Archiv für den Monat Dezember 2016

Hotarus Filmchallenge – November und Dezember 2016

Wer noch nicht weiß, was mit „Hotarus Filmchallenge“ gemeint ist, der sollte bitte hier klicken.

Und wieder bin ich nicht nur „ein wenig“ spät dran, denn der Dezember ist so gut wie vorbei – und ich habe noch nicht einmal die November-Ergebnisse gepostet. Aber irgendwie hat sich der November so schnell an mir vorbeigedrückt, ZACK! – schon war er vorbei… Nun gut, aus der Not mache ich nun halt eine Tugend und hake zwei Monate auf einmal ab.

  • (45) Tunnel: The Stand – Das letzte Gefecht (weitere Infos) – Diese Romanverfilmung des vermutlich längsten Einzelromans von Stephen King ist sehr nah am Buch (wenngleich etliche Details immer noch wegfallen mussten), weswegen auch die supergruselige Tunnelszene nicht fehlt. Nur selten fiebert und fürchtet man so mit der Person mit, die da durch muss…
  • (46) Wald: Der Herr der Ringe – Die zwei Türme (weitere Infos) – Nur selten wurde ein Wald auch akustisch so unheimlich untermalt wie der Fangorn-Wald in diesem Teil der epischen Filmtrilogie. Daher musste ich sofort an ihn denken. Wer die Special Edition auf DVD (oder BluRay) hat, sollte sich unbedingt bei den Extras den Teil über den Sound von Mittelerde ansehen, denn da erklären die Tontechniker und Sounddesigner, wie sie (nicht nur) den Wald zum Klingen gebracht haben. Eine der faszinierendsten Dokumentation über einen ohnehin schon aufregenden Beruf!
  • (47) Brief: Das Boot (weitere Infos) – Vermutlich gilt das für die meisten Kriegsfilme, doch allzu viele davon kenne ich gar nicht. Auf jeden Fall sieht man immer wieder einzelne Soldaten Briefe an ihre Angehörigen, meist an die Verlobten und Frauen daheim schreiben. Häufig werden diese auch noch mit der Bitte einem Kameraden übergeben, er möge den Brief/die Briefe im Falle seines Todes beim Empfänger abgeben.
  • (48) Gift: Eine Klasse für sich (weitere Infos) – Eigentlich geht es in dem Film um Baseball, doch die eine Szene ist mir in der Erinnerung hängen geblieben, weil die jungen und etwas aufmüpfigen Damen des Baseball-Teams abends ausgehen und ihren Spaß haben wollen, was aber die Anstandsdame unterbinden möchte. Daher geben sie ihr kurzerhand ein Brechmittel, was der Arzt in einer Szene ganz lapidar mit „Ich habe noch nie jemanden so viel kotzen sehen…“ kommentiert.
  • (49) Treppe: Blues Brothers (weitere Infos) – John Belushis sensationeller Sturz die Treppe hinunter, nachdem er sich mit „der Pinguintante“ (=einer Nonne) angelegt hatte, lässt mich jedes einzelne Mal neu mitfühlend zusammenzucken. Autsch!
  • (50) Gericht: Die zwölf Geschworenen (weitere Infos) – Ich kann den Film nicht oft ansehen, wenn ich ihn mir aber zu Gemüte führe, dann genieße ich jede Sekunde. Dieses Kammerspiel, das sich bis auf wenige Momente nur in einem einzigen, mittels genialer Kameratechnik zunehmend enger werdend wirkenden Raum abspielt, wirft einen unglaublich scharfen Blick auf die Verantwortung, die eine Jury bei einem solchen Prozess trägt. Ein Meilenstein des Kinos!
  • (51) Kälte: The Grey – Unter Wölfen (weitere Infos) – Für mich einer der eindrücklichsten Filme, den ich in diesem Jahr gesehen habe. Sowohl die Bilder an sich als auch die ganze Farbgebung strahlen die eisige Kälte des Winters in Alaska aus. Das wäre ja so ganz und gar nichts für mich!
  • (52) Feuerwerk: Die Coneheads (weitere Infos) – Eine meiner Lieblings-Komödien mit Dan Aykroyd, auch meine Schwester schätzt ihn (immerhin hat sie mir zu einem Geburtstag die DVD geschenkt), meine Frau und meine Kinder genießen diesen Film von Zeit zu Zeit mit mir. Das Feuerwerk ist eine ganz coole Stelle, denn Beldar Conehead soll bei einem Football-Spiel in der Highschool für eben dieses sorgen. Doch er zündet nur eine einzige Rakete. Alle stöhnen schon auf und wollen ihn ausbuhen, da zündet der außerirdische Feuerwerkskörper und taucht die ganze Stadt in strahlendes Licht, was alle völlig wegfegt. Klasse!

