Archiv für den Monat September 2016

Song des Tages (19) – 2016-09-30

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Whitesnake war als Band schon erfolgreich, als ich gerade einmal begann, mich überhaupt für Musik zu interessieren. Die großen Hits wie „Here I Go Again“ und „Is This Love“ kamen heraus, bevor ich auch nur zehn Jahre alt war. In der siebten oder achten Klasse erwachte mein Interesse an der E-Gitarre, denn mein bester Kumpel stieg damals von der klassischen auf die elektrische Variante um. Ich bettelte so lange, bis ich eine gebrauchte E-Gitarre von meinen Eltern gekauft bekam, ab da ging meine gesamte freie Zeit für dieses Instrument drauf.

Von da an wuchs natürlich auch meine Neugier auf den von der E-Gitarre geprägten Teil der Musiklandschaft, der eher in den rockigen Gefilden zu suchen ist. Eines der besten Stücke des „Slip of the Tongue“-Albums der bereits erwähnten Band Whitesnake ist der für heute ausgewählte Song des Tages: „Judgement Day“:

So albern es klingen mag: Mir gefallen an diesem Stück am besten die Pausen. Sie verleihen ihm diese pathetische Schwere, die Dramatik und auch den Groove. Hach, gleich noch einmal…

(Update, 4. Februar: Neuer Video-Link, da der alte bei YouTube gelöscht wurde.)

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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Song des Tages (18) – 2016-09-29

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Die vielfältigen Kulturen der Welt bieten einen enormen Reichtum an unterschiedlicher Musik. Jede einzelne Kultur ist für sich schon erforschenswert, spannender ist es jedoch, Grenzgänger, die zwischen verschiedenen Kulturen hin und her wechseln und die Musikstile gekonnt vermischen, anzuhören. Für den Song des Tages habe ich daher einen ganz speziellen Künstler ausgewählt: Claude Chalhoub, der mit „Don’t Wake Me Up“ ein sehr ansprechendes Stück veröffentlicht hat:

Wem der Stil gefällt, der sollte ein wenig weiter bei YouTube stöbern, denn es gibt auch noch Stücke wie „Red Dessert“ und andere Perlen aus dem gleichen Album, die ich durchaus für hörenswert erachte.

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Ein bisschen Werbung in eigener Sache…

Am 23. Oktober findet in Ellwangen ein absehbar superbes Konzert statt, bei dem das Ostalb Jazz Orchestra, zum dem auch ich gehöre, mit Axel Schlosser, dem Solo-Trompeter der HR-Big Band, ins Peutinger-Gymnasium einladen. Das Programm ist vielfältig und sollte für jeden Jazz-Fan etwas bieten. Also: kommt und sagt es allen weiter!

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Das Ostalb Jazz Orchestra und Axel Schlosser laden ein zum Konzert am 23. Oktober!

Karten und weitere Informationen gibt’s bei Musik Bader in Ellwangen. Ruft ihn an, der Mann hat den lieben langen Tag nichts zu tun, außer Staubsauger, nein, Saxophon zu üben und nebenbei ein paar Karten zu verkaufen… 😉

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Song des Tages (17) – 2016-09-28

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Kindheit: Meine Eltern haben mir einen Reise-Schallplattenspieler gegeben, gelegentlich durfte ich mir Platten bestellen, wenn meine Mutter ohnehin bei einem bestimmten Versand Bücher oder ähnliches orderte. Besonders angetan war ich von alten Jazz-Platten. Der Klang war furchtbar, permanent rauschte es, oder es „störten“ Knackser und andere Mängel, aber wenn man ein paar Minuten intensiv lauschte, traten diese Geräusche in den Hintergrund. Die Substanz der Musik, vor allem der fantastische Big Band-Sound von Count Basie und Glenn Miller trat hervor. Darin konnte ich versinken. Und einen dieser absoluten Knaller habe ich als Song des Tages ausgewählt „Midnite Blue“ von Count Basie & His Orchestra:

Eigentlich genügen schon die ersten 30-40 Sekunden, um mich völlig zu verzaubern. Neun Sekunden lang geht die Klavier-Einleitung, dann setzt die Band ein. Ab da zieht sich ein zufrieden-verklärtes Lächeln über mein Gesicht, dann schwebe ich in einer nostalgischen Welle dahin. Nach all diesen Jahren hat das Stück seine Macht über mich nicht verloren. Vielleicht erobert es heute noch ein paar Herzen.

