Archiv für den Monat Juni 2017

Song des Tages (291) – 2017-06-30

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mancher Song in dieser Playlist benötigt keine ausführliche Vorstellung, er ist so gut, dass man ihn beim ersten Ton erkennt und sofort mit dem Fuß mitwippt bzw. mit den Händen auf den Schenkeln Schlagzeug spielt. Als heutigen Song des Tages habe ich „Down Under“ von Men At Work ausgesucht:

Hui, der Song macht einfach gute Laune, gegen die man sich nicht wehren kann. Noch einmal!

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (290) – 2017-06-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In Würzburg, wo ich aufgewachsen bin, gibt es jedes Jahr das Afrika-Festival, bei dem neben einigen Newcomern und eher unbekannten Künstlern häufig auch wirklich namhafte Künstler aus Afrika auftreten. Vor etlichen Jahren schon trat dort Youssou N’Dour auf, selbstverständlich zu einem Preis, der ein Ticket für mich unerschwinglich machte. Dennoch: Der Name blieb hängen, nicht zuletzt, weil ein Song von ihm wirklich weltweit erfolgreich war und dementsprechend viel Zeit im Radio zugebilligt bekam. Heute ist er hier der Song des Tages, es handelt sich um „Seven Seconds“ von Youssou N’Dour (feat. Neneh Cherry:

Der Song hat eine so wundervoll intensive Stimmung, dass er sowohl zu entspannten wie auch energetischen Phasen passt, was nicht oft vorkommt. Auch wenn er samtweich in die Gehörgänge fließt, scheint er nie zu einem störenden Ohrwurm zu werden. Also darf man ihn sich auch gerne gleich zwei- oder dreimal anhören…

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Song des Tages (289) – 2017-06-28

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Heute – ich muss das gleich vorweg sagen – ist es an der Zeit für SUPERCOOL. Musik, die gleichzeitig in einer abgehalfterten Eckkneipe wie auch beim Cruisen mit einem ultimativ gepimpten Luxus-Sportwagen passend zum Einsatz kommen könnte: Stevie Ray Vaughan mit „Chitlins Con Carne“:

Hier passt einfach alles, Sound, Länge, Coolnessfaktor – und die solistischen Einwürfe der E-Gitarre sind so schön wild und doch zugleich endcool, einfach unschlagbar!

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Song des Tages (288) – 2017-06-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Hui, gestern war der Song des Tages schon wirklich schwere Kost. Daher möchte ich heute unbedingt mit einem echten „Gute Laune“-Stück dagegen halten. Ein Song springt mich aus meiner Musiksammlung da förmlich an: „Heart Skips A Beat“ von Olly Murs:

Bereits seit Jahren singe ich den Song auch gerne in der Schule, dazu hole ich mir immer die E-Gitarre aus meiner Garage (ja, ich habe in meinem Musikraum eine eigene Garage…), stöpsle sie in den Verstärker, stelle einen „Funky-Sound“ ein – und ab geht’s. Bei ein oder zwei Klassen habe ich es mit dem Song etwas übertrieben, denn mit denen kann ich den Song einfach nicht mehr singen, ohne dass er nicht zumindest einem großen Teil der Anwesenden aus dem Hals heraushängt, die übrigen Klassen lieben die gute Laune, die der Song geradezu zwangsläufig verströmt. Kann man auch gleich noch einmal machen…

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Song des Tages (287) – 2017-06-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Seit früher Kindheit gehöre ich ja eher zur pazifistischen Fraktion, schon allein aus dem Grund, weil ich in jeder körperlichen Auseinandersetzung unter Garantie den Kürzeren ziehen würde. Einen Song habe ich seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gehört, doch er schickt seine gnadenlose Kritik am Krieg derart zutreffend in die Welt hinaus, dass man ihn nicht oft hören muss, um ihn zu schätzen: „One“ von Metallica:

Zum Einstieg in die Woche ganz schön starker Tobak, aber der Song hat so viele gelungene Momente, alle paar Jahre einmal anhören genügt da schon.

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Gehört: „Alien Wars“ Teile 2-5

Eine sehr gelungene und überaus spannende Fortsetzung der „Alien Wars“-Reihe von Marko Kloos!

Eine sehr gelungene und überaus spannende Fortsetzung der „Alien Wars“-Reihe von Marko Kloos!

Die letzten Wochen war wirklich viel los, daher kam ich weder zum Schreiben noch richtig zum Lesen, was ich sehr bedauere, aber die Prioritäten zwingen sich mir förmlich auf. Noch viereinhalb Wochen, dann sind Sommerferien, ab da wird es wieder etwas entspannter. Vielleicht sogar schon früher.