Vielen Dank an Hotaru für diesen coolen Filmchallenge! Durch die unterschiedlichen Begriffe habe ich meine Film-Kollektion einmal mit ganz anderen Augen durchleuchtet, was sowohl erhellend als auch spannend war.

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Kurz und knackig: Mein sportliches Jahr 2016

Viel Schweiß ist geflossen, im nächsten Jahr wird's etwas entspannter!

Viel Schweiß ist geflossen, im nächsten Jahr wird’s etwas entspannter!

Abgesehen davon, dass ich es selbst am Anfang des Jahres noch nicht erwartet hätte, bin ich stolz auf meine sportliche Leistung im gerade vergehenden Jahr 2016:

  • 4.619 Kilometer
  • 339 Läufe
  • 490 Stunden und 35 Minuten

Krass! Und dennoch weiß ich, dass ich im kommenden Jahr kürzer treten werde. Nicht weil meine Gesundheit mich zwingt, sondern weil ich mir eben jene erhalten und genug Zeit für mich selbst und meine Familie haben möchte.

Der Knick in der Leistungskurve ab Mitte Juni kam eindeutig daher, dass ich meinem Körper in den Wochen davor zu viel abverlangt hatte. Erst seit kurzer Zeit ist die Adduktoren-Zerrung so weit abgeheilt, dass ich beim Laufen auch wieder mehr Gas geben kann. Ganz an den Zustand davor kann ich noch nicht wieder anschließen, muss ich aber auch nicht, denn ich werde ja nicht jünger…

Das Ziel für das kommende Jahr ist einfach formuliert: Jeden Tag 10 Kilometer, insgesamt also 3.650 Kilometer im Jahr 2017. Und sollte mir auf dem Weg zu diesem Ziel etwas dazwischen kommen, dann ist das halt so. Die Devise lautet eher: Bloß keinen Stress machen, wo er nicht nötig ist!

Also: Kommt gut rüber!

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Song des Tages (111) – 2016-12-31

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Zum Ausklang des Jahres habe ich einen Song erkoren, der einfach über jeden Zweifel erhaben ist. Und trotz aller schlimmen Nachrichten in diesem Jahr können die meisten Menschen in meinem direkten Umfeld sich über ihre aktuelle Situation überhaupt nicht beschweren. Daher überlasse ich dem einzigartigen Louis „Satchmo“ Armstrong das letzte Wort, wenn er „What A Wonderful World“ singt:

Was für ein atemberaubend schöner Allzeit-Klassiker. Mehr muss man dazu auch gar nicht sagen.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (110) – 2016-12-30

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Hmmmmm, für heute habe ich einen Song ausgewählt, der schon ganz lange auf der Liste stand, doch das Prominentensterben der vergangenen Tage hat mich daran erinnert, ihn vielleicht doch einfach vorzuziehen, denn auch der Interpret dieses Songs ist damals ganz tragisch zu Tode gekommen, als er in einem Hafen ertrank, während er nach Gegenständen suchte, die er früher einmal über Bord geworfen hatte, als er mit seiner Yacht dort vor Anker lag.

Der heutige Song des Tages ist der Opener des ersten Solo-Albums mit dem Titel „Pacific Ocean Blue“, der einmalige „River Song“ von Dennis Wilson, einem der Brüder, die die Beach Boys bildeten.

Interessant finde ich ja, dass er einer der Brüder war, denen angeblich alles so leicht fiel, die eine durchweg fröhliche und unbeschwerte Musik machten. Tatsächlich musste er sich innerhalb der Band erst Stück für Stück seinen Platz erarbeiten, nachdem er zu Beginn bei allen Aufnahmen aufgrund seiner mangelhaften Spieltechnik durch Studiomusiker ersetzt worden war. Kein Wunder, dass der irgendwann bei Drogen und Alkohol gelandet ist…

Vielleicht gewinnt der „River Song“ gerade durch die Schwere, die man bei den Beach Boys vergeblich sucht, an Bedeutung. Mit den Soul-Chor-Einlagen im Hintergrund und dem gar nicht so glatt polierten Sound ist es ein ganz und gar fantastisches Stück Musik.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Gehört: „Space Troopers“ von P. E. Jones

Vor kurzem erst berichtete ich von meinem Spontankauf des sog. „Collector’s Pack“ von Timothy Stahls Werwolf-Saga „Wölfe“ (hier). Im gleichen Zuge – ich konnte ja nicht wissen, ob mir „Wölfe“ auch wirklich gefallen würde, besorgte ich mir aus dem iTunes Store auch gleich noch den Sammelband der ersten sechs Episoden von „Space Troopers“ von P. E. Jones.