Wem es am Anfang „zu ruhig“ erscheint, der sollte unbedingt dran bleiben, denn nach etwa zweieinhalb Minuten legt sich die Band so richtig ins Zeug und föhnt die – in meinem Fall nur noch spärlich vorhandenen – Haare gleich mal schnurstracks nach hinten.

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Song des Tages (16) – 2016-09-27

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“. Als großer Fan des „Hitchhiker’s Guide To The Galaxy“ von Douglas Adams, den ich mehrfach auf Englisch gelesen und etliche Male auf Englisch und Deutsch als Hörbuch angehört habe, mag ich die Verfilmung aus dem Jahr 2005 nicht komplett, denn sie weicht auf eigenartige Weise ohne Not an einigen Stellen empfindlich vom Original ab. Doch der Soundtrack ist schlicht superb, vor allem der Song gleich zu Beginn: „So long and thanks for all the fish“ von Joby Talbot:

Normalerweise mag ich theatralische Musik nicht so sehr, doch dieser Song passt perfekt zu der völlig überdrehten Geschichte, noch dazu ist sie aus musikalischer Sicht handwerklich perfekt angefertigt. Daher: Setzt euch, legt die Füße noch einen Moment hoch, bevor der Tag stressig wird – und genießt…

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Song des Tages (15) – 2016-09-26

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, für alle, die auch „Montag haben“ (hier), gibt’s heute eine akustische Wiedergutmachung: „I Wanna Rock“ von Twisted Sister:

Auch dieser Song ist mir zuerst in einem Film begegnet, in diesem Fall „Road Trip“. Hätte ich den Film nicht von einem guten Freund geschenkt bekommen, auf dessen Urteil ich viel gebe, wäre ich wohl nie in den Genuss dieser völlig absurden Story gekommen. So aber sehe ich ihn mir ein paar Mal im Jahr abends zur Entspannung an – und ich kann immer wieder über die gleichen (eigentlich schon völlig ausgelutschten) Witze lachen.

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Gehört: „Mind Control“ von Stephen King

Heute früh habe ich den Abschluss der Hodges-Trilogie von Stephen King zu Ende gehört. Vor kurzem hatte ich mich ja schon über die Absurdität des Titels echauffiert, denn den englischen Titel „End of Watch“ für die deutsche Fassung in einen anderen englischen Titel, „Mind Control“, umzuwandeln, erschien mir nicht sinnvoll – und erscheint mir auch heute noch nicht sinnvoll.

Gerade zu Ende gehört: „Mind Control“ von Stephen King, gelesen von einem fantastischen David Nathan

Gerade zu Ende gehört: „Mind Control“ von Stephen King, gelesen von einem fantastischen David Nathan

Inhalt

Brady Hartsfield, der Bösewicht aus „Mr. Mercedes“, ist wieder da – oder nein, ich sollte besser sagen: immer noch. Gleichzeitig ist er nicht einmal ganz da, denn sein Körper liegt nach wie vor apathisch (oder zumindest weitgehend seiner eigentlichen Funktionen beraubt) im Krankenhaus. Doch durch seine sture Verbissenheit und einen etwas übereifrigen Arzt, der ihm – zukünftigen Ruhm erhoffend – experimentelle Medikamente verpasst, entwickelt sich seine mentale Leistungsfähigkeit enorm weiter, bis er in die Lage versetzt wird, zuerst Dinge nur Kraft seines Geistes zu bewegen, dann sogar sein Bewusstsein in andere Körper zu transferieren.

Hilfreich steht ihm dabei eine Spielkonsole zur Seite, deren Demo-Version eines Spiels die Betrachter in einen leicht hypnotischen Zustand versetzt. Diese Demo-Version reichert Hartsfield mit Botschaften an, die den Zuschauer zum mehr oder weniger willenlosen Empfänger suizidaler Gedanken degradieren, die sich immer weiter verstärken und ausweiten, bis am Ende ein echter Suizid(versuch) erfolgt.

