Song des Tages (186) – 2017-03-16

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Huuuuiiiii, es ist dringend mal wieder an der Zeit für etwas Virtuosität! Mr. Big war von Anfang an eine Gruppe, deren maßgebliches Kapital die beiden Virtuosen an E-Gitarre und E-Bass waren. Billy Sheehan am Bass war eindeutig der erfahrene Senior (geb. 1953), Paul Gilbert der (recht arrogant wirkende) junge Wilde (geb. 1966). Beide stellen in ihrem jeweiligen Metier schon so etwas wie Meilensteine dar, die Band jedoch profitierte von ihren gelegentlich ausufernden Gitarre/Bass-Battles, denn das lockte viele begeisterte Hobby-Instrumentalisten an.

Für den heutigen Song des Tages habe ich meinen einzigen wirklichen Lieblingssong der Band herausgesucht: „Addicted To That Rush“:

Zum Video: Einziger echter Schwachpunkt der Band war stets der Sänger, denn er reißt mich zu keinem Zeitpunkt mit. Das liegt auch an seinem verklemmten Bühnenverhalten (irgendwie habe ich immer das Gefühl, er traut sich kaum vor das Publikum). Außerdem ist er intonatorisch immer am unteren Ende der Skala, was ich gar nicht mag (im Studium hatten wir Trompeter da immer einen Spruch: „Lieber zu hoch als falsch!“). Vermutlich haben es ein paar von euch schon bemerkt.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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4 Gedanken zu „Song des Tages (186) – 2017-03-16

  1. Zeilenende sagt:

    Bei mir geht es in Sachen Mr. Big sogar noch weiter. Der einzige Song von ihnen, bei dem ich nicht irgendwann genervt leiser drehe, ist ausgerechnet ein Cover. Außer „Wild World“ mag ich von den Lumpen nichts, obwohl die beiden Herren ihre Instrumente wirklich virtuos beherrschen.

  2. fraggle sagt:

    Also, ich kann die „Lumpen“ heute noch ganz gut hören! „Green-tinted Sixties Mind“ oder „Daddy, Brother, Lover, Little Boy“ haben schon irgendwie was.

    Ich glaube, ich höre mir das „Lean into it“-Album nachher mal wieder an.

    „Lumpen“ – pöh… 😉

  3. sori1982 sagt:

    Aaaach, ich sehe gerade die Videos von „To Be With You“ und „Wild World“ vor mir, die damals auf MTV flimmerten. Wie schafft es Eric Martin ohne fremde Hilfe, dass er immer noch milchbubimässig ausschaut? (Und Pat Torpey sieht ohne seine Löwenmähne viel besser aus…)
    Danke für das Video, die Gitarre-Bass-Duelle sind auch optisch vom Feinsten!

    • solera1847 sagt:

      Absolut! Das Video zeige ich relativ häufig in der Schule, wenn ich den E-Bass behandle, denn viele sehen das Instrument als ein vergleichsweise schwerfälliges „Hintergrund“-Instrument an, dabei kann es ja so viel mehr.

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