die Verurteilten« gehört er auch zu meinen Lieblingsschauspielern.

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