Die Salzhose

Im Herbst oder Winter ist der Kellerraum, in dem mein Morgensport stattfindet, noch recht kühl, daher beginne ich den morgendlichen Lauf noch in einer langen Hose und einem „Hoodie“. Nach der Aufwärmphase (2 km Gehen bei 6 bzw. 6,5 km/h) werfe ich heroisch den Hoodie ab und gehe dann ins Lauftempo über: jeweils ein Kilometer bei 8, 8,5, 9, 9,5, 10, 10,5 km/h, dann wieder in gleichen Schritten zurück bis zu den 8 km/h (macht insgesamt elf Laufkilometer), danach wird noch einen Kilometer lang abgekühlt mit Gehen bei 6,5 km/h.

Zurück zum in der Überschrift angekündigten Thema: Salzhose. Während des Laufens kann ich schlecht die Hose wechseln. Im Sommer ist das kein Problem, denn da trage ich kurze Laufhosen. Im Herbst und Winter wird nun aber die lange Hose entsprechend vollgeschwitzt. Spätestens nach der dritten Benutzung zeichnen sich dann immer ganz „interessante“ weißliche Verfärbungen rund um die Knie ab. Ein äußerst ästhetisch ansprechender Anblick. Nach dieser (fürchterlich zusammengemogelten) vierfachen Alliteration entlasse ich euch in einen entspannten Sonntag Abend.

 

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11 Gedanken zu „Die Salzhose

  1. Beat Company sagt:

    Vielen Dank für diesen Eingriff – in der Tat sehr „Persönlich“.

  2. Es Marinsche kocht sagt:

    Eigentlich erwartet der geneigte Leser ja noch ein Foto dazu :-p für Dich auch einen entspannten Abend, danke 🙂

  3. Zeilenende sagt:

    Oder willst du bloß nicht zugeben, dass du den Photo-Apparat kaputt gemacht hast? g
    Ich bin stolz auf dich, gut gemacht mit der 4fach-Alliteration, weiter so!

  4. turboseize sagt:

    Wir haben uns früher (also vor einigen Jahrzehnten…) als Jugendliche die Not zur Tugend gemacht. Ziel war es, ein dunkles T-Shirt in einer Trainingseinheit weiß zu bekommen. Wer nicht zumindest weiße Ränder produzieren konnte galt als Faulpelz…

    • solera1847 sagt:

      Herrlich. Aktuell trotze ich der morgendlichen Kälte und renne mit Shorts. Spätestens nach vier Kilometern bin ich warm genug, dass es sogar angenehmer ist als mit der langen Hose. Und dann kommen immer noch 10 oder 11 Kilometer. Der Vorteil überwiegt. 🤓

      • turboseize sagt:

        Geht mir ähnlich. Zu kalt kann es nie sein; wenn man friert kann man sich mehr anziehen oder sich ganz einfach mehr bewegen.
        Wobei ich zugeben muß, viel zu wenig zu laufen. 14-15 Kilometer war mit 17 oder 18 meine Standardlaufstrecke, das mußte in weniger als einer Stunde gehen. Heute wäre ich froh, wenn ich zehn Kilometer durchhielte…
        Gleich (also eigentlich schon vor fünf Minuten) wird’s die erste Einheit nach drei Wochen selbstverschuldeter Zwangspause geben (mal wieder zu übermütig gewesen). Das Knie zwickt zwar immer noch, aber man kann ja nicht ewig zu Hause sitzen bleiben… Hoffentlich hält’s.
        Berlin meldet 11Grad, Sturmböen und Regen. Kurz: perfektes Wetter für kurze Hosen!

      • solera1847 sagt:

        Na dann: Schuhe zu und los! Möglichst entspannt und mit einem sich anschließenden Gefühl der Entspannung. Die Daumen sind gedrückt. 💪🏻

  5. turboseize sagt:

    Bis jetzt hält das Knie. Wenn morgen nichts nachkommt verbuche ich das mal als Erfolg…

    Du hast natürlich recht: nichts ist besser, um den Kopf freizukriegen als Ausdauertraining an der frischen Luft. Wie habe ich das vermißt!

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