Archiv für den Monat November 2015

Apple Music — offline (nicht) verfügbar

Apple Music

Apple Music — meistens herrlich, manchmal nervig

In der vergangenen Woche hatte ich an zwei Tagen eine nicht wirklich angenehme Überraschung mit Apple Music. Ich konnte beide Male das Problem lösen, aber eigentlich wäre die ganze Situation nicht nötig gewesen. Was war los?

In meiner Schule haben wir seit diesem Schuljahr eine komplett neue Serverstruktur, denn die alten liefen noch auf Windows XP, das nach ungefähr 14 Jahren von Microsoft zum Sterben verurteilt wurde. Da keine Patches und Upgrades dafür mehr herauskommen, waren viele Schulen gezwungen, ihre Infrastruktur zu erneuern — wir auch.

Unter der XP-Lösung konnte ich meinen AirPort Express an eine Buchse hängen, mich über W-LAN einloggen und hatte in meinem Raum Zugang zum Internet. Mit der neuen Serverlösungen geht das nicht. (Nicht einmal unser oberster Netzewerkverwalter schafft es, seinen eigenen Wifi-Router zum Laufen zu bringen.)

Zum „Glück“ bietet Apple Music aber die Möglichkeit, Musikstücke „offline verfügbar“ zu machen. Das bedeutet für mein Verständnis, dass die Musik auf dem Speicherchip des iPads landet, um keine Internetverbindung mit dem Streamen zu belasten oder überhaupt zu benötigen. Für eine Klassenarbeit suchte ich ein passendes Stück, tippte auf die Fläche zum Herunterladen auf mein iPad, sah, dass es angekommen war, dachte mir: „Super, wieder eine Sorge weniger!“

Doch dann stand ich zwei Tage später in der Klassenarbeit vor versammelter Mannschaft und wollte den geladenen Track abspielen lassen. Und er weigerte sich und behauptete sinnigerweise, dass die „Authentifizierung via W-LAN“ fehlgeschlagen sei. Kein Wunder, da war ja kein W-LAN.

Mir drängt sich die Frage auf, warum diese Authentifizierung bei jedem neuen Abspielen sein muss. Traut Apple seinen zahlenden Kunden so wenig über den Weg, dass hier jedes einzelne Mal gecheckt werden muss, ob — trotz Familienabos — nicht auf zwei Geräten mit der gleichen ID gleichzeitig Musik gehört wird? Das erscheint mir doch ein wenig kleinkariert. Nein, nicht „ein wenig“, eher „sehr“.

Einen Tag später testete ich es aus, spielte ein geladenes Stück daheim im W-LAN einmal an, ließ es dann so stehen, begab mich in die Schule, da lief es dann ohne Zicken. Offensichtlich gibt es zeitliche Grenzen, innerhalb derer nicht nachgeprüft werden muss. Andererseits möchte ich nicht jeden Morgen daheim erst noch einmal die Musik für den Unterricht anspielen müssen, nur um dann sicher sein zu können, dass sie zwei Stunden später immer noch funktioniert… (Soviel zum Thema „It just works.“)

Einen Tag später passierte die Authentifizierungsmisere wieder. Wie schon beim ersten Mal koppelte ich dann notgedrungen das iPad mit dem iPhone, wodurch dann die Internetverbindung hergestellt werden konnte und die Authentifizierung stattfand. Mein Unterrichtsraum ist aber leider von vielen dicken Betonwänden umgeben, weswegen dort ein ganz mickriges Mobilfunknetz gewährleistet ist — diese kurze Authentifizierung benötigte geschlagene vier Minuten. Wer schon einmal vier Minuten vor einer Klasse mit lauter ungeduldigen und aufgeregten Teenagern in einer Klassenarbeit gestanden hat, und einfach nur abwarten musste, während sich am oberen Bildschirmrand ein Kreisel drehte, bekommt ein ganz neues Zeitgefühl… Während dieser Zeit musste ich dann die Schüler auffordern, einfach schon einmal mit den anderen Aufgaben loszulegen. Das war schon etwas peinlich, denn eigentlich hatte ich das Hörbeispiel vorher herausgesucht und in eine Playlist gesteckt, um eben keine Verzögerung in einer Klassenarbeit zu haben. Dumm das.

