Archiv für den Monat Juli 2014

Smoothie-Experiment

Smoothies

Heute habe ich es mal wieder gewagt: Bei Netto stand ein von den Abbildungen her ganz lecker wirkender Smoothie der Geschmacksrichtung »Ananas-Banana-Kokos« im Kühlregal. (Leider) ohne weitere Überprüfung nahm ich den Smoothie mit. Nach dem ersten Schluck merkte ich gleich wieder, dass ich einer klassischen Bauernfängerei auf den Leim gegangen war: Das Ding schmeckte ziemlich penetrant nach Apfel. Irgendwie erwarte ich bei der Angabe von »Smoothie Ananas-Banane-Kokos« jetzt nicht zwingend die Geschmacksrichtung Apfel. Vor allem mag ich Apfelsaft nicht, ich trinke auch nie Apfelschorle. Und dann schmeckt dieses Teil deutlich nach Apfel.

Also ging ich an die Ursachenforschung: Das rückseitige Etikett mit der Inhaltsangabe klärte mich über meinen Lapsus auf. Das schöne Bild einer Ananasscheibe, eines Stücks Kokosfleischs und eines geschälten wie auch eines ungeschälten Scheibchens Banane hatte mit den wirklichen Inhaltsstoffen nicht viel zu tun. Von der Ananas war nur Saft enthalten (immerhin 45 Prozent allen Inhalts), an Banane hatten es zumindest 28 Prozent Mark in die Flasche geschafft. Kokosmilch mit 12 Prozent — und dann gleich mehrere Inhaltsstoffe, auf die ich persönlich recht gern verzichtet hätte: Apfelmark, Traubensaft (mag ich auch nicht), Mangomark (igitt!) und Zitronensaft (wäre ja ok, müsste aber nicht sein).

Ich habe nun immerhin — tapfer, tapfer — fast den gesamten Smoothie getrunken. Huah! Danach brauche ich dringend ein Pepsi Light, um den Apfel-Geschmack zu vertreiben. Ich hatte so ein ähnliches Experiment mit den Smoothies von Schwartau vor drei oder vier Jahren. Es ging genauso aus: Ich kaufe mir das nicht mehr. Entschuldigung, mich schüttelt es gerade immer noch… Peeeeeepsi!

 

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