Archiv für den Monat Oktober 2016

Song des Tages (50) – 2016-10-31

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Halloween, da muss was Gruseliges her… Aber auch wieder nicht zu schlimm. Daher wähle ich einen Klassiker, der mir seit Jahren immer wieder mal für ein paar Stunden/Tage im Ohr hängen bleibt. Und er ist es wert, denn es handelt sich um „Can I Play With Madness“ von Iron Maiden:

Für Heavy Metal schon sehr eingängig und mit erstaunlich hohem Ohrwurmpotenzial. Das Original vom Album ist klanglich dann schon noch ein paar Klassen höher angesiedelt, was mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nach daran liegt, dass Iron Maiden sich wohl (habe ich mal gelesen) seit Jahrzehnten weigern, einen ausführlichen Soundcheck vor Beginn des Konzerts durchzuführen. Das machen wohl fast nur die Roadies, sodass am Anfang des Konzerts der Sound meist eher „grottig“ sein soll, um dann im Verlauf der ersten 20-30 Minuten besser zu werden.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Sonntags-Schmunzeln

Gerade habe ich bei Twitter etwas gefunden, gleich bei YouTube nachgesehen, denn das muss ich einfach teilen. Es ist so gnadenlos süß, dass es sicher nicht nur meinen Sonntag ein wenig verschönert!

So herrlich!

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52 Wochen – Teil 36 („Say hi to the bad guy.“)

In einer Freistunde verließ ich vor ein paar Tagen die Schule, um ein neues Kleidungsstück zu erwerben und meinen Koffein-Pegel drastisch zu erhöhen, denn es stand noch die Aufsicht über eine Klassenarbeit an (und das ist außerordentlich unspannend). Vor dem Verlassen des Schulgebäudes suchte ich noch einmal die sanitären Einrichtungen auf, die vor ein paar Wochen frisch saniert, z.T. sogar komplett neu gestaltet wurden. Und da erblickte ich mein Äußeres im Spiegel. Sofort kam mir die Idee für das heutige Foto:

Das Selfie der Woche: „Say hi to the bad guy.“

Das Selfie der Woche: „Say hi to the bad guy.“

Im Gegensatz zu den bisherigen Sonntagen habe ich heute sogar einen kleinen Bonus zu bieten: Takeouts.

Drei Versuche, drei interessante Ergebnisse, doch keines so gut wie das endgültige Selfie für heute...

Drei Versuche, drei interessante Ergebnisse, doch keines so gut wie das endgültige Selfie für heute…

Vor allem oben rechts hatte ich einen absoluten Gangster-Blick drauf, beinahe hätte ich vor mir selbst Angst bekommen… Und das untere Bild hätte fast das Rennen gemacht, doch es war zu nahe an dem Selfie Nr. 30 („Selfie für Anfänger“), daher gab ich dem anderen Foto den Vorzug.

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 36 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Song des Tages (49) – 2016-10-30

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Mit „Klassenfahrt“ brachten die Wise Guys ein geradezu sensationell gutes Album heraus, dem man den Besetzungswechsel sowohl beim Songwriting als auch am Gesamtklang anmerkte. Nicht jede Veränderung ist schlecht, auch wenn viele Fans nicht einverstanden waren und ihrem Clemens noch lange nachtrauerten.

Mein Favorit vom „Klassenfahrt“-Album ist der heutige Song des Tages: „Hamlet“ von den Wise Guys:

Am schönsten finde ich ja die Stelle nach dem Refrain:

Was für eine Story! Du find’st das krass? Pass auf, es kommt noch viel dicker, denn…

Allein dafür habe ich den Song bestimmt schon zehnmal angehört…

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Lesenswert

Vor ein paar Tagen berichtete ich von unserem Konzert mit Axel Schlosser (hier), mittlerweile sind diverse Zeitungskritiken erschienen. Die meisten stehen hinter einer Paywall, daher verlinke ich die gar nicht erst. Ein durchaus lesenswerter Artikel ist aber hier zu finden.

