Archiv für den Monat Januar 2017

Song des Tages (142) – 2017-01-31

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Coldplay ist wieder so eine etwas schwierige Band für mich, denn eigentlich mag ich viele ihrer Stücke, andererseits sind die in den letzten Jahren schon sehr soft und kontemplativ geworden. Einer meiner Lieblingssongs, es stammt noch vom „Parachutes“-Album, gehört zu den Stücken, bei denen die Mischung einfach perfekt passt. Daher heißt der heutige Song des Tages: „Trouble“:

Gerade der Mittelteil, der von der eingangs stark geprägten Melodie abweicht, lässt mir fast jedes Mal einen Schauer über den Rücken laufen. Himmlisch!

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Song des Tages (141) – 2017-01-30

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Zum Einschlafen habe ich gestern Abend den Bond-Klassiker „Goldfinger“ angemacht. Was für ein herrlicher Film – und was für ein fantastischer Titelsong. Spontan habe ich die übliche Planung über den Haufen geworfen und diesen Song als heutigen Song des Tages ausgewählt: „Goldfinger“ von Shirley Bassey:

Ähnlich wie „Thunderball“ von Tom Jones (hier) gehört dieser Song für mich zum besten der Filmmusik des 20. Jahrhunderts. Gerade die Verquickung des orchestralen und des Band-Sounds gehört zu den Bond-Songs wie das Wasser zur Suppe oder das Cola Light zu mir. So, gleich noch einmal anhören!

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52 Wochen – Teil 49 („Prima Vista“)

Am vergangenen Donnerstag war Klaus Graf, der weithin bekannte Saxophonist der SWR-Big Band, bei uns an der Schule für einen gut vierstündigen Workshop. Und er schlug im positiven Sinn ein wie eine Bombe, da er mit viel Witz und Feingefühl meine Schul-Big Band zu neuen Höchstleistungen antrieb, jeden einzelnen mal zum Improvisieren brachte (wobei ihm und auch mir gleich ein oder zwei besonders talentierte Schüler auffielen, die vorher eher unter dem Radar geflogen waren…), Spaß und konzentriertes Arbeiten auf die angenehmste Art und Weise verband – und natürlich auch selbst nicht davor zurückschreckte, sein Sax zu zücken und die eine oder andere Sache zu demonstrieren. Kurzum: Es war der blanke Hammer, alle Anwesenden gingen trotz mehrstündiger konzentrierter Arbeit entspannt und gut gelaunt nach Hause!

Für mich war es leider etwas stressig, denn erst einmal musste ich alles vorbereiten, damit die Schüler (und die beiden Kollegen, die ebenfalls mitspielen) aus dem üblichen Unterricht kommen und sofort loslegen konnten. Das klappte auch alles. Doch dann war unser E-Bassist krank. Da die anderen Musiker alle fest für ihre jeweiligen Instrumente verbucht waren, übernahm ich den Teil. Also: ein paar Stunden am E-Bass ein Stück nach dem anderen vom Blatt spielen… Einerseits war es total spaßig, denn als E-Gitarrist kam ich auf dem E-Bass schon klar, andererseits alles „prima vista“ (so der Fachausdruck für „vom Blatt“) zu spielen, und hui, das schlaucht.

Mit der heutigen Bildercollage werde ich zwar sicher keinen Schönheitspreis gewinnen, denn es handelt sich um kleine (fast schon winzige) Bildausschnitte, deren komplette Originale jeweils die gesamte Big Band mit über 20 Musikern zeigen. Daher sind alle kleinen Schnipsel, die ich verwendet habe, extrem pixelig (noch dazu stammen sie von einem Android-Smartphone, was will man also erwarten…). Aber mit ein paar Filtern und der Kombination zu einem neuen Ganzen habe ich das hoffentlich etwas abgefangen:

Mehrere Stunden „prima vista“ am E-Bass – etwas stressig, doch am Ende groovte es dann doch!

Mehrere Stunden „prima vista“ am E-Bass – etwas stressig, doch am Ende groovte es dann doch!

Wie man erkennen kann, war ich links oben noch ziemlich im Stress, denn zu dem Zeitpunkt befand ich mich noch ganz frisch in dieser Funktion als Bassist. Entsprechend verkniffen spähe ich in die Noten. Doch bis zum rechten unteren Eck hin entspannt sich die Situation dann allmählich, gegen Ende fand ich gelegentlich auch mal die korrekten Töne (und sogar zum passenden Zeitpunkt).

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 49 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Song des Tages (140) – 2017-01-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. „Auf zu den Sternen, auf nach Utopia!“ Das könnten sich die drei Jungs von Alphaville damals gedacht haben, als sie an der Musik für ihr Album „Afternoons In Utopia“ arbeiteten. Und tatsächlich ist ihnen ein fantastisch futuristisches Klangbild gelungen — für die damalige Zeit.

Daher ist der heutige Song des Tages das unverwechselbare Titelstück „Afternoons In Utopia“ von Alphaville:

Leider gehört auch dieses Video eher in die Kategorie: Zuhören: Ja, Hingucken: Nein! Allenfalls taugt es als Beleg dafür, wie schlimm die Mode der späten 1980er Jahre doch war…

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Song des Tages (139) – 2017-01-28

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Für das Woodstock-Festival bin ich einfach ein paar Jahre zu jung gewesen, denn es fand sechs Jahre vor meiner Geburt statt. Doch als Musiklehrer habe ich mich selbstverständlich intensiv mit dieser Sternstunde der Popmusik auseinandergesetzt.

