Gesehen: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“

Gleich vorweg das Fazit: Hammer, sofort ansehen! So, nachdem das schon einmal raus ist, kann ich jetzt etwas entspannter an die Rezension dieses wundervollen Films gehen.

Im Oktober hatte ich ja schon in einem Blogeintrag über das exzellente Hörbuch berichtet. Damals plante ich, mir den Film zum Geburtstag anzusehen. Doch um den Tag herum war schulisch und familiär einfach zu viel los, außerdem wäre ich aus Erschöpfungsgründen sicher eingeschlafen – und obwohl das bei mir im Regelfall eher ein positives Qualitätsurteil über einen Film ist (hier) – bei diesem Film wollte ich von der ersten bis zur letzten Minute voll dabei bleiben.

Fantastischer und mitreißender Film ohne künstliche Action – sofortige Guck-Empfehlung: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“

Fantastischer und mitreißender Film ohne künstliche Action – sofortige Guck-Empfehlung: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“

Gestern Nachmittag habe ich also meine Kreditkarte bemüht, den Film bei iTunes für 12 € gekauft und geladen. Und es hat sich so dermaßen gelohnt, hellwach zu bleiben: Der Film ist spannend, ohne die Actionszenen gekünstelt wirken zu lassen (kein Wunder, sie sind halt ein essentieller Teil der Handlung). Die Mischung aus Wissenschaft, Spannung und Humor ist perfekt austariert. Da kann man auch die Abweichungen vom Buch – selbst die besonders lieb gewonnenen Passagen – verschmerzen. Mit 142 Minuten ist der Film nicht gerade kurz, doch kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf, denn die verschiedenen Handlungsstränge werden geschickt so gegeneinander montiert, dass man als Zuschauer nie zu lange in einer gleichbleibenden Perspektive verharrt.

Matt Damon als Hauptdarsteller gibt eine exzellente Darstellung des auf sich allein gestellten Astronauten. Ein paar Szenen werden durch seine schauspielerischen Fähigkeiten sogar noch besser als im (Hör-)Buch. Zum Beispiel die Szene, als er im Rover sitzt und in Richtung der Logbuch-Kamera darauf hinweist, dass nun der „am wenigsten Disco-mäßige Song aus Lewis‘ Musiksammlung folge“, nur um dann „Hot Stuff“ (hier) von der Disco-Queen Donna Summer anzuwerfen und beim Fahren abzudancen… Da könnte man vor Lachen glatt vom Sofa plumpsen.

Wo ich schon bei der Musik bin… Über Apple Music habe ich mir den Soundtrack auf das iPad geladen und heute Vormittag beim Zusammensuchen der Steuer-Unterlagen (ja, es wird langsam wieder Zeit…) angehört. Der Soundtrack ist sehr gelungen, viele Stücke kann man auch ohne den Film als eigenständige Werke anhören und genießen. Ein paar davon sind gleich in meine Soundtrack-Favoritenliste gewandert.

Mei, den Film werde ich sicher noch etliche Male ansehen (auch auf Englisch, da könnten ein paar Wortwitze noch schöner ausfallen). Das waren ausnehmend gut investierte 12 €!

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10 Gedanken zu „Gesehen: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“

  1. Zeilenende sagt:

    Ich hatte ja auf „Der Marsianer“ im Buchdate gehofft … Jetzt muss ich mir das Buch wohl zu Weihnachten wünschen, damit ich dann auch endlich mal den Film gucken kann. gg

  2. simonsegur sagt:

    Danke für’s umgesetzte Versprechen 🙂
    Immer wieder einmal erfrischend schön, wenn eine Verfilmung tatsächlich was wird. Da freu ich mich drauf. Und habe jetzt die schwere Entscheidung zu tätigen: Erst Fillm oder Buch …
    Merci!

  3. Ok werde ich machen danke für den Tipp ;)!

  4. […] irgendwie geht es mir wie Mark Watney, dem fiktiven Astronauten aus „Der Marsianer“ (hier, hier und hier): Irgendwann zuckt die Hüfte, die schlichten Melodien, die vom unablässig hämmernden […]

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