Graham Candy: Holding Up Balloons

Vor ein paar Tagen empfahl ein Blogger namens Reissnadel einen neuseeländischen Musiker namens Graham Candy. Er (oder sie) schilderte die faszinierende Stimme und die interessante Musik so eindrücklich, dass ich mir das Video des Titelsongs („Holding Up Balloons“) auf YouTube ansah.

Dieser Song fing meine Aufmerksamkeit aus mehrerlei Gründen ein, weshalb ich flugs in den iTunes-Store ging (nicht zu Fuß) und eben diese EP für 2,99 € kaufte und lud.

Was faszinierte mich denn daran? Ganz einfach:

  • Die Musik ist Pop vom Feinsten, sie ist einfach strukturiert, geht gut ins Ohr, hat dennoch genügend Kniffe, um interessant zu bleiben, auch nach mehrmaligen Hören…
  • …und dann ist da die Stimme von Graham Candy. In den letzten Jahren ist mir immer mehr aufgefallen, dass im Pop-Bereich („Pop“ hier als Oberbegriff für mehr oder weniger alle populären Stilrichtungen) die Frauen immer tiefer singen, eigentlich schon in der Männerlage, wohingegen die Männer immer höher singen, häufig weit über dem Bereich, den man einem Tenor zumuten würde (Sting sang bereits während seiner Zeit bei The Police ausdauernd bis über das „hohe C“ hinaus, das als die magische Obergrenze der Tenorstimme zählt). Graham Candy setzt diesen Trend fort. Ich sah im Video den Mann durch das Video laufen und glaubte allen Ernstes, eine Frauenstimme zu hören. Wer das nicht glaubt, möge sich bitte sofort das Video ansehen.

Beides höchst interessant. Das werde ich in meiner nächsten Pop-/Rock-Sequenz verbraten.

An dieser Stelle vielen Dank an Reissnadel für den Tipp, von allein wäre ich nie darauf gekommen!

 

8 Gedanken zu “Graham Candy: Holding Up Balloons

  1. PRBC 20. Juni 2015 / 10:10

    Hört sich an wie eine Frau 😜

    • PRBC 20. Juni 2015 / 10:11

      Bzw sehe ich das auch so

  2. Chris Umbach 20. Juni 2015 / 10:14

    Freut mich sehr, dass du durch meinen Blog neue Musik für dich entdecken konntest! 🙂
    Und natürlich, dass du reissnadel.com regelmäßig verfolgst!

    Danke für den Link!

    Liebe Grüße,
    Chris

    • Es Marinsche kocht 20. Juni 2015 / 13:28

      Ich sag dann auch mal DANKE für die Inspiration von Solera…..toller Input! Und so wurde ich aufmerksam auf das neue Album von Asaf Avidan 😀 hochgelobt…und es ist sooooooo genial 😍

  3. Es Marinsche kocht 20. Juni 2015 / 11:14

    In die Sparte passt dann einer meiner Favourites: Asaf Avidan – schon gehört? Dieser Song lief ’ne Zeitlang mal öfters im Radio http://youtu.be/A16VcQdTL80 er gehört ganz klar in die Kategorie außerordentlicher Stimmlagen….hier nochmal ein Beispiel http://youtu.be/gnhJ4Ceor_M …wer’s mag unbedingt „A ghost before the wall“ und „Devil’s dance“ anhören….die Life-Quali auf youtube ist lausig… 😊….aber die Songs zum Dahinschmelzen 😍

    • solera1847 20. Juni 2015 / 14:19

      Danke für den Tipp, den ersten Song kannte ich tatsächlich aus dem Radio, auch wenn ich mir dabei immer eine SängerIN vorgestellt hatte… Passt perfekt!

      • Es Marinsche kocht 20. Juni 2015 / 14:53

        Gerne 😊 durch den Post bin ich auf das neue Album von ihm aufmerksam geworden….hätte ich sonst gar nicht gemerkt….es ist grandios! Tolle Arrangements voller Spielfreude mit vielen Facetten….er erzählt Geschichten….inszeniert…..zelebriert…GANZ GORSSES Kino!

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