Apps! 1 — Blogsy

Blogsy Screenshot

Heute starte ich eine neue Kategorie: Apps! Darin stelle ich jeweils eine mir besonders positiv aufgefallene App für iOS oder Mac OS X vor. Es werden immer nur Apps sein, von denen ich wirklich begeistert bin, die herausragende Eigenschaften besitzen und — vor alle. — die meinen Alltag bereichern (oder bereits verändert haben). Wer also auf ein fröhliches App-Bashing hofft, ist hier schlicht und einfach an der falschen Adresse.

Die erste App — Blogsy (Link) — habe ich vor allem deshalb ausgewählt, weil es ohne sie diesen Blog vermutlich gar nicht gäbe. So einfach ist das.

Blogsy gibt es schon seit einer Weile, veröffentlicht wurde sie im März 2011 (selbst die Entwickler waren sich nicht mehr ganz sicher, als ich via Twitter bei ihnen nachfragte). Aufmerksam auf Blogsy wurde ich im April 2011 über diesen Artikel bei MacStories. Heute, ca. zwei Jahre später, kann man also getrost von einer ausgereiften App sprechen. Wobei das gleichzeitig implizieren könnte, dass die ersten Versionen noch nicht gut waren. Doch weit gefehlt, denn das Arbeiten mit Blogsy war schon immer sehr zielstrebig, geradlinig und angenehm in der intuitiven Bedienung. Die Entwickler hatten sich wirklich bemüht, alle häufig anfallenden Vorgänge (wie z.B. das Einfügen von Bildern in einen Blogeintrag) möglichst bequem zu gestalten und die Schaltflächen für diese Funktionen innerhalb des iPad-Fensters möglichst optimal zu positionieren. Wäre das alles nicht so gut gelungen bzw. wäre es in der Summe nicht so einfach und bequem, würden vermutlich einige Leute weniger bloggen. Mich definitiv eingeschlossen.

Trotz des von Anfang an guten Rufes und vieler Lobeshymnen (so z.B. Auch dieser in der Summe positive Überblick von Federico Vitticci, dem Gründer der MacStories) ruhen sich die Entwickler nie auf ihren Lorbeeren aus: Kaum eine App wird so zielstrebig und stetig weiterentwickelt wie Blogsy. Ein kurzer Blick in den Blog offenbart die vielen einzelnen Versionsschritte. Noch ein weiterer Bonuspunkt: Über den gerade schon erwähnten Blog werden alle Entwicklungen sehr transparent dokumentiert. Als Nutzer kann man jederzeit nachlesen, welche Funktionen in welcher Version neu hinzugekommen sind, welche Bugs wann ausgemerzt wurden — außerdem können auf diese Weise auch gleich die Wünsche und Kommentare der Nutzer einfließen. Sehr schön!

Doch da hört es noch immer nicht auf: Zu jeder neuen Version geben die Entwickler Demo-Videos heraus, die die Bedienung detailliert erklären (vor allem natürlich die Änderungen). Das ist ein absolut fantastischer Service, der so manch anderen Hersteller zum Teil wesentlich komplexerer und kostspieliger Apps im Vergleich schnell verblassen lässt.

Qualität hat ihren Preis, das ist allgemein bekannt. Hier aber ist der Preis mit 4,49 € (Stand: 6. April 2013) sehr moderat für die Fülle an Funktionen, die Qualität der Umsetzung und die ständigen Verbesserungen. Wer sich also für eine gute Blogging-App auf dem iPad interessiert, darf meiner mehr als anderthalbjährigen Erfahrung mit Blogsy nach bedenkenlos zugreifen.

 

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