Woodport-Romantik

Regenrinne am Woodport

Nach mehreren Stunden endlich montiert: Die Regenrinne am Woodport

Letzten August berichtete ich vom Bau unseres Woodports, also des Carport-Bausatzes, der seither der trockenen Verwahrung unseres Brennholzes dient. Kaum waren wir fertig, regnete es auch einmal, sodass wir erkennen konnten, wo noch kleinere Baumängel vorlagen, deren Behebung bis gestern und heute früh warten musste.

Heckenschnitt zuerst

Aber ich kann berichten, dass ich mich heroisch auf das Dach hinaufgewagt habe, um zum Einen die nachbarliche Hecke gnadenlos zu stutzen — gerade dieser Nachbar ist sehr nett und hatte angeboten, sich selbst um die Hecke zu kümmern, aber das Risiko, ihn womöglich durch das Dach unseres Woodports stürzen zu sehen, wollten wir nicht eingehen. Die an seiner statt angebotene elektrische Heckenschere nahm ich dagegen gern an und wütete wie Arnold Schwarzenegger in „Conan der Barbar“. Das Gemetzel wird sich wohl im nächsten Jahr noch einmal wiederholen, denn diese Hecken scheinen mir erstaunlich langlebig zu sein.

Abdichtung — vielleicht…

Dann ging es an die Abdichtung einer bei starkem Regen nicht ganz dichten Stelle unseres Woodport-Dachs. Konstruktionsbedingt liegen mehrere gewellte Kunststoffplatten an dieser Stelle überlappend. Dummerweise ist das Material gleichzeitig weich genug, um nicht ganz in Form zu bleiben, und hart genug, um sich gegen die jeweils anderen Platten leicht zu verkanten. Im letzten Jahr habe ich mit Silikon die Lücken zu schließen versucht. Offensichtlich nicht zu 100 Prozent erfolgreich. Um die Dichtigkeit herzustellen, wurden gestern Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern gekauft, die eben diese auseinander klaffenden Platten dicht aneinander binden. Nun fehlt bloß noch ein Regen, der eine Überprüfung des vermeintlichen Erfolgs dieser Aktion ermöglicht. Aber ausschauen tut's gut.

Regenrinne

Nun nähere ich mich endlich dem per Überschrift versprochenen Hauptteil des heutigen Blog-Eintrags: Der Regenrinne. Nachdem die ersten paar Regenschauer und — vor allem — die Schneeschmelze vorüber waren, kamen wir nicht umhin, die Notwendigkeit einer Regenrinne am tiefsten Ende des Dachs anzuerkennen, denn genau an diesem Ende betritt man nun einmal diese Brennholz-Verwahrstelle.

Obwohl der Bausatz dazu nun schon etliche Wochen im Keller lag, schob ich die Arbeit hinaus und hinaus, das heiße Wetter der vergangenen Wochen machte es mir noch einfacher, alles auch noch weiter zu vertagen. Heute früh ging ich aber um halb acht, als es noch recht kühl war, voller Elan an die Arbeit. Mit Erfolg, denn nun ist die Regenrinne montiert und an allen Ecken und Enden so fixiert, dass der manchmal gar zu stürmische Wind vermutlich erst einmal das Dach des Woodports davonreißen würde, bevor die Regenrinne samt Fallrohr (und Wasserklappe) verlustig ginge. Ja, ich öffne mal wieder das Fenster ob dieses schamlosen Eigenlobs…

Gleich noch ein Eigenlob (Fenster ist und bleibt offen)

Da ich gerade am Lob meiner eigenen Person und deren unglaublich faszinierender Fertigkeiten war, verweise ich hier gleich noch auf das, was nach den handwerklichen Leistungen kam: 92 Minuten Seilspringen. Heute habe ich beim Training wieder einmal ein Seil getötet, da es aufgrund meiner harten Inanspruchnahme des selbigen riss. Da das in der Vergangenheit mehrfach vorkam, müsste ich mal über einen entsprechenden Blog-Eintrag nachdenken.

Nachtrag (gleicher Tag, eine Stunde später):

Tatsächlich kam etwas Regen auf, man möchte es ja kaum glauben, ist aber wahr. Bislang wirkt das Dach dicht (schnell noch mal gegen meinen Holzkopf klopfen), auch das Ablaufen des Tröpfelwassers klappt hervorragend. Dennoch wollte „Es Marinsche“ wissen, ob denn das Wasser nicht hinten drüber schwallt. Eine interessante Frage, aber nach eingehender Überprüfung kann ich den fotografischen Beweis liefern, dass da nichts „hinaus schwallen“ kann, allenfalls ganz selten mal ein Tröpfchen abgeben. Und auch das wirklich nur selten.

Beweisfoto

Damit wäre dann der fotografische Beweis erbracht...

 

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18 Gedanken zu „Woodport-Romantik

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    Und was passiert mit dem Wasser was nicht schnell genug am Ende der Rinne ins Loch fließt, sondern über das Ende der Rinne hinaus schwallt? 😳

  2. Zeilenende sagt:

    Der Mann als Schöpfer und Nutzer großer, beeindruckender Gartengeräte. Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Projekt und danke für den Beitrag. So geht es mir auch: Es gibt nichts schöneres als etwas zu bauen oder vernichtend zu schlagen … Deshalb freue ich mich im Frühjahr immer auf den Obstbaumschnitt. 🙂

  3. Ich hätte gern sowas als Carport … 😀

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