Durchgelesen: „Die Augen des Drachen“

Vor ein paar Tagen habe ich mich in einem eigenen Blog-Eintrag schon einmal dazu geäußert, dass ich Stephen King’s Fantasy-Buch „Die Augen des Drachen“ angefangen hätte. Heute habe ich es zu Ende gelesen. Und es war wunderbar, das Buch ist in meiner Stephen King-Rangliste gleich ganz weit nach oben geschossen.

Die Geschichte ich außerordentlich kurzweilig und spannend geschrieben, die Hauptfiguren werden einem — je nach ihrer Charaktereigenschaft — so nah oder abstoßend dargestellt, dass man unweigerlich in den Sog der Handlung gerät und schwer mitfiebert. Zumindest ging es mir so, meine Frau musste, als ich beim Mittagessen immer noch weiterlesen musste, schon ein paar Mal über meine gespannten Ächzer und Kicherer gegrinst. Die letzten 150 bis 200 Seiten (in der iBooks-Version auf dem iPad, in der das Buch auf ca. 700 Seiten kommt) konnte ich das Buch nur noch mit Mühe, eigentlich fast gar nicht, aus der Hand legen.

Erstaunlich ist, dass die Geschichte eigentlich sehr geradlinig und ohne allzu viele überraschende Wendungen geschrieben ist. Vielleicht hat mir dies gerade so gefallen, denn meistens erwartet man noch irgend einen Kniff, eine große Überraschung kurz vor dem Ende, die dann alles noch einmal in einem neuen Licht erscheinen lässt. Weit gefehlt, denn hier gibt es das ganz einfach nicht, aber ich habe — wie schon gesagt — vielleicht auch gerade aus diesem Grund jede einzelne Seite genossen.

Wenn ich bedenke, dass ich in der letzten Woche jeden Tag mein volles Arbeitspensum erledigt, mehrere Hörbücher angehört, täglich mindestens 80 Minuten Sport getrieben, einigermaßen regelmäßig geübt, viel vorbereitet und auch einiges im Haushalt mit angepackt habe, kann ich sagen, dass die eine Woche, die ich für das Lesen benötigt habe, wie nichts an mir vorbei gerauscht ist.

Wer also eine kurzweilige, nicht zu sehr in ellenlangen Detailschilderungen einer fremden Welt schwelgende Fantasy-Geschichte lesen möchte, der ist hier bestens aufgehoben. Ich jedenfalls werde dieses Buch nach einer gewissen Ruhephase sicher noch einmal lesen (oder dann hören).

Das nächste Stephen King-Buch, „Sie“, liegt schon in meiner iBooks-App bereit, ich freue mich schon sehr darauf!

 

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Nachtrag zur eigenen Filmmusik

Vor ein paar Wochen berichtete ich von der Fertigstellung einer eigenen Filmmusik (hier). Nun ist es ja schön, die Filmmusik allein anzuhören, doch noch viel schöner ist es, den dazugehörigen Film auch noch sehen zu können.

Mein Schwager, der für den filmischen Inhalt verantworlich ist, hat mir sein OK gegeben (auch die eingangs gezeigten Personen wurden von ihm persönlich angesprochen und haben ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben), dass ich den Film hier bereitstelle, und somit verlinke ich ihn an dieser Stelle.

Nicht wundern, falls der Film nicht einfach durchgestreamt werden kann, er liegt in meiner Dropbox, da habe ich keine Erfahrungen, wie schnell die Verbindung effektiv ist. Der Film ist etwas weniger als 300 MB groß, bei einer schnellen Internet-Verbindung sollte er innerhalb kurzer Zeit geladen sein.

Viel Spaß beim Ansehen!