Gerade in den Stress-Zeiten ist der morgendliche Lauf die entspannteste Zeit des Tages neben dem Nachtschlaf, vor allem weil letzterer immer etwas zu kurz kommt (das weiß ich mittlerweile ganz genau, denn ich verfolge aufmerksam die Auswertung der AutoSleep-App). Beim Laufen höre ich fast immer ein Hörbuch, nur ganz selten gibt’s Musik, die höre ich dafür am Rest des Tages mehr als Hörbücher. Also schaffe ich in der Schulzeit jeden Morgen 90-110 Minuten einer Geschichte. Entsprechend flitzen die Geschichten nur so vorbei, umso mehr, wenn sie so spannend sind wie diese Reihe.

Hier hatte ich bereits über den ersten Teil berichtet, den ich schon mehrfach durchgehört habe, weil er spannend und kurzweilig zugleich ist. Auch den zweiten Teil „pflügte“ ich nur so durch, um dann ein bisschen zu erschrecken, denn die weiteren zwei Teile, die es in der deutschen Übersetzung im iTunes Store gibt, sind mir aktuell noch zu teuer. Für etwa zehn Stunden Hörbuch möchte ich (gerade bei meinem Durchsatz an Hörbüchern) keine 20 € hinlegen. Zum Glück zeigt der iTunes Store bei der Suche nach dem Autor-Namen auch die englischen Fassungen an…

Und das war dann auch meine Rettung: Die Teile 3-5 kosten jeweils nur 7,99 €, also die Hälfte vom ersten Teil in der deutschen Fassung (15,99 €). Also: Gekauft, geladen, gehört. Und alle drei Teile waren fantastisch.

Der dritte Teil...

Der dritte Teil…

...und der vierte Teil...

…und der vierte Teil…

...und der fünfte Teil. Jeder einzelne Teil ist fürchterlich spannend und gut vorgelesen.

…und der fünfte Teil. Jeder einzelne Teil ist fürchterlich spannend und gut vorgelesen.

Die Geschichte ist insgesamt ganz klar im Bereich der Military Science Fiction angesiedelt, es geht also um (in diesem Fall menschliche) Soldaten, die die Erde oder von Menschen kolonisierte Planeten vor einer aggressiven außerirdischen Macht (hier den „Lankies“) verteidigen müssen.

Wo der erste Teil noch etwas patriotisch rüberkam (für Amerikaner überhaupt nicht ungewöhnlich), distanziert sich der Autor ab Beginn des zweiten Teils immer deutlicher vom blinden militärischen Gehorsam, lässt den Protagonisten und einige seiner Freunde/Kameraden sogar wiederholt aufgrund einer Gewissensentscheidung gegen direkte Befehle ihrer Vorgesetzten eine Meuterei anzetteln. Mit jedem weiteren Kapitel vertiefen sich die Charaktere, treffen teils unerwartete Entscheidungen, werden menschlicher und somit nachvollziehbarer – sie wachsen einem schlicht ans Herz.

Den fünften Teil habe ich vor ein paar Tagen mit Genuss zu Ende gehört. Doch ganz am Ende geschah es: Entgegen meiner Erwartung war es noch nicht der Abschluss der Reihe, denn ein sechster Teil ist gerade in der Endphase der Entstehung, wie ich noch am selben Tag der Homepage des Autors entnehmen konnte. Das bedeutet, dass mich wieder einmal ein Autor mit einer unfertigen Roman-Reihe auf die Folterbank spannt. Zum Glück scheint es in diesem Fall deutlich schneller zu gehen als bei Patrick Rothfuss

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Ein Platz, 12 Monate – 05 – Juni 2017

In diesem von Zeilenende initiierten Projekt wird ein Ort ein Jahr lang fotografisch begleitet, jeweils am letzten Sonntag im Monat wird der dann aktuelle Zustand hier präsentiert.

Obwohl sich zwischen den letzten beiden Beiträgen dieser Sparte nicht allzu viel verändert hatte, in den Pfingstferien gab es einen eindeutigen Schub nach vorne, der auch optisch ganz klar zu erkennen ist.

Einerseits ist natürlich die Vegetation ein ganzes Stück vorangekommen (der mit großen Schritten nahende Sommer lässt grüßen, heiß war es in den vergangenen Tagen zur Genüge), überall sprießt und grünt es, auch vereinzelte Blüten zeigen sich hier und da. Andererseits ist das „Dreckseck“ zwischen Hauswand und der untersten Reihe von Pflanzringen verschwunden. Um die aufdringlichen Pappeln mit ihren überall empor schießenden Trieben ein wenig im Griff zu behalten, habe ich eine entsprechende Folie ausgelegt, die verhindern soll, dass von unten allzu viele Gewächse nachsprießen. Darüber ist gut und gern eine Tonne Kies verteilt worden. Der riesige Vorteil ist, dass man nun von der Terrasse aus auch bei schlechtem Wetter einigermaßen sauberen Fußes zum Woodport gelangen kann. Und es sieht um Längen besser aus als das ungleichmäßig hervorgeschossene Gras:

Im direkten Vergleich sieht man gleich, warum es mir in der neuen Fassung besser gefällt...

