Song des Tages (80) – 2016-11-30

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ein Album, für dessen Kauf mir als Jugendlicher immer das Geld gefehlt hatte, weswegen ich mit einer lausigen Kopie auf Kassette leben musste, war das „Trash“-Album von Alice Cooper. Bekannt wurde es vor allem wegen seines Openers, der derart eingängig gestaltet ist, dass er sogar seinen Weg in die Hitparaden fand, was für Stücke aus dem Bereich der Rock-Musik und insbesondere für derart gezielt auf Provokation geschminkte Künstler keine Selbstverständlichkeit ist. Den Song kann man fast zu jeder Tages- und Nachtzeit hören, er klingt einfach nur gut, ist nicht zu hart, nicht zu weich, spielt mit Tabus und ist doch in der Summe so harmlos, dass er nicht wirklich schlimm ist. Die Rede ist natürlich von „Poison“ von Alice Cooper:

Groooooovy. Nur beim Video sollte man immer wieder mal weggucken, sonst verätzt es einem die Bindehaut… 😉

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (79) – 2016-11-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. In den Achtzigern war Cindy Lauper eine der absoluten Pop-Größen, seither ist es um die Sängerin erstaunlich still geworden. Gelegentlich huschen ein oder zwei ihrer alten großen Hits über den Radio-Äther, darüber hinaus konnte ich sie in den letzten Jahren, eigentlich Jahrzehnten, nicht wahrnehmen.

Einer meiner Lieblingssongs von ihr ist sehr ruhig und entspannt, daher ist der heutige Song des Tages kein geringerer als „Time After Time“ von Cindy Lauper:

Anscheinend hat der Song nicht nur mir gefallen, auch der alte Großmeister des Jazz, Miles Davis, hat den Song in einer eigenen, kaum vom Original abweichenden Version aufgenommen:

Sehr schön – alle beide Versionen…

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Song des Tages (78) – 2016-11-28

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Bei einer der letzten Apple Keynotes, oder war es sogar die WWDC spielten sie als krönender Abschluss der Einstiegsveranstaltung. Davor hatte ich die Band kaum wahrgenommen, nun aber gefiel mir zumindest dieser Song – und zwar so gut, dass er zum heutigen Song des Tages wurde: „Counting Stars“ von One Republic:

Der Auftritt beim Apple Event war so unglaublich gut, dass ich dazu auch noch den passenden Link herausgesucht habe:

Gerade die Leistungen des Sängers finde ich beeindruckend, denn der Ambitus der Gesangsstimme ist in diesem Lied schon recht heftig. Das auch unter Konzertbedingungen abzuliefern… Uuuuiiiii!

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52 Wochen – Teil 40 („Allein im Wald bei Nacht“)

Das heutige Foto hätte eine wunderbare Vorlage für einige der frühen Romane Stephen Kings werden können. Entstanden ist es bei einem abendlichen Spaziergang mit der ganzen Familie durch den örtlichen Wald.

Die Kinder hatten ihre Kurbeltaschenlampen dabei und funzelten wie wild durch die Gegend. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich ihnen vorher etwas über Wildschweine erzählt hatte, immerhin hatte eines vor ein paar Tagen einen Radfahrer zu Fall gebracht… (siehe hier). Also hatten sie einen deutlich bemerkbaren Respekt vor der sich schnell ausbreitenden Dunkelheit.

Und genau das brachte mich auf die Idee für das „52 Wochen Selfie“, also drehte ich mich so, dass ich mal nicht angestrahlt wurde und nahm dabei eine eher körnige Bildqualität in Kauf, die meiner Meinung nach aber perfekt zum Thema passt.

Da bekomme ich glatt Angst vor mir selbst...
Da bekomme ich glatt Angst vor mir selbst…

Verwendet: iPhone SE (Frontkamera), keine Filter (das Bild war schon mehr als ausreichend gruselig).

Bonus

Irgendwie hat mir die Idee für das Selfie so imponiert, dass ich gleich noch ein bisschen weiter gegangen bin: In ganz entfernter Anlehnung an den Film „The Village“ habe ich aus dem Selfie, einem zweiten Versuch und einem Blick direkt nach oben von der Stelle des Selfies aus einen kleinen Film gebastelt. Auch ein Soundtrack durfte nicht fehlen…

Hier gibt’s den Film und die darin verwendeten Audio-Dateien (mp3 oder m4a) separat. Beim Ansehen des Films empfehle ich (gute) Kopfhörer, damit die Bässe so richtig rauskommen (ohne klingt’s leider nur halb so gruselig). Alles liegt auf meiner Dropbox – ich weiß nicht, wie schnell von dort gestreamt wird, aber der Film ist auch nur gute 80 MB groß…

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 40 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

Song des Tages (77) – 2016-11-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Schon seit Jahren fasziniert mich die Stimme von Pharrell Williams, der mittlerweile ja schon einige wirklich mitreißende Songs auf den Markt gebracht hat. Am stärksten beeindruckt hat mich in der letzten Zeit der Song, den ich zum heutigen Song des Tages gekürt habe: „Freedom“ von Pharrell Williams:

Ich behaupte nicht, die gesamte in den Video-Clip gepackte Symbolik zu verstehen, doch einige Stellen sind schon sehr beeindruckend umgesetzt. Und dann dieses hohe, im intensiven Kreischen bis ins Mark dringende hohe Register seiner ohnehin fantastischen Stimme – wow!

