Der Ira Kane?

Evolution – Genialer Film, superbe Filmmusik

Evolution – schon als Film genial, doch erst die Filmmusik...

Die Science Fiction-Komödie „Evolution“ gehört schon seit Jahren zu meinen absoluten Favoriten. Unter fünf bis sechs Mal im Jahr geht's einfach nicht. Mittlerweile mögen sogar zwei Drittel meiner Kinder den Film schon, das verbliebene Drittel hat Angst vor den bösen Aliens.

Neben den für diesen Klamauk perfekt ausgewählten Darstellern – David Duchovny und Orlando Jones sind schlicht brillant, Seann William Scott setzt dem nur noch das Krönchen auf – ist es aber besonders die Musik von John Powell, die es mir angetan hat. Lange Jahre war ich doch tatsächlich zu geizig, die knapp zehn Euro in das Album zu investieren. Zum Glück gibt es heutzutage ja diverse Streaming-Dienste, sodass man sich da schnell Zugang zu dieser exzellenten Filmmusik verschaffen kann. Ich habe mir von Apple Music das gesamte Album auf mein iPad geladen.

Es gibt auf dem Album einige faszinierende Stücke, deren Reiz sich natürlich nur in voller Pracht entfalten kann, wenn man auch den Film kennt. Dennoch möchte ich hier ein paar Empfehlungen abgeben:

  • Cells Divide: Klassische Science Fiction-Musik mit wundervoll ausgewählten Klangfarben und ein paar schönen Effekten.
  • The Army Arrives: Allein das Gitarren-Lick zu Beginn macht das Stück schon hörenswert, aber die etwas später mit schnellen Tonrepetitionen einsetzenden Trompeten krönen es erst so richtig.
  • The Ira Kane?: Nach einem kurzen Einleitungsteil, der aus dramaturgischen Gründen sein muss, beginnt das „Ira Kane“-Thema und wird erstmals voll ausgebaut. Später taucht es noch häufig auf, doch so schön wie hier ist es später nur selten.
  • Fruit Basket For Russell Woodman: Im Film schon eine grandiose Szene, in der Ira Kane erfährt, dass die Army ihn nach seinem Weggang permanent elektronisch überwacht hat (unvergesslich: „Die Mädchen auf seinem Computer sind alle über 18!“). Wutentbrannt und enttäuscht über die Weigerung der Army, die beiden zur Fundstelle zu lassen, besteigen sie ihren Jeep, woraufhin Ira Kane beim Wegfahren die Hose herunterlässt und seinem ehemaligen General Russell Woodman den blanken Hintern entgegenstreckt. Die Musik passt perfekt dazu: süffisant und verspielt in einem.
  • The Forest: In der Höhle, in die der kleine Meteorit sich eingegraben hat, wuchert eine sich stets verändernde Alien-Flora und -Fauna. Die Faszination der exotischen Lebensformen wird durch diese Musik geschickt eingefangen und überhöht.

Wer so weit gehört hat, wird ohnehin nicht mehr aufhören wollen. Das restliche Album hält viele weitere angenehme Hörmomente bereit (z.B. Our Heroes) – daher gibt es jetzt nur noch eines zu tun: Musik an!

 

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