An dieser Stelle wäre es angebracht, einen Appell an Apple loszulassen. Erfahrungsgemäß reagiert der Konzern aber erst ab einer Kragenweite (Achtung, Sexismus: oder vielleicht Körbchengröße?) von Taylor Swift auf derlei Vorschläge, deshalb lasse ich es gleich.

 

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Wären »zwei« nicht irgendwie besser?

Alle elf Minuten verliebt sich ein Single...

Alle elf Minuten verliebt sich EIN Single...

Heute waren wir in Stuttgart, haben dort ein Museum mit lauter großen Dingern (=Dinosauriern) besucht. War nett, hätte aber auch nicht länger gehen dürfen. Auf dem Rückweg sah ich nicht zum ersten Mal dieses Plakat mit der Parship-Werbung. Und wie jedes einzelne Mal davor überkam mich der Gedanke: »Wären zwei nicht besser?«

Wie seht ihr das?

 

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Lektorenschwund und die Folgen

In den letzten Jahren wurde es immer deutlicher, momentan bestehen absolut keine Zweifel mehr: Viele Buchverlage verzichten auf Lektoren. Woran merkt man das? Ganz einfach: Beim Lesen der jeweils veröffentlichten Bücher taumelt man von einem Tipp- zum nächsten Satzbau- oder Sinnfehler.

Früher beschäftigten alle Verlage eine ganze Reihe von Lektoren, die sich darauf konzentrierten, Grammatik und Verständlichkeit des Textes zu wahren. Gut, bei dem einen oder anderen furchtbar trockenen Fachbuch ist das mit der Verständlichkeit eher nicht gelungen, dafür fand man derbe Rechtschreib- und Grammatikfehler (damals noch den Unterschied zwischen „daß“ und „das“, heute natürlich „dass“ und „das“) wirklich äußerst selten.

Aber diese Lektoren kosteten natürlich immer ihr Geld, vermutlich auch nicht allzu wenig, denn es mussten ja gut ausgebildete Menschen mit einem Gespür für die Sprache und — je nach Einsatzgebiet — einem breiten Fachwissen in dem geforderten Gebiet sein. Da heute meist der niedrigste Preis gewinnt, verzichten immer mehr Verlage auf Lektoren, andere Autoren veröffentlichen gleich im Eigenverlag — nicht immer zur Freude der Leser.

Gerade seit Einzug der eBooks scheint sich der Druck auf die Verlage deutlich erhöht zu haben, noch sparsamer zu sein, denn in den letzten fünf Jahren ist der Qualitätsstandard hinsichtlich Orthographie und Grammatik bei vielen solcher digital veröffentlichter Bücher auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Für den Leser ist das manchmal geradezu schmerzlich.

Bei iBooks habe ich mir vor ein paar Wochen einen Episoden-Guide für „The Big Bang Theory“ in zwei Bänden gekauft. Die enthaltenen Informationen sind völlig in Ordnung, aber die Orthographie treibt mir nicht selten fast schon Tränen in die Augen. Der Autor unterscheidet nicht immer korrekt zwischen „dass“ und „das“, hin und wieder werden Redewendungen falsch eingesetzt, sodass der eigentliche Sinn völlig verdreht wird. Natürlich stirbt man daran nicht, andererseits ist es schon eine spürbare Minderung des Genusses.

Schlimm waren auch einige Kinderbücher, die ich meinen größeren beiden Kindern in ihren ersten Jahren zum Einschlafen vorgelesen habe. Da gab es schon Stellen, bei denen durch das technisch ungeschickte Einfügen eines Bildes der Textfluss völlig zerrissen wurde. Manchmal wurden Satzteile gelöscht, sodass ein Satz auf halber Strecke endete. Dann wiederum gab es Stellen, bei denen mehrere Satzteile gleich zwei oder drei Mal hintereinander vorkamen. Sicher lag das an der Unkenntnis im Umgang mit der noch recht jungen eBook-Technik. Dennoch ist es für einen Verlag peinlich, dass ganz offensichtlich niemand die Endfassung des Buchs noch einmal durchgesehen hat. Die meisten dieser Fehler konnte man unmöglich übersehen.