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Volljährig

Heute ist es soweit: Meine Frau und ich sind seit genau 18 Jahren zusammen. Wie in jeder Beziehung gab es immer wieder mal besondere Höhen und besondere Tiefen, doch alles in allem überwogen die Höhen eindeutig.

Vorhin haben wir die Kinder kurz allein zuhause gelassen und sind für eine halbe Stunde durch die Abenddämmerung spaziert. Beim Reden waren wir uns wieder einmal einig darüber, dass wir viele Ansichten bzw. Einstellungen teilen – und dass wir stets nach vorne blicken. Die 18 Jahre, die bereits gemeinsam hinter uns liegen, sind mehrheitlich gute Jahre gewesen (2011 war nicht so das Jahr nach unserem Geschmack, dafür kamen danach die bislang besten…), mit Sicherheit folgen noch viele wundervolle Jahre, nein Jahrzehnte.

Seit nunmehr 18 Jahren zusammen – und es wird immer besser.
Seit nunmehr 18 Jahren zusammen – und es wird immer besser.

Daher fasse ich mich zum späten Abend ganz kurz: Danke für alles, beste Frau der Welt!

Aus „Alt“ mach „Neu“

Hehe, ein wenig reißerisch ist der Titel ja schon, dabei ist die Sache recht banal: Letzte Woche fuhr ich am Mittwoch nach dem Nachmittagsunterricht von der Schule aus mit meinem wundervollen E-Bike los. Plötzlich bemerkte ich, dass das Display dunkel war. Das kann und darf nicht sein, denn über die zentrale Einheit werden ja Motor und Licht gesteuert. Es muss immer an sein. Also lag wohl ein echtes Problem vor. Wie ernst es war, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erahnen…

Am Morgen hatte es den gesamten Hinweg zur Schule sehr heftig geregnet, daher dachte ich mir zuerst nichts dabei, trennte kurz das Display ab und rieb die Kontaktfläche am Display sowie an der Halterung trocken. Zuerst sah alles gut aus, das Display erwachte ordnungsgemäß. Ich stieg wieder auf und trat in die Pedale. ZACK! Wieder aus. Bäh!

Also schnell den Akku abgenommen, diesen Kontakt auch überprüft und trockengelegt. Gleiches Spiel: Display geht an, sobald ich aber beim Anfahren Leistung einforderte… Aus. So kam ich ja nicht wirklich vom Fleck. Also drehte ich gleich in eine andere Richtung: Zum Fahrradladen, der glücklicherweise nicht weit weg war. Dort schilderte ich das Problem, binnen Minuten hatten wir verschiedene Tests gemeinsam durchgeführt – alle ohne Erfolg. Also ab nach Hause, ohne mein geliebtes E-Bike.

Das Ersatzteil für die zentrale Steuereinheit wurde vom Fahrradladen noch am selben Abend bestellt, kam bis Samstag, wurde am Montag eingebaut. Seitdem habe ich das E-Bike wieder. Und diese paar Tage dazwischen waren eine echte Qual: Morgens im Schulbus war es so eng und stickig – das war bei mir in den letzten Wochen/Monaten komplett in Vergessenheit geraten. Und so gerne hätte ich mein Wissen in dieser Hinsicht auch gar nicht wieder aufgefrischt.

Einen letztlich belanglosen, aber kosmetisch schönen Nebeneffekt hatte die Aktion: Der Kilometerstand vor dem Ausfall der Steuereinheit lag bei etwa 720 Kilometern, die ich seit August zurückgelegt hatte. Am Montag lag die Entfernung wieder bei 0 Kilometern. Wie durch Zauberhand habe ich somit ein „ganz neues E-Bike“ bekommen… Gewusst wie! (Lieber wäre es mir gewesen, mittlerweile schon gut 800 Kilometer auf dem Kilometerzähler zu haben und dafür nicht fast sechs Tage auf mein E-Bike verzichtet gehabt haben zu müssen…)

P.S.: Beim Abholen habe ich mich erkundigt, ob es denn am starken Regen gelegen habe, was nicht der Fall war. Beim Austausch der Teile hatte der Techniker gesehen, dass innen alles trocken war. Es war anscheinend ein ganz banaler Vollausfall der Hardware. Ihm ist das trotz etlicher baugleicher Modelle, die sie bereits verkauft haben, noch nicht untergekommen. Na gut, dann hoffe ich mal, dass mir das auch nicht noch einmal passiert…