Im direkten Vergleich sieht man gleich, warum es mir in der neuen Fassung besser gefällt…

Beim Transport der Kiesmenge ging unser fast sieben Jahre alter Fiat Dobló ganz schön in die Knie, die insgesamt 550-600 Liter Kies wogen locker eine Tonne (ich kann ein Lied davon singen, denn den Großteil durfte ich schaufeln und schleppen). Das sah aus der Perspektive des Autos nicht mehr ganz so „gesund“ aus:

Wer hat schon einmal für 15 € sein Auto tiefer gelegt?

Wer hat schon einmal für 15 € sein Auto tiefer gelegt?

Wie immer bleibe ich bei den drei Perspektiven: (1) Von der Terrasse aus, (2) vom Rand des neu angelegten Abschnitts aus um die Hausecke, (3) vom Woodport aus auf die drei Etagen.

Von der Terrasse aus...

Von der Terrasse aus…

Vom Rand um die Hausecke...

Vom Rand um die Hausecke…

...und vom Woodport aus.

…und vom Woodport aus.

Die weiteren Teilnehmer und ihre spannenden Beiträge sind bei Zeilenende verlinkt.

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Song des Tages (286) – 2017-06-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Dass manche mehr oder weniger erfolgreiche Songs in einer Cover-Version einen späten Triumph feiern können, ist nicht neu. Ganz oft wird die Original-Version von den „echten“ Fans für schöner gehalten, doch die neue, meist von einem aktuell angesagten Interpreten dargebotene, Fassung erhält mehr Aufmerksamkeit und erzielt somit einen spürbar größeren Publikumserfolg. Nur selten stammt die zweite und somit in vielen Fällen erfolgreichere Fassung von der gleichen Band. Doch beim heutigen Song des Tages ist genau das der Fall, denn die Band Whitesnake hatte bereits in den späten 1970er Jahren einen recht erfolgreichen Hit mit „Fool For Your Loving“, doch die rockigere Neufassung auf dem Album „Slip of the Tongue“ aus dem Jahr 1989 wurde noch populärer. Kein Wunder, sie hat ziemlich viel Power, doch hört (und seht) selbst:

Das Album „Slip of the Tongue“ hat eine interessante Vorgeschichte, denn die Songs waren bereits fertig geschrieben und sollten nur noch aufgenommen werden, als sich der Gitarrist der Band, Adrian Vandenberg, durch eine anscheinend ungeeignete Lockerungsübung so stark an der Hand verletzte, dass er einige Monate nicht Gitarre spielen durfte. Für ihn sprang ganz spontan der ehemalige Gitarrist von Frank Zappa, Steve Vai (hier, hier und hier), ein – und allein diese Tatsache sorgte in Fachkreisen für eine riesige Publicity (Steve Vai galt schon damals als E-Gitarren-Legende), wodurch der Erfolg des Albums vermutlich noch vergrößert wurde.

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Song des Tages (285) – 2017-06-24

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Nach einem unglaublich langen Arbeitstag habe ich gestern noch im halben Traumzustand realisiert, dass für heute noch kein Song des Tages vorbereitet war. Klar, normalerweise ist der Freitag Nachmittag eine der hauptsächlichen Zeiten zur Vorbereitung dieser Beiträge. Aber zum Glück habe ich eine Favoriten-Liste, von der ich immer wieder auswählen kann, so auch der heutige Song des Tages, bei dem es sich um einen der melancholischsten Songs überhaupt handelt: „Fix You“ von Coldplay:

Für einen Pop-Song ist die Orgel-Begleitung etwas eigenartig, doch gerade die ungewöhnliche Instrumentierung sowie der Gesang, der fast ausschließlich in der hohen Falsett-Lage für einen Mann abläuft, erzeugen ein derart fragiles Klanggerüst, es ist schlicht überwältigend.

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Song des Tages (284) – 2017-06-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als ich vor ein paar Wochen wieder einmal ein Stück von Alphaville in diese Liste aufgenommen habe, erinnerte mich Zeilenende daran, dass die Band vor ein paar Jahren eine Art Reunion hatte (ich glaube, ganz weg waren die nie, aber da kam dann plötzlich ein neues Album heraus). Angestachelt von dieser Neuigkeit machte ich mich gleich auf die Suche bei Apple Music und lud mir einfach alle Alben herunter, die ich noch nicht kannte. Und da entdeckte ich so einiges an wirklich guten Stücken.

Für heute habe ich – möglicherweise passend zum Wetter, auch wenn die Vorhersage vor ein paar Tagen, als ich diesen Beitrag vorbereitet habe, (noch) nichts dergleichen andeutete – den Opener des Albums „The Breathtaking Blue“ mit dem wundervollen Titel „Summer Rain“ ausgewählt:

Hmmmmm, feinster Pop mit der genau richtigen Beimischung kleiner Abweichungen vom zu erwartenden Schema. Das dann kombiniert mit der faszinierenden Stimme, die im Normalfall in einer für Pop-Musik eher tiefen Lage singt, sich aber ebenso mühelos und klar strahlend in hohe Lagen hinaufschwingen kann. In diesem Sound kann ich mich tagtäglich neu verlieren.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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