Life-Work-Balance

„Racing the clock to please everyone, all but the one who matters the most…“ („The Mirror“ aus dem Album „Awake“ von Dream Theater, 1994)

Life-Work-Balance… Schon wieder so ein englischer Begriff, der sich wunderbar im Beratersprech unterbringen ließe. Aber trotz allem ein nicht ganz unwichtiger Punkt in meinem Leben: Ich liebe meine Arbeit. Ich liebe meine Frau und meine Kinder. Ich liebe es, Musik zu machen, zu schreiben, zu arrangieren, zu lesen, zu hören — o ja, vor allem zu hören. Ich liebe mein iPad, ich lese darauf Bücher, ich lese gerne in meiner Twitter-TL, ich bereite Stunden vor, ich trainiere, achte auf meine Kalorienzufuhr, schreibe Emails, sende Bilder an meine verschiedenen Fotostreams… Ach! Könnte der Tag doch 40 oder 50 Stunden haben!

In der kommenden Woche möchte ich ein kleines Experiment starten: An jedem Tag habe ich eine ganz klar aus dem Stundenplan Anzahl „freier“ Stunden, in denen ich nicht vor Schülern stehe oder auf dem Weg zur Schule oder von ihr nach Hause bin. In meinen Hohlstunden, also den Löchern im Stundenplan, bereite ich nach Möglichkeit den jeweils folgenden Tag (oder noch mehr) vor. Die nach dem Unterrichten verbleibende Zeit des Tages möchte ich dann eigentlich nur noch für meine Familie und mich verwenden.

Ich arbeite so viel, auch gerne, auch immer und immer wieder. Es geht mir nicht darum, mich hier in die faule Hängematte zu legen. ganz im Gegenteil! Aber in den vergangenen Jahren habe ich meine eigenen Bedürfnisse (das schließt auch die meiner Familie mit ein) zu oft der Schule wegen zurückgestellt. Ich habe so oft Stunden, die eigentlich für Schlaf oder Muse gedacht waren, der Arbeit geopfert. In den kommenden Wochen möchte ich nun ausprobieren, ob ich es schaffe, zumindest die Wochenenden komplett freizuhalten. Da ich am Montag sieben Unterrichtsstunden habe, wird das sicher nicht ganz einfach! Sollte es mir dennoch gelingen, werde ich Stück für Stück die weiteren Wochentage erobern. Nicht alles wird funktionieren, aber auch wenn mir der Stundenplan und diverse nicht vorhersehbare Ereignisse immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen werden: Das Ziel steht fest.

In ein paar Wochen schreibe ich wieder — vielleicht kann ich ja schon von einem Erfolg berichten.

 

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