Fünf „altdeutsche Weisheiten“

Im 2011er-Kabarettprogramm von Urban Priol gibt es eine wunderbare Stelle, die ich bei jedem neuen Hören wie beim ersten Mal genieße. Rings um die Passage lässt er sich über die heute oft ins völlig Absurde abgleitende Sinnsuche der modernen Menschen aus, die sich dann beispielsweise fernöstliche Weisheiten zu eigen machen, nur um über die blanke Alltagsexistenz hinaus noch einen weiteren (vermeintlich tieferen) Zweck in ihrem Leben zu spüren.

Aus der Perspektive des Stammtischskeptikers heraus schildert er dann die Situation, wie ein Fremder das Stammlokal betritt und eine Rhabarber-Schorle bestellt. „Ein Mann!“ Und dann fängt der auch noch an, von den „Sieben Tibetern“ zu schwafeln. Doch der Wirt fällt ihm rüde ins Wort:

„So, jetzt will ich dir mal fünf altdeutsche Weisheiten anvertrauen: Sprich, was wahr ist! Trink, was klar ist! Iss, was gar ist! Sammel, was rar ist! Und bums, was da ist!

Herrlich! Ich könnte bei jedem Mal neu laut loslachen (gelegentlich tue ich das auch…).

 

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