Jurassic Park-Hörbuch und Vergleich mit dem Film

Jurassic Park von Michael Crichton
„Jurassic Park“ von Michael Crichton

Gerade habe ich das Hörbuch „Jurassic Park“ von Michael Crichton zu Ende gehört. Das Buch hatte ich auf Englisch schon 1996 gelesen, ein deutsches Exemplar ist mir vor vier oder fünf Jahren in die Finger gekommen. Ich mag diese Mischung aus gut aufbereiteten wissenschaftlichen Themen und spannender Fiktion, denn das Ergebnis ist ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen.

Besonders auffällig ist der Unterschied zum Film, auch wenn dieser gar nicht schlecht ist. Er legt nur den Schwerpunkt ganz anders. Das Hörbuch (und somit auch der eigentliche Roman) stellt neben der ganzen Action (und unendlich vieler zusätzlicher Details) vor allem die bei dieser Thematik aufkommenden Fragen der Ethik in den Mittelpunkt:

  • „Wo ist die Kontrollinstanz für die Wissenschaftler?“
  • „Warum wird so oft (=zu oft) nur gefragt, ob etwas möglich, nicht aber, ob es angemessen ist?“
  • „Hat uns die Wissenschaft in den letzten Jahrhunderten wirklich vorangebracht?“ und „Falls ja: Zu welchem Preis?“

Im Film werden darauf gefühlt nur ein bis zwei Minuten verwendet, der Rest der Zeit wird von Action und Spezialeffekten dominiert (ist ja auch sehr schön anzusehen, ich will mich da gar nicht beschweren). Im Buch jedoch kommt Michael Crichton immer und immer wieder auf diese zentralen Fragen zurück. Auch die Arroganz des Menschen, der meint, seine Umwelt komplett kontrollieren zu können, wird dabei nicht ausgelassen, denn diese Eigenschaft ist untrennbar mit dem häufig deutlich zu erkennenden Fehlen einer moralischen Instanz verbunden — jeder fragt sich nur: „Kann ich das schaffen?“ Statt: „Darf ich das tun bzw. ist es angemessen, das zu tun?“

Interessant ist daran vor allem, dass der Autor sich selbst gar nicht auf eine Antwort festlegt. Vielmehr legt er einem Charakter (Ian Malcolm) eine wissenschaftsskeptische Haltung zugrunde, wohingegen eine wesentlich größere Gruppe (John Hammond und die meisten der für ihn arbeitenden Wissenschaftler) ganz klar bedenkenlos weiterhin in alter Manier drauflos macht, um dann erst über die Konsequenzen nachzudenken, wenn es einen konkreten Anlass dafür gibt. Und es gibt eine Gruppe von Personen (Alan Grant, Ellie Sattler, die Enkel Hammonds), die nicht genau festgelegt sind, die zwischen den beiden Polen hin und her schwanken. Der Leser darf sich somit selbst einen Standpunkt aussuchen.

Insofern empfinde ich „Jurassic Park“ als eine sehr ansprechende Unterhaltung, denn trotz allen Romancharakters regt vieles an der Geschichte zum tieferen Nachdenken an — ohne dem Leser permanent den moralischen Zeigefinger vor Augen zu halten.

 

Kultige Filmzitate 1

Vor ein paar Wochen habe ich einen Blogeintrag zum Thema „So schlecht, dass es schon wieder gut ist“ verfasst (hier). Darin ging es um Filme, die bei genauer Betrachtung eigentlich die reinsten „Schrottfilme“ sind, die man sich aber dennoch häufiger ansieht (zumindest häufiger, als sie es genau genommen verdienen). Im Hinterkopf blieb mir seitdem beständig die Frage hängen, warum man sich derlei Filme absichtlich immer wieder mal ansieht, obwohl einem bewusst ist, dass sie eigentlich nichts taugen.

