Joggen und freilaufende Hunde

Ich bin ein recht tierlieber Mensch, als Kind hatten wir daheim Meerschweinchen, Hasen, Hamster, Vögel, Schildkröten, Fische und einen Hund (und vermutlich noch mehr, an die ich mich nur nicht mehr erinnere). Doch die Liebe zu den Tieren kennt eine definitive Grenze: freilaufende Hunde, wenn ich zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Fleck jogge.

Vorhin war ich wieder laufen, um den noch relativ kühlen Morgen zu nutzen. Es war auch vom Wetter her betrachtet sehr angenehm, doch mehr als einmal änderte ich meine Laufstrecke spontan ab, weil ich auf Entfernung schon riesige Hunde ohne Leine und einen Erwachsenen in geschätzt zwanzig bis fünfzig Meter Entfernung zu ihrem vierbeinigen Freund sah.

Hysterisch bin ich da sicher nicht, wirkliche Angst vor den Tieren habe ich auch nicht. Aber ich weiß, dass vor allem große Hunde, die ja meist als recht ausgeglichen gelten, durchaus ihre Launen haben können. Und ich möchte nicht derjenige sein, dem der Besitzer dann sein Mitleid ausdrückt, wenn die Wade in Fetzen hängt (hmm, schon ein wenig dramatisiert, gell?).

Heute war die Sache zum Glück ja unstressig, denn ich konnte in beiden Fällen einfach eine andere Abzweigung nehmen und so die Gegend noch ein bisschen besser kennen lernen — mein Schwiegervater, ein passionierter Radfahrer, sagt auch immer ganz passend: „Umwege erhöhen die Ortskenntnis.“ Dennoch: Was ist so schwer oder unbequem daran, das Tier an der Leine zu führen?

 

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