San Francisco: Twin Peaks

Twin Peaks

Eine tolle Sicht auf die Twin Peaks (Quelle: Apple Maps)

Ein touristisch etwas vernachlässigter, dennoch sehenswerter Platz in San Francisco sind die sog. Twin Peaks. Analog zum leicht in die Höhe ragenden Busen einer auf dem Rücken liegenden Frau befinden sich hier in direkter Nachbarschaft zueinander zwei fast exakt gleich hohe Mini-Berggipfel auf einer Anhöhe.

Wo sind sie denn?

Der Weg zu den Twin Peaks ist nicht ganz ohne, denn als doch nicht ganz Ortskundiger muss man etwas mehr Aufwand als für die Golden Gate Bridge oder den Coit Tower betreiben, um an diesen Ort zu gelangen. Da zeigt, wie schon erwähnt, dass der Ort touristisch nicht sonderlich intensiv ausgeschlachtet wird. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn auf diese Weise hat man dort meist viel Ruhe… Wir gelangten damals via Bus in die nähere Umgebung, liefen dann noch zwei oder drei Kilometer, die zum Teil mit heftigen Steigungen aufwarteten, es hat sich aber gelohnt.

Busfahren in San Francisco

Noch ein kurzer Exkurs zum Busfahren, denn das funktioniert ganz anders als hier in Süddeutschland. In Aalen kauft man ein fertiges Streckenticket zum Festpreis, der einfach immer und für alle Menschen gleichermaßen gilt. In San Francisco steigt man in den Bus, zahlt immer einen Dollar, wofür man ein Zeitticket erhält, das ab dem Moment des Lösens für eine gewisse Dauer gilt. Sieht nun der Busfahrer, dass da ein paar nett lächelnde Touristen stehen, reißt er gerne auch mal mehr ab, in unserem Fall mussten wir zwar nur ca. 20 Minuten fahren, erhielten aber einen Abriss, der uns noch zweieinhalb Stunden stressfreies Herumgondeln durch die Stadt ermöglicht hätte. Das war also ein wirklich netter Busfahrer!

Endlich angekommen

Steht man dann endlich mal oben, hat man einen fantastischen Blick über weite Teile der Stadt, vor allem auf das Gebiet entlang der Market Street. Doch auch auf die Golden Gate Bridge kann man einen Blick aus einer sonst selten gezeigten Perspektive werfen.

Seltene Perspektive

Ein seltener Blick auf die Golden Gate Bridge

Eine Sache wird sicherlich den meisten Besuchern der Twin Peaks auffallen: Der Wind. Da es sich um kleine, aber dennoch erhaben positionierte Gipfel handelt, zischt einem meistens ein recht heftiger Wind um die Ohren. Ich war trotz sommerlicher Temperaturen dankbar für die mitgenommene Jacke, ohne die ich wohl gebibbert hätte…

Bevor ich nun aber zuviel erzähle, gibt es einfach ein paar Bilder zu sehen, denn die zeigen die (etwas herbe) Schönheit des Ortes am besten.

Ausblick auf die Market Street

Ausblick auf die Market Street

Das benachbarte Wohngebiet

Das benachbarte Wohngebiet — ich muss da immer an E.T. denken...

Vom zweiten Gipfel sieht man fast genau in die Market Street

Vom zweiten Gipfel sieht man fast genau in die Market Street

Die Twin Peaks im Film

Wie so viele andere Sehenswürdigkeiten wurden auch die Twin Peaks als Handlungsort in Filmen verwendet. Mir ist am deutlichsten die eine Szene aus „Copykill“ (engl. „Copycat“) mit Sigourney Weaver und Helen Hunt im Gedächtnis geblieben. In dieser Einstellung hat ein Psychopath eines seiner Opfer auf einem der beiden Gipfel abgelegt, wo es entdeckt wird. Daraufhin müssen die Akteure natürlich dort oben herumstiefeln und die Spuren überprüfen/sichern, was natürlich — wenn man vorher davon weiß und entsprechend aufpasst — einen schönen Blick auf viele weitere städtische Details ermöglicht.

Rückweg zum Hotel

Nach dem langen Marsch hinauf zu den Twin Peaks wollten wir ins Hotel zurück. Die Aussicht hatte uns gezeigt, dass es icht allzu weit war, also beschlossen wir, den direkten Weg durch das nahe Wohngebiet hinunter zur Market Street zu laufen.

Und das war eine exzellente Entscheidung, wie sich alsbald zeigen sollte, denn wir kamen dabei an einem Haus vorbei, das über und über von Trompetenblumen bewachsen war. Ein unvergleichlich toller Anblick!

Trompetenblumen in voller Blüte

Trompetenblumen in voller Blüte

Das gleiche Haus aus einer anderen Perspektive

Das gleiche Haus aus einer anderen Perspektive

Na, schon auf den Geschmack gekommen?

 

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13 Gedanken zu „San Francisco: Twin Peaks

  1. Es Marinsche kocht sagt:

    Das sind ja tolle Impressionen an denen Du uns da immer wieder teilhaben lässt 😊

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