Sehr vorbildlich ist die erst vor ein paar Tagen neu herausgekommene Luxus-Edition der „Harry Potter“-Bücher. Mit großem Genuss kann ich hier von einem exzellenten Lektorat Zeugnis ablegen. Mir ist noch nicht ein einziger Rechtschreibfehler aufgefallen, zusätzlich wurden mit viel Geschmack zusätzliche Anmerkungen in den Text eingebaut, aber so unaufdringlich, dass man sie bei Interesse mit einer Fingerberührung abrufen bzw. wieder verschwinden lassen kann. Hier waren Menschen mit Können und Geschmack am Werk, das spürt man als Leser deutlich.

Nun bin ich mir nicht sicher, wen das überhaupt interessiert, aber ich würde für ein Buch gerne einen Euro mehr zahlen, wenn ich wüsste, dass es einem ordentlichen Lektorat unterzogen wurde. Der erste Band der Harry Potter-Reihe hat ja nun schon einige Jährchen auf dem Buckel, dennoch kostet diese von mir gerade so hoch gelobte Edition rund zehn Euro pro Band. Aber die zahle ich gerne, wenn ich dafür diese Qualität an Lektorat und diese spürbare Liebe zum Detail bekomme. Denn so ein Buch öffne ich auch in ein paar Jahren sicher immer wieder gerne.

 

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Biom Alpha

Vor ein paar Wochen veröffentlichte Christian Weis in seinem Blog einen Werkstattbericht für die neue Science Fiction-Serie „Biom Alpha“, die seit Oktober im Wurdack-Verlag erscheint. Der erste Band entstand noch ohne Mitwirkung von Christian Weis, aber er schaffte es, mir den Mund so wässrig zu machen, dass ich letzte Woche beim Wurdack-Verlag vorbeisurfte und mir die erste (von hoffentlich vielen) Episoden kaufte.

Sicheres Kaufen bei Wurdack

Um ein eBook zu kaufen, setzt der Wurdack-Verlag vernünftigerweise auf eine Benutzer-Anmeldung und — selbstverständlich — Vorkasse. In meinem Fall waren es 2,99 €, für die ich mir eine Rechnung als Email schicken ließ. Das Geld überwies ich sofort, zwei Tage später war es offensichtlich gutgeschrieben, und das eBook erreichte mich mit ein paar Dankesworten vom Verlag per Email. Sehr bequem und vorbildlich!

Kompatibel mit iBooks

Da ich nur iBooks auf dem iPad und iPhone habe, war ich natürlich sehr gespannt, wie das funktionieren würde, denn Apple stellt sich bei manchen Programmen ja etwas umständlich an, wenn es nicht dem hauseigenen Format entspricht. Doch hier gab es keine Probleme: Das eBook wurde sofort von jedem Gerät akzeptiert und ab diesem Zeitpunkt über die App synchron gehalten. Dieser Punkt ist für mich wichtig, denn ich wechsle häufig zwischen den verschiedenen Büchern hin und her, manchmal sogar während eines Tages mehrfach. Wenn dann die Geräte die aktuellen Lesezeichen nicht synchronisieren, wird die Sache unangenehm. Hier klappte aber alles einwandfrei. So stellt man sich das vor!

Cover

Science Fiction ist kein einheitliches Genre, dazu verweise ich auf den exzellenten Artikel von Adam Roberts, den mein überaus geschätzter Blogger-Kollege Zeilenende vor einigen Wochen über Twitter verbreitet hat. Biom Alpha reiht sich in den Bereich der meiner Einschätzung nach als „klassisch“ zu bezeichnenden Science Fiction ein, also den Bereich, der sich auf Außerirdische, deren Kontakt mit Menschen auf der Erde oder im Weltraum und nahverwandte Themen konzentriert.

