Gehört: „Todesmärchen“ von Andreas Gruber

Als ich vor einigen Monaten zum ersten Mal einen Maarten S. Sneijder-Roman in Hörbuch-Form anhörte, packte mich sofort das Sneijder-Fieber. Kaum war ich fertig, besorgte ich mir bei iBooks die Buchfassung von „Todesfrist“, dem ersten Roman der Trilogie, danach kam das Hörbuch des Bandes dran (beim Laufen auf dem Laufband ist es ziemlich laut, wenn ich die Geschichte bereits kenne, fällt es mir leichter, das Hörbuch nebenbei zu genießen).

Im August erschien nun der dritte Band, „Todesmärchen“, den ich bei iBooks vorbestellt hatte. Über die Arbeit im Garten und dergleichen kam ich (bisher) leider nicht zum Lesen, genoss aber in vollen Zügen das Hörbuch, das ich mir vor lauter Ungeduld einfach auch schon besorgt hatte (dafür nur in der gekürzten Fassung).

Vermutlich der Abschluss einer irrsinnig spannenden Trilogie: „Todesmärchen“, der dritte Maarten S. Sneijder-Roman.

Vermutlich der Abschluss einer irrsinnig spannenden Trilogie: „Todesmärchen“, der dritte Maarten S. Sneijder-Roman.

Die Geschichte ist derart kompliziert, dass ich gar nicht erst den Versuch unternehme, eine vernünftige Inhaltsangabe hier zu erstellen. Das ginge schon, die zu investierende Zeit wäre es mir auch absolut wert, würde aber für jeden, der den Roman noch nicht gelesen/gehört hat, zu viel spoilern. Und das möchte ich auf gar keinen Fall tun.

Spannender finde ich ein paar Parallelen zu Dr. House. House kann ohne Vicodin nicht funktionieren, Sneijder braucht sein Gras. House ist schmerzlich offen und fies im Umgang mit anderen Menschen, Sneijder steht ihm in nichts nach. House dreht gegen Ende der siebten Staffel durch und muss in den Knast, Sneijder (ich darf nicht spoilern, ich darf nicht spoilern, ich darf nicht…), ähm, muss am Ende der Trilogie auch in den Knast…

Das sind schon faszinierende Parallelen. Und so konnte ich die Reihe vor ein paar Wochen auch meiner Frau schmackhaft machen. Ich habe ihr nichts anderes erzählt, als dass es sich um einen Profiler handle, der vom Typ ziemlich genau wie Dr. House wäre: ein brillanter Arsch. Offensichtlich kam sie auf den Geschmack, denn die ersten zwei Hörbücher hat sie auch schon durchgehört (ihr ging es wie mir: Es war im letzten Drittel so spannend, dass man nur absolut unaufschiebbare Dinge noch erledigte, alles andere wurde im Tagesablauf so verschoben/verlegt, dass sich dabei oder davor das Hörbuch zu Ende hören ließ).

Daher kann ich allen Sneijder-Fans den dritten Band ebenso ans Herz legen, wie ich allen, die noch nie von diesem skurrilen Typen gehört haben, die gesamte Trilogie empfehle: wärmstens. Gerade in der kalten Jahreszeit sind derart spannende Romane unersetzlich. Ofen an, sich mit dem iPhone davor gestellt und dann in der Geschichte versinken. Hammer!

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12 Gedanken zu „Gehört: „Todesmärchen“ von Andreas Gruber

  1. simonsegur sagt:

    Danke fürs Lustmachen. Wird definitiv von mir geprüft 🙂

  2. Es Marinsche kocht sagt:

    Du liest / hörst im stehen?????

  3. […] im eBook. So muss ich heute einen Großteil des Nachmittags ausgesehen haben. „Todesmärchen“ von Andras Gruber – ein Thriller vom Feinsten – hat mich gefesselt. Meinem […]

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