Besatzungszone Elternbett

Ich liebe meine Kinder über alles. Das hält mich nicht davon ab, sie gelegentlich ein wenig zu verwünschen. Die letzten Nächte waren mal wieder welche aus der Kategorie „Kinder grrrrr“, denn in ihrem Verlauf gesellten sich Stück für Stück ein bis zwei Kinder zu uns.

Was sehr romantisch und kuschelig klingt, ist in der Realität leider alles andere als entspannt. Denn mit vier Personen in einem ganz normalen Doppelbett (nix Oversize) muss jeder von uns auf der Seite schlafen. So schlafe ich tatsächlich auch immer ein, wenn ich abends ins Bett gehe. Dann jedoch rolle ich auf den Rücken und verbringe weite Teile der Nacht in dieser für mich entspannteren Haltung. Das geht aber nicht, wenn sich ein Kind auf dem freien Platz im Bett befindet oder sich auch noch an mich drückt. Und dann fühlt sich alles an mir beim Aufstehen noch ein paar Jahre älter an (und es sind doch schon 38…).

In gewisser Weise bin ich ja froh, dass das dritte Kind nachts fast nie auf Reisen geht. Die lässt uns lieber antanzen, indem sie lautstark durchs Haus ruft, was ihr gerade genehm wäre (z.B. „Maaaaaamaaaaa! Paaaaaaapaaaaa! Kaaaaabaaaa!“). So seltsam es sein mag, mir taugt das mehr als die Belagerung des Elternbetts. Nicht selten lege ich mich dann zur Jüngsten, denn die liegt im Normalfall wie ein Stein im Bett und lässt mich in Ruhe. Uff!

 

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