Glückwunschkarte Marke Eigenbau

Am Montag wird meine jüngste Nichte getauft. Beim letzten Einkauf gab es bei der Auswahl von Glückwunschkarten nur die Auswahl zwischen extrem hässlich und extrem kitschig. Nichts davon taugte uns. Also beschloss ich kurzerhand, selbst aktiv und kreativ zu werden.

Zuerst musste ein halbwegs ordentlicher Hintergrund her, also zückte ich mein iPad Pro und den Apple Pencil, wählte in der Paper-App erst die Farbrolle, um weite Teile des Hintergrunds gleichmäßig einzufärben, danach kam der Pinsel an die Reihe, um diesen sterilen (da gleichmäßigen) Hintergrund wieder natürlich aufzulockern. Damit bin ich auch einigermaßen zufrieden. Allzu oft komme ich ja leider nicht dazu.

Dann ging's flugs an das Ornament: Grüne Ranken mit ebensolchen Blättern und orange-gelben Blüten. Auch hiermit bin ich zufrieden. Bis hierher ist das ein schönes Bild, das man auch für andere Zwecke gebrauchen könnte. Sollte jemand Bedarf haben, bitte: nur zu (allerdings nicht zu kommerziellen Zwecken).

Hintergrund mit Ornament

Hintergrund mit Ornament – bis hier bin ich ganz zufrieden.

Und dann kam die Schrift. Und was bin ich froh, die obige Datei dupliziert und nur mit dem Duplikat weiter gearbeitet zu haben. Ganz zufrieden mit der Schrift bin ich nicht. Sie hat zwar den beabsichtigt rustikalen Charakter, doch irgendwie fehlt mir das richtige Maß. Vielleicht muss ich da später noch in einer anderen App ran und das mit einzelnen Ebenen anlegen, die ich dann jeweils verschieben kann. Mal sehen, wie fit ich heute oder morgen Abend bin. Sollte sich noch etwas ändern, stelle ich das Bild auch noch ein.

Mit der Schrift geht die Zufriedenheit flöten...

Mit der Schrift geht die Zufriedenheit flöten...

 

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8 Gedanken zu „Glückwunschkarte Marke Eigenbau

  1. Beat Company sagt:

    Bescheidene Frage des Mediengestalters: Warum muss es denn unbedingt eine digitale Produktion sein ? Früher (UND HEUTE !) arbeit(et)en wir mit Bleistift, Füller und Co…

    • solera1847 sagt:

      Das liegt wohl an meiner Unfähigkeit im Umgang mit dem Malwerkzeug. Ich musste ständig korrigieren, weil ich nicht in der Übung bin. Mit echtem Papier (gegen das ich übrigens nicht die geringste Abneigung habe), hätte es noch eine Weile länger gedauert, vermutlich wäre es auch weniger grazil ausgefallen. Aber die Nachfrage ist berechtigt. Man muss nicht alles digital machen, ganz im Gegenteil. Bei der Musik bin ich als studierter Trompeter auch ein echter Instrumentalist, das gefällt mir viel besser als jegliche künstliche Variante.

      • Zeilenende sagt:

        Der gravierende Nachteil: Du verpasst das befriedigende Gefühl, den Mist zusammenzuknäulen, durch die Gegend zu werfen und den Papierkorb anzuzünden. 😉

  2. Es Marinsche kocht sagt:

    Dieses „Übereinandergekriddel“ bei der Schrift finde ich gut….etwas weiter links oben würde meinem Empfinden mehr entgegenkommen….und in einem gediegenen Dunkelbraun kommt es bestimmt gut 😉

  3. Flowermaid sagt:

    … das Gefühl wir transportiert und das ist doch das Wichtigste… 😉

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