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Gehört: „Todesmärchen“ von Andreas Gruber

Als ich vor einigen Monaten zum ersten Mal einen Maarten S. Sneijder-Roman in Hörbuch-Form anhörte, packte mich sofort das Sneijder-Fieber. Kaum war ich fertig, besorgte ich mir bei iBooks die Buchfassung von „Todesfrist“, dem ersten Roman der Trilogie, danach kam das Hörbuch des Bandes dran (beim Laufen auf dem Laufband ist es ziemlich laut, wenn ich die Geschichte bereits kenne, fällt es mir leichter, das Hörbuch nebenbei zu genießen).

Im August erschien nun der dritte Band, „Todesmärchen“, den ich bei iBooks vorbestellt hatte. Über die Arbeit im Garten und dergleichen kam ich (bisher) leider nicht zum Lesen, genoss aber in vollen Zügen das Hörbuch, das ich mir vor lauter Ungeduld einfach auch schon besorgt hatte (dafür nur in der gekürzten Fassung).

Vermutlich der Abschluss einer irrsinnig spannenden Trilogie: „Todesmärchen“, der dritte Maarten S. Sneijder-Roman.

Vermutlich der Abschluss einer irrsinnig spannenden Trilogie: „Todesmärchen“, der dritte Maarten S. Sneijder-Roman.

Die Geschichte ist derart kompliziert, dass ich gar nicht erst den Versuch unternehme, eine vernünftige Inhaltsangabe hier zu erstellen. Das ginge schon, die zu investierende Zeit wäre es mir auch absolut wert, würde aber für jeden, der den Roman noch nicht gelesen/gehört hat, zu viel spoilern. Und das möchte ich auf gar keinen Fall tun.

Spannender finde ich ein paar Parallelen zu Dr. House. House kann ohne Vicodin nicht funktionieren, Sneijder braucht sein Gras. House ist schmerzlich offen und fies im Umgang mit anderen Menschen, Sneijder steht ihm in nichts nach. House dreht gegen Ende der siebten Staffel durch und muss in den Knast, Sneijder (ich darf nicht spoilern, ich darf nicht spoilern, ich darf nicht…), ähm, muss am Ende der Trilogie auch in den Knast…

Das sind schon faszinierende Parallelen. Und so konnte ich die Reihe vor ein paar Wochen auch meiner Frau schmackhaft machen. Ich habe ihr nichts anderes erzählt, als dass es sich um einen Profiler handle, der vom Typ ziemlich genau wie Dr. House wäre: ein brillanter Arsch. Offensichtlich kam sie auf den Geschmack, denn die ersten zwei Hörbücher hat sie auch schon durchgehört (ihr ging es wie mir: Es war im letzten Drittel so spannend, dass man nur absolut unaufschiebbare Dinge noch erledigte, alles andere wurde im Tagesablauf so verschoben/verlegt, dass sich dabei oder davor das Hörbuch zu Ende hören ließ).

Daher kann ich allen Sneijder-Fans den dritten Band ebenso ans Herz legen, wie ich allen, die noch nie von diesem skurrilen Typen gehört haben, die gesamte Trilogie empfehle: wärmstens. Gerade in der kalten Jahreszeit sind derart spannende Romane unersetzlich. Ofen an, sich mit dem iPhone davor gestellt und dann in der Geschichte versinken. Hammer!

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Jetzt ist’s aber so richtig Herbst!

Mehr muss ich dazu gar nicht sagen…

Buntes Laub, Nebel, nass und kalt – aber gleichzeitig ganz herrlich: Herbst auf der Ostalb.

Buntes Laub, Nebel, nass und kalt – aber gleichzeitig ganz herrlich: Herbst auf der Ostalb.

Gelegentlich traut sich die Sonne sogar für einen kurzen Moment raus, bevor wieder alles in der nebligen Suppe versinkt...

Gelegentlich traut sich die Sonne sogar für einen kurzen Moment raus, bevor wieder alles in der nebligen Suppe versinkt…

(Ein sehr gutes Wetter zum Spazieren. Hab ich vorhin mit meiner Frau gemacht – hmmmmm.)

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Song des Tages (48) – 2016-10-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Am ersten Ferientag (ich weiß, technisch gesehen ist das erst der Montag, doch auch der Samstag fühlt sich schon wie Ferien an…) hat jeder Lehrer und jeder Schüler (jeglichen Geschlechts) das absolute Recht, einfach mal „Na und?“ zu sagen. Ich als Lehrer sage dann regelmäßig „Na und?“ zur Vorbereitung, zur Korrektur, zu den Notenlisten, zum ewig gleichen Termindruck, zu XY (hier bitte beliebige weitere Dinge einsetzen, die uns Lehrer so nerven).

