Sommerprojekt 2016 – fliegender Wechsel

Abschluss…

Vorgestern habe ich den Teil des Sommerprojekts für beendet erklärt, für den ich mich maßgeblich zuständig fühlte:

Hier und da noch ein wenig krumm und schief, doch es soll ja nicht zu steril sein...

Hier und da noch ein wenig krumm und schief, doch es soll ja nicht zu steril sein…

Der Container mit fünf Tonnen Fassungsvermögen wurde gut gefüllt:

Viel mehr passt in den offenen Container nicht hinein.

Viel mehr passt in den offenen Container nicht hinein.

Insgesamt habe ich meiner Zählung nach 132 Pflanzringe verbaut, die letzte Kalkulation (ich konnte im Auto immer nur etwa 25 Stück transportieren, daher musste ich häufiger fahren) war gut, denn es sind nur vier Stück übrig geblieben, die ich in den nächsten Tagen halt wieder zurückgeben werde.

…und Neubeginn

Da für die kommenden Tage wundervolles, trockenes, wenn nicht gar heißes Wetter angesagt wurde, begann nach einem Tag der Erholung sofort das neue Projekt: Dachtausch im Woodport.

Für meine langjährigen Jünger (mir wurde jüngst unterstellt, einen leichten Jesus-Komplex zu haben, nun gut, dann kann ich ja in die Vollen gehen) ist die Woodport-Bauaktion eventuell noch ein Begriff, zur Not kann man hier noch einmal nachlesen.

Das damals mitgelieferte PVC-Dach war von Anfang an die reinste Katastrophe. Das Material war zu weich, um richtig stabil zu sein und seine Form einfach zu halten, und gleichzeitig zu steif, um sich gut aneinander zu fügen. Daher ergab sich bei allen überlappenden Abschnitten eine Lücke zwischen den Schichten – und selbstverständlich lief da immer im Winter das Schmelzwasser bzw. bei jedem Regenguss das vom „Papa“ gelieferte Wasser hinein. Kurzum: Drecksmist.

Also begann der Tag heute damit, den alten PVC-Krempel abzumontieren. Klingt nicht nach einem besonderen Aufwand, war aber bei etwa 100-120 Schrauben und abdichtenden Unterlegscheiben sowie einigen später von mir zum Zwecke der Abdichtung angebrachten Sonderverschraubungen eine gut zweistündige Arbeit, zum Teil in der prallen Sonne – und ich bin ja so ein sonnenverliebter Typ…

Hier sieht man den freien Blick auf den Himmel, nur die Stützbretter sind noch montiert. Hinter dem Woodport liegt noch ein Teil der alten PVC-Abdeckung auf den gerade am Montag fertig gestellten Stufen...

Hier sieht man den freien Blick auf den Himmel, nur die Stützbretter sind noch montiert. Hinter dem Woodport liegt noch ein Teil der alten PVC-Abdeckung auf den gerade am Montag fertig gestellten Stufen…

Dann kam der kniffligere Teil: 20 OSB-Platten montieren. Nachdem die erste Ecke passend ausgerichtet und festgeschraubt war, konnte in zwei Richtungen angebaut werden, etwa fünf Stunden und drei Akkuschrauber-Ladungen später war alles fertig:

Alles fertig, ich stehe mit den Füßen schon auf der Leiter, um nach getaner Arbeit wieder in den Feierabend hinunterzusteigen...

Alles fertig, ich stehe mit den Füßen schon auf der Leiter, um nach getaner Arbeit wieder in den Feierabend hinunterzusteigen…

Morgen wird es noch einmal anstrengend und auch ein wenig spannend, denn dann muss das Dach wetterfest gemacht werden. Erotische Begriffe wie „Dachpappe“ wandern durch meinen Kopf. Da ich damit (Dachpappe, nicht Kopf!) noch nie hantiert habe, kann es sein, dass im „Versuch und Irrtum“-Verfahren ausgetestet werden muss, wie sich das alles bewerkstelligen lässt. Wenn ich mir dabei nicht den Hals gebrochen habe, berichte ich morgen Abend wieder vom dann aktuellen Stand.

Advertisements
Getaggt mit , , ,

9 Gedanken zu „Sommerprojekt 2016 – fliegender Wechsel

  1. Arabella sagt:

    Ihr seit großartig.

  2. Es Marinsche kocht sagt:

    Respekt!

  3. Flowermaid sagt:

    … Arbeit, die man begehen kann ist so was von Realitätsverzaubert… 😉

  4. Zeilenende sagt:

    Hihi … Der Jesus-Komplex gibt dem Text doch noch amüsante neue Nuancen. Wenn das so weiter geht, muss ich mich wohl hinsetzen und ein Opus Magnum schreiben, indem ich von der wundersamen Wandlung eines PVC- in ein OSB-Dach berichte.

  5. […] habe ich es tatsächlich geschafft, das komplette Dach des Woodport (ich berichtete) mit Dachpappe zu verdecken, alles ordentlich zu vernageln bzw. festzutackern, dann sogar noch alle […]

  6. […] vor ein paar Monaten das Hörbuch „Totenlied“ von Tess Gerritsen besorgt und während meiner Gartengestaltungsaktion im August durchgehört. Seit damals habe ich immer wieder an dieser Rezension gesessen, doch […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: