Tipp: Private Readers Book Club

Meinen Blog gibt es schon ein paar Jahre, ich habe in der Zeit nur eine kleine Schar Interessierter versammeln können, die ihn abonniert haben. Das ist nicht schlimm, denn mir ist bewusst, dass vieles, was ich hier so von mir gebe, kaum von größerem Interesse für andere Leute sein wird. Das stört mich nicht. Bis vor kurzer Zeit kamen Kommentare auch nur äußerst spärlich, eher in geradezu verschwindend geringer Menge.

Das hat sich ganz deutlich geändert, als sich der PRBC der kleinen Schar Auserwählter hinzufügte. PRBC ist das Akronym für „Private Readers Book Club“, zu finden sind sie im Internet unter der Adresse privatereadersbookclub.com. Dabei handelt es sich um zwei Leseratten aus der Schweiz, Virginia und Christoforo, die ihre Nasen — zumindest vermute ich es so — kaum aus den Büchern herausbekommen. Und wenn sie es doch einmal für einen Moment schaffen, dann bloggen sie sogleich über das Gelesene.

Für an Literatur interessierte Menschen wie mich ist dieser Blog eine wahre Fundgrube, mehrere der dort gelesenen Rezensionen führten schon dazu, dass ich die besprochenen Bücher meiner Lese-Liste hinzufügte. Hervorzuheben ist in diesem Kontext auch die stilistische Breite, denn die rezensierten Bücher entstammen unterschiedlichsten Kulturkreisen und Themengebieten –– alles, was die beiden anspricht, landet über kurz oder lang in diesem Blog.

Noch schöner aber ist, dass sie eine sehr direkte und zeitnahe Kommunikation über die Kommentarfunktion ihres Blogs pflegen. Und ganz offensichtlich wird der Blog von einigen Leuten gelesen. Ich kann das gut nachvollziehen, denn man spürt die Lust am Lesen, am Umgang mit Büchern und der Vertiefung in die in den Büchern geschaffenen Parallelwelten durch und durch.

Um den Kreis mit der Einleitung schließen zu können: Vor allem Christoforo ist selbst auch durchaus aktiv beim Kommentieren anderer Blogs. Die meisten Kommentare der letzten Wochen gehen auf sein Konto. Gerade weil ich in den letzten Jahren so wenig Feedback auf meinen Blog bekam, freut mich diese Art der schnellen und unkomplizierten Rückmeldung sehr.

Fazit: Wer sich ebenfalls für diese Themen interessiert und geneigt ist, auch mal hier und da einen Kommentar zu schreiben, dem sei der PRBC hiermit ganz eindeutig ans Herz gelegt. Tolle Leute, toller Blog –– bitte mehr davon!

 

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10 Gedanken zu „Tipp: Private Readers Book Club

  1. PRBC sagt:

    Awwwww wie nett ist das denn! 😳❤️ sind leider schon im Bett, melden uns nochmal morgen bei dir. VIELEN DANK!!!!!! ☺️🌹 LG aus der Schweiz an dich, Virginia und Cristoforo 😃

  2. PRBC sagt:

    So…..wir nochmal 🙂 Leider haben wir keine Email Adresse von Dir gefunden, deshalb kommentieren wir hier.
    Wir haben nicht schlecht gestaunt bzw. ich (Virginia) als wir schon im Bett lagen und die Mail mit einem neuen Beitrag von Dir einging. Zuerst hab ich gar nicht geschnallt, warum da Private Readers stand und war ein paar 100stel Sekunden ziemlich gaga. Bis ich es dann kapiert hab. Ich habe Deinen Beitrag gleich Cristoforo und mir selbst vorgelesen. Einen schöneren Tagesabschluss hätten wir uns nicht vorstellen können, das ging natürlich runter wie Butter. Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit und den Platz genommen hast, um über uns zu schreiben, das ist nicht selbstverständlich.
    Wir finden deinen Blog interessant und vielleicht liegt es auch daran, weil wir uns oft darin wieder finden. Wir haben zwar keine Kinder (nur 4 Katzen), aber Du machst ja auch Musik wie Cristoforo (vielleicht schreibt er Dir dazu noch mehr) und wir sind alle King Fans. Ha ha….jaja…..es gibt also einige Bezugspunkte. Nur die Sauna…..die nicht 😉

