Gelesen: „Mamma Lucia“ von Mario Puzo

Mario Puzo dürfte den meisten bekannt sein als der Autor des legendären Romans „Der Pate“, dessen dreiteilige Verfilmung sich als einer der großen Filmklassiker etablieren konnte. Vor ein paar Wochen gab es zum Jubiläum bei iBooks die englische Ausgabe „The Godfather“ kostenlos zum Herunterladen (dazu habe ich einen Blogeintrag geschrieben). Doch, wie so oft, ist es als ein trojanisches Pferd gedacht, denn wenn man schon einmal im iBooks-Store ist, dann stöbert man (man=ich) natürlich noch etwas weiter. Und natürlich blieb ich an einem weiteren Buch von Mario Puzo hängen, das ich gerade fertig gelesen habe: „Mamma Lucia“.

Mamma Lucia

„Mamma Lucia“ von Mario Puzo

Geschildert wird das bewegte Leben der Lucia Santa, die von Italien aus an einen ihr noch völlig unbekannten Mann verheiratet wird, ihn überlebt, wieder heiratet, auch diesen Mann überlebt — und während der ca. 40 Jahre umfassenden Handlung des Buchs die Geschicke ihrer kinderreichen Familie leitet.

Tatsächlich ist es fast egal, was tatsächlich passiert, den größten Reiz des Buches macht das lebendige Schildern der Lebensumstände im „kleinen Italien“ New Yorks über die Jahrzehnte aus, denn in dieser Disziplin ist Mario Puzo nun einmal meisterlich.

Für 2,99 € habe ich viel angenehmen, wenngleich nicht überragenden Lesestoff bekommen. Wer an „Der Pate“ seine Freude hatte, wird vermutlich auch dieses Buch mögen — nur dass die Mafia darin keine nennenswerte Rolle spielt (unerwähnt kann sie natürlich nicht bleiben).

 

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