Song des Tages (118) – 2017-01-07

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Tina Turner habe ich in den 1980er Jahren zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, als sie mit „What’s Love Got To Do With It“ einen großen Solo-Hit landete. Dieser Song lief oft im Radio, außerdem lief der Video-Clip bei Formel Eins, der Hitparaden-Sendung im Fernsehen, ebenfalls mit hoher Regelmäßigkeit.

Um das Jahr 2005 las ich die Autobiographie „I, Tina“ – und war entsetzt, denn der Inhalt des Buches ließ mich sofort an der geistigen Gesundheit der Soul-Sängerin zweifeln. Über etliche Seiten hinweg schildert sie, wie sie mit irgendwelchen Esoterik-Fritzen lange Sitzungen abgehalten hat, die dazu führten, dass sie sich als Wiedergeburt einer alten ägyptischen Prinzessin begriff… So schnell hatte sich vorher noch niemand für das Weglegen eines Buchs qualifiziert. Ich habe es pflichtschuldig (damals ging ich noch davon aus, dass ich ein angefangenes Buch auch einfach zu Ende lesen müsste…) mit sehr viel Mühe beendet, aber der innere Widerwillen war enorm.

Nach mehr als zehn Jahren Abstand ist meine persönliche Abneigung gegen die Frau geblieben, doch einige gute Songs hat sie herausgebracht – und der heutige Song des Tages ist genau der eine, der mir damals zuerst aufgefallen ist: „What’s Love Got To Do With It“ von Tina Turner:

Der Video-Clip ist einmal mehr eine ziemlich perfekte Zeitmaschine, denn mit diesen Klamotten würde man sich heute sofort als wandelnden Anachronismus outen…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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8 Gedanken zu „Song des Tages (118) – 2017-01-07

  1. Who needs a heart when a heart can be broken?

  2. Zeilenende sagt:

    Einen gehörigen Schuss darf ja zum Glück jeder haben. Aber diese Frisur. Zusammen mit dem Make-up. schauder Wie gut, dass das vorerst hinter uns liegt. Das Kleid allerdings … Das hat die gute Tina Turner allerdings recht lang getragen, meine ich. Wenn auch in unterschiedlichen Größen.

  3. Pialalama sagt:

    Den Song habe ich zum ersten mal gehört,als ich in der „Arena di Verona“ stand. Die Akustik da ist einfach grandios und machte den Song noch besser als er eh schon ist! Werde ich nie vergessen!

  4. […] dermaßen gelungen, dass er mir sogar über meine persönlichen Probleme mit der Sängerin (siehe hier) hinweg immer wieder in die diversen Lieblings-Playlists […]

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