Es sind in meinem Fall unterschiedliche Gründe, das wurde mir schnell klar:

  • Einzelne Darsteller bringen mit ihrer schauspielerischen Leistung in mir eine „Saite zum Schwingen“ — nicht zwingend, weil ich ein großer Fan des jeweiligen Darstellers bin, sondern weil er/sie den geforderten Charakter so überzeugend darstellt (oft auch, weil meine eigene Vorstellung eines solchen Charakters der gezeigten geradezu diametral gegenüber läge). Unter Umständen kann es völlig genügen, wenn ein Darsteller so brilliert, um einen ansonsten grottenschlechten Film zu retten.
  • Die Grundstimmung passt. Das ist für mich sehr wichtig, denn mehr als die einzelnen Leistungen wirkt sich die Grundstimmung eines Films auf mein Gemüt aus. Wenn ein Film genau auf eine meiner Stimmungen passt, dann sehe ich ihn mir — so Zeit und die technischen Möglichkeiten gegeben sind — im passenden Moment einfach an, denn das entspannt mich.
  • Coole Zitate. Ganz ehrlich, manche Filme sind haarsträubend schlecht, aber die Darsteller werfen mit endcoolen Sprüchen nur so um sich. Mir fallen auf Anhieb ein paar Zitate ein, die so klassisch sind, dass sie allein es rechtfertigen, den Film oder die Folge einer Serie anzusehen.

Das bringt mich zum eigentlichen Thema des heutigen Blog-Eintrags. In den kommenden Wochen werde ich meine Filme besonders aufmerksam durchgehen, mir beim Ansehen die schönsten Zitate notieren und sie dann später gesammelt hier zum Besten geben.

Den Einstieg macht heute gleich einmal der Film „Tremors — Im Land der Raketenwürmer“ (1990, Informationen zum Film), der auch schon in der Liste der „So schlecht, dass es schon wieder gut ist“-Filme landete… Und hier sind die Zitate:

  • „Eine Stampede!!!“ Ganz am Anfang des Films sieht man eine friedvolle Szenerie in den Bergen der USA. Ein Pickup-Truck steht in der Gegend herum, und dann folgt auch schon die äußerst geschmackvolle Eröffnung: Kevin Bacon beim morgendlichen Freiluft-Pinkeln. Als er dieses wichtige Geschäft erledigt hat, kommt er zum Truck zurück, findet seinen Kumpel immer noch schlafend vor, hängt sich seitlich an die Ladefläche des Pickup und bringt das ganze Auto durch vehementen Einsatz seines Körpergewichts in fühlbare Vibrationen. Dabei brüllt er aus vollster Kehle: „Stampede!!!“ Woraufhin sein Kumpel völlig panisch aus dem Schlaf aufschreckt und — noch immer im Schlafsack steckend — kopfüber von der hinten offenen Ladefläche purzelt. Herrlich!
  • „Ich hab’ das Arsch-Ende gefunden!“ Leider ein Spoiler, falls jemand dieses Kleinod US-amerikanischer Filmkunst noch nicht gesehen haben sollte, aber sonst macht das Zitat keinen Sinn! Die zwei Protagonisten des Films müssen an einer Stelle vor einem der Riesenwürmer davonrennen. Beim Sprung über einen betonierten Abwasserkanal rast der Wurm unterirdisch gegen die Seitenwänden, faktisch eine sehr solide Betonbarriere, was seiner Existenz ein abruptes Ende beschert. Da keiner der Protagonisten bis zu diesem Zeitpunkt eine konkrete Vorstellung vom Wesen der Würmer hatte, buddeln sie, beim Kopfende beginnend, den gesamten Kadaver aus. Am Ende dieser Aktivität folgt dann dieses epische Zitat.

Ach, und weil heute sicher irgendwo auf der Welt ein jämmerlich verregneter Tag ist, gibt’s gleich noch mein Lieblingszitat aus „Twister“ (1996, Informationen zum Film): „Er wird grün.“

Mir ist völlig klar, dass alle diese Zitate aus dem Kontext gerissen nichts weiter als höchst eigentümliche Sprüche sind, die an Dämlichkeit kaum zu überbieten sein werden. Wer sie nicht versteht, muss dann halt (wohl oder übel) den Film ansehen.

