Gesehen: „Burn After Reading“

Absurd und nicht zuletzt dank einer grandiosen Starbesetzung sehr unterhaltsam: „Burn After Reading“

Absurd und nicht zuletzt dank einer grandiosen Starbesetzung sehr unterhaltsam: „Burn After Reading“

Vor ein paar Tagen gab es „Burn After Reading“ im iTunes Store für wenig Geld zu haben, also lud ich den Film kurzentschlossen herunter. In meiner üblichen Scheibchentaktik sah ich den Film verteilt über drei oder vier Tage in kleinen Happen an. Und ich amüsierte mich königlich, denn die Handlung ist wirklich haarsträubend absurd.

Spaß auf allen Seiten

Vor allem merkt man den Darstellern den ungeheuren Spaß an ihren Rollen an. In erster Linie ist mir dabei Brad Pitt aufgefallen, der einen wirklich dämlichen Fitness-Trainer darstellen soll, der eine derart lange Leitung hat, dass er schlicht nie etwas zu checken scheint (und wenn er doch einmal etwas begreift, dann dauert es…). Beim Dreh müssen die sicherlich etliche Pausen mit Lachanfällen der Darsteller eingelegt haben.

Aber auch John Malkovich brilliert als alkoholkranker Trottel, der beruflich völlig versagt hat und parallel von seiner Frau gnadenlos hinters Licht geführt und dann abserviert wird.

Nicht minder amüsant kommt George Clooney als selbstverliebter Dandy rüber, der in seinem Keller eine Befriedigungsmaschine für Frauen baut, eine Frau nach der anderen mit einer verlogenen Masche verführt, es aber partout nicht verknusen kann, dass seine tatsächliche Ehefrau ihm einen Privatdetektiv auf den Hals hetzt und die Scheidung vorbereitet…

Handlung

Normalerweise verrate ich keine Filmhandlungen, doch in diesem Fall kann ich getrost eine Ausnahme machen, denn die Handlung ist beinahe nebensächlich. Der Film lebt von seiner Absurdität, und die wird nicht vermindert, wenn man vorher schon weiß, worum es geht. Bei Wikipedia steht eine sehr gelungene Zusammenfassung, die hier zu finden ist.

Fazit

Wer auf einen absurd komischen Film voll gesetztem Humor steht, ist hier bestens bedient. Wer auf jugendliche Gags und dergleichen aus ist, wird hier vermutlich weniger fündig, denn die gesamte Anlage des Films zielt eher auf Erwachsene ab. Doch da fühle ich mich mit meinen 41 Lenzen ganz gut aufgehoben. Mir gefällt der Film, jeden Tag ansehen könnte ich ihn mir aber sicher auch nicht.

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3 Gedanken zu „Gesehen: „Burn After Reading“

  1. Flowermaid sagt:

    Klingt ganz nach einem Filmtip für die Blumenbedienstete… 😉

  2. Hab ich schon mehrfach gesehen, macht einfach Spaß!

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