    Vielleicht noch ein Blick hinter die Kulissen für Dich. Cristoforo liest z.Zt SEHR VIEL, das war früher das komplette Gegenteil. Ich mache die ganze Arbeit am PC, schreibe die Rezi, die Cristoforo geschrieben hat, nochmal um (ich bin besser, was die deutsche Sprache angeht). Als Schweizer ist man ja so pseudo deutsch im Schreiben. Wir denken, es hat viele Fehler, die uns nicht mal auffallen, besonders im Ausdruck. Wenn Du PRBC als Kommentar siehst oder vielleicht auch thelostcreativity (ihr), dann bin das ich, Virginia. Alles andere ist Cristoforo 😉 Ich bin etwas webophiler als er. hihi…

    Wir hoffen, wir bleiben in Kontakt, aber da mache ich mir persönlich ehrlich gesagt, keine Sorgen.

    Hab einen recht schönen Tag und viel Spass in der Schule.

    Liebe Grüsse von uns,
    Virginia und Cristoforo

    • solera1847 sagt:

      Eigentlich wollte ich diese Antwort ja schon viel früher schreiben, aber irgendwie kam ich dann, wenn ich daran dachte, nicht dazu, dachte aber nicht daran, wenn ich die Zeit hatte… Es ist wie verhext!

      Heute aber: vielen Dank für die ausführlichen Informationen über euch. Euer Blog ist und bleibt für mich ein absoluter Lichtblick. Gerade die Vielfältigkeit, die ihr ständig noch erweitert, inspiriert mich häufig zum Lesen oder Ansehen der von euch rezensierten Bücher/Filme (z.B. »Yalom’s Anleitung zum Glücklichsein«).

      Zu mir gibt es nicht so viele spannenden Dinge zu berichten: Ich wurde in San Francisco geboren, wuchs aber in Deutschland auf (in der Gegend von Würzburg). Nach dem Abitur begann ich ein Musikstudium mit dem Ziel, Orchestermusiker zu werden, merkte aber bald, dass mir das nicht lag. Da ich ungern halb fertige Sachen liegen lasse, brachte ich das Studium parallel zum neu gewählten Studiengang noch zu Ende.

      Der zweite Studiengang war Schulmusik, also die Ausbildung zum Musiklehrer. Zuerst hatte ich mich für die Grundschule eingeschrieben, merkte aber im Verlauf von zwei Praktika, dass ich eher die größeren Schüler brauchte, sattelte um auf den gymnasialen Ausbildungszweig. Dort lernte ich meine Frau kennen. Nach Abschluss des Orchestermusik-Studiums im Jahr 2000 hängte ich noch den Diplommusiklehrer (für das Unterrichten an Musikschulen) an, den ich parallel zum Schulmusikstudium 2002 abschloss. Somit hatte ich in sieben Jahren drei Studienabschlüsse geschafft.

      Ab ins Referendariat, dann ein halbes Jahr Chaos, nachdem dieses vorbei war. Die erste Stelle an einer Internatsschule für Hochbegabte, nach sieben Jahren (und mittlerweile drei eigenen Kindern) Umzug in die Nachbarstadt, neue Stellen für mich und meine Frau. Hier sind wir glücklich und zufrieden. Die Kinder werden größer und selbstständiger, sodass wir tatsächlich etwas mehr Zeit zur persönlichen Entfaltung finden — und die teile ich gern mit euch!

      Ihr findet mich im Netz unter http://www.sebastian-hahn.de — bis später, ich muss gerade noch etwas für morgen vorbereiten, wenn die Zeit langt, gibt’s dann noch einen neuen Blogeintrag.

  3. PRBC sagt:

    Hat dies auf The Private Readers rebloggt und kommentierte:
    Wir fühlen uns geehrt, vielen Dank Solera1847, wir versprechen: wir bleiben dran! 🙂

  4. Kann mich dem nur anschliessen, ich mag euren Blog auch sehr gerne…da ich natürlich auch gerne lese und nicht nur über Hamburg;-), liebe Grüße Andrea

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