Füße stillhalten — größte Qual für mich

Die letzten Wochen, insbesondere die letzten sechs Tage, waren ziemlich stressig: Schulkonzert, Notenlisten fertig bekommen, als Oberstufenberater Schülern und Kollegen gleichermaßen auf die Pelle rücken, um alles soweit fertig zu bekommen, dass die Konferenzen glatt gehen, die Konferenzen teils abhalten und teils daran teilnehmen, Wandertag, nebenbei regulärer Unterricht, Schulleiter und Stellvertreter in den Ruhestand verabschieden… Dazu kam vom letzten Montag auf Dienstag eine Nacht mit nur zwei Stunden Schlaf. Immerhin war ich am folgenden Morgen so weggebeamt, dass ich fast nichts von meiner Zerrung merkte und zügiger als in den letzten fünf Wochen durch die Ostalb tigerte…

Nach der Mammutaktion am letzten Donnerstag (die Schulleitungsübergabe mit Auftritten von Big Band, Blasorchester, Lehrerchor, Projekt-Band etc.) ging ich am Freitag morgen wieder laufen. Das fühlte sich schon nicht gut an. Daheim folgte dann Klarheit: Totale Makro-Hämaturie.

Also ab zum Arzt. Immerhin relativ zügig drangekommen, Diagnose: Prostatitis. Bäh! Zwei Wochen Antibiose und noch zwei weitere Mittelchen zum Abschwellen und schnelleren Abheilen — insgesamt 14 Tabletten am Tag. Grenzwertig für mich, denn normalerweise schlucke ich gar keine Medikamente.

Und das war noch nicht einmal das Schlimmste: Die Füße still halten. Das fällt mir außerordentlich schwer. Normalerweise komme ich am Tag auf 22.000 bis über 30.000 Schritte, seit drei Tagen eben nur auf 2.500 oder 3.000. Lästig. Noch dazu werde ich dadurch furchtbar hibbelig. Und das soll jetzt noch fast zwei Wochen so weitergehen. Aaaaaaahhhhhh!

Außerdem darf ich danach auch nicht einfach wieder unbeschwert losdüsen, denn das Antibiotikum (Ciprofloxacin) reichert sich wohl in den Sehnen an. Wenn ich dann beim Laufen zu sehr auf’s Gas drücken sollte, könnte ich mir leicht eine weitere Zerrung oder gar einen Riss zufügen — angeblich sogar komplett ohne Voranzeichen. Es wird immer besser. Immerhin hat es einen Vorteil: Ich bin morgens sehr relaxt und kann entspannt frühstücken. Diesen Teil genieße ich dann doch einfach.

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17 Gedanken zu „Füße stillhalten — größte Qual für mich

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    In all dem Wust den Blick immer noch auf das positive lenken können – sehr gut! Zelebriere Dein Frühstück!!! Gute Besserung! 🙂

  2. Arabella sagt:

    Gute Besserung💐

  3. sugar4all sagt:

    Durchhalten…. und alles alles Gute!!

  4. Zeilenende sagt:

    Erst ist der Lack ab und jetzt fängt er auch noch an zu rosten … Du weißt doch, Lehrer dürfen eh nur in den Ferien krank werden. Ich wünsch dir jedenfalls gute Besserung. Und wenn dir das stillhalten zu schwer fällt, kannst du dich ja den ganzen Tag über den Boden kugeln. 🙂

  5. Arabella sagt:

    P.S. ein Tee aus Brennessel und Birkenblättern kann hilfreich bei deinen Beschwerden sein

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