Wer zufälligerweise einen der in Zukunft hier gelisteten Filme ebenfalls kennen sollte und noch ein episches Zitat beisteuern möchte, der kann das jeweils über die Kommentar-Funktion tun. Ich würde mich sehr freuen.

 

Croft Pale Cream Sherry

Ich bin ein Mensch, der mit sehr wenig Alkohol sehr gut durchs Leben kommt. Vergnügen ziehe ich nicht aus dem teilweisen oder völligen Kontrollverlust (meiner selbst oder anderer in meiner Nähe) durch unmäßigen Alkoholkonsum — und andere Rauschmittel lehne ich kategorisch ab. Wenn ich mich amüsieren will, unterhalte ich mich mit meiner Frau, die sehr geistreich ist, oder guten Freunden, die (ganz nebenbei bemerkt) ebenso geistreich sind. Oder ich lese, höre ein Hörbuch oder gute Musik (und davon gibt es quasi unbegrenzt viel auf dieser Welt), ganz zu schweigen von Filmen, die ja nicht selten auch einen gewaltigen Unterhaltungswert besitzen.

Aber: Ich kann ab und zu mit großem Genuss eine kleine Menge Alkohols trinken und mich damit angenehm entspannen. Und das deckt sich meiner Meinung nach weitgehend mit dem eigentlichen Grund dafür, warum es eine solche Vielfalt solcher Getränke gibt. Vor einigen Jahren trank ich — mal abgesehen von einer ganz kurzen Experimentierphase zwischen 16 und 18 — gar keinen Alkohol, erst als ich die 30 überschritten hatte, begann ich damit, mir allmählich einen gewissen Überblick über die verschiedenen Getränkesorten zu er-trinken. Wenn mir dann ein Getränketyp an sich gut schmeckte, testete ich gezielt verschiedene Produkte aus dieser Sparte, um das für meinen Geschmack angenehmste zu finden.

So erging es mir beispielsweise 2006 mit dem schottischen Single Malt-Whisky. Durch den Besuch der Produktionsstätten von Glenfarclas hoch oben im Norden Schottlands bekam ich einen Einblick in die Herstellung, konnte mal testen und mehrere unterschiedliche Jahrgänge (in passend kleinen Mengen) mitnehmen. Die letzte dieser drei 0,375 Liter-Flaschen habe ich ca. sechs Jahre später (endlich) geleert — dies nur, um mal meinen dramatischen Alkohol-Konsum zu verdeutlichen. Meine Schwiegereltern und auch wir pflegen immer von unserem „Alkohol-Problem“ zu sprechen, gemeint ist damit immer, dass wir kaum wissen, wohin damit; wobei das vor allem in der Zeit zutraf, da ich gar nichts trank und durch meine Musikschultätigkeit vor den größeren Ferien meist von fast allen Schülern auch eine Flasche Wein geschenkt bekam. Da konnte es schon einmal vorkommen, dass ich am Ende eines Unterrichtstages mit ca. acht oder zehn Weinflaschen nach Hause zurückkehrte.

Im Jahr 2007 waren meine Frau und ich auf einer Studiosus-Rundreise durch Andalusien. Die Gruppe bestand, wie nicht anders zu erwarten war, aus extrem vielen Lehrern (aktiv und bereits pensioniert), insofern waren wir in guter Gesellschaft… Mal ganz abgesehen von den landschaftlichen und kulturellen Reizen, dem milden Frühlingsklima (Osterferien), dem überwiegend angenehmen Wetter, der Tatsache, dass wir mehr oder weniger ohne Kinder reisen konnten (nun ja, eines reiste mit, ohne dass wir dafür extra zahlen mussten), der kompetenten Reiseleitung und etlichen anderen positiven Aspekten gab es für mich ein unumstößliches Highlight, nämlich den Besuch der Bodega Gonzalez-Byass in Jerez de la Frontera.