Biom Alpha 1.1

Biom Alpha — 1.1

Passend dazu wurde ein sehr ansprechendes Cover entworfen, das — gerade zum Auftakt einer solchen Serie von Fortsetzungsepisoden — eine gewisse Aufbruchsstimmung und somit „Lust auf mehr“ verbreitet. Mich spricht das Cover an, mal sehen, was die kommenden Ausgaben so zu bieten haben.

Opener – „Einmal und nie wieder“-Kracher oder Auftakt?

Wie bei Musikalben sollte der Opener einer literarischen Reihe immer ein echter „Kracher“ sein, der den Hörer/Leser sofort voll einfängt und dann auch während vereinzelter schwächerer Stücke/Episoden noch ausreichend bei Laune hält, um diese Durststrecken zu überwinden und „am Ball“ zu bleiben.

Da es bei Biom Alpha erst eine einzige Episode gibt, kann ich noch nicht beurteilen, ob es sich um einen klassischen Anfangskracher handelt. Vielleicht (besser: hoffentlich) werden die bislang vorgestellten Charaktere so interessant weitergeführt, dass der Opener später als eine im Vergleich „blasse“ Eröffnung einer fulminanten Serie gelten darf. Das wäre famos!

Im Vorwort zur Gesamtedition von „The Green Mile“ beschreibt Stephen King ausführlich seine Erfahrungen mit der damals zuerst in Form von Fortsetzungsepisoden herausgegebenen Geschichte. Einen Teil der von ihm geschilderten Spannung kann ich nun viel besser nachvollziehen.

Zum Inhalt

Da ich mir nicht die Blöße geben möchte, hier einen Spoiler nach dem anderen zu verbreiten, zitiere ich direkt aus der Beschreibung des Verlags:

Die gefeuerte NASA-Mitarbeiterin Dr. April Reignar und der Hobbyastronom Jimmy MacPeale entdecken, was Ufologen schon immer wussten: Wir sind nicht allein!

Ein riesiger Schwarm von Flugobjekten nähert sich der Erde. Als sich diese Nachricht verbreitet, fiebern UFO-Jünger dem ersehnten Erstkontakt mit den Aliens entgegen.

Während die Welt auf die Landung der Außerirdischen wartet, stellt ein Arzt in Brasilien fest, dass dies nicht der erste Besuch aus dem All ist. Auch seine biologischen Forschungsobjekte kamen einst aus den Tiefen des Kosmos…

Autorenteam

Mir imponiert die sehr geschickte Vorgehensweise des Verlags, ein ganzes Autorenteam für diese Serie engagiert zu haben. Die Vorteile liegen aus meiner Sicht klar auf der Hand: Jeder, der schon einmal eine (überschaubar große) Gruppe kreativer Menschen dabei erlebt hat, wie sie gemeinsam neue Ideen entwickelt und dann nach dem Einstiegs-Brainstorming und einer ersten Inkubationsphase oft in höllischem Tempo von einem Geistesblitz zum nächsten springt, weiß von der schöpferischen Urgewalt, die hierbei entfesselt werden kann. Es kommt nicht immer dazu, erzwingen kann man es schon gar nicht, aber hin und wieder darf man selbst Teil einer solchen Runde sein oder einer derartigen Prozedur beiwohnen — und dabei handelt es sich um ein wahrhaft „euphorisches“ Erlebnis, um John Cage („Musicircus“) zu bemühen.

Zurück zum Vorteil für die Geschichte, um die es ja eigentlich geht: Mehrere Autoren können aus ihren jeweils unterschiedlichen Perspektiven neue Ideen beisteuern, sich gegenseitig aus inhaltlichen Sackgassen befreien oder kreativ beflügeln. Insgesamt eine für alle Beteiligten lohnende Konstellation.