In der Musik gab es (und gibt es auch heute) immer wieder mal einzelne Gestalten, die zu den vielen auf sie einprasselnden Erwartungen der Fans immer nur „Na und?“ sagen – und meistens fahren sie sehr gut damit. Mit seinem Spruch…

Don’t be afraid of mistakes. There are none.

…eroberte sich Miles Davis einen Platz in meinem musikalischen Herzen. Und er war ein Meister des Ignorierens von Erwartungshaltungen. Nicht ganz umsonst spielte er jahrelang mit dem Rücken zum Publikum – ihm ging es um die Musik, nicht um das „Gesehen Werden“.

Darum ist der heutige Song des Tages der einmalig coole Opener „So what“ vom Album „Kind of Blue“ von Miles Davis:

Wenn der Kontrabass mit dem Riff loslegt, schmelze ich dahin. Außerdem verbinde ich noch eine sehr schöne Erinnerung daran, wie ich 2005 auf der Heimfahrt von Klingenberg, wo wir die „Dreigroschenoper“ aufgeführt hatten, in einem VW-Bus voller Musiker saß und wir gemeinsam das Trompetensolo fehlerfrei mitsangen. Alle. Das war fein.

Anmerkung: Der heutige Beitrag war schon vor Tagen fertig, nur hatte ich vergessen, den „Veröffentlichen“-Knopf zu betätigen. Aber an einem Samstag ist das hoffentlich nicht zu schlimm…

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Song des Tages (47) – 2016-10-28

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Freitag. Der Tag der Woche, auf den sich Unmengen von Schülern und Lehrern gleichermaßen freuen. Vor nunmehr 24 Jahren brachten The Cure ihr wirklich hörenswertes Album Wish heraus, auf dem auch ein phänomenal gutes Stück enthalten ist, das sich genau dieser Thematik annimmt: „Friday I’m In Love“ – hier ein Ausschnitt aus den Lyrics:

I don’t care if Monday’s blue
Tuesday’s gray and Wednesday too
Thursday I don’t care about you
It’s Friday I’m in love

Monday you can fall apart
Tuesday Wednesday break my heart
Oh, Thursday doesn’t even start
It’s Friday I’m in love

Daher ist der heutige Song des Tages die Hymne an den Freitag schlechthin „Friday I’m In Love“ von The Cure:

Wieder so ein Song mit Ohrwurmcharakter, hmmmm, na gut, dann summ’ ich heute halt diese Melodie vor mich hin… „It’s Friday I’m in love…“

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Song des Tages (46) – 2016-10-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Einer der besten Musikfilme aller Zeiten ist meiner Meinung nach „Singin‘ In The Rain“ aus dem Jahr 1952. Er ist vollgepackt mit guten Songs (wenngleich das leider nur für die englischsprachige Version gilt, denn die Übertragung ins Deutsche ist derart peinlich, dass man diese leider nicht empfehlen kann) und atemberaubenden Choreographien (noch dazu in für heutige Verhältnisse gar nicht mehr realisierbar langen Kameraeinstellungen: da musste dann eine zwei- bis dreimonatige Stepptanz-Nummer mit nur drei oder vier Takes komplett im Kasten sein).

Der heutige Song des Tages stammt auch aus diesem Film, doch geht es hierbei um eine der fantastischen Wortwitz-Nummern, die im Deutschen so gar nicht funktionieren: „Moses“ aus „Singin‘ In The Rain“:

Im Wikipedia-Artikel zu diesem Film steht völlig zu Recht das folgende Zitat:

Der Film stellt einen Höhepunkt des Genres dar, das zu Beginn der 1950er Jahre seine Blüte im Hollywood Studio-System erlebte. Die temperamentvollen Tanz- und Musikszenen ergeben eine perfekte Symbiose aus spielerischer Präzision, ironischer Brechung und übermütigem Elan. Das Musical spielt seine überbordenden Möglichkeiten an Sets und Dekors lustvoll aus und entführt die Zuschauer durch die Verlegung der Handlung zu einem wichtigen Augenblick der Filmgeschichte.

Besser kann man es nicht ausdrücken.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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