Erster Test: „Zombies, Run!“-App

Sorgt bei mir gerade für spannende Abwechslung beim Laufen: „Zombies, Run!“

Sorgt bei mir gerade für spannende Abwechslung beim Laufen: „Zombies, Run!“

Für mein tägliches Laufen suche ich immer wieder nach einer gewissen Abwechslung, denn die stets gleichen Strecken langweilen mich und meinen Körper irgendwann.

Vor ein paar Wochen empfahl mir ein alter Freund, doch mal „Zombies, Run“ zu probieren. Letztlich ist es eine Smartphone-App (hier, es gibt auch einen Trailer), die den eigenen Lauf in eine vorgegebene Geschichte einbettet, wodurch der Läufer (vermeintlich) zum Akteur in einer Zombie-Apokalypse wird: Als einer der wenigen Überlebenden muss man immer wieder vor Zombie-Horden davonrennen, dabei Gegenstände einsammeln, die in der Menschen-Festung benötigt werden, oder andere Missionen erfüllen, die den Fortbestand des Rests an menschlicher Zivilisation gewährleisten sollen.

Lauf-App…

Abgesehen von dieser Geschichte ist es eine wirklich ganz normale Lauf-App, die mittels GPS solche Details wie Route und Geschwindigkeit protokolliert und übersichtlich darstellt:

Das war meine heutige Runde in der GPS-Kartenübersicht...

Das war meine heutige Runde in der GPS-Kartenübersicht…

Alle Daten übersichtlich auf einen Blick – mit dem Bonus der durchaus ansprechend gestalteten Geschichte drumherum.

Alle Daten übersichtlich auf einen Blick – mit dem Bonus der durchaus ansprechend gestalteten Geschichte drumherum.

…mit Extras

Der eigentliche Spaßfaktor bei der App ist das Einsammeln von Gegenständen während des Laufens. Als Läufer wird man zwar nicht von der App irgendwohin geschickt, das wäre wohl auch ein ziemlich kniffliges Problem beim Betreten fremder Grundstücke, was z.B. in den USA durchaus mal gravierende gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann. Doch die Missionen werden geschickt in den Lauf durch die eigene Umgebung integriert.

In meinem Fall – heute war ja nun mein erster Lauf mit dieser App – fand ich mitten auf dem Weg (angeblich) Batterien, eine Wasserflasche, einen Sport-BH… Dann wurde ich angewiesen, aus dem (fiktiven) „örtlichen Krankenhaus“ diverse „wichtige Unterlagen aus der medizinischen Forschung“ zu holen:

Beim Laufen sammelt man in Abständen diverse Gegenstände ein, die zur Handlung gehören.

Beim Laufen sammelt man in Abständen diverse Gegenstände ein, die zur Handlung gehören.

Das Einsammeln gelang mir (ich musste ja einfach nur weiter auf meinem Waldweg laufen), doch kaum hatte ich sie, wurde ich über die Kopfhörer darüber informiert. Wenige Sekunden später klebte bereits eine ganze Horde von Zombies an meinen Fersen, die wohl in der Nähe des Hospitals gelauert hatten, also musste ich mein Lauf-Tempo drastisch erhöhen. Ich entkam – vorerst. Kurz vor Schluss wurde ich dann noch einmal richtig gejagt

Fazit

Ganz ehrlich: So viel Spaß hatte ich beim Laufen schon lange nicht mehr, es sei denn, das Hörbuch war wirklich gut. Nun ist es eine interessante Frage, ob der Spannungsfaktor auch in den kommenden Tagen/Wochen erhalten bleibt. Falls ja, wäre das ja der blanke Wahnsinn. Falls nicht, na gut, dann halt nicht. Im schlimmsten Fall wechsle ich wieder zurück zu meiner vorherigen Lauf-App.

Für den Moment aber ist es eine sehr willkommene Abwechslung, die einen ganz normalen Morgenlauf in ein besonderes Erlebnis verwandelt. Sehr schön!

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12 Gedanken zu „Erster Test: „Zombies, Run!“-App

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    Hihi……

  2. Ich hoffe Dir steht der Sport-BH….

  3. Zeilenende sagt:

    Pfff … Zombieapokalypse. Ich war heute „morgen“ sehr zombiehaft … Glaub mir, da kannst du auch kriechend entkommen. 😀 Aber klingt nach einer witzigen Augmented Reality Idee. Gefällt mir, was auf dem Markt da derzeit passiert. 🙂

  4. Sachen gibt’s … da krieg ich SchnAPPatmung … 😀

  5. Tante Tex sagt:

    Na mein lieber Runner Five, mach dich gefasst auf seltsame Reaktionen auf deine panischen Spurts. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so schnell gerannt, als in den Momenten, in denen ich die Zombies ganz nah röcheln hörte.

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