Noch dazu unterstütze ich gerne aktuell lebende Autoren, gerade die aus der sog. „zweiten Reihe“, die noch nicht im publikumswirksamen medialen Fokus stehen. In den vergangenen Monaten habe ich alle bislang erhältlichen Hörbuch-Folgen von „Cotton Reloaded“ gehört, einer Krimi-Serie, die auf ganz ähnliche Weise vor ein paar Jahren initialisiert wurde. Der bereits erwähnte Christian Weis gehört ebenfalls dem Autorenteam von „Cotton Reloaded“ an, allerdings ist dort jeweils ein Autor für eine komplette in sich abgeschlossene Episode zuständig. Insofern ist da sicherlich weit weniger Absprache-/Koordinationsarbeit als bei einem solchen Mammutprojekt wie „Biom Alpha“ nötig. Andererseits leben wir im 21. Jahrhundert, das sollte sich technisch gut und mit überschaubarem Aufwand lösen lassen.

Fazit

Der erste Band hat definitiv Lust auf mehr gemacht, daher freue ich mich schon seit einigen Tagen auf den nahenden Veröffentlichungstermin (1. Dezember) des zweiten Bands.

Nun, habe ich es geschafft, noch einem meiner Leser den Mund wässrig zu machen? Es wäre toll, denn solche Projekte können nie genug Unterstützer haben.

 

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Aktion: „Gemeinsam lesen“ – 10. November 2015

Genialer Pausenfüller: „1001 Songs you must hear before you die“

Genialer Pausenfüller: „1001 Songs you must hear before you die“

Gestern und vorgestern habe ich jeweils einen neuen Beitrag zur Aktion „Gemeinsam lesen“ veröffentlicht. Mein paralleles Lesen in mehreren Büchern erlaubt mir, gleich noch einen anzuhängen. Das heutige Buch ist so ein klassischer Lückenfüller, der immer für die ganz kurzen Pausen taugt, denn jedes einzelne Kapitel ist in wenigen Minuten ausgelesen.

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

„1001 Song you must hear before you die“, das Buch ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit eines großen Teams, herausgegeben wurde es von Robert Dimery. Von den 8542 (iPhone-Größe) Seiten habe ich bislang 194 geschafft. Zum Glück ist es keine zusammenhängende Geschichte. Jedes Kapitel ist ca. 5-8 (iPhone-)Seiten lang, das liest sich in Windeseile…

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Socialist by birth and nature, New York lyricist Yip Harburg was deeply affected by the mass unemployment and endless breadlines that became all too familiar in the United States after the Wall Street Crash in 1929. (S. 195)

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Als Musiker bin ich ohnehin immer interessiert daran, mehr über mein eigenes Fachgebiet zu erfahren. Noch dazu ist dies ein Buch, das sich mit den aktuellen Streaming-Diensten (in meinem Fall Apple Music) so richtig lohnt, denn nun kann ich das Kapitel über einen Song durchlesen und ihn mir gleich danach anhören, ohne ihn mir extra kaufen zu müssen.

Den einen oder anderen Song habe ich schon meiner Favoriten-Liste hinzugefügt. Gerade in der Ära vor 1950 verbarg sich so manches mir noch völlig unbekannte Schmuckstück, auf das ich durch dieses Buch hingestoßen wurde.

 

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Aktion: „Gemeinsam lesen“ – 9. November 2015

Eric van Lustbader: „Dragons On The Sea Of Night“

Meine aktuelle Lektüre: Eric van Lustbader: „Dragons On The Sea Of Night“

Erst gestern habe ich einen neuen Beitrag zur Aktion „Gemeinsam lesen“ verfasst und publiziert. Wie gestern erwähnt: Ich lese immer parallel in mehreren Büchern. Eigentlich ist es ja höchst kontraproduktiv, denn so brauche ich wesentlich länger, um die Bücher abzuschließen. Andererseits bin ich beim Geschmack sehr stimmungsanfällig. Wenn ich nun einmal in Science Fiction-Stimmung bin, kann ich keine Historien-Schmöker ertragen etc. Daher hat sich mein System für meine Ansprüche als passend erwiesen.

