Nein, danke!

Verwöööööööhnen!

Es gibt in der Werbung ja so einige Tricks, wie man ein Produkt im Bewusstsein der (mehr oder weniger freiwilligen) „Kundschaft“ verankern kann. Ein solches Mittel ist es, den Kunden regelrecht zu nerven. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass es vielen Leuten genau wie mir geht — ich kaufe ein Produkt, dessen Werbung mir zu aggressiv ist, so gut wie nie ein! —, aber das heißt ja leider noch lange nicht, dass es nicht doch irgendwo Menschen gibt, die sich davon beeinflussen lassen. Und dann denkt sich die Firma, die für diese Werbung verantwortlich ist: „Passt, machen wir noch mehr davon!“

Eine der lästigsten Werbungen ist meiner Meinung nach die (gesamte Palette) der Firma Seitenbacher. Wenn ich morgens Radio höre — und mir geht es dabei eigentlich nur um zwei Dinge: Nachrichten und Musik — und dann dieser Typ loslegt: „…verwöhnen. Verwöhnen! VerWÖHnen! VERWÖHNEN! VERWÖÖÖÖÖÖÖHNEN!

Also ganz ehrlich, hier hat Urban Priol den Nagel dermaßen auf den Kopf getroffen, als er sagte: „Wenn das so klingt, wenn der mich verwöhnen will, wie klingt das erst, wenn der mich quälen will?“ Treffender kann man es einfach nicht ausdrücken. Basta.

 

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