Gesehen: „San Andreas“

Ich liebe ja Katastrophenfilme, schon seit früher Kindheit. Damals kamen ja so Klassiker wie „Die Flut bricht los“, „Erdbeben“ oder „Höllenfahrt der Poseidon“ mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf den dritten Programmen. Ab den 1990er Jahren wurde technisch dann heftig aufgerüstet: „Outbreak – Lautlose Killer“, „Deep Impact“, „Armageddon – Das jüngste Gericht“, „The Day After Tomorrow“ und „2012“, um nur die bekanntesten Vertreter zu benennen.

Kurz und gut: Ich liebe gut gemachte Katastrophenfilme. Heute fand ich beim Durchstöbern der „Unter 4€“-Angebote im iTunes Store den Film „San Andreas“, der mir spontan als möglichen Kandidat für heute Abend im Hinterkopf hängen blieb. Spontan shoppte ich den Film, dann wurde per Internet-Stream geguckt.

Katastrophenfilme könnte ich zuhauf sehen – und möchte so etwas nie selbst erleben...

Katastrophenfilme könnte ich zuhauf sehen – und möchte so etwas nie selbst erleben…

Ich bin zwar gerade zu müde, um den Film vollständig ansehen zu können, doch die ersten 80 Minuten gefielen mir schon einmal sehr gut. Man darf nicht zu wissenschaftlich oder korrekt an den Film herangehen (das gilt meiner Erfahrung nach für alle Filme dieses Genres), dann kann man die z.T. dezent hirnverbrannte Action genießen. Natürlich müssen diverse US-amerikanische Wahrzeichen (z.B. Hoover-Staudamm, Golden Gate Bridge…) zerstört werden, aber genau darauf wartet der Zuschauer ja – und bei diesem Film gibt es keine Enttäuschungen…

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12 Gedanken zu „Gesehen: „San Andreas“

  1. fraggle99 sagt:

    Stimmt, wissenschaftlich oder korrekt an solche Filme heranzugehen, ist nie sonderlich hilfreich, dennoch stört es mich noch heute, dass man damals bei „The day after tomorrow“ offensichtlich vergessen hat, den Atem der handelnden Personen in dieser angeblich doch so saukalten Welt sichtbar zu machen… 😉

  2. Flowermaid sagt:

    … ein Film dessen Ende man nicht erleben muss ist B Flat… 😉

  3. Ha, noch jemand mit einer Vorliebe für Katastrophenfilme! Ich dachte schon, bei mir wäre im Oberstübchen was durcheinandergeraten, weil ich, seit ich „Flammendes Inferno“ damals (1974, glaub ich) nicht im Kino sehen durfte, weil ich noch zu jung dafür war, solche Filme immer wieder anschaue. Der erste, den ich tatsächlich im Kino sehen durfte, war „Airport ’77 – Verschollen im Bermuda-Dreieck“; hat mich damals fasziniert, wie das Flugzeug untergegangen ist und in einer spektakulären Rettungsaktion gehoben wurde.

    • solera1847 sagt:

      Den habe ich auch auf dem Rechner, er ist höchst faszinierend. ‚‚Flammendes Inferno“ fand ich ebenso klasse, wobei mein Favorit ja fast ‚‚Erdbeben“ mit dem wundervoll dramatisch guckenden Charlton Heston ist. ‚‚Höllenfahrt der Poseidon“ habe ich als Kind mehrfach gesehen – und mich jedes einzelne Mal vor dem verbrannten Typen in der Küche gefürchtet. Das Remake von 2005 oder 2006 (‚‚Poseidon“) ist nicht schlecht, kann aber mit dem Charme des Originals nicht mithalten.

      ‚‚Armageddon“ ist dafür ja so schlecht, der besticht nur durch ein paar Comedy-Einlagen hier und da. ‚‚Deep Impact“ und ‚‚The Day After Tomorrow“ sind meine Favoriten von den neueren Katastrophenfilmen – ‚‚Outbreak“ ist und bleibt unschlagbar. Da passt einfach alles: Eine glaubwürdige Story, die zwar hier und da dick aufträgt, aber noch im Rahmen bleibt, dann wissenschaftlich sauber recherchierte Fakten – und eine Auswahl von absoluten Spitzendarstellern. Hammer!

      • Hey, da sind unsere Geschmäcker ja fast deckungsgleich. 🙂
        „Armageddon“ ist eine der wenigen DVDs aus der Anfangszeit, als ich beim DVD-Kauf noch ziemlich wählerisch war, die ich nur ein einziges Mal angeschaut habe (obwohl ich den Film im Kino gesehen hatte, hab ich mir eingebildet, ich müsste die DVD im Regal haben, wo sie seitde, verstaubt). „Outbreak“ gehört neben „Deep Impact“ und „The Day After Tomorrow“ (gefällt mir besser als Emmerichs neuere Katastrophenfilme) auch zu meinen Favoriten, dazu kommen noch „Dante’s Peak“ und „Daylight“. Bei „Flammendes Inferno“ hab ich leider nur die neu synchronisierte DVD, bei denen die Stimmen zu den Schauspielern nicht so recht passen wollen.
        „Erdbeben“ hab ich damals (bei einer Wiederauführung) im Kino gesehen – in SENSURROUND!! Das kenn die Jungspunde heutzutage, wo 5.1-Ton ganz normal ist, gar nicht mehr. War schon aufgrund des Mördersounds ein Ereignis.

      • solera1847 sagt:

        Wie konnte ich es nur vergessen!? ‚‚Dante’s Peak“ und ‚‚Twister“ mag ich sehr gerne.

      • Ja, klar „Twister“ gehört auch zu meinen Favoriten. Und es gibt sich noch ein paar mehr, die mir grad nicht einfallen.

      • solera1847 sagt:

        Apropos: deckungsgleiche Geschmäcker – das Frankenland hat uns da sicher geprägt. Ständig die Bedrohung, der Main könne plötzlich über die Ufer treten und sich (in meinem Fall) bis Estenfeld (prust) ausdehnen… Gruselige Vorstellung!

      • 😀
        Ich wohne aufm Berg, muss also erst hinabsteigen, um Hochwasser aus der Nähe zu sehen …

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