Lesepositionen

Schon seitdem unser Großer fünf ist, kann er lesen und schreiben. Das Lesen hat es ihm vor allem angetan. Ist er mal in ein Buch eingetaucht, lässt es ihn nicht mehr los. Viele seiner Bücher hat er schon mehrfach gelesen (so war ich als Kind auch). Was ich aber in dieser Extremform nie gemacht habe, war das Lesen in völlig absonderlichen Körperhaltungen, das wäre mich schlicht zu anstrengend gewesen – ihn dagegen scheint es nicht sonderlich zu stören…

In der eigens dafür konstruierten Burg liest es sich am besten...

In der eigens dafür konstruierten Burg liest es sich am besten…

Schreibtisch oder Hocktisch?

Schreibtisch oder Hocktisch?

Köpfen unter's Wasser...

Köpfen unter’s Wasser…

Auch im Windfang kann man prima lesen...

Auch im Windfang kann man prima lesen…

Hingefläzt...

Hingefläzt…

Eingepennt...

Eingepennt…

Zwischen Heizung und Schrank sind die Comics genauso spannend...

Zwischen Heizung und Schrank sind die Comics genauso spannend…

Auf halber Backe...

Auf halber Backe…

Unterm Sessel...

Unterm Sessel…

Mit integrierter Schulterbrücke, sportlich, sportlich, mein Filius!

Mit integrierter Schulterbrücke, sportlich, sportlich, mein Filius!

Kennt ihr das auch von euch selbst oder euren Kindern, Geschwistern, Verwandten und Bekannten?

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12 Gedanken zu „Lesepositionen

  1. Arabella sagt:

    Euer Sohn ist ein feiner Junge.

  2. Hihi. So gelenkig möchte ich auch nochmal sein …

  3. Es Marinsche kocht sagt:

    Gelenkig….dynamisch….im Geiste wie auch körperlich offensichtlich….so ist’s recht 🙂 ’s Grüessli an den jungen Mann!

  4. Zeilenende sagt:

    Ich stimme in den Altersjammer mit ein. Auch ich wäre nicht gelenkig genug, um so zu lesen. Aber ich fläze mich auch in Positionen, die andere Leute unbequem finden. Ich klemme mich beim lesen gern ein. Notorisch in der Bahn mit den Knien am Vordersitz, ich klemme mich auch zwischen Schrank und Wand. Ich habe es gern „gemütlich“

  5. Flowermaid sagt:

    … meine Tochter und dein Sohn hätten ein Lesekörperhaltungsbuch herausgeben können… 😉

  6. Kai sagt:

    In der Leseverbundenheit fühle ich mich gewachsen, nie jedoch war ich dermaßen athletisch… Und leider musste ich warten bis zur Schule, um in die Welt der Buchstaben einzutauchen. Oh die ironischen Klagen meiner Mutter, dass sie so schnell keine Bücher nachkaufen könne, wie ich sie verschlinge – sie klingen noch immer nach in meinem Kopf.

    Vielleicht wird auch er mal ein Junge, der statt zu saufen über ein Blatt Papier gebückt sitzt und seine Welt für die Ewigkeit bannt.
    Mich hat es bisweilen auch vom Lernen für die Schule abgehalten.

    • solera1847 sagt:

      Das wäre es mir wert. Und irgendwie hoffe ich tatsächlich, dass er diesen Weg mal einschlägt, denn seine Fantasie ist schier grenzenlos. Noch mangelt es ihm nur an der Disziplin, die Ideen langsam auszuarbeiten… Aber er ist erst 10, das hat also alles noch etwas Zeit.

  7. Großartig 😃…kenn ich nur zu gut.

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