Kleinere Parallelen zu „Starship Troopers“ gehören zum Genre, dennoch gehört „Space Troopers“ von P. E. Jones zu meinen aktuellen Science Fiction-Favoriten.

Kleinere Parallelen zu „Starship Troopers“ gehören zum Genre, dennoch gehört „Space Troopers“ von P. E. Jones zu meinen aktuellen Science Fiction-Favoriten.

P. E. Jones

Erst nach ein paar Tagen begann ich eine Internetsuche nach „P. E. Jones“, denn von diesem Autor hatte ich vorher nie etwas gehört. Und siehe da: P. E. Jones ist nur ein Pseudonym, hinter dem sich eine deutsche Schriftstellerin verbirgt (siehe hier oder hier). Irgendwie hatte ich mir vom Schreibstil her immer einen männlichen Autor vorgestellt, aber dieser Irrtum stört nicht weiter, solange die Geschichten nur so schön spannend sind…

Space Troopers

Space Troopers ist ein außerordentlich gelungener, rasant erzählter und aufregend futuristischer Mix aus Filmen wie Alien, Aliens – Die Rückkehr, Starship Troopers und dem Computerspiel Starcraft. Ausgehend von einem überraschenden Einstieg, in dem der Protagonist noch wie ein echter Antiheld daherkommt, begleitet man ihn und seine Teamkollegen während der Ausbildung und der Einsätze. Parallel gibt es in den „Zwischenspielen“ noch die Perspektiven der politischen Strippenzieher sowie anderer für die Weiterentwicklung der Gesamtgeschichte notwendigen Akteure.

Zusätzlichen Pepp erhält die Serie durch die kybernetischen Aufbesserungen, die der Protagonist zuerst durch eine Notamputation, später durch die unbedacht eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen erfährt. Das erweitert sowohl die Perspektive des Akteurs wie auch des Lesers/Hörers, die Geschichte wird dadurch auf eine ganz neue Ebene gehoben.

Mit dem Sammelband der ersten sechs Episoden bin ich so gut wie durch, zum Glück warten bereits neun weitere Episoden auf mich. Hoffentlich setzt sich die Geschichte genauso spannend fort!

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Song des Tages (109) – 2016-12-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Von Zeit zu Zeit muss ein James Bond-Film einfach sein. Erfahrungsgemäß werden James Bond-Filme mit exzellenten Titelsongs veröffentlicht, nur ganz selten schlug einer der Songs aus der Bahn. Für den heutigen Song des Tages habe ich auf einen bewährten Klassiker zurückgegriffen, denn nur Tom Jones kann „Thunderball“ so genial herauspressen:

Schön am Video ist, dass hier wieder einmal ein Musiker im Alter eher attraktiver geworden ist. Wie schon der Ur-Bond, Sean Connery, so ist auch Tom Jones im Alter deutlich faszinierender denn als junger Hüpfer.

Beeindruckend ist der trotz des vorangeschrittenen Alters tadellose Schlusston (allerdings muss ich als Spielverderber darauf hinweisen, dass diese Live-Version ein Eck tiefer transponiert wurde als das Original – das registriert man aber erst, wenn man zuerst die Original-Version anhört, bevor man sich das Video ansieht…

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

Update (26. März 2017): Neuer Link nötig, da das alte Video bei YouTube entfernt wurde.

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Genuss pur: Apple AirPods

Ganz kurz vor Weihnachten schaffte es Apple gerade noch, die bereits für Ende Oktober angekündigten und weltweit sehnlich erwarteten AirPods auf den Markt zu bringen. Kaum hatte ich erfahren, dass sie nun bestellt werden könnten, schlug ich auch schon im Doppelpack zu: Einmal für meine Frau und einmal für mich. Angeblich sollten sie am 29. Dezember geliefert werden, tatsächlich kamen sie – passend als echtes Weihnachtsgeschenk – schon am 22. Dezember an. Hervorragend! Kaum waren sie angekommen, wurden sie auch schon mit den iPhones gekoppelt, seither befinden sie sich in Dauernutzung.

