Archiv für den Monat Juli 2016

52 Wochen – Teil 23 („Warhol-Solera“)

Solera im Warhol-Style – und die Brille macht ganz klar: Love, Peace and Happiness for all mankind...

Solera im Warhol-Style – und die Brille macht ganz klar: Love, Peace and Happiness for all mankind…

Passend zur allmählich einsetzenden Ferien-Entspannung gibt es heute mal einen Haufen Kunst und einen Haufen Blödsinn (aber angenehmen!) auf einmal. Die Idee hatte ich schon vor Wochen, denn in der Kaffeeküche neben unserem Lehrerzimmer in der Schule hängt ein Kunstdruck des bekannten Marilyn Monroe-Bilds von Andy Warhol. Beim Händewaschen warf ich einen Blick darauf – und sofort war mir klar, dass ich das auch einmal ausprobieren muss. Das Ergebnis ist hier zu sehen!

Zur Aktion „52 Wochen“

Seit nunmehr 23 Wochen – Achtung! Bei 26 erreichen wir die Halbzeit! – läuft Zeilenendes Foto-Aktion „52 Wochen“, an der ich teilnehme. Ziel ist es, jeden Sonntag ein neues Selfie oder Portrait einzustellen, wenn man lustig ist, kann man ihm auch ein bestimmtes Motto verpassen – das liegt mir besonders, daher gab es bislang eigentlich ausschließlich Fotos mit einem bestimmten Motto. Die üblichen und allesamt sehenswerten Teilnehmer sind:

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52 Schlüsselwörter – Hotarus Filmchallenge

Gerade habe ich den aktuellen Post der Singenden Lehrerin entdeckt, in dem sie auf einen Challenge von Hotaru hinweist. Bei dieser Herausforderung geht es darum, zu vorgegebenen Begriffen einen – in diesem Fall meiner Meinung nach – passenden Film zu nennen. Diese Idee gefällt mir, daher mache ich mit…

Die aktuellen Begriffe sind:

In den kommenden Tagen begebe ich mich mal auf die Suche und reiche die Filmtitel zu den schon vergangenen 26 Begriffen nach. Es dauert aber sicher noch ein wenig…

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Sommerprojekt 2016 — Tag 2 (Zwischenstand)

Sorry für den Spam, ich muss nur noch ein wenig rumposen… Tatsächlich bin ich sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis.

Der Anschluss an die Veranda ist gelungen...

Der Anschluss an die Veranda ist gelungen…

Auch der Erdhaufen hat seine Form schon merklich verändert.

Auch der Erdhaufen hat seine Form schon merklich verändert.

Hoffentlich bleibt das Wetter morgen für, damit ich noch ein schönes Stück weiterkomme…

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Lesepositionen

Schon seitdem unser Großer fünf ist, kann er lesen und schreiben. Das Lesen hat es ihm vor allem angetan. Ist er mal in ein Buch eingetaucht, lässt es ihn nicht mehr los. Viele seiner Bücher hat er schon mehrfach gelesen (so war ich als Kind auch). Was ich aber in dieser Extremform nie gemacht habe, war das Lesen in völlig absonderlichen Körperhaltungen, das wäre mich schlicht zu anstrengend gewesen – ihn dagegen scheint es nicht sonderlich zu stören…

In der eigens dafür konstruierten Burg liest es sich am besten...

In der eigens dafür konstruierten Burg liest es sich am besten…

Schreibtisch oder Hocktisch?

Schreibtisch oder Hocktisch?

Köpfen unter's Wasser...

Köpfen unter’s Wasser…

Auch im Windfang kann man prima lesen...

Auch im Windfang kann man prima lesen…

Hingefläzt...

Hingefläzt…

Eingepennt...

Eingepennt…

Zwischen Heizung und Schrank sind die Comics genauso spannend...

Zwischen Heizung und Schrank sind die Comics genauso spannend…

Auf halber Backe...

Auf halber Backe…

Unterm Sessel...

Unterm Sessel…

Mit integrierter Schulterbrücke, sportlich, sportlich, mein Filius!