Echter Sherry darf nur aus dieser Region Andalusiens kommen, sonst heißt er eben nicht Sherry sondern „Amontillado“ oder nochmals anders — aber eben auf keinen Fall Sherry. Bei einer exzellenten Führung durch die Bodega wurde uns auch das Solera-Verfahren gezeigt, bei dem die verschieden alten Jahrgänge übereinander gelagert und nach einem ausgeklügelten System miteinander verschnitten werden, um so Qualitätsschwankungen zwischen den Jahren auszugleichen. Wer sich dafür interessiert, sollte unbedingt einmal dorthin fahren und sich das mit eigenen Augen ansehen, es ist ungeheuer faszinierend — und kein Artikel im Internet kann die Dimension der Produktion angemessen vermitteln (es ist gigantisch!).

Nach der Führung landeten wir in einem Probesaal, in dem uns verschiedene Sorten Sherry der Marke Gonzalez-Byass zum Testen angeboten wurden. Ich präferiere eindeutig die süßen und schweren Cream Sherry-Sorten, am liebsten mag ich den Namensgeber meines Blogs, eben den Solera 1847, der auch von Gonzalez-Byass produziert wird. Wenig bis gar nichts kann ich mit den trockenen (für mich „sauren“) Fino-Varianten anfangen, die taugen allerhöchstens als Geschmacksbestandteil in einem Salatdressing (und selbst da mag ich lieber eine süße Variante).

Diese beiden Sorten kann man üblicherweise sofort an der Farbe unterscheiden: Fino Sherry sieht hellgelb aus wie Weißwein, vielleicht ein klein wenig intensiver in der Farbe, aber sicher nicht viel. Cream Sherry dagegen ist dunkel, mindestens bernsteinfarben, im Fall des Solera 1847 fast undurchsichtig dunkel — einzelne Varianten (z.B. der „Nectar“) sind eher sirupartig denn dünnflüssig.

Auf dem Tisch im Probesaal standen lauter mit hellem Sherry gefüllte Gläser. Also dachte ich mir schon, dass da wohl nichts für mich dabei sei. Weit gefehlt, denn nur die Hälfte der Gläser war mit „Tio Pepe“, dem weltweit bekanntesten Fino Sherry, gefüllt. Die andere Hälfte entstammte indirekt einem Firmenzukauf, denn Gonzalez-Byass hatte erst kurz davor die englische Traditionsmarke Croft übernommen. Unter der Bezeichnung „Croft Traditional“ wurde hier ein sog. Pale Cream Sherry, also eigentlich eine in sich widersprüchliche Mischung vermarktet: ein süßlicher Cream Sherry, der aber mit der Frische eines Fino Sherry „verheiratet“ worden war. Entsprechend hell war die Färbung, daher der Name „Pale“ Cream Sherry, also „blasser“ Cream Sherry.

Croft Traditional Pale Cream Sherry
Croft Traditional Pale Cream Sherry

Geschmack lässt sich lang und breit in Worten ausbreiten, ohne jemandem einen echten Eindruck verschaffen zu können. Aber ein einziges Nippen an diesem Probierglas und es war um mich geschehen. Trotz beengter Transport-Verhältnisse (Rückflug etc.) nahm ich eine Flasche davon mit. Glücklicherweise fand ich in Schwäbisch Gmünd, wo ich damals wohnte, mit dem Wein-Magazin März ein engagiertes Unternehmen, das es mir ermöglichte, diese Rarität auch in Deutschland immer wieder neu zu beziehen.

Gäbe es nicht den Solera 1847, wäre der Croft Pale Cream Sherry mein Lieblingsgetränk (alkoholischer Art). Ein Gläschen davon in eisgekühltem Zustand kann fast jederzeit meine Laune heben. Wer durch meine blumigen Beschreibungen nun auf den Geschmack gekommen sein sollte, dem sei ein persönlicher Test sehr ans Herz gelegt. In Deutschland ist der Croft Pale Cream Sherry leider nicht so einfach zu bekommen, die meisten Spirituosen-Versandhäuser führen ihn nicht. Unter dieser Adresse kann man es aber mal versuchen.