Konzept

Die grundlegende Idee der AirPods ist dabei genial einfach: In-Ear-Kopfhörer mit Mikrofon und einem genialen Akku-Konzept, das eine lange und komfortable Nutzung möglich macht: Die zierliche Dose, in der die beiden Kopfhörer geliefert werden, fungiert gleichzeitig als Ladegerät.

Kompakt verpackt, doch in der Box steckt mehr, als der erste Blick vermuten ließe...

Kompakt verpackt, doch in der Box steckt mehr, als der erste Blick vermuten ließe…

Noch habe ich es zwar trotz intensiver Nutzung nicht fertig gebracht, die AirPods am Stück so lange zu beschäftigen, dass sie ihre Akku-Kapazität erschöpft hätten, doch wenn ich sie nach einer halbstündigen Hör-Pause wieder aus der Box ziehe, sind sie aufgeladen und voll einsatzbereit. Sehr schön!

Die Box lädt gleich noch die Kopfhörer auf (das grüne Licht zeigt an, dass sie voll aufgeladen sind).

Die Box lädt gleich noch die Kopfhörer auf (das grüne Licht zeigt an, dass sie voll aufgeladen sind).

Siri & Telefonieren

Die AirPods sind jeweils mit einem Mikrophon ausgestattet, sodass man Siri zur Unterstützung bemühen kann. Zum Pausieren von Musik oder Verändern der Lautstärke taugt das sehr gut. Leider – und das muss sich möglichst bald ändern, kann man ein Hörbuch nicht über Siri starten oder pausieren. Das ist ein absoluter Faux Pas!

Aber man kann mit den AirPods auch telefonieren, was ich gleich am zweiten Tag ausprobierte, denn da hatte ein ehemaliger Kollege Geburtstag, den ich via iPhone und AirPods anrief. Das klappte sehr gut. Mittlerweile habe ich mehrfach via AirPods telefoniert, immer ohne das geringste Problem.

Sporttauglich?

Eine große Frage, die von Anfang an für mich (und auch meine Frau) im Raum stand, war: „Taugen die AirPods auch für’s Sporteln? In meinem Fall sind das vor allem zwei sehr erschütterungsreiche Tätigkeiten: Laufen und Seilspringen. Ich habe nun einige Tage lang Erfahrungen sammeln können: Beides funktioniert hervorragend.

Selbst nach 90 Minuten Laufen sitzen die AirPods bombig stabil im Ohr – das ist famos!

Selbst nach 90 Minuten Laufen sitzen die AirPods bombig stabil im Ohr – das ist famos!

Ein oder zweimal hatte ich beim Seilspringen, als es wirklich schnell und heftig zur Sache ging, das Gefühl, einer der beiden AirPods könnte „bald“ herausfallen, doch keiner der beiden tat es. Innerhalb der letzten sechs Morgenläufe habe ich mehr als 80 Kilometer zurückgelegt, zu keinem Zeitpunkt gab es auch nur einen Hauch von Wackeln oder Unsicherheit, was ihren Sitz in meinen Ohren anging. Insofern haben die AirPods den Test auf ihre Sporttauglichkeit bravourös bestanden.

Erstes Fazit

Für ein definitives Fazit ist es noch zu früh, doch schon nach sechs Tagen schält sich heraus, dass die AirPods vermutlich zu einem der meistgenutzten Apple-Produkte in meiner Umgebung werden könnten.

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Gehört: „Wölfe“ von Timothy Stahl

Cotton Reloaded auf Sparflamme

Mit der Episode 50 „Tödliches Finale“ schwenkte meine Lieblings-Hörbuch-Serie Cotton Reloaded in einen anderen Rhythmus um, nun erscheint für etwa ein Jahr nur alle zwei Monate eine Sonderausgabe, dann geht es – laut Christian Weis – mit einem veränderten Grundkonzept weiter. Das finde ich an sich gut, denn ein Serien-Ende wäre ein Grund für absoluten Frust gewesen. Gleichzeitig hinterlässt es eine gewisse Leere, denn hier und da brauche ich auch immer wieder mal neues Hörbuch-Futter. Diese hatten die preisgünstigen und durchweg faszinierenden Episoden um die Agenten des „G-Teams“

Folge 51 („Die letzte Nacht“), also die erste der außerhalb der alten Reihe veröffentlichten Episoden, stammt von Timothy Stahl. Nachdem ich sie durch hatte, suchte ich im iTunes-Store nach neuem Hörbuch-Futter. Timothy Stahl war mein Startpunkt – und sogleich ward ich fündig…

Timothy Stahl: „Wölfe“

Eigentlich war „Wölfe“ ein Sechsteiler, also unterteilt in nacheinander erscheinende Episoden, die zusammen eine große Werwolf-Saga ergeben. Zum Glück für mich bin ich erst eingestiegen, als diese Serie schon abgeschlossen war, denn zu diesem Zeitpunkt war der Sammelband (neudeutsch als „Collector’s Pack“ bezeichnet) zum Freundschaftspreis schon erhältlich: Gut 19 Stunden Hörbuch für 6,99 €, da kann man nicht meckern. Noch dazu hasse ich lange Warteperioden, wenn ich schon in eine solche Geschichte eingestiegen bin – über meinen Frust bezüglich der langen Wartedauer auf den dritten Teil der „Königsmörder-Chronik“ von Patrick Rothfuss habe ich mich hier ja schon ausgelassen…

Eine spannende Werwolf-Saga zum kleinen Preis: „Wölfe“ (Collector's Pack) von Timothy Stahl

Eine spannende Werwolf-Saga zum kleinen Preis: „Wölfe“ (Collector’s Pack) von Timothy Stahl – noch dazu mit stylishem Cover!

Jeden Morgen auf dem Laufband gab es also eine gute Ladung von dieser Werwolf-Saga. Und wie immer, wenn ein Hörbuch mein Interesse weckt, musste ich zunehmend danach weiter und weiter hören. Da mein Schulkonzert mit dem 13. Dezember zum Glück bereits abgehakt war, hörte ich mit Kopfhörern zur Hausarbeit und beim Aufräumen meines Unterrichtsraums, auf Fahrten etc. Immer schneller zischte ich durch das Hörbuch, die letzten zwei Tage musste ich quasi in jeder freien Minute hören. Und das trotz der Tatsache, dass ich eigentlich gar kein Horror-Fan bin. Für Werwölfe kann ich mich eigentlich nicht sonderlich begeistern, doch diese Saga ist schlicht und ergreifend eines der spannendsten Hörbücher der letzten Monate gewesen.

Geschickt werden alte Mythen (inklusive solche der amerikanischen Ureinwohner) und ein moderner, in der heutigen Zeit spielender Stil miteinander verwoben. Diese Kombination machte die Geschichte äußerst faszinierend. Darüber hinaus ist die Charakterisierung der Hauptfiguren gelungen, denn obwohl man als Leser/Hörer die Bewegmotive der einzelnen Figuren zumindest in den Grundzügen kennt, überraschen sie einen immer wieder durch neue Kniffe. Mehrmals wird die vorher geschickt aufgebaute Erwartungshaltung gezielt enttäuscht oder umgangen – so kann man das iPhone dann wirklich gar nicht mehr weglegen.

Über den Inhalt verrate ich nichts, ich will nicht spoilern. Wer sich aber in überschaubarem Maß gerne gruselt und ansonsten auf eine packende Geschichte, die so auch zur Jetztzeit in den USA spielen könnte (na ja, mit Ausnahme des eigentlichen Kerns der Geschichte: Werwölfe…), abfährt, der kann hier kaum etwas falsch machen. Ich fand die Geschichte toll, die werde ich mir sicher noch ein paar Mal anhören.

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Song des Tages (108) – 2016-12-28

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Üblicherweise mag ich natürliche Stimmen eher als künstliche, doch der heutige Song des Tages stellt da eine Ausnahme dar. Der gesamte Song klingt derart synthetisch, dass es schon wieder eine ganz eigene Kategorie darstellt: „Can’t Get You Out Of My Head“ von Kylie Minogue:

Eines wird mir wohl nie begreiflich werden: Warum sich bereits erfolgreiche Sängerinnen immer noch in ihren Videos zu billigen Objekten degradieren lassen, auf die einige der männlichen Fans ihre Fantasien projizieren können. (Ein Beispiel wäre im Video-Clip z.B. ab 1:30 zu finden.)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (107) – 2016-12-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In einem der Blogs, denen ich folge, wurde vor etwa einem bis anderthalb Jahren der heutige Song des Tages rezensiert und hoch gelobt, woraufhin ich mir die EP von iTunes zulegte.

Der Sänger, Graham Candy, hat eine recht ausgefallene Stimme, da er überwiegend in einer sehr hohen Lage singt. Das sorgt für einen gewissen Überraschungseffekt, daher mag ich „Holding Up Balloons“ so gerne:

Der Video-Clip ist ganz unterhaltsam, wenngleich die Musik ohne auch sehr gut funktioniert.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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