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

„Dragons on the Sea of Night“ von Eric van Lustbader. Von den 1067 (iPhone-Größe) Seiten habe ich mich bis S. 104 vorgearbeitet, da beginnt gerade das zweite Kapitel.

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Of course, Aufeya had heard the voice. (S. 104)

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

„Dragons on the Sea of Night“ stellt als fünftes Buch den letzten Band einer mit noch zwei Extra-Bänden fortgesetzten Trilogie (die „Shadow Warrior“-Trilogie) dar. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: Im letzten Teil der Trilogie führte Eric van Lustbader den Charakter des Moichi in die Geschichte ein. Dieser faszinierte ihn wohl selbst so sehr, dass er noch zwei Bände in dieser „Welt“ erschuf, die von der originalen Trilogie zwar nicht völlig entkoppelt sind, dieser jedoch nicht bedürfen, um als Geschichten zu funktionieren.

Den vierten Band habe ich vor ca. einem halben Jahr gelesen, nun ist der letzte Band an der Reihe. Und das erste Kapitel war gut. Mal sehen, ob Lustbader (nach wie vor einer der sensationellsten Autoren-Namen, die mir je untergekommen sind) es schafft, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten.

 

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Kopierer-Alptraum

Vor ca. anderthalb Wochen äußerte ich hier ja schon einmal, dass meine Stimme sich gerade Urlaub von mir genommen habe. Am ersten Tag bin ich daheim geblieben, hoffte noch (zumindest ein wenig) auf Besserung, am zweiten Tag bin ich dann zum Arzt gegangen, der mich gleich für den Rest der Woche krank geschrieben hat. Und tatsächlich: Es ging sogar noch bis zum Sonntag weiter, erst ab Montag war meine Stimme wieder halbwegs als meine eigene zu erkennen.

Da mein Unterricht durch andere Kollegen vertreten werden musste, lag mir viel daran, den Betroffenen das Leben möglichst leicht zu gestalten. Also bereitete ich die Stunden so vor, dass auch ein Nicht-Musiker den Unterricht halten, die entsprechenden Arbeits- oder Übungsblätter ausgeben und die dazugehörigen Arbeitsanweisungen geben konnte. Das schuldet man den Kollegen, die dafür ihre Freistunden hergeben müssen.

Dazu habe ich am zweiten Krankheitstag die entsprechenden Arbeitsanweisungen sowie alles benötigte Material nebst meiner Krankschreibung in die Schule gebracht. Doch als ich die Zettel in der korrekten Anzahl für alle Schüler kopieren wollte, merkte ich, dass beide Kopierer im Kopierraum defekt waren. Bäh!

Im Sekretariat gibt es noch zwei Kopierer, also ging ich dorthin. Doch Gerät 1 macht so richtig dicke schwarze Streifen in Längsrichtung über das gesamte Blatt, Gerät 2 erzeugte gleich einmal einen dreifachen Papierstau, um dann für 26 bzw. 13 Kopien jeweils ca. 5 Minuten zu brauchen. Was für ein Kopier-Alptraum! Man stelle sich nur vor, ein Kollege bräuchte wirklich dringend eine gute Kopie. Es wäre in dieser Situation schier unmöglich gewesen!

Heute ist der letzte Ferientag (technisch gesehen ist das zwar falsch, denn der letzte Ferientag war natürlich der Freitag, es fühlt sich aber so an), morgen stürzen wir uns wieder ins Getümmel. Um morgen nicht den üblichen Stau am Kopierer zu verschlimmern, war ich schon am späten Sonntag Vormittag in der Schule. Welch Erleichterung breitete sich in mir aus, als ich ohne eine einzige Zickerei des Kopierers alles in einem Rutsch durchkopieren und für morgen und die folgenden Tage vorbereiten konnte. So sollte das sein!