 

»Die Augen des Drachen«

Stephen King »Die Augen des Drachen«
Stephen King »Die Augen des Drachen«

Gestern habe ich eines meiner Bücher — es handelte sich um »Beneath An Opal Moon« von Eric van Lustbader — zu Ende gelesen. Sofort stieg ich in ein weiteres ein: Stephen Kings Fantasy-Experiment »Die Augen des Drachen«.

Seit gestern habe ich schon ca. 15 Prozent des Buchs verschlungen, denn der Schreibstil ist für Stephen King eher ungewöhnlich, aber sehr angenehm. Als ich im iBook Store nach neuem Lesestoff suchte, standen einige Bücher in der engeren Auswahl, doch die durchweg positiven Rezensionen dieses Werks sorgten für den Zuschlag.

Und bislang kann ich mich absolut nicht beschweren. Ich mag es immer, wenn die Kapitel von übersichtlicher Länge sind, denn da ich oft kurze Lesephasen zwischen andere Aktivitäten zwängen muss (diese aber immer sehr genieße), bin ich froh, überschaubare Abschnitte vor mir zu haben. Hier ist das der Fall, was mir das Lesen versüßt!

In den letzten Jahren habe ich mir für Bücher mit langen Kapiteln oder Erzählungen »ohne Punkt und Komma« eine für mich gut funktionierende Vorgehensweise angewöhnt: Wenn ich sehe, dass das Kapitel oder der Abschnitt oh ein zu lange ist, um ihn gleich am Stück durchzulesen, unterbreche ich immer nach dem ersten Absatz auf einer linken Seite (auf dem iPhone ist das egal, da bekomme ich nur eine Seite angezeigt). Klingt ein bisschen komisch, funktioniert aber, denn wenn ich wieder einsteigen möchte, suche ich die Seite, finde den Absatz — und los geht's!

So, mit Verlaub: Ich muss wieder zurück zu meiner Lektüre! Das Buch fließt unglaublich gut…

(Link zum Bild)

 

Selbstbeweihräucherung 2

In den Osterferien habe ich meine bisherigen Leistungen beim Seilspringen nochmals deutlich überboten. Statt der üblichen 60-75 Minuten am Tag sprang ich fast immer 90 oder mehr Minuten. Interessanterweise legte ich dabei auch noch deutlich an Intensität zu, sodass meine Nike Fuel-Ausbeute im Vergleich sehr hoch ausfiel.

Darum fällt der Zwischenstand für diesen Monat auch recht üppig aus: Obwohl heute erst der 18. des Monats ist, liege ich schon bei fast 108.000 Fuelpunkten. 2013 kam ich in einem durchschnittlichen Monat auf ca. 133.000 Fuelpunkte, 2014 waren es dann im Schnitt ca. 138.000.

Mehr Fuel
Mehr Seilspringen - mehr Fuel!

Die derzeit verstärkten Aktivitäten haben den Schnitt in diesem Jahr steil ansteigen lassen, denn momentan schaffe ich es auf einen Monatsdurchschnitt von etwas mehr als 152.000 Fuelpunkten. Es bleibt abzuwarten, ob ich das über das gesamte Jahr durchhalten kann.

Immerhin — und darauf bin ich nun wirklich stolz — habe ich es mittlerweile über ein Jahr geschafft, jeden einzelnen Tag mein selbstgestecktes Fuel-Ziel zu erfüllen. Die Belohnung ließ natürlich nicht lange auf sich warten (Bild).

Ein ganzes Jahr
Ein Jahr lang jeden Tag das Ziel erreicht!

Mit dem Seilspringen bin ich bislang im April sehr zufrieden, denn in den 18 Tagen kam ich auf insgesamt 26 Stunden und 4 Minuten. Das kann sich schon sehen lassen.

Ich gehe jetzt mal schnell das Fenster öffnen, damit sich der Gestank meines Eigenlobs verflüchtigen kann… Am Ende des Monats (bzw. kurz danach) gibt's die komplette Zusammenfassung.