Und bis heute ist für mich einer der besten Momente der Auftritt von Santana mit seiner Band, wenn sie „Soul Sacrifice“ spielen, weswegen ich genau diesen Song zum heutigen Song des Tages erwählt habe:

Sehr faszinierend ist die kurze Dokumentation über den LSD-Konsum der Band. Wenn man diesen kurzen Bericht vor dem Genuss des Live-Videos ansieht, nimmt man viele kleine Details ganz anders wahr:

Vor allem der „Zwei Minuten zu spät für’s Klo“-Blick des fabulösen Gitarristen erklärt sich aus der Tatsache, dass er im LSD-Rausch der Meinung war, sein Gitarrenhals würde sich wie eine Schlange winden… Am faszinierendsten finde ich aber, dass die Band trotz ihres Zustandes einen derart mitreißenden Groove erzeugte – das allein lohnt das Anhören jedes Mal neu!

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Song des Tages (138) – 2017-01-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Das Genre „Country & Western“ gehört normalerweise nicht zu meiner präferierten Stilrichtung. Gelegentlich blitzt aber für einen kurzen Moment die Lust auf ein Stück auf. Wann immer das passiert, höre ich das gleiche Stück: „East Bound And Down“ von Jerry Reid:

Wer zufälligerweise den Film erkannt hat, der sollte auch gleich bemerkt haben, dass der Sänger Jerry Reid auch gleichzeitig eine der Hauptrollen in diesem Road-Movie „Smokie And The Bandit“ innehatte. Mir gefällt an diesem Stück diese schier unverwüstliche gute Laune, die es ausstrahlt. Sehr schön!

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Song des Tages (137) – 2017-01-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Stillstand und Ruhe ist in diesem Schuljahr irgendwie nicht drin, denn kaum sind die Notenkonferenzen abgeschlossen, schon kommt der nächste Termin: heute ein Workshop mit Klaus Graf von der SWR-Big Band. Eines der vorbereiteten Stücke ist ein Klassiker von Josef Zawinul, den ich spontan zum heutigen Song des Tages erkoren habe: „Mercy, Mercy, Mercy“:

Wir spielen ein eigenes Arrangement, das die Nummer eher flott und energetisch interpretiert, aber auch das ruhige Original hat seinen Reiz.

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Song des Tages (136) – 2017-01-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die Notenkonferenzen sind mit dem gestrigen Nachmittag abgeschlossen, gerade als Oberstufenberater ist das immer aufreibend. Aber heute habe ich noch die letzten Noten-Korrekturen und Kopfnoten (=Mitarbeit & Verhalten) eingegeben, die Konvente sind vorbei, morgen werden die ansonsten fertig vorbereiteten Zeugnisse gedruckt. Der Stress hat (fast) ein Ende. Da fühle ich mich so, wie der heutige Song des Tages heißt: „Happy“ von Pharrell Williams:

Es gibt ja zu diesem Song auch längere Video-Versionen, bei denen jeweils andere Tänzer ihre eigenen Versionen eingebracht haben. Die sind zum Teil wirklich faszinierend:

(Und da gibt’s noch mehr. Wem das gefällt. Es gibt bei YouTube eine Playlist, in der alle Versionen zusammengefasst sind…)

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Song des Tages (135) – 2017-01-24

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Vor ein paar Monaten berichtete ich davon, dass wir als Familie den Film „Rango“ angesehen hatten — und nicht ganz so begeistert reagierten… (hier). Auch wenn der Film für Kinder meiner Meinung nach nicht gerade geeignet ist, die Musik bietet die eine oder andere Perle, deren Schönheit man durchaus genießen kann und sollte. Der heutige Song des Tages heißt demnach Walk Don’t Rango“ und „featured“ den großartigen Arturo Sandoval an der Trompete:

Wer Pulp Fiction oder Taxi gesehen hat, dürfte sofort die Parallele zu „Misirlou“ von Dick Dale erkannt haben:

Angesichts der nur minimal abgeänderten Melodie gehe ich aber von einer liebevollen Hommage an diesen Klassiker aus. Alles andere wäre ein schamloser Rip-Off…

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Song des Tages (134) – 2017-01-23

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. U2 ist eine heikle Band für mich, denn einerseits haben sie unglaublich viel gute Musik veröffentlicht, andererseits tragen sie immer so eine rechthaberische und moralinsaure Art mit sich herum, dass ich mich kaum entscheiden kann, ob ich sie nun mögen oder eher verdammen soll. Letztlich siegt fast immer die Musik, denn ich muss mit den Menschen, die diese Musik machen, ja nicht zusammenleben und mich auf einer täglichen Basis auseinandersetzen. Insofern verdienen U2 mit ihren unschlagbaren Klassikern einen Platz in dieser Liste. Heute ist der Song des Tages eines der sicher meistgespielten Stücke der Band: „With Or Without You:

Der durchaus charismatische U2-Sänger Bono wird auch im ersten Teil der Autobiographie von Bob Dylan erwähnt. Dort schildert der frischgebackene Nobel-Preis-Gewinner ihn als einen echten Poeten mit einer verletzlichen Seele. Wenn man dieses Bild im Hinterkopf behält, passt das Video fast perfekt.

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