 

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Aktion: „Gemeinsam lesen“ – 8. November 2015

Stephen King: „Stark — The Dark Half“

Meine aktuelle Lektüre: Stephen King: „Stark — The Dark Half“

Im August habe ich zuletzt an der wundervollen Aktion „Gemeinsam lesen“ teilgenommen. Dazwischen zog es sich leider etwas in die Länge, denn „Needful Things – In einer kleinen Stadt“ war zwar gut und spannend, aber auch sehr lang (ein echter „King“ halt). Nun lese ich schon wieder parallel in mehreren Büchern, mindestens eines davon sollte ich kurz erwähnen, denn es ist spannend.

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

„Stark – The Dark Half“ von Stephen King. Von den 2097 (iPhone-Größe) Seiten habe ich gerade einmal die ersten 60 gelesen, ich stecke also wirklich noch ganz am Anfang.

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Dreiundzwanzig Tage nach der Operation verließ Thad Beaumont das Krankenhaus. (S. 60)

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das Lesen von „Needful Things — In einer kleinen Stadt“ hat mich auf den Geschmack gebracht, denn nun möchte ich den gesamten „Castle Rock-Zyklus“ von Stephen King genauer kennenlernen. Immerhin ist er ein Meister der kleinen Verknüpfungen.

 

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Jubiläum zu seltsamer Zeit

Ich freu mich ja, aber...

Ich freu mich ja, aber wieso gerade jetzt?

Gestern erreichte mich eine Mitteilung der WordPress-App, die mich etwas verwirrte, denn es war auf der einen Seite eine ganz schöne Sache, nämlich eine Mitteilung darüber, dass meine Blog-Einträge mittlerweile x-mal für ausreichend gut befunden worden waren, dass der Leser oder die Leserin mir einen Stern zukommen ließ. Auf der anderen Seite kam der Pokal zu einer etwas eigenartigen Zeit, denn ich kenne solche Gratulations-Benachrichtigungen eher zu sog. „runden“ Jubiläen, z.B. 100, 250, 500, 1.000 oder dann wieder 1.500 und so weiter.

WordPress dagegen war der Meinung, mir zum 1.337. Stern gratulieren zu müssen. Ich freue mich, wundere mich zugleich aber über die eigentümliche Zahl, die diese Gratulation ausgelöst hat.

Wer hat auch schon so leicht befremdliche Mitteilungen von WordPress bekommen? Oder gibt es ein geheimes Jubiläum (z.B. von WP), das mir entgangen ist? Mein Blog wurde vor etwa drei Jahren im Februar gestartet, insofern kann es nicht mein Jubiläum sein, das weiß ich ganz genau…

 

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Bären-Mörder

Beweis-Foto 1: Der Bär während der Aufzucht

Beweis-Foto 1: Der Bär während der Aufzucht

Ich gestehe frei heraus, am heutigen Donnerstag am Tod eines Bären eine nicht geringe Mitschuld zu tragen. Schlimmer noch: Ich schäme mich nicht im geringsten, dies offen zuzugeben.

Beweis-Foto 2: Der Bär in seinem natürlichen Habitat

Beweis-Foto 2: Der Bär in seinem natürlichen Habitat

Fakt ist, ich persönlich führte das Messer, um ihm den Garaus zu machen. Seine Kehle wurde von mir eigenhändig durchtrennt. Dann kamen die externen Gliedmaßen dran, die ich ihm – selbstverständlich ohne ein einziges Zucken meiner Wimpern – vom Rumpf trennte. Schlussendlich verspeiste ich im Beisein einiger Familienmitglieder Teile seines Körpers. Und ermunterte die übrigen Anwesenden, es mir gleich zu tun.

Beweis-Foto 3: Ein letzter Blick auf das Opfer vor der Zerstückelung

Beweis-Foto 3: Ein letzter Blick auf das Opfer vor der Zerstückelung

„Elementar, Watson! Der Typ nimmt sich für zu wichtig. Wir haben alle schon einmal einen Kuchen angeschnitten… Hauen wir ab hier, ich bräuchte mal wieder eine Nase voll Koks!“

 

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