Diesem teuflischen Plan kommen Bill Hodges und seine Mitarbeiterin Holly sowie diverse ehemalige Kollegen und Freunde nach und nach auf die Spur. Gleichzeitig ticken zwei Zeitbomben, die den Verlauf der Handlung unter permanenter Spannung halten: Je länger Hartsfield seinen fiesen Plan verfolgen kann, desto mehr Personen treibt er in den Suizid, außerdem plagt den armen Hodge ein frisch diagnostizierter Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Wird es Hodge gelingen, Hartsfield zu stoppen, bevor er „den Löffel abgibt“? Das verrate ich nicht, ich lehne mich jedoch soweit aus dem Fenster, dass ich soviel herauslasse: Ein echtes „Happy Ending“ ist nicht möglich und kommt demzufolge auch nicht vor.

Fazit

Obwohl das Ende in groben Zügen für mich spätestens nach dem ersten Drittel ziemlich absehbar war, hielt die Spannung aus dem oben erwähnten doppelten Grund bis zum Schluss – die letzten anderthalb bis zwei Stunden des Hörbuchs über war es mir nicht möglich, die Geschichte zu unterbrechen.

Noch dazu hat Stephen King einem seiner sympathischsten Protagonisten – neben Stuart Redman aus „The Stand“ – einen würdigen und dankenswert stillen Abgang verschafft. Gleichzeitig hat er den Absprung geschafft, denn damit ist diese Trilogie wirklich auf drei Bände beschränkt.

Kurz und gut, mein finales Urteil: Mir hat das Hörbuch sehr gefallen, nicht zuletzt einem hervorragenden David Nathan ist dies zu danken. Die Trilogie ist damit hervorragend abgerundet. Obwohl ich es begrüße, dass dem so ist, hätte ich mir insgeheim noch ein paar weitere Geschichten mit den über drei Bände aufgebauten Figuren gewünscht. Doch wie singen die Rolling Stones so schön: „You can’t always get what you want“…

Ich denke, zum Jahreswechsel werde ich mir alle drei Hörbücher am Stück anhören, dann verdichtet sich der Gesamteindruck noch etwas mehr. Darauf freue ich mich schon jetzt.

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52 Wochen – Teil 31 („Der kritische Blick“)

Beim Verlassen des Hauses werfen viele Menschen einen kritischen Blick auf ihr Erscheinungsbild – auch ich pflege dieses Ritual. An der Frisur gibt es zum Glück nur selten etwas auszusetzen, doch muss ich leider attestieren, dass die Schuhe irgendwie nicht ganz zum Rest passen.

Kann ich mich so unter Leute wagen?

Kann ich mich so unter Leute wagen?

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 31 Wochen läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme (hier findet man alle meine Beiträge). Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen. Die übrigen Teilnehmer sind:

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Song des Tages (14) – 2016-09-25

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, zum Ausklang der Woche wollte ich mal wieder einen neuen Weg einschlagen, indem ich erneut die Stilrichtung wechsle: „Anyway the main thing is“ von Patty Larkin:

Der Song stellt das musikalische Highlight der Science Fiction-Komödie „Evolution“ dar — allein dafür habe ich den Film mindestens zwei- oder dreimal eingelegt…

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Song des Tages (13) – 2016-09-24

Jeden Tag empfehle ich einen Song als den „Song des Tages“, am Samstag wacht manch einer ja mit dem Gefühl eines „schweren Schädels“ auf, was könnte da musikalisch besser ins Bild passen als „Gravity“ von John Mayer:

Das erste Mal habe ich diesen Song bei einer Apple Keynote noch mit Steve Jobs gehört. An die übrigen Inhalte der Keynote kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern, doch der Song blieb hängen. Kaum war die Keynote vorbei, schon hatte ich mir das Live-Album „Try“ bei iTunes gekauft.

Fantastisch an der Live-Performance damals war, dass John Mayer ganz allein aufgetreten ist, völlig ohne Band. Als es dann an das Gitarrensolo ging, raunte er verschwörerisch ins Mikro: Pretend you’re hearing the band… Und dann legte er los. Das folgende Kabinettstückchen hat mich am meisten verzaubert, denn ein Solo ohne Begleitung ist normalerweise eher zum Abgewöhnen, hier jedoch war es eine echte Steigerung der Intensität, obwohl ganz objektiv weniger zu hören war. Wenn einem Musiker diese Art von Magie live gelingt, dann ist das schier unschlagbar.

Alle Songs in meiner freigegebenen Apple Music-Playlist.

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