Mit integrierter Schulterbrücke, sportlich, sportlich, mein Filius!

Kennt ihr das auch von euch selbst oder euren Kindern, Geschwistern, Verwandten und Bekannten?

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Sommerprojekt 2016 — Tag 2

Auch heute muss ich gestehen, dass die Fotos nicht den ganz aktuellen Stand anzeigen, denn natürlich sieht man darauf das gestrige Endergebnis. Doch der Fortschritt fällt im Vergleich zum Stand von gestern sofort ins Auge:

Soweit bin ich gestern gekommen, heute geht's mit voller Energie weiter...

Soweit bin ich gestern gekommen, heute geht’s mit voller Energie weiter…

Dennoch bleibt ein großer Erdhaufen zu bezwingen, in den noch eine zweite Stufe eingezogen werden muss:

Puh! Das wird mich noch den einen oder anderen Schweißtropfen kosten.

Puh! Das wird mich noch den einen oder anderen Schweißtropfen kosten.

Nachdem gerade fast alle Hohlsteine aufgebraucht sind, werde ich wohl dem Baumarkt einen kleinen Besuch abstatten müssen. Sonst stünde morgen die Arbeit still, und das wäre undenkbar. (Tatsächlich nimmt es mir immer etwas von der Motivation weg, wenn ich einen Tag Pause machen muss. Ich bin wohl eher der Typ „Ganz oder gar nicht“…)

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Weg von den auswechselbaren Akkus

Mit dem Kauf des neuen iMacs erhielt ich von Apple auch gleich zwei neue Eingabegeräte: das Magic Trackpad 2 und das Magic Keyboard. Sie funktionieren sehr gut, wirklich „magisch“ ist daran natürlich nichts, schon gar nicht, wenn man wie ich davor schon das Trackpad der ersten Generation und diverse iOS-Geräte besaß/besessen hat, die genauso bedient werden… Wer sich diese beiden Produktnamen überlegt hat, sollte mal eine Runde nachsitzen.

Dennoch ist mir eine Sache an beiden Eingabegeräten sehr positiv aufgefallen: Der Verzicht auf auswechselbare Batterien/Akkus:

Nur dieser kleine Anschluss deutet noch darauf hin, dass das Trackpad von Zeit zu Zeit mit Energie versorgt werden muss...

Nur dieser kleine Anschluss deutet noch darauf hin, dass das Trackpad von Zeit zu Zeit mit Energie versorgt werden muss…

...und hier sieht es genauso aus.

…und hier sieht es genauso aus.

Das ist gerade im Zusammenhang mit Apple seit Jahren ein absolut strittiger Punkt, denn als das erste iPhone herauskam, wurde genau dieser Punkt bemängelt, bei den iPods vorher übrigens auch, bei den iPads später natürlich genauso wieder. Immer und immer wieder wird auf dieser Sacher herumgeritten. Mittlerweile ist fast die gesamte Konkurrenz auf die gleiche Schiene umgeschwenkt, daher schwächt sich die Diskussion allmählich ab.

Ich finde die gerade beschriebene Kritik weitgehend an den Haaren herbeigezogen. Dafür habe ich gute Gründe:

  • Die Akkus meiner Geräte halten auch nach jahrelanger Nutzung durchweg sehr gut. Meinen iPod Classic lade ich höchstens einmal im Monat auf, manchmal vergehen fast zwei, bis ich ihn ans Netzteil oder den Rechner hängen muss. Welchen Nutzen brächte mir ein klobigeres Gehäuse also, das zwangsläufig notwendig wäre, um den Akku zugänglich zu machen? Genau: Nichts.
  • Sollte der fest verbaute Akku tatsächlich einmal kaputt gehen, kann man ihn in einem AppleStore oder bei vielen anderen Elektronik-Ketten austauschen lassen. Man muss halt unter Umständen ein paar Tage auf das Gerät verzichten, aber auch das überlebt man meist unbeschadet. Mittlerweile gibt es etliche Service-Points, die einen sofortigen Wechsel (meist heißt das: „binnen einer Stunde“) anbieten.
  • Von unserem AppleTV (4. Generation) weiß ich, dass die in der Fernbedienung verbaute Akku-Technologie höchst effizient ist. Erst einmal hält der Akku gut und gerne drei Monate durch, obwohl das Gerät täglich benutzt wird. Dann hänge ich es mit dem iPhone-Ladegerät (es ist das gleiche Kabel) für ein paar Minuten an eine Steckdose – fertig. Während des Ladens kann ich die Fernbedienung weiterhin benutzen, ist sie voll aufgeladen, werde ich über den Bildschirm informiert. Das ist Komfort!
  • Der neuerlich eingeschlagene Weg minimiert die Notwendigkeit zusätzlicher Ladegeräte: Ist mein Magic Trackpad 2 am Ende der Akkulaufzeit, werde ich in regelmäßigen Abständen im Vorfeld vorgewarnt. Dann hänge ich – analog zur AppleTV-Fernbedienung – ein USB-/Lightning-Kabel an den iMac und verbinde es mit dem Trackpad. Ich kann es einfach weiter benutzen, parallel wird es aufgeladen. Genauso funktioniert es mit der Tastatur. Ich muss zu keinem Zeitpunkt die Bluetooth-Verbindung zum Rechner trennen. (Wenn überhaupt, dann rechtfertigt dieser Komfort den Produktnamen.)

Entlastung

Klar, es wird immer die Fraktion geben, die schrauben und tüfteln muss. Aber ganz ehrlich: die sollen sich dann halt Geräte kaufen, an denen man rumfummeln kann. Ich kaufe mir seit nunmehr 11 Jahren genau aus dem Grund immer wieder Geräte von Apple, weil ich an den Geräten gar nicht herummanipulieren kann. Das entlastet mich enorm, denn es nimmt mir die Last der Versuchung.

Als ich noch PC-Nutzer war (also vor 2005) und an der Hardware ständig Veränderungen vornehmen konnte, war mein Geldbeutel vor keinem Media Markt oder Online-Versand sicher. Ständig lockte neue Hardware – und immer reizte mich das Versprechen, doch noch ein kleines Quentchen mehr Leistung (von der ich überwiegend noch nicht einmal etwas spürte, sie bestand nur aus den Zahlen, die auf dem Bildschirm zu lesen waren) herausholen zu können. Zeit und Geld fanden ein großes, nimmersattes schwarzes Loch, in dem sie verschwinden konnten. Lustigerweise kann ich in der Rückschau berichten, dass es sich nur ganz selten gelohnt hat, so viel zu investieren.

Daher begrüße ich diesen neuen Ansatz in der Geräte-Strategie von Apple sehr. Für meinen Arbeits- und Freizeitalltag ist es eine spürbare Erleichterung, eben das kleine bisschen mehr Komfort, das den höheren Preis der Geräte rechtfertigt – zumindest aus meiner Sicht.

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Sommerprojekt 2016 — Tag 1

Ganz genau genommen wäre heute schon Tag 2, denn gestern habe ich gute 30 Minuten gebuddelt, aber das qualifiziert den Tag noch nicht wirklich. Also ist heute erst der richtige Start.

Die Idee mit dem Blog kam mir erst, als ich schon angefangen hatte. Daher gibt es kein ganz unberührtes „Vorher“-Foto, doch hier kann man den Zustand noch weitgehend erahnen:

Seit drei Jahren ein unansehnlicher Haufen Dreck — doch jetzt geht's ihm an den Kragen!

Seit drei Jahren ein unansehnlicher Haufen Dreck — doch jetzt geht’s ihm an den Kragen!

Das Ziel ist es, diesen monströsen Erdhaufen in zwei Terrassen zu unterteilen. Also darf ich ein paar Tage im Dreck wühlen. Ein vertretbarer Ausgleich angesichts des aktuellen Sportverbots… Und hier sieht man den bereits erfolgten Einstieg in die Buddelei:

Aller Anfang ist leicht, das Projekt komplett durchzuziehen dagegen...

Aller Anfang ist leicht, das Projekt komplett durchzuziehen dagegen…

In den kommenden Tagen gibt es immer wieder kurze Dokumentationen der Fortschritte an der Gartenfront. Jetzt muss ich aber wieder los: Auf zur Nachmittagsrunde!

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Testbericht: Beats Solo 2 Wireless

Vor etwa zwei Wochen habe ich mir einen neuen iMac bestellt. Der alte funktioniert zwar noch ganz gut, doch alle sechs Jahre tausche ich ihn gegen ein neues Modell aus, um technologisch nicht zu stark abgeschlagen zu werden. Als Lehrer stehen mir die Education-Rabatte offen, die einiges an Geld einsparen (etwa 8-10 Prozent, was bei einem 3.000 €-Rechner doch einen Batzen Geld ausmacht). Außerdem gibt es über den Sommer immer die sog. „Back to school“-Aktion bei Apple, die einem Käufer von neuer Hardware entweder Gutscheine für die AppStores oder andere Hardware dazu schenkt. Gerade als ich beim Bestellen war, gab es Kopfhörer, aber nicht irgendwelche…

Gekauft hätte ich mir die nie…

Hätte mir jemand gesagt, ich würde mir einmal Kopfhörer für 300 € kaufen, hätte ich ihn vermutlich ausgelacht, denn die EarPods, die Apple den iPhones beilegt, sind eigentlich so gut, dass ich gar keinen Wunsch nach mehr hatte. Doch dann war ich online im Apple Edu-Store unterwegs, konfigurierte mir den Wunsch-iMac, da verkündete die Seite, dass ich die Kopfhörer gratis dazu haben könnte. Also suchte ich mir eine schöne Farbe aus (Silber) und bestellte das Gesamtpaket. Zwei Tage später war die erste Teillieferung (DVD-Brenner und Kopfhörer) da. Ehrfurchtsvoll ließ ich die Kopfhörer noch drei Tage auf dem Schreibtisch liegen, dann siegte die Neugier.

Sehr edles Design – wie bei meinem iPhone in weiß und silber gehalten.

Sehr edles Design – wie bei meinem iPhone in weiß und silber gehalten.

Testen – und eine Lektion in gewählter Sprache…

Und dann testete ich sie. Ich weiß ja, was man den Beats-Kopfhörern nachsagt: Zu viel Bässe, um die harten Hip-Hop Beats besser rauszuhauen, dafür bei anderen Musikstilen etwas unausgewogen. Doch ich höre fast keinen Hip-Hop und bin dennoch sehr angetan. Kein einziges Musikstück aus meinen Favoriten-Playlists klang mit den Beats irgendwie unausgewogen. Eher im Gegenteil: Neben den ganzen Rock-Stücken habe ich auch ein paar poppigere Sachen, z.B. „Radioactive“ von den Imagine Dragons in der Playlist. Und gerade bei diesem Stück bläst einem mit den Beats-Kopfhörern dieser langsam-dröhnende Pumprhythmus genussvoll das Hirn hinaus. Hach!

Als ich meinem Sohn gerade davon vorschwärmte, wie „geil“ der Sound bei diesem Stück sei, wurde ich belehrt, dass das ein Ausdruck sei – deshalb solle ich ihn doch lieber nicht benutzen. Nun fühlte ich mich genötigt, meinen Sohnemann darüber aufzuklären, dass das nicht einmal mehr im Jahr 1985, als ich in seinem Alter war, zu dem Bereich der Umgangssprache gehörte, den ich als „Ausdrücke“ bezeichnen würde. Aber ich schweife ab…

Nun habe ich keine riesige Testaktion daraus gemacht, mir zehn oder zwölf unterschiedliche Modelle diverser Anbieter anzuhören, um dann das beste zu finden. Testberichte anderer sind ja auch immer extrem subjektiv geprägt – kann ja gar nicht anders sein. Meine zwei Referenzkopfhörer sind das mit meinem iPhone mitgelieferte Paar EarPods (also In-Ear-Kopfhörer) und ein Paar AKG-Kopfhörer (Over-Ear), die ich für die Musikproduktion am Rechner benutze (die müssen beim Endmix immer ran, sonst wäre das Klangbild völlig verfälscht, weil ich mich sonst nur auf die iMac-Lautsprecher verlassen müsste). Und um es kurz zu sagen: Beide Alternativen werden von den Beats-Kopfhörern locker weggeblasen.

Luxus

Zusätzlich zum gerade von mir aufgrund meiner subjektiven und völlig unprofessionellen Wahrnehmung (ich habe nicht einmal die Verpackung konsultiert, um mir irgendwelche Frequenzgänge oder -spektren anzusehen, geschweige denn Vergleiche im Internet durchzulesen) als exzellent befundenen Klang sind diese Kopfhörer ein absolutes Luxus-Paket:

  • Sie lassen sich bequem zusammenklappen, so zusammengefaltet passen sie perfekt in die mitgelieferte Tragetasche.
  • Die Akkulaufzeit ist gigantisch. Ich renne seit etwa zwei Wochen mit den Teilen durch die Gegend, höre jeden Tag mindestens 20-30 Minuten Musik (damit bin ich insgesamt locker bei sechs, eher sieben Stunden), der Ladestand ist immer noch bei 70-75 Prozent. Und das bei einer Bluetooth-Verbindung, die bekanntlich ein ziemlicher Akkukiller sein kann.
  • Die Bedienung über die Schaltflächen auf der Außenseite des linken Kopfhörers ist so selbstredend, dass man nach wenigen Minuten schon völlig damit verwachsen ist: Druck auf den oberen Rand: lauter; Druck auf den unteren Rand: leiser; einmaliger Druck in die Mitte: Start/Stop; zweimaliger Druck in die Mitte: nächstes Stück; dreimaliger Druck in die Mitte: voriges Stück. (Für Nostalgiker: Genau wie beim Click-Wheel des alten iPods…) Was braucht man mehr?
  • Weil ich gerade schon bei der Bluetooth-Verbindung war: Das Pairing mit dem iPhone dauerte nur wenige Sekunden. Wenn ich die Kopfhörer abschalte, wird die Verbindung getrennt, beim Einschalten binnen Sekunden zuverlässig hergestellt. Perfekt.
So schön lassen sich die Beats-Kopfhörer falten – recht luxuriös...

So schön lassen sich die Beats-Kopfhörer falten – recht luxuriös…

Verstaut in der schicken Tasche, die sogar noch mit einem Karabiner ausgeliefert wird, um sie gleich sicher an den Gürtel hängen zu können.

Verstaut in der schicken Tasche, die sogar noch mit einem Karabiner ausgeliefert wird, um sie gleich sicher an den Gürtel hängen zu können.

Einziges Manko

Es hat ein paar Tage gedauert, doch einen minimalen Kritikpunkt habe ich gefunden: Die Abdichtung der Kopfhörer auf dem Ohr funktioniert so, wie man sie bei Over-Ear-Kopfhörern erwartet. Das Kunstleder (oder was für ein Stoff es auch immer sein mag) fühlt sich angenehm auf der Haut an, sorgt aber dafür, dass ich an der Stelle, wo es auf meiner Haut liegt, schwitze. Noch hat das keine Folgen gehabt, ich weiß allerdings nicht, wie die Kopfhörer-Polster aussehen, wenn ich da mal ein halbes oder ganzes Jahr drangeschwitzt habe. Das wird nur die Zeit zeigen – und ich würde das eher als ein Luxus-Problem ansehen.

Gesamtfazit

Klar, 300 € sind eine echte Hausnummer für einen Kopfhörer. Vor ein paar Jahren noch war das so viel Geld für mich, dass ich lange überlegte, ob ich mir einen iPod Classic mit 160 GB Speicher für eine vergleichbare Summer überhaupt guten Gewissens zulegen dürfte. Und ich wäre wohl auch nie in die Verlegenheit gekommen, diesen kleinen Erfahrungsbericht über dieses Paar außergewöhnlich guter Kopfhörer mit luxuriöser Ausstattung zu schreiben, wenn – ja wenn – ich sie nicht ganz unerwartet dazu geschenkt bekommen hätte. So aber genieße ich einfach weiter und erfreue mich tagtäglich am guten Sound und dem hohen Tragekomfort.

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Gesehen: „Pitch Black“

„Pitch Black“ – schon 16 Jahre alt, aber immer noch faszinierend...

„Pitch Black“ – schon 16 Jahre alt, aber immer noch faszinierend…

Manche Filme sehe ich mir nur wegen einiger weniger Szenen (die Verfolgungsjagd in „Matrix 2“), manchmal sogar nur wegen ihrer besonderen Farbgebung (s.u.) oder einer besonders gelungenen Musik (z.B. „The Village“) an. Der Science Fiction-Horror-Action-Verschnitt „Pitch Black“ gehört zu den Filmen, an denen ich vor allem von der Farbgebung und einigen vereinzelten Szenen immer wieder angelockt werde, obwohl mir die grundlegende Handlung ziemliches Unbehagen verschafft (es ist und bleibt halt ein Horror-Film, diesem Genre kann ich nur sehr bedingt etwas abgewinnen).

Handlung

Die Handlung lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen:

Durch eine ungeplante Kursänderung muss ein Raumschiff irgendwann in der fernen Zukunft auf einem unbekannten Planeten notlanden, wobei ein Teil der Passagiere und auch der Captain zu Tode kommen. Die verbliebenen Reisenden, darunter auch der Schwerverbrecher Riddick, müssen sich in ihrer Umgebung orientieren, stoßen dabei auf eine verlassene Siedlung. Dabei entdecken sie auch die einzige einheimische Lebensform, eine im Schwarm jagende und dabei äußerst effektiv vorgehende Spezies, die wie eine Mischung aus Hammerhai und Vogel aussieht. Diese Lebensform kann nur in Dunkelheit existieren, Licht (eventuell UV-Strahlung, das wird jedoch nie geklärt) verletzt bzw. tötet sie.

In der verlassenen Siedlung steht ein Raumgleiter, den die Überlebenden zur Flucht vom Planeten nutzen wollen, dafür müssen sie jedoch die Energiezellen aus ihrem havarierten Transporter holen. Während sie diese holen wollen, schiebt sich ein weiterer Planet vor die Sonne(n) und verdunkelt so den Himmel, in kürzester Zeit ist die gesamte Welt in tiefste Finsternis gehüllt – Zeit für die mörderischen Kreaturen, zu Tausenden aus ihren Verstecken zu kriechen.

Und so beginnt die zermürbende Reise: Die Energiezellen müssen noch ein paar Stunden weit zu Fuß durch die Nacht transportiert werden. Bewaffnet mit einigen Licht spendenden Gerätschaften begeben sich die Überlebenden auf den Weg. Selbstverständlich werden fast alle nacheinander aufgerieben, am Ende bleibt nur ein kleines Häufchen zurück, dem – Hollywood! – die Flucht vom Planeten gelingt.

Was mich begeistert

„Pitch Black“ spielt auf einem fernen, fremdartigen und von uns völlig unbekannten Wesen bewohnten Planeten. Die Fremdartigkeit wird überwiegend über einige spezielle Lichtfilter hergestellt, die – ähnlich wie der erste „Matrix“-Film, der durch seinen einzigartigen Grün-Ton auffiel – einen speziellen Farbton erzeugen, der gleichzeitig grell, ausgebleicht und vor allem mit hohem Kontrast versehen ist. Das Ergebnis ist schlicht spektakulär: Obwohl die Akteuere nach der Notlandung auf dem fremden Planeten erst einmal nur durch eine „stinknormale“ Wüstenlandschaft wandern, sieht die Gegend viel unvertrauter und dramatischer aus, weil eben alles „in diesem anderen Licht erscheint“. Ein sehr gelungener Kunstgriff.

Was nervt

Vin Diesel. Gut, es mag auch am Drehbuch liegen, das ihm nicht mehr zubilligt, aber diese eitle Kraftmeierei (es wundert mich schon fast, dass er nicht nur in einem Lendenschurz spielen durfte), dieses ständige „Böse Buben-Gehabe“, diese völlig überzogene Coolness: Herrje! Ich erinnere mich noch daran, wie bei vielen der früheren Schwarzenegger-Filme ausgerechnet wurde, wieviel Geld er pro gesprochenen Satz, manchmal sogar für jedes gesprochene Wort erhalten hat. Das ließe sich hier auch machen, es wäre sicherlich ähnlich ergiebig. Ohne diesen krass stereotypen Charakter wäre der Film sicher noch ein Stückchen besser.

Fazit

Ist der Film meiner Einschätzung nach sehenswert? Für Science Fiction-Fans schon, auch Horror-Fans werden auf ihre Kosten kommen. Wer dagegen leichte Unterhaltung sucht, ist hier sicherlich schlecht beraten, denn gute Laune verbreitet der Film so absolut gar nicht.

Dennoch ist die Optik streckenweise atemberaubend, beispielsweise die oben erwähnten Lichtfilter oder die Passage, als sich der andere Planet in den Pfad der Sonne schiebt, das allein lohnt das Ansehen. Wenn man über die Macho-Sprüche der männlichen Hauptdarsteller hinwegsieht, ist es eine etwas abgewandelte Science Fiction-Version eines Roadmovies, das kann man sich schon mal gönnen (bei iTunes gerade für 2,49 €).

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Füße stillhalten — größte Qual für mich

Die letzten Wochen, insbesondere die letzten sechs Tage, waren ziemlich stressig: Schulkonzert, Notenlisten fertig bekommen, als Oberstufenberater Schülern und Kollegen gleichermaßen auf die Pelle rücken, um alles soweit fertig zu bekommen, dass die Konferenzen glatt gehen, die Konferenzen teils abhalten und teils daran teilnehmen, Wandertag, nebenbei regulärer Unterricht, Schulleiter und Stellvertreter in den Ruhestand verabschieden… Dazu kam vom letzten Montag auf Dienstag eine Nacht mit nur zwei Stunden Schlaf. Immerhin war ich am folgenden Morgen so weggebeamt, dass ich fast nichts von meiner Zerrung merkte und zügiger als in den letzten fünf Wochen durch die Ostalb tigerte…

Nach der Mammutaktion am letzten Donnerstag (die Schulleitungsübergabe mit Auftritten von Big Band, Blasorchester, Lehrerchor, Projekt-Band etc.) ging ich am Freitag morgen wieder laufen. Das fühlte sich schon nicht gut an. Daheim folgte dann Klarheit: Totale Makro-Hämaturie.

Also ab zum Arzt. Immerhin relativ zügig drangekommen, Diagnose: Prostatitis. Bäh! Zwei Wochen Antibiose und noch zwei weitere Mittelchen zum Abschwellen und schnelleren Abheilen — insgesamt 14 Tabletten am Tag. Grenzwertig für mich, denn normalerweise schlucke ich gar keine Medikamente.

Und das war noch nicht einmal das Schlimmste: Die Füße still halten. Das fällt mir außerordentlich schwer. Normalerweise komme ich am Tag auf 22.000 bis über 30.000 Schritte, seit drei Tagen eben nur auf 2.500 oder 3.000. Lästig. Noch dazu werde ich dadurch furchtbar hibbelig. Und das soll jetzt noch fast zwei Wochen so weitergehen. Aaaaaaahhhhhh!

Außerdem darf ich danach auch nicht einfach wieder unbeschwert losdüsen, denn das Antibiotikum (Ciprofloxacin) reichert sich wohl in den Sehnen an. Wenn ich dann beim Laufen zu sehr auf’s Gas drücken sollte, könnte ich mir leicht eine weitere Zerrung oder gar einen Riss zufügen — angeblich sogar komplett ohne Voranzeichen. Es wird immer besser. Immerhin hat es einen Vorteil: Ich bin morgens sehr relaxt und kann entspannt frühstücken. Diesen Teil genieße ich dann doch einfach.

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