Kopierer-Alptraum

Vor ca. anderthalb Wochen äußerte ich hier ja schon einmal, dass meine Stimme sich gerade Urlaub von mir genommen habe. Am ersten Tag bin ich daheim geblieben, hoffte noch (zumindest ein wenig) auf Besserung, am zweiten Tag bin ich dann zum Arzt gegangen, der mich gleich für den Rest der Woche krank geschrieben hat. Und tatsächlich: Es ging sogar noch bis zum Sonntag weiter, erst ab Montag war meine Stimme wieder halbwegs als meine eigene zu erkennen.

Da mein Unterricht durch andere Kollegen vertreten werden musste, lag mir viel daran, den Betroffenen das Leben möglichst leicht zu gestalten. Also bereitete ich die Stunden so vor, dass auch ein Nicht-Musiker den Unterricht halten, die entsprechenden Arbeits- oder Übungsblätter ausgeben und die dazugehörigen Arbeitsanweisungen geben konnte. Das schuldet man den Kollegen, die dafür ihre Freistunden hergeben müssen.

Dazu habe ich am zweiten Krankheitstag die entsprechenden Arbeitsanweisungen sowie alles benötigte Material nebst meiner Krankschreibung in die Schule gebracht. Doch als ich die Zettel in der korrekten Anzahl für alle Schüler kopieren wollte, merkte ich, dass beide Kopierer im Kopierraum defekt waren. Bäh!

Im Sekretariat gibt es noch zwei Kopierer, also ging ich dorthin. Doch Gerät 1 macht so richtig dicke schwarze Streifen in Längsrichtung über das gesamte Blatt, Gerät 2 erzeugte gleich einmal einen dreifachen Papierstau, um dann für 26 bzw. 13 Kopien jeweils ca. 5 Minuten zu brauchen. Was für ein Kopier-Alptraum! Man stelle sich nur vor, ein Kollege bräuchte wirklich dringend eine gute Kopie. Es wäre in dieser Situation schier unmöglich gewesen!

Heute ist der letzte Ferientag (technisch gesehen ist das zwar falsch, denn der letzte Ferientag war natürlich der Freitag, es fühlt sich aber so an), morgen stürzen wir uns wieder ins Getümmel. Um morgen nicht den üblichen Stau am Kopierer zu verschlimmern, war ich schon am späten Sonntag Vormittag in der Schule. Welch Erleichterung breitete sich in mir aus, als ich ohne eine einzige Zickerei des Kopierers alles in einem Rutsch durchkopieren und für morgen und die folgenden Tage vorbereiten konnte. So sollte das sein!

 

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9 Gedanken zu „Kopierer-Alptraum

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    Da isser wieder….der gut strukturierte Solera 🙂 Bleibt nur zu hoffen das die Kollegen nicht schon gut vorgearbeitet haben, was Du heute kopiert hast 😛

  2. Zeilenende sagt:

    Oh, wie gut ich das kenne. Das Problem wird übrigens nicht durch die Anzahl der Kopiergeräte behoben. Ich bin mittlerweile zur Auffassung gelangt, dass diese Dinger lebende Organismen sind. Und wenn einer nicht richtig funktioniert, ist das eine Infektion, die gaaanz ganz schnell streut und ggf. auch 20 Kopierer befällt.

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