Gesehen: „Das Schwergewicht“

Es gibt Filme, deren Inhalt sich mit zwei Sätzen zusammenfassen lässt, die grundsätzlich kaum simpler sein könnten – und die dennoch einen guten Unterhaltungswert mit sich bringen. Oft sind es gerade diese Filme, die nach dem langen und ausufernden Tagwerk die nötige Entspannung erzeugen, die das Einschlafen erleichtert. „Das Schwergewicht“ ist ein solcher Film, denn die Handlung lässt sich mit wenigen Worten zusammenfassen:

Aufgrund akuter Geldnot sollen neben anderen Sparmaßnahmen alle Musikaktivitäten an einer Highschool eingestellt werden. Ein eher mäßig engagierter Lehrer findet das nicht gut, beschließt, die fehlenden Geldbeträge auf eigene Faust aufzutreiben und greift dazu auf eine kreative Idee zurück: Er lässt sich als Kämpfer im sog. „Mixed Martial Arts“-Bereich (man könnte auch sagen: „Kloppe auf den Gegner ein, wie es dir passt.“) aufstellen, trainiert, kämpft – und gewinnt am Ende (völlig „überraschend“) die benötigten 50.000 Dollar, um den Fachbereich zu retten und alle zu beglücken.

Wie gesagt: Viel ist inhaltlich nicht dran. Und wenn man – wie ich – auch kein Freund von publikumswirksamem Gekloppe ist, dann gibt es zumindest ein Element in diesem Film, mit dem ich mich nicht sonderlich anfreunden kann. Doch drum herum sind ein paar sehr ulkige Szenen gebastelt, ein paar (auf krude Weise) lustige Charaktere (der Trainer des Protagonisten ist so einer) eingebaut, sodass einem der Film in der Summe einen angenehm lustigen Abend beschert.

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Ein Gedanke zu „Gesehen: „Das Schwergewicht“

  1. Zeilenende sagt:

    MMA kennt wohl Regeln. Mittlerweile … So Regeln wie „Kopfstöße sind verboten“. Also richtig strenge Regeln. Aber irgendetwas sträubt sich in mir bei der Vorstellung, Kevin James im Oktagon sehen zu müssen … Dennoch – was es nicht alles gibt. Verrückt!

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