Gesehen: „Ghostbusters“ (2016)

Ein ziemlich gelungenes Remake

Ein ziemlich gelungenes Remake

Durchs Netz geisterte unglaublich viel Kritik an diesem Remake, sodass ich als alter „Ghostbusters“-Fan (gemeint ist der erste Teil von 1984) gar nicht anders konnte, als mir das Remake anzusehen. Und ganz ehrlich: Ich verstehe die Aufregung nicht, denn im Grunde ist die Handlung bis auf wenige Details unverändert. Die Darstellerinnen sind gut ausgesucht und netterweise mal nicht ausschließlich BMI 16-Models. Auch dem Nerdtum wird in angemessener Weise gehuldigt. Und dann sind die Special Effects halt einfach 32 Jahre weiter, was im Fall einer solchen Mystery-Komödie nicht ganz zu verachten ist.

Ein besonderer Bonus ist, dass fast die gesamte Stammbesetzung des Originals im Film erneut auftritt (allerdings in jeweils anderen Rollen, nicht als ihre alten Rollen nur in höherem Alter): Bill Murray, Dan Aykroyd, Ernie Hudson, Sigourney Weaver (lediglich Harold Ramis nicht, denn er ist seit 2014 „dauerhaft verhindert“).

Ich musste beim Ansehen viel lachen, habe mich wirklich gut amüsiert, bin kurz vor Schluss sogar eingeschlafen – und Eingeweihte wissen, dass der Film damit den Solera-Schlaf-Award (vgl. hier) verliehen bekommt, ein absolutes Qualitätskriterium. Kurz und gut: Selbstverständlich reicht der Film nicht an die atmosphärische Dichte und die irrsinnig komische Kauzigkeit des Originals heran, doch als Neuinterpretation ist er eine willkommen spritzige und technisch eindeutig modernisierte Variation des altbekannten (und geschätzten) Themas. Ich mag den Film!

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8 Gedanken zu „Gesehen: „Ghostbusters“ (2016)

  1. Zeilenende sagt:

    Der steht noch auf meiner Watchlist. Allerdings ist er nicht gar so dringend. Eigentlich nur wegen der Aufregung, die es um den Film gab – und mir bis heute schleierhaft geblieben ist. Ich denke, ich schieb ihn ein wenig hoch. 🙂

  2. Flowermaid sagt:

    … hatte mich auch gedrückt… jetzt bin ich neugierig 😉

  3. Sehr entspannte Unterhaltung. Und für unsere Kids VIEL zu gruselig, so dass sie freiwillig in ihre Betten schlüpfen 😏

  4. Melanie sagt:

    Ich habe ihn auch erst vor kurzem gesehen und fand ihn richtig gut!😊 Vielleicht muss man ihn einfach als eigenständigen Teil außerhalb der Reihe betrachten.
    Ich hatte übrigens das gleiche Erlebnis Richtung Schluss und bin auch eingeschlafen, was bei mir nichts zu bedeuten hat, denn: Ob der Film gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle. Wenn Melanie müde ist, schläft sie immer ein!😃

  5. Stepnwolf sagt:

    Harold Remis ist dauerhaft verhindert. So kann man